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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Niedergelassene, Fachärztinnen und Fachärzte



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Feuerblick
14.06.2017, 16:01
Einfach per Google rausfinden, wer bei deiner Ärztekammer zuständig ist. Hinschicken und gut.

Zanza
15.06.2017, 18:24
Ob das ohne Barcode erfasst wird oder nicht, liegt zumindest in Nordrhein daran, wie viel Geld der Veranstalter bezahlt - ist man nett und will auch diejenigen ohne Barcode erfassen lassen, wird es 50 € teurer! (Habe ja bei meinem letzten Job ab und an mit sowas zu tun gehabt und da haben wir auch immer diese Gebühren-Übersichten bekommen.)

Hoppla-Daisy
15.06.2017, 18:26
Also demnächst immer Codes im Portemonnaie haben *notiert*

jassyh
15.06.2017, 19:51
Bei unserer TuKo unterschreiben wir nur und die Sekretärin scannt dann von einer Barcode- Liste der Abteilung ab. Das finde ich eine sehr praktische Lösung.

Lava
04.07.2017, 20:21
Hatte heute ein Mitarbeitergespräch mit dem Chef. Neben dem üblichen Kram hat er mir auch verstehen gegeben, dass ich mich "für die Klinik unentbehrlich" machen muss, wenn ich über meinen Vertrag von 3 Jahren hinaus hier beschäftigt sein will. Konkret wünscht er sich, dass ich mich mit der konservativen Behandlung von Rückenschmerzen beschäftige. Suuuuuuuper. Wenn ich das gewollt hätte, hätte ich auch in meiner alten Klinik bleiben können, da hätte ich wenigstens noch das Operieren gelernt. :-?

Noch jemand hier, dem eine Spezialisierung "übergeholfen" wurde? :-keks

Hoppla-Daisy
05.07.2017, 11:47
"Machen Sie doch die medikamentöse Tumortherapie"

Möchte ich aber nicht, vor allem nicht zusätzlich zu DRG-Beauftragter und QM-Trulla.

Puuuuuh, gerade nochmal echt Dusel gehabt. Einmal kurz zwei Dinge gleichzeitig gemacht, zwei Patienten mit ähnlich klingenden Namen und ähnlich krank. Einer von beiden sollte EK erhalten. Bedside-Test gemacht und mich gewundert. Nanu? Falsches EK geliefert? Alles verglichen. Komisch, stimmte. Aber wieso hat der Patient ne A-Konserve, obwohl er 0 hat?

Dann klingelte es.... ich war beim falschen Patienten. Ein Hoch auf den Bedside-Test! So schnell kann es gehen, wenn man einmal nicht aufpasst.

sunny03
01.10.2018, 10:06
Hallo,

einige von euch machen doch bestimmt Hausbesuche. Schaue aktuell nach einer Tasche, wo alles für den Hausbesuch Platz findet... Den letzten Beitrag hierzu hier im Forum habe ich von 2012 gefunden. Vielleicht könnt ihr mal kurz schreiben, mit welcher Tasche ihr im Alltag zufrieden seid. Tipps sind gerne willkommen☺️ Danke!!!

annekii
01.10.2018, 13:17
Wir machen nicht wirklich viele Hausbesuche. Wir haben diese Tasche: https://www.amazon.de/gp/product/B008BSA9CW/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&psc=1

Trojan
01.10.2018, 17:26
http://www.karl-bollmann.de/firstmenu/aerztetaschen/medicare-xl.html

Evil
01.10.2018, 17:39
Unschlagbar, da ich oft mit dem E-Bike unterwegs bin:
https://www.fjaellraeven-shop.de/Ausruestung/Rucksaecke-Taschen/Fjaellraeven-Rucksack-Travel-Pack-35L.html?varID=4c139cc52925b9b0045b0d319f7e717b

annekii
28.04.2019, 13:14
Wie geht es euch mit dem TSVG? Ich bin total genervt. Wir sind dermaßen voll und haben unsere Aufnahmeregeln, damit es nicht mehr wird. Damit hält es sich soweit und die Folgetermine sind einkalkuliert.

Ich finde es völlig sinnlos, U-Untersuchungen bei Kindern zu machen, deren Verlauf ich nicht kenne und die ich nicht weiter betreue. Wir haben eh schon lange U-Termine für die eigenen Kinder, weil man einfach viel Zeit dafür braucht, wenn sie mitmachen sollen und man sie beobachten möchte. Aber wenn ich die Hälfte der Zeit nun mit Anamnese verbringe und keine Vorbefunde habe, ist das kaum zu schaffen.
Und wenn dann genau die Familien kommen, die immer wieder Wechselanfragen stellen, dann wird es wieder am Ende unangenehm, wenn sie wieder fragen, ob sie nicht jetzt wechseln können.

Ich frage mich, ob ich dann unsere Patienten zur KV vermitteln muss, weil ich Termine geblockt habe, die ihnen dann nicht zur Verfügung stehen.

Vielleicht versperr ich mich auch nur, weil es neu ist? Ich finde es im Hausarztbereich einfach sinnlos. Einerseits werden wir als Hausarztbereich berechnet, aber hier sollen wir nun Facharzttermine frei halten. Für wen denn? Für Kinder, die vom Allgemeinmediziner betreut werden?

Reflex
28.04.2019, 18:51
In einer psychiatrischen- psychotherapeutischen Praxis ist es genauso sinnfrei. Wir sind konzeptionell eine reine Terminpraxis und bieten jeden Tag ca 2h Akutsprechstunde für Stammpatienten für Krisen an. Neupatienten warten ca 8 Wochen auf einen Termin. Das ist mMn ok. Für einen Neupatienten brauche ich für ne vernünftige psychosoziale Exploration und Beratung Minimum 1/2h, bei schwierigen Patienten auch mal 3/4h. Wenn ich den Medikamente verschreibe, sollte der nach spätestens 4 Wochen erneut ärztlich gesehen werden. Wie soll man denn das in einer offenen Sprechstunde planen? Davon bekommen die Patienten auch nicht schneller eine PT, weil unsere Kapazitäten auch nun einmal begrenzt sind. Obwohl wir durch Kurzinterventions- und D Gruppen niederschwellige Angebote anbieten. Eine gute Behandlung lebt auch von einer Beziehung. Für das braucht man Struktur und Zeit und regelmäßige verbindliche Kontakte auf beiden Seiten.

WackenDoc
28.04.2019, 19:16
Das BMG hat eine eigene Seite auf FB. Da kann man sowas ruhig mal als Erfahrung schreiben. Oder Leserbrief im Ärzteblatt (auch wenn es da kaum jemand liest).

Muriel
28.04.2019, 19:20
Wir bieten in unseren zwei Praxen seit Jahren schon freie/offene Sprechstunden an. Am einen Standort sieben Stunden pro Woche, was bei drei gleichzeitig tätigen Kollegen dann quasi 21 "Arztstunden" sind, am anderen Standort sind es zwölf. Damit ist an vier Tagen die Woche die Möglichkeit da ohne Termin behandelt zu werden. Aber auch da können wir ja nicht unbegrenzt annehmen, was wiederum zu Unmut führt, wenn wir dann halt irgendwann wegschicken müssen. Man macht es ja eh immer falsch. Durch die freien Sprechstunden fallen ja entsprechend fest zu vergebende Termine weg, letztendlich behandelt man ja dadurch nicht mehr.
Was ist auch nicht ganz verstanden habe, ist die Tatsache mit den ominösen 25 Wochenstunden. Für einen Sitz braucht es doch jetzt schon 31h. Lediglich ein halber Sitz ist mit 20 Wochenstunden zu führen. Sehr schön auch: mindestens 20 Wochenstunden, um diesen Sitz haben zu dürfen, aber auch maximal 20h, damit man als halber Sitz bei den Notdiensten zählt.

anignu
28.04.2019, 20:13
@annekii: ich kann von unserem Kinderarzt berichten, dass die feste Termine für U-Untersuchungen und Impf-Termine vergeben und dann zu bestimmten Zeiten eine Notfallsprechstunde haben in denen man sein Kind (zwar nach telefonischer Voranmeldung aber am selben Tag!) bei einer akuten Krankheit bringen kann. Damit kommen wir perfekt zurecht. Soweit mal aus Sicht eines Elternteils...

annekii
28.04.2019, 20:32
Das haben wir ja auch! Wir haben jeden Tag 8-9 Uhr Us, Impfungen und Co, die länger geplant sind. 9-11 Uhr Akuttermine, 11-13 Uhr wieder Us. Nachmittags auch so, mit Akutsprechstunde 15-17 Uhr. Jeder bekommt am selben Tag einen Akuttermin für ein akutes Anliegen, der Rest wird länger geplant. Aber die Termine sind für die nächsten 4 Wochen alle weg und für Nachmittags nach 17 Uhr sicher 4-5 Monate.

annekii
22.10.2019, 22:46
Heute dachte ich mal wieder, dass es einfach genial ist, niedergelassen zu sein. Nach nun fast 5 Jahren zeigt es sich so deutlich, wie man außer der Medizin einfach durch das Kennen der Patienten passend handeln kann.

Ich habe Anfang 2015 die ersten Kinder von Anfang an behandeln können, d.h. sie hatten schon die U3 von mir und nun kommen die bald zur U9 mit 5 Jahren zu mir, die letzte U vor der Schule. Ich merke so deutlich, wie viel da gewachsen ist, wieviel die Eltern besprechen und auch auf unsere Meinung geben, wenn wir auf die Entwicklung zurückblicken. Es ist einfach toll, wenn sie sich sicherer fühlen, wenn man ihnen erklären kann, warum man dieses Kind problemlos bei der Einschulung sieht, auch wenn es kurz vor dem Stichtag geboren ist, usw.

Gerade merke ich, wie toll es ist Jugendärztin zu sein. der Facharzt heißt ja "Kinder- und Jugendmedizin". Die jetzt 15jährigen waren damals 10. Damals kamen sie mit ihren Eltern, jetzt kommen sie kommen oft alleine, stellen Fragen zum intimen Problemen, haben Vertrauen, die Chroniker besonders, fragen wie sie mit ihrem Asthma bei sonst was eingeschränkt sind, fragen, ob es sowas wie eine Reha gibt, damit sie endlich ihren DM 1 besser behandeln, kommen selbständig zur Hyposensibilisierung.

Heute habe ich mit einer Mutter telefoniert, deren zweites Kind mit 5 ähnliche Probleme zeigt wie die ältere Tochter, bei der sie das als Charakter abgetan hat und nun dicke in Problemen sitzt in der Schule. Es ist einfach toll, die Familie seit 5 Jahren zu kennen und zu wissen, wie sie ticken und passend helfen zu können.

Manchmal wünsche ich mir auch, dass ich wieder mehr wie in der Klinik habe, Aufnahme, Behandlung, Entlassung, nie wieder gesehen.... aber meistens liebe ich es, dass sie wiederkommen und ich sie kenne.

MissGarfield83
11.03.2020, 19:30
*verlegen hereinschau* Gibts hier noch ein Plätzchen auf dem Sofa für mich?

annekii
11.03.2020, 19:31
Herzlichen Glückwunsch!!

WackenDoc
11.03.2020, 19:50
Herzlichen Glückwunsch!