Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : !!!INITIATIVE GEGEN UNBEZAHLTES PJ !!!!
Rene_Weller
17.01.2008, 16:37
"Dipl. Jur."? Vielleicht in der DDR oder als absolute Ausnahme neuerdings.
derreferendar
17.01.2008, 17:35
@Rene Weller, mein posting war nur eine Anmerkung zu einer alter Diskussion zwischen ChristophA und mir.
Ich will das Thema nicht aufwärmen. Ist schon längst alles dazu gesagt worden. Wenns Dich interessiert, musst Du eben den ganzen Thread lesen.
Ich wäre eher für Abschaffung des PJs. Man macht vielfach nur die Deppenarbeit und der Lerneffekt ist marginal. Da kann man auch gleich richtig starten - mit Gehalt.
marco2003
12.03.2008, 20:51
@ milz and all:
stimme dir zu... hex nach fünf jahren, danach sowas wie das ehemalige aip in der fachrichtung, in die man will, für etwa 0,5-1 jahr aber "nur" für nen ehemaliges aip-gehalt... da können dann die arbeitgeber was fordern, aber auch die frischlinge... denke der lerneffekt ist so besser als das vielerorts das derzeitige larifari-pj, wo man oft nur für routinetätigkeiten herangezogen wird und im enddefekt alles selber lernt im heimstudium, wie ich jetzt fürs hex...
LasseReinböng
14.03.2008, 19:23
Ich wäre eher für Abschaffung des PJs. Man macht vielfach nur die Deppenarbeit und der Lerneffekt ist marginal. Da kann man auch gleich richtig starten - mit Gehalt.
Habe heute gerade den letzten Tag meiner Famu in der Inneren gehabt, ....und so langsam muß ich erkennen , daß ich mich nicht mehr länger mit der Vorstellung trösten können werde, daß ich eine im Studium bislang nicht erlernte praktische Fähigkeit ja spätestens im PJ lernen werde, wenn ich mir die Situation der PJler so ansehe.
Ich traf eigentlich fast durchweg auf engagierte Assis, die gewillt waren, Studenten etwas beizubringen. Aber es fehlte schlichtweg die Zeit, Studenten parallel zur Stationsarbeit noch etwas zu zeigen bzw. diese machen zu lassen in einem Arbeitsalltag, der nicht mehr als 5 min. Kaffeepause zulässt. Darüberhinaus beklagten sich die Assis häufig selber über die eigene schlechte Ausbildung im Haus, völlig irre.
Moorhühnchen
04.05.2008, 22:28
Nebenbei:
Ich entdecke nun auch langsam die Schattenseiten des 400-Euro-Dienstmodelles an meinem LKH: der Neid der Assistenten (kein Schei$!!) :-peng
Kurz zur Erklärung: Mein LKH zahlt den PJ'lern 400 Euro/Monat für 30 Stunden zusätzliche Dienste.
Bin doch die letzte Woche zweimal darauf angesprochen worden, ob diese Dienste denn nicht reine Blutentnahme-Dienste seien, dies sei den Assistenten vom Innere-Chef so mitgeteilt worden.
Im Vertrag steht nichts davon, welche Tätigkeiten wir in den 30 Stunden ausführen sollen, nur daß die Zeit eben dokumentiert werden muß. Also helfe ich in der Zeit in der Aufnahme aus, wo ja meistens mehr als genug los ist.
Nun meinte einer der Assistenten, mit dem ich NEF mitfahren durfte, wieso ich denn nun nicht meine Runden mit dem BE-Tablett über die Stationen ziehe - dafür würde ich ja schließlich bezahlt! Und Blutentnahmen sei ja schließlich DAS, was wir noch dringend lernen müßten, um im Stationsalltag später zu bestehen.... (hier mußte ich mir das Grinsen echt verkneifen - Ja, ich weiß, man lernt nie aus, aber ich glaube die Blutentnahmen bekomme ich mittlerweile schon ganz gut hin). Und überhaupt hätten wir es ja sowieso viel besser als die Assistenten, die noch AiP machen mußten...
Sorry, aber ich kann dieser Argumentation nicht ganz folgen. Und wenn ich vorher gewußt hätte, daß mir für 400 Euro jedes Recht auf eine sinnvolle Ausbildung abgekauft werden können, hätte ich den Vertrag sicher nicht unterschrieben!!! :-dagegen
Zum Glück ist dies eine Einzelmeinung (von mittlerweile 2 Assis aus der Inneren) und ich fühle mich für die 400 Euro noch nicht komplett als Depp vom Dienst. Aber ich kann mittlerweile das Argument nachvollziehen, von jemandem, der hier im Fred mal angedeutet hat, er würde sich nicht für ein solches "Gehalt" kaufen lassen... Wer war das doch gleich??
Also dieses mangelhafte Verständnis für die verantwortungsvolle Arbeit eines Mediziners - sei es ein Arzt oder ein Student mit Patientenkontakt - ist manchmal richtig nervig! Und auch wenn der Referendar "kein Student" sein sollte, so übt er sich doch zum ersten mal in seinem zukünftigen Beruf und setzt sein Wissen aus dem Studium in praktische Tätigkeit um: Nichts anderes tut der PJ-ler, nur dass er auch als "Student" viel mehr Verantwortung trägt und viel längere Arbeitszeiten hat als ein Referendar.
Ich stimme dem ganz und gar zu, dass die Unikliniken und Lehrkrankenhäuser wohl ohne PJ-ler mehr oder weniger aufgeschmissen wären: Die Assistentenärzte müssten die Stationsarbeit übernehmen und hätte nicht mehr ausreichend Zeit für ihre Patienten, somit gäbe es mehr Wartezeiten und zwangsweise auch weniger Aufnahmen. Daher kann man das PJ als einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor der Krankenhäuser betrachten.
Liebe/r Flowrocka, ich helfe gerne mit, damit wir einen bezahlten PJ durchsetzen z.B. bei einer Unterschriftenlisten-Aktion. Meld Dich einfach mal bei mir.
Nebenbei:
Ich entdecke nun auch langsam die Schattenseiten des 400-Euro-Dienstmodelles an meinem LKH: der Neid der Assistenten (kein Schei$!!) :-peng
Kurz zur Erklärung: Mein LKH zahlt den PJ'lern 400 Euro/Monat für 30 Stunden zusätzliche Dienste.
Bin doch die letzte Woche zweimal darauf angesprochen worden, ob diese Dienste denn nicht reine Blutentnahme-Dienste seien, dies sei den Assistenten vom Innere-Chef so mitgeteilt worden.
Im Vertrag steht nichts davon, welche Tätigkeiten wir in den 30 Stunden ausführen sollen, nur daß die Zeit eben dokumentiert werden muß. Also helfe ich in der Zeit in der Aufnahme aus, wo ja meistens mehr als genug los ist.
Nun meinte einer der Assistenten, mit dem ich NEF mitfahren durfte, wieso ich denn nun nicht meine Runden mit dem BE-Tablett über die Stationen ziehe - dafür würde ich ja schließlich bezahlt! Und Blutentnahmen sei ja schließlich DAS, was wir noch dringend lernen müßten, um im Stationsalltag später zu bestehen.... (hier mußte ich mir das Grinsen echt verkneifen - Ja, ich weiß, man lernt nie aus, aber ich glaube die Blutentnahmen bekomme ich mittlerweile schon ganz gut hin). Und überhaupt hätten wir es ja sowieso viel besser als die Assistenten, die noch AiP machen mußten...
Sorry, aber ich kann dieser Argumentation nicht ganz folgen. Und wenn ich vorher gewußt hätte, daß mir für 400 Euro jedes Recht auf eine sinnvolle Ausbildung abgekauft werden können, hätte ich den Vertrag sicher nicht unterschrieben!!! :-dagegen
Zum Glück ist dies eine Einzelmeinung (von mittlerweile 2 Assis aus der Inneren) und ich fühle mich für die 400 Euro noch nicht komplett als Depp vom Dienst. Aber ich kann mittlerweile das Argument nachvollziehen, von jemandem, der hier im Fred mal angedeutet hat, er würde sich nicht für ein solches "Gehalt" kaufen lassen... Wer war das doch gleich??
Na, das sind aber ziemlich Saftsäcke, diese zitierten Assis, wenn sie Dir noch nichtmal die 400 Kröten gönnen! :-(
Schätze, die sind auch sonst nicht sehr kollegial, denn eins ist mal klar: ein PJler ist KEINE wandelnde Blutzapfstelle, zumindest bei mir nicht! Bei den Patienten, wo's einfach ist, mach ich es selber schnell, und die richtig schweren mach ich sowieso lieber selber. Man sollte sich als Internist lieber mal überlegen, ob schröpfen wirklich so oft eine angemessene Therapie ist....
Da finde ich das Göttinger Konzept doch besser: es gibt keinen Vertrag, sondern "nur" sachbezogene Leistungen, wie z.B. 300 € Fahrtgeld :-meinung
Moorhühnchen
06.05.2008, 09:25
Na, das sind aber ziemlich Saftsäcke, diese zitierten Assis, wenn sie Dir noch nichtmal die 400 Kröten gönnen! :-(
Schätze, die sind auch sonst nicht sehr kollegial, denn eins ist mal klar: ein PJler ist KEINE wandelnde Blutzapfstelle, zumindest bei mir nicht! Bei den Patienten, wo's einfach ist, mach ich es selber schnell, und die richtig schweren mach ich sowieso lieber selber. Man sollte sich als Internist lieber mal überlegen, ob schröpfen wirklich so oft eine angemessene Therapie ist....
Nun ja, ich kann die sogar fast noch verstehen - an meinem Haus gibt es bei den Internisten sozusagen 4 Dienste: ein Assistent macht die Intensiv, einer fährt NEF, die Notaufnahme wird geschichtet, dort ist also auch einer die ganze Nacht allein (das hört sich fast noch luxoriös an...) und einer macht halt den Hausdienst... der ist der Depp für alles, muß über alle Stationen (Kardio, Gastro, Onko) rennen, Blut abnehmen, Braunülen legen, Druckverbände entfernen, Chemos anhängen - den ganzen Kleinscheiß halt und wenn dann noch Zeit ist, in der Aufnahme aushelfen... und das alles ein paar Wochen nach dem PJ. Unter der Woche hält sich das wohl noch in Grenzen, aber am WE scheint es ganz schlimm zu sein - und da tritt man halt gerne in die Richtung, wo scheinbar am wenigsten Widerstand zu erwarten ist: die PJ'ler.......
Ich will nichtmal sagen, daß der betreffende Kollege unkollegial ist - sonst hätte er mich ja nicht NEF mitfahren lassen und mir alles so schön erklärt!! :-top
Eher ist es halt einfach ein Problem der Verteilung der Dienste, und der Hausdienst kommt dabei am schlechtesten weg und könnte die meiste Hilfe gebrauchen - was für mich als PJ'ler aber leider nicht sonderlich interessant ist, da ich DIESE Aufgaben ja sowieso den ganzen Tag mache. Ich hab den Hausdienst nun auch schon mitgemacht und es ist einfach nur *bäh*...........
Und der Chef macht sich dann natürlich enorm beliebt, wenn er den Assistenten erzählt, die PJ'ler würden ihnen dabei nun am WE helfen!! :-keks (*)
Wäre schön, wenn endlich alle Häuser ihre PJ'ler bezahlen würden - und zwar anständig, dann würden solche "Neid"-Diskussionen (oder wie auch immer man es nennen soll) in ein paar Jahren nicht mehr auftreten. Denn auf mich brauchen die Assistenten im Moment nun wirklich nicht neidisch sein.
Grüße vom Huhn, welches gestern auf Station fast alle Aufnahmen seit ersten Mai nachholen durfte...
(*) Die Absprache VOR Unterschreiben des Vertrages war eigentlich, daß es pro Woche ein Dienst wochentags sein soll - anschließend Studientag - und EIN Wochendend-Dienst im Monat. Bei 3 PJ'lern in der Inneren, wären dabei gerade die Hälfte der Wochenenden zu besetzen...
Fauler Sack
06.05.2008, 10:48
... Nichts anderes tut der PJ-ler, nur dass er auch als "Student" viel mehr Verantwortung trägt und viel längere Arbeitszeiten hat als ein Referendar....
Mann, was seid Ihr Mediziner nur für ein von Neid zerfressenes Volk. :-)) :-party :-dance
Mann, was seid Ihr Mediziner nur für ein von Neid zerfressenes Volk. :-)) :-party :-dance
Und Du ein primitiver Troll :-sleppy
@ Moorhühnchen: wie groß ist denn die Innere bei Euch? Ich mein, wir haben hier für etwas über 100 Betten genau einen Diensthabenden, der für Intensiv, Aufnahme und Haus zuständig ist.
Da klingt doch 4 gar nicht wenig? Und WE-Dienste sind mittlerweile die einzigen, wo man noch richtig verdient :-nix
Moorhühnchen
06.05.2008, 21:19
@ Moorhühnchen: wie groß ist denn die Innere bei Euch? Ich mein, wir haben hier für etwas über 100 Betten genau einen Diensthabenden, der für Intensiv, Aufnahme und Haus zuständig ist.
Da klingt doch 4 gar nicht wenig? Und WE-Dienste sind mittlerweile die einzigen, wo man noch richtig verdient :-nix
Hab ja auch gemeint, daß sich das luxoriös anhört... ;-)
Ich muß mal gerade gucken gehen, wie viele Betten es überhaupt sind.
Die erfolgreiche Recherche ergibt:
Die Medizinische Klinik I (Kardiologie) verfügt über 72 Betten auf den Allgemeinstationen. Dazu kommen zehn weitere Betten auf der Intensivstation und zusätzlich acht Überwachungsbetten.
Die Medizinische Klinik II (Gastrologie) teilt sich in vier Stationen mit insgesamt 66 Betten.
Die Medizinische Klinik III (Onkologie) verfügt über 32 Betten auf zwei Stationen.
Grob überschlagen komme ich so auf fast 190 Betten. Und in der Aufnahme mit 9 Kabinen gibt es nachts kaum Abfluß, da die Stationen meist hoffnungslos überbelegt sind. :-music Der Anbau wird erst 2011 fertiggestellt sein....
Wie groß ist denn eure Aufnahme?
Wir haben in der Aufnahme 8 Betten für die Nacht.
Gerechterweise muß ich sagen, daß der NEF-Dienst unabhängig und auf Intensiv ein Anästhesist da ist, bei internen Problemen wie Lungenembolie müssen wir aber trotzdem hinlaufen.
Außerdem muß der Diensthabende Verlegungsfahrten machen, da wir kein Coro-Labor im Haus haben.
Trotzdem find ich, daß die Kollegen in Deinem Haus keinen Grund zum Beschweren haben, der Hausdienst wird schließlich bezahlt... und das mehr als 400 Euronen im Monat :-notify
Hach Teufelchen, darf ich Deine PJane sein? :-love :-love
Was Du schreibst klingt einfach ZU nett für PJ-ler Ohren ("KEINE wandelnden Blutzapfsäulen"......)
Gruß,
J., Blutzapferin v. Dienst
Leider ist mein jetziges Haus kein Lehrkrankenhaus ;-)
Aber meine Anä-PJler und Chirurgie-Famulanten haben mich tatsächlich gemocht :-blush
Aber Spass beiseite, wenn ich einem PJ eine Menge beibringe und für Motivation sorge, ist das schlichtweg für mich eine gute Investition, dann hab ich nämlich hinterher weniger Arbeit... ich seh das ganz egoistisch :-D
Christoph_A
07.05.2008, 18:20
Also, sowas inkollegiales wie Du erzählt hast, Moorhühnchen, kann ich gar nicht glauben. Wo soll dieses KH sein? Eine Unverschämtheit den PJs gegenüber, anders kann man es gar nicht sagen. Meine PJs haben zwar auch alle viele Blüter abgenommen, aber erstens hilft bei uns jeder, wenns zuviele werden und zweitens geben sich alle Mühe, ihnen was beizubringen. Angefangen von suffizienten Aufnahmen über Schall, Punktionen aller Art bis zu Therapiestrukturen und teaching.
Meine Meinung zur Bezahlung des PJ ist hinlänglich bekannt, da muss ich nix mehr sagen, ausser, daß selbst 400 Ocken noch wenig sind ( im Vergleich zu nem Rechtsreferendar, der im Schnitt drei Tage die Woche arbeitet ).
Jedenfalls sollten wir zusammenhalten, da die Lobby, die gegen uns ist, eh schon groß genug ist und nur darauf wartet, daß wir uns selber die Front zerreden.
Kein Verständnis für solche Assis!
Moorhühnchen
07.05.2008, 18:29
Leider ist mein jetziges Haus kein Lehrkrankenhaus ;-)
Aber meine Anä-PJler und Chirurgie-Famulanten haben mich tatsächlich gemocht :-blush
Aber Spass beiseite, wenn ich einem PJ eine Menge beibringe und für Motivation sorge, ist das schlichtweg für mich eine gute Investition, dann hab ich nämlich hinterher weniger Arbeit... ich seh das ganz egoistisch :-D
Es sollte mehr Evils in Deutschland geben...
Also, sowas inkollegiales wie Du erzählt hast, Moorhühnchen, kann ich gar nicht glauben. Wo soll dieses KH sein? Eine Unverschämtheit den PJs gegenüber, anders kann man es gar nicht sagen. Meine PJs haben zwar auch alle viele Blüter abgenommen, aber erstens hilft bei uns jeder, wenns zuviele werden und zweitens geben sich alle Mühe, ihnen was beizubringen. Angefangen von suffizienten Aufnahmen über Schall, Punktionen aller Art bis zu Therapiestrukturen und teaching.
Meine Meinung zur Bezahlung des PJ ist hinlänglich bekannt, da muss ich nix mehr sagen, ausser, daß selbst 400 Ocken noch wenig sind ( im Vergleich zu nem Rechtsreferendar, der im Schnitt drei Tage die Woche arbeitet ).
Jedenfalls sollten wir zusammenhalten, da die Lobby, die gegen uns ist, eh schon groß genug ist und nur darauf wartet, daß wir uns selber die Front zerreden.
Kein Verständnis für solche Assis!
Komisch ist, daß es mir trotz allem ja irgendwie dort gefällt - ich habe dort in den Famulaturen von den alten Assis, die jetzt alle nicht mehr da sind, sehr viel gelernt. Vielleicht fordere ich auch einfach zu wenig ein... oder zuviel??
Ich mach halt einfach die Aufnahmen... durchgesprochen hat die mit mir aber noch keiner, zumindest nicht so, daß ich was gelernt hätte. Das fand ich in der Neuro besser, da kam jeden Nachmittag der OA und hat sich die neuen Pat angeschaut. Ich würde das KH komischerweise trotzdem weiterempfehlen - vielleicht einfach, weil ich weiß, daß es woanders auch nicht besser ist??????????? :-nix
Moorhühnchen
17.05.2008, 10:06
So, letzte Woche war ich bei der Assistenten-Besprechung mit dabei und dort wurde das Thema nochmal explizit angesprochen und von einer großen Mehrheit der Assistenten auch bestätigt, daß wir nicht nur Blutentnahmen in den Diensten machen sollten und keinesfalls einen "Ersatz" für den Hausdienst darstellen!! :-dafür
Dafür die nächste Horrormeldung gestern beim Lokalforentreff:
Die Uni hat wohl wie in Berlin wegen "Wettbewerbsverzerrung" allen Lehrkrankenhäusern die Verträge gekündigt (oder dies zumindest vor...). Als Bedingung für neue Verträge gilt die Voraussetzung:
- PJ'ler dürften NICHT bezahlt werden :-keks
- PJ'ler dürfen keine Studientage haben :-notify
Frechheit!
Bitte, bitte liebe Nachfolger: wehrt euch dagegen!!!!!!!!! :-dagegen
Folgende Pressemitteilung kam heute per E-mail:
"Zudem vereinbarten der Marburger Bund und HELIOS für Medizinstudenten im Praktischen Jahr (PJ) eine Erhöhung der monatlichen Aufwandspauschale zum 1. Juli 2009 um 200 Euro und zum 1. Juli 2010 um weitere 100 Euro auf dann 700 Euro im Monat"
Ich hoffe, dass ganz viele Neu-PJler mit den Füßen abstimmen :-meinung
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