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schmerz2000
03.06.2021, 20:33
Erstmal: vielen Dank für die Mühe, dich da durch die verschiedenen Parteiprogramme durchzulesen.
Habe eine Frage: unsere Welt wird immer komplexer und die kognitiven Anforderungen an die Bevölkerung steigen. Wir sehen diesen Trend ja bereits seit Jahrzehnten, zunächst im Bereich der einfachen Tätigkeiten, zunehmend auch in komplexeren Arbeitsgebieten (siehe FinTechs, LegalTechs etc.), Stichwort: Automatisierung, KI, Smart Algos, die jetzt auch in Bereiche vordringen, die vor wenigen Jahrzehnten noch als "sichere Jobperspektive für das Leben" angesehen wurden. Es gab ja mal den sprichwörtlichen "Bankbeamten"- so sicher und seriös wurde dieser Job angesehen. Ich denke da an Dinge, wie Buchhaltung, Fahrer- und Kuriertätigkeiten, Sachbearbeiter bei Ämtern, Versicherungen etc.

Während 85% der Bevölkerung sich vermutlich mehr oder weniger gut auf die neuen Job Anforderungen werden einstellen können- inkl. Neuerwerb von Skills, permanenter Weiterbildung, ggf. Berufswechsel usw. Was passiert aber mit den ca. 15% der Bevölkerung, die vermutlich nicht die notwendigen Voraussetzungen mitbringen (IQ beträgt mehr als eine Standardabweichung unterhalb des Medians, also ca. IQ bei 85 Punkten und tiefer), um Sie dauerhaft auf kognitiv anspruchsvolle Tätigkeiten umzutrainieren?

Was ist die Antwort der Parteien auf diese Problematik? Eine zunehmend komplexer werdende Arbeitswelt mit immer weniger Job Opportunitäten für einfache Jobprofile? Mal angenommen, wir würden uns nicht mit: Jeder Mensch kann alles lernen- man muss ihn/Sie nur dauerhaft dazu trainieren etc. selbst belügen, sondern uns auf die kalten Fakten konzentrieren.

Wie wollen wir dauerhaft 15% der Menschen eine sinnvolle und menschenwürdige Perspektive anbieten, wenn es immer weniger Jobs gibt, die dieses Segment der Bevölkerung sinnvoll und als Sinn stiftend wahrnehmen kann. Ich vermute, in den Parteiprogrammen wird dazu nichts stehen (oder irgendeine Variante zu universal Basic Income).
Hast du dazu was in den Parteiprogrammen gefunden?

Ich würde mal die Behauptung aufstellen ein Großteil dieser 15% lebt bereits direkt oder indirekt vom Staat.

Welche Faktoren könnte es denn geben, die die "Gruppe der 15%" weiteranwachsen lässt, und warum? Wenn man diese Faktoren für sich identifiziert hat, fällt die Wahlentscheidung gar nicht so schwer.

Schubbe
03.06.2021, 22:14
War auch eher eine rhetorisch gemeinte Frage [...] Aber back to Topic.

Dass das eine rein rhetorische Frage war, ist mir durchaus klar. Das Thema ist aber hochgradig on topic. Wer den Rohstoffmarkt kontrolliert, auf den die Welt angewiesen ist und in Zukunft immer mehr sein wird, hat die Welt an den Eiern. Insbesondere dann, wenn Staaten sich dazu entscheiden freiwillig in diese Abhängigkeit zu begeben und Alternativen aus ideologischen Gründen abzulehnen.

Das nächste Problem ist, dass vielen nicht bewusst ist, wie schmutzig Minen eigentlich sind. Hauptsache die
Photovoltaikanlage und das E-Auto funktioniert, während der Strom aus norwegischen Fjorden stammt.

Fr.Pelz
04.06.2021, 07:41
Ich würde mal die Behauptung aufstellen ein Großteil dieser 15% lebt bereits direkt oder indirekt vom Staat.

Welche Faktoren könnte es denn geben, die die "Gruppe der 15%" weiteranwachsen lässt, und warum? Wenn man diese Faktoren für sich identifiziert hat, fällt die Wahlentscheidung gar nicht so schwer.


Die Frage habe ich mir auch schon gestellt ( auch weil ich gerade den „Trafikant“ gelesen habe wo noch Berufe wie Bierwagenkutscher, Gaslaternenanzünder etc. vorkommen.) Was können diese Menschen heute machen? Die Parteien haben, soweit ich es gelesen habe, keine Antworten. Die AfD will indirekt wieder mehr Hausfrauen, die Grünen plädieren zumindest für eine Alphabetisierung der (funktionellen) Analphabeten. Da gibts aber auch keinen gesellschaftlichen Diskurs drüber, der ja auch wichtig wäre zur Meinungsbildung. Was hältst du denn für die Gründe, schmerz2000?

Ich muss sagen, dass natürlich mehr Ressourcen ins Bildungssystem gesteckt werden müssten, um zumindest die abzufischen, die kognitiv fähig sind, aber wegen sozialer/sprachlicher/gesundheitlicher Probleme keinen Abschluss schaffen.
Es bleiben aber immer noch die anderen- die man halt gut verteilen muss anhand ihrer Fähigkeiten. Dazu gehört auch, dass Ansehen des Handwerks und „einfachen“ Berufen wieder zu stärken- denn es GIBT ja schon noch Möglichkeiten. Hier auf dem Land ist der Hausmeister der Dorfgrundschule zb noch kein „Facility Manager“.

Reflex
04.06.2021, 08:43
Mit dieser Äußerung ist mal wieder der Flachsinn heutiger Akademiker beschrieben.


Vorsicht Glashaus!
Was erwartest Du denn, nachdem Du seit Wochen hier im Forum undifferenzierte Polemik an den Tag legst, wie Du hier wahrgenommen wirst?

Kackbratze
04.06.2021, 08:49
Ich verstehe nicht, warum die "Hausfrau" so verpönt ist. Gerade jetzt, zusammen Homeschooling, war und ist es wichtig dass jemand den Haushalt zusammen hält. Wer das macht, ist ja im Endeffekt egal und der gesellschaftliche Gewinn entsteht (wie auch in Medizin und Schule) langfristig durch Kinder, die im Lockdown weiter lernen konnten und nicht durchs Raster gefallen sind.

Das Handwerk findet kaum Nachwuchs, weil die Ausbildung anstrengend ist und Harzt4 ohne Aufwand auch genug Geld bietet. Es fehlt an Perspektive, dann kommt auch der Ehrgeiz... Aber welche Partei will das Problem anfassen?

Evil
04.06.2021, 09:57
Naja, die fehlende Wertschätzung, aber absolute Notwendigkeit von Haushaltstätigkeiten sind ja eher ein gesamtgesellschaftliches als politisches Problem. Daran wird kein Parteiprogramm so schnell was ändern können, wenn gleich dahingehend Impulse sicherlich wünschenswert sind.

Was das Handwerk angeht, das sieht glaube ich derzeit gar nicht so schlecht aus... angesichts voller Auftragsbücher und monatelanger Wartezeiten gewinnt das Handwerk gerade zunehmend an Attraktivität.

Matzexc1
04.06.2021, 10:00
Ich muss sagen, dass natürlich mehr Ressourcen ins Bildungssystem gesteckt werden müssten, um zumindest die abzufischen, die kognitiv fähig sind, aber wegen sozialer/sprachlicher/gesundheitlicher Probleme keinen Abschluss schaffen.
Es bleiben aber immer noch die anderen- die man halt gut verteilen muss anhand ihrer Fähigkeiten. Dazu gehört auch, dass Ansehen des Handwerks und „einfachen“ Berufen wieder zu stärken- denn es GIBT ja schon noch Möglichkeiten. Hier auf dem Land ist der Hausmeister der Dorfgrundschule zb noch kein „Facility Manager“.

Wir haben seit Jahrzehnten einen Trend zur Akademisierung der viele, die früher ins Handwerk sind, in Richtung Unviersität zieht, gleichzeitig wird durch die Modernisierung die Arbeit auch komplexer.
Beispiel hier für mich wäre der Lagerarbeiter vs Fachkraft für Lagerlogistik, die "einfachen" Berufe sterben damit so langsam aus.

Und auch hier sehen wir unser unterentwickeltes Bildungssystem nur zu deutlich, vor Jahrzehnten war der Hauptschulabschluss noch genug wert das man eine Handwerkliche Ausbildung machen konnte. Seitdem hat die Qualität immer weiter nachgelassen und wie kackbratze schon gesagt hat: Hartz4 ist einfacher beantragt als eine dreijährige Ausbildung durchgestanden

Zum Thema Grundeinkommen:
Allgemein zum Thema von 2019 https://www.stiftung-grundeinkommen.de/position-parteien-deutschland-grundeinkommen/

Erstmal die Wahlprogrammlosen:

CDU-lehnt ab
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-01/streit-hartz-4-hubertus-heil-cdu-ablehnung-plaene-koalition?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.co m%2F

Weiter dann:
https://www.bundestagswahl-2021.de/wahlprogramme/

AfD-Anpassung von ALG1 an die vorherige Einzahlungsdauer und Abschaffung der dortigen Sanktionen, Ersatz ALG2 durch "aktivierende grundsicherung", keine Anrechnung von Zusatzverdiensten
Anmerkung:2020 wurde ein Grundeinkommen für im Inland lebende Deutsche in Höhe von 500€ diskutiert

FDP-Zusammenfassung von Sozialleistungen und Wohngeld zu einem Bürgergeld, verbesserte Zuverdienstmöglichkeiten bei Hartz4,Entbürokratisierung

Freie Wähler-nichts im Wahlprogramm. Laut anderen Quellen wird ein bedingungsloses Grundeinkommen abgelehnt

Grün-nichts im Wahlprogramm,Umbau der Arbeitslosenversicherung,Mindestlohn erhöhen

Linke-garantierte Mindestsicherung von 1200€,ALG1 länger und mit 70%des Nettoeinkommens, Abschaffung Hartz4

SPD-Hartz4 zum Bürgergeld umbauen,wenig Bürokratie, Sanktionen abbauen

Zusammengefasst: Bei der Linken scheint man das zu planen(keine Ahnung wie das finanziert werden soll), der Rest plant entweder den Umbau des ALG oder hat noch nicht mal was überlegt.
Aktuell fehlt nur noch das CDU Wahlprogramm, nebenbei hoffe ich das es besser lesbar ist als das der SPD

Matzexc1
04.06.2021, 10:12
Hier im Nachsatz noch das Programm der AfD für Bildung und Forschung:
-Abkehr von der Kompetenzorientierung und wieder fachwissenschaftlicher Unterricht, differenziertes Schulsystem, Haupt- und Realschulabschluss wieder als Ausbildungsbefähigung und das Abitur als Studiumsbefähigung, Förderung von Privatschulen.
Stärkung der beruflichen Bildung, Reduzierung der steigenden Abiturientenquote,verstärkte Digitalisierung zur Arbeits-und Lernerleichterung,Grundschule weitgehend digitalfrei, Erhalt von Sonder- und Förderschulen, Bildungsstand von Migranten als zuwanderungskriterium,Unterricht in Muttersprache bis zum Erwerb notwendiger Deutschkenntnisse, Neutralität im Klassenzimmer und der Universität, selbständig denkende Bürger als leitbild,kein Islamunterricht, Begrenzung von ausländischen und religiösen Einflüssen, Verbesserung der Finanzierung der Hochschulen, Abkehr von Bologna, keine Fördermittel für Lehre und Forschung im Bereich Gender-Ideologie

Matzexc1
04.06.2021, 11:31
Aufgrund unserer Klimadiskussion:Umwelt und Klima

AfD
Anzweiflung das die globale Erwärmung nur negative Folgen hat,Anzweiflung das deine Dekarbonisierung erfolgreich ist, fehlender Nachweis das der Mensch für die aktuelle Situation verantwortlich ist, Förderung der technologischen Weiterentwicklung, stabile Energieversorgung als Bedingung, EEG streichen, breiter Energiemix keine ausschließliche Umstellung auf Solar und Wind, kein Aufbau von Windrädern im Landschaftsschutzgebiet, Nahrungsproduktion anstatt Energiepflanzen, Elektro und Wasserstoffmobilität nicht fördern aufgrund Infrastrukturproblemen, bisher keine erfolgreiche Gewinnung von Wasserstoff in ausreichendem Maße,
Erd-und Flüssiggas fördern, Kohle und Kernergie(inkl.Neubauten) mit im Strommix, Gorleben als Endlager, Forschung an neuen Kernernergiesystemen und Fusionsenergie, Verlagerung des Güterverkehrs auf Schiene und Wasser

CDU: ohne aktuelles Wahlprogramm(soll im Juli kommen)

FDP:
Ausweitung Emissionshandel, technologische Weiterentwicklung,Anrechnung internationaler Massnahmen,mehr Wälder,
altrenative Kraftstoffe, Stromspeicherung,Geoengineering zur CO2 Speicherung, Verhinderung carbon Leakage, Umweltpolitik als Innovationsmotor(könnte man auch als, "wir entwickeln was und machen daraus Geld" interpretieren)

Freie Wähler:
Klimaneutralität bis 2050, Innovation und Technologie, Wasserstoffproduktion als Wirtschaftsoption für Afrika, Wälder fördern,
Energieeffizienz fördern, zuverlässige Energieversorgung, Balance zwischen Energei-und Nahrungspflanzen, Förderung erneuerbarer Energien, Speicher ausbauen, ökonomische und ökologische sinnvolle gesamtplanung, Verlagerung des Güterverkehrs auf Schiene und Wasser

Grüne:
Sonnen-und Windenergie als basis, Wärme aus Strom, E-Mobilität, weniger Individualverkehr, Bahn und ÖPNV fit machen, Umwandlung von Strom in Wärme und Wasserstoff, Marktwirtschaft sozial-ökologisch ausrichten, Klimaziel -70%Co2 bis 2030,
CO2 Bepreisung und Reform des Emissionshandels(Reduktion der Zertifikate), EEG Umlage senken, Energiegeld für die bevölkerung,
Kohleausstieg bis 2030, 1Mio neue Solaranlagen bis 2025, Solaranlagen über bereits versiegelten Flächen(Autobahnen,Parkplätze,Schiene), Windenergie bis 2035 auf 35GW, Wasserstoffproduktion ausbauen und Kooperationen mit Sonne- und Windreichen Ländern, Atomausstieg, ÖPNV und Fahrradnetze ausbauen, Mobilpass für ganz D, autonomes Fahren, Anpassung der KFZ Steuer an Umweltfreundlichkeit, Prüfung der Straßenneubauten, Verlagerung auf Schiene und Wasser,

Linke:
sozial ökologischer Umbau(Entmachtung der Großkonzerne), Umbau des Arbeitsmarktes, Energiewende bis 2035(nur erneuerbare Energien), Verstaatlichung der Energieversorgung, kostenloser ÖPNV, weniger Flüge, Schiene und Wasser als transportwege
Kohle bis 2030 weg, keine treibhausgase ab 2040,Klimaschutz als Grundrecht, Investoren müssen Standortgemeinden Beteiligung anbieten, Eigenstromversorgung fördern, Atomausstieg fördern,Strompreise staatlich regulieren, EEG reduzieren, grüner Wasserstoff

SPD:
Sozial-ökologisches Wirtschaften, 2045 Klimaneutralität, erneuerbare Energien, keine Kohle, Gas oder Kernergie, Wasserstoff(Züge und LKW), kommunale beteiligungsmodelle, Solaranlagen für alle Dächer,Eergieeffizienz, CO2 Bepreisung, gesamteuropäische Lösung, Recycling, Förderung neuer Technologien, Sanktionierung CO2 intensiver technologien
Klimaneutrale Mobilität, Ausbau ÖPNV,

Demnächst: Die Rente was erwartet uns?

Relaxometrie
04.06.2021, 18:23
Vielen Dank für die Mühe der langen Beiträge, Matzexc1
Ich finde es -wie einige andere hier ja auch- ebenfalls extrem kompliziert und schwer, zu entscheiden, was ich wählen soll. Die Sachverhalte (Klimawandel, Wirtschaft, internationale Beziehungen u.v.a.m. ) sind inzwischen derart komplex, dass ich selbst merke, schnell ein Fähnchen im Wind zu sein: eine einmal getroffene, vermeintlich gut begründete und durch Recherche erarbeitete Meinung kann schnell hinfällig werden, wenn ich dann neue Unterthemen zu dem Sachverhalt höre.
Bei jeder der wählbaren Parteien gibt es Dinge, die mir gegen den Strich gehen und die ich eigentlich nicht durch meine Wahl unterstützen möchte. Dass ich trotzdem wählen gehe, steht für mich aber fest.

Choranaptyxis
04.06.2021, 18:28
Vielen Dank für die Mühe der langen Beiträge, Matzexc1
Ich finde es -wie einige andere hier ja auch- ebenfalls extrem kompliziert und schwer, zu entscheiden, was ich wählen soll. Die Sachverhalte (Klimawandel, Wirtschaft, internationale Beziehungen u.v.a.m. ) sind inzwischen derart komplex, dass ich selbst merke, schnell ein Fähnchen im Wind zu sein: eine einmal getroffene, vermeintlich gut begründete und durch Recherche erarbeitete Meinung kann schnell hinfällig werden, wenn ich dann neue Unterthemen zu dem Sachverhalt höre.
Bei jeder der wählbaren Parteien gibt es Dinge, die mir gegen den Strich gehen und die ich eigentlich nicht durch meine Wahl unterstützen möchte. Dass ich trotzdem wählen gehe, steht für mich aber fest.

:-meinung

Genau das. Iwie ist alles so verwoben und alle Parteien haben teils Nachteile in wichtigen Bereichen...

DrSkywalker
04.06.2021, 21:39
:-meinung

Genau das. Iwie ist alles so verwoben und alle Parteien haben teils Nachteile in wichtigen Bereichen...

Stimmt, ich wundere mich schon öfters über das Selbstbewußtsein, mit dem hier oder auch anderswo Leute über politische Fragestellungen reden und Lösungen für komplexeste Probleme parat haben.

Zur CDU, gerade auf Twitter gelesen: "Der „Spiegel“ berichtet, dass das Gesundheitsministerium versucht habe, Millionen unbrauchbarer und nutzloser Masken in „Sonderaktionen“ an Hartz-IV-Empfänger, Behinderte oder Obdachlose loszuschlagen. Wenn das stimmt, hat die menschliche Verkommenheit eine neue Stufe erreicht."

Spahn ist so fertig! Was er sich alles geleistet hat in den letzten 15 Monaten....

Diese Korruption, mauschelei, Vetternwirtschaft etc in der CDU CSU ist schrecklich!

Kackbratze
04.06.2021, 23:35
Da die SPD dem in Nix nachsteht, ist es in irgendeiner Form erforderlich, dass das Establishment einen Denkzettel bekommt oder die eigene Partei gezwungen wird, den Filz auszureissen. Das wird meiner Meinung nach erst passieren, wenn die SPD unter 5% und die CDU unter 15% bei einer Bundestagswahl gefallen sind.
Vorher ein fröhliches WeiterSo auf Kosten des Landes. Es ist schon immmer gut gegangen und die politische Konkurrenz ist entweder automatisch "rechts" oder zerlegt sich wie die Grünen selber, dank einer Spitzenkandidatin, deren Lebenslauf alleine schon ein Fail ist, bevor sie überhaupt angefangen hat...

Mit graust es aktuell vor dem politischen Spitzenpersonal aller Parteien. Am Ende wähle ich die PBC.... 🙄😂

schmerz2000
04.06.2021, 23:48
Da die SPD dem in Nix nachsteht, ist es in irgendeiner Form erforderlich, dass das Establishment einen Denkzettel bekommt oder die eigene Partei gezwungen wird, den Filz auszureissen. Das wird meiner Meinung nach erst passieren, wenn die SPD unter 5% und die CDU unter 15% bei einer Bundestagswahl gefallen sind.
Vorher ein fröhliches WeiterSo auf Kosten des Landes. Es ist schon immmer gut gegangen und die politische Konkurrenz ist entweder automatisch "rechts" oder zerlegt sich wie die Grünen selber, dank einer Spitzenkandidatin, deren Lebenslauf alleine schon ein Fail ist, bevor sie überhaupt angefangen hat...

Mit graust es aktuell vor dem politischen Spitzenpersonal aller Parteien. Am Ende wähle ich die PBC.... 🙄😂

Man kann Wahlen ja auch rückgängig machen, siehe Thüringen....Im Zweifel richtet es der Verfassungsschutz und ein paar Millionen im Kampf gegen "Rechts". Oder man schickt einfach eine Horde Polizisten durch Kinderzimmer......siehe Höcke

Tatsächlich freue ich mich mehr auf die Wahlen in Sachsen Anhalt und Thüringen, als im Bund. Ich will einfach das Entsetzen in den Gesichtern der Journalisten sehen.....:-top

Nefazodon
05.06.2021, 01:22
zerlegt sich wie die Grünen selber, dank einer Spitzenkandidatin, deren Lebenslauf alleine schon ein Fail ist, bevor sie überhaupt angefangen hat

Inwiefern das?

Kackbratze
05.06.2021, 08:36
Falsches Studium, falscher Abschluss, falsche Mitgliedschaft in Organisationen.
Ihr offizieller Lebenslauf auf der Homepage ist gerade 3 oder 4 mal revidiert worden. Häufiger als die Dissertation von Helge Braun ;-)
(wobei ich das bei der Diss von H. B. als schlechten Versuch der Diskreditierung werte. Giffey und Co sind da ganz Anders unterwegs.)

Dr.Hackenbush
05.06.2021, 08:50
Mit graust es aktuell vor dem politischen Spitzenpersonal aller Parteien. Am Ende wähle ich die PBC.... 🙄😂

Ich hab bei meiner letzten Wahl "Die Partei" gewählt.

Hab früher gerne Titanic gelesen und dachte mir das ich damit den geringsten Schaden anrichte. :-)

tragezwerg
05.06.2021, 10:57
Die Partei hat auch immer die besten Wahlplakate. Mein Favorit waren die mit "Bla Bla Bla" und nem Pfeil drauf, die immer strategisch passend neben Plakaten anderer Parteien hingen.
Ich bin mir für mich aber immer unsicher, ob es Sinn macht kleine Parteien zu wählen, die ohnehin keine Chancen haben, in den Bundestag zu kommen, und damit auch nichts beeinflussen könnten.

Kackbratze
05.06.2021, 11:39
Das Wahlgesetz ist bezogen auf Stimmabgabe relevanter bei abgegebene Stimme als bei Nicht-Wählern.
Ich muss mich damit nochmal auseinandersetzen.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/jens-spahn-nach-planen-zur-maskenvernichtung-in-der-kritik-a-78e50c40-a6e8-49b0-8d10-606605544fb0

Wenn das stimmt, entweder Müllverbrennung oder Obdachlose/Behinderte... Das geht garnicht, das ist IMHO ein Grund für einen Rücktritt und juristische Aufarbeitung.

Nefazodon
05.06.2021, 11:45
Falsches Studium, falscher Abschluss, falsche Mitgliedschaft in Organisationen.
Ihr offizieller Lebenslauf auf der Homepage ist gerade 3 oder 4 mal revidiert worden. Häufiger als die Dissertation von Helge Braun ;-)
(wobei ich das bei der Diss von H. B. als schlechten Versuch der Diskreditierung werte. Giffey und Co sind da ganz Anders unterwegs.)

Naja...:-?
Wikipedia sagt dazu:
Baerbock studierte von 2000 bis 2004 im Diplomstudiengang Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und erlangte dort das Vordiplom mit der Note 1,3.[13][14][15] Im Nebenfach belegte sie Öffentliches Recht/Europarecht.[13][14] Anschließend wechselte sie an die London School of Economics and Political Science und schloss dort 2005 mit einem Master in „Public International Law“ (LL.M.) mit der höchsten Notenstufe Distinction ab.

(...)

2009 begann Baerbock eine Dissertation zum Thema Naturkatastrophen und humanitäre Hilfe im Völkerrecht an der Freien Universität Berlin. Nach ihrer Wahl als Abgeordnete der Grünen und dem Einzug in den 18. Deutschen Bundestag im Jahr 2013 gab sie an, ihr Promotionsvorhaben sei „in den letzten Zügen“, ruhe jedoch aufgrund ihrer politischen Tätigkeit.[7][18][19] Später brach sie die Promotion nach eigenen Angaben ab, um sich ganz auf ihr Mandat konzentrieren zu können.[

Klingt für mich jetzt nicht völlig vermurkst:-nix

Andererseits schreibt der Fokus:

Und was stimmt, ist Folgendes: Baerbock hat keinen deutschen Universitätsabschluss. Sie hat ein Studium und eine Promotion abgebrochen. An der gut beleumundeten Londoner Uni hat sie einen juristischen Postgraduierten-Abschluss erworben, der allerdings kaum berechtigt, sie als „Völkerrechtlerin“ zu bezeichnen. Der in London binnen eines Jahres erworbene Titel steht für sich, er schließt kein deutsches Studium ab.
Quelle: https://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl/analyse-von-ulrich-reitz-baerbock-und-ihr-lebenslauf_id_13319744.html

:-nix

Also,naja, man kann sich drüber streiten. Ganz sooo toll ist es nicht... Kleines Geschmäckle hat es auch...

Aber völlig vermurkst? Das würde ich nicht sagen. Eher "gerade noch gerettet".

Tja, da weiß man eben erst hinterher, was man an Frau Dr. Merkel hatte...