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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Vegetarier-Thread :-)



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bbc69
12.12.2013, 21:44
Soyatoo gibt es auch als Reis- oder Kokossahne

bbc69
12.12.2013, 21:50
http://tierfrei-mampfen.blogspot.de/2009/03/mohn-rotkappchen.html

die sind nicht schlecht, finde ich. machen sich auch optisch gut :)

EVT
12.12.2013, 22:12
soja blockiert auch die resorption von l-thyroxin, steht im beipackzettel. dann muss man wohl abnorm hohe dosen einnehmen.

bbc69
13.12.2013, 07:43
mich hat das auch irritiert, meine dosis musste allerdings nicht angepasst werden. bei "meinem" l-thyroxin ist das auch so formuliert als wäre das eher bei einer ernährungsumstellung relevant, also bei beginn oder beenden einer sojahaltigen ernährung.

EVT
13.12.2013, 21:48
wenn man von anfang an sojareich isst, wird die dosis ja direkt darauf eingestellt. dann sollte man sich relativ gleich ernähren.
ist wie mit der milch im kaffee, calcium blockiert es eigentlich, aber wenn man das jeden tag macht, nimmt man einfach immer ein bisschen mehr l-thyroxin, um das zu umgehen.

Skalpella
14.12.2013, 16:55
L-Thyroxin soll ja am Morgen mit mindestens ½ Stunde Pause zur nächsten Nahrungsaufnahme eingenommen werden. Ich weiß nicht, ob es da, bei korrekter Einnahme wirklich so viel ausmacht bei einer Ernährungsumstellung. Die Resorption von L-Thyroxin ist ohnehin schlecht.

Relaxometrie
25.05.2014, 19:18
Da ich im Rezepte- und "Was liegt auf Eurem Teller"-Thread immer wieder erstaunt bin, wieviele von Euch doch sehr regelmäßig Fleisch essen, interessieren mich die Gründe.
Sind Euch die Argumente gegen die Massentierhaltung, welche nur mit Antibiotikagaben und widernatürlichen Haltungsbedingungen möglich ist, egal? Das "egal" ist erstmal ganz ohne Wertung gemeint. Also: beachtet Ihr die Argumente nicht, weil Euch Fleisch einfach zu gut schmeckt, als daß Ihr Euch mit der Materie auseinandersetzen wollt?
Kauft Ihr Bioqualität? Wobei ja -selbst wenn man sich "Bioqualität" (in Anführungsstrichen geschrieben, weil ich nicht den Anschein erwecken möchte, blind daran zu glauben, daß Bioqualität wirklich immer super ist) leistet- die ökologischen Probleme bleiben, daß die Fleischproduktion energieaufwendig ist und zur Treibhausgasproduktion beiträgt?

Eilika
25.05.2014, 19:22
Mh, gar nicht sooo einfaches Thema. Primär esse ich einfach gerne Fleisch. Es schmeckt mir. Ausserdem müsste ich mich sonst wohl noch sehr viel mehr mit meiner Ernährung auseinandersetzen, um an alle nötigen Vitamine etc. zu kommen.
Ich kaufe aus Prinzip nur Bio-Fleisch. Wenn ich auswärts esse, kann ich es natürlich nicht sooo beeinflussen. Bei mir/uns kommt etwa ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch auf den Tisch, dazu ggf. noch einmal Fisch (dann sicher nur einmal Fleisch). Und ich habe auch kein Problem damit, wenn eine Fleischportion im Einkauf pro Person 20 Franken kostet. Lieber selten und gut. Und es gibt öfter Wochen, in denen es gar kein Fleisch gibt. Aber für kompletten Verzicht hab ich es einfach zu gern (und dazu stehe ich auch).

ehemaliger User_25062015
25.05.2014, 19:26
beachtet Ihr die Argumente nicht, weil Euch Fleisch einfach zu gut schmeckt, als daß Ihr Euch mit der Materie auseinandersetzen wollt?


Dass ihr euch mit der Materie auseinandersetzen "wollt"? Gewagte Frage..ein bisschen weniger provokant wär wohl nicht schlecht..
Ich hab als Studentin leider nicht die Mittel mir ständig Biofleisch ranzuschaffen, deswegen kaufe ich tatsächlich nur Fleisch aus dem Discounter. Steh ich zu, weil ich mir eine fleischlose Ernährung für mich nicht vorstellen kann.
Bei meinen Eltern wird nur Bio-Fleisch gegessen, weil sie die Tiere entweder selber halten oder vom Bauern paar Dörfer weiter kaufen.

Edit: So holet heraus eure Steine. *Helm aufsetz*

McDübel
25.05.2014, 19:28
Ich habe mir gestern nach 1,5 Jahren totalem Fleisch-/Wurstverzicht ein paar Schinkenwürfel im Bioladen (80g für 2,99€) gekauft (für einen Sauerkrautkuchen) und fand es extrem komisch, damit zur Kasse zu stiefeln. Ich finde es schon sehr erstaunlich, wie sich das schlechte Gewissen so festgesetzt hat bei mir. Blindes Vertrauen in "BioProdukte" habe ich aber auch nicht...

][truba][
25.05.2014, 20:02
Ich bin schon froh, wenn ich 2-3 Tage die Woche mal kein Fleisch esse.
Gründe kann ich gar keine genauen nennen. Ich esse einfach gerne Fleisch.

Gesocks
25.05.2014, 23:35
Ich kaufe Fleisch zu ca. 80 % im Supermarkt, ungefähr die Hälfte davon Wurstaufschnitt, die andere billigstes Rinderhack. Das restliche Fünftel kommt aus Mensa, Dönerbude, der verschwindend kleinste Teil stammt vom Metzger oder der Fleischtheke.
Ich habe ein grundsätzliches Problem unabhängig von Bio / Nicht-Bio mit intensiver Schlachttierhaltung; moralisch-kulinarisch integer wäre bei mir, mich auf Jagderzeugnisse zu beschränken. Das habe ich ungefähr ein halbes (fast völlig vegetarisches) Jahr gemacht und bin seitdem kein bisschen motiviert, es unter gleichen Lebensumständen nochmal zu probieren; die Preis-Verlangen-Relation ist leider erbärmlich.

Reflex
26.05.2014, 20:21
Ich ess gerne Fleisch. Aber da ich das nicht täglich brauche und es genügend leckere fleischlose Alternativen gibt, gibt es das meist nur zwei bis drei Mal die Woche. Unser Fleisch kommt hauptsächlich von einem Bioland zertifizierten Schlachter, der Anhand von Lieferlisten und Vorstellung der regionalen Biohöfe transparent seine Bezugsquellen offenlegt. Das ist nicht ganz günstig, aber da das Fleisch qualitativ mit Discounter und anderem Großmarktfleisch nicht vergleichbar ist, zahl ich das gerne und hab obendrein Fleisch aus artgerechter Haltung. Als Student hätte ich mir das aber wahrscheinlich nicht leisten können.

Insgesamt kaufe ich wenig bis gar keine Fertigprodukte/Convience Küche mit und ohne Fleisch, weil ich lieber selber mache und meine Zutaten nachvollziehen können mag. Auswärts esse ich auch wenn möglich vegetarisch, wenn die Bezugsquellen nicht eindeutig sind.

Viehdoc
01.06.2014, 08:43
Ich gehöre auch zu den Vegetariern ;):

1. Aus meiner Familie esse nur ich kein Fleisch
2. seit Dezember 2007
3. ja, der Film "Earthlings", hat mir jemand aus meiner Abiklasse empfohlen. Ich muss gestehen, dass ich mich vorher nie bewusst damit auseinandergesetzt habe, wie Tiere teilweise gehalten und geschlachtet werden. Ich komm aus dem tiefsten Dorf und bei uns werden die Tiere zum Großteil gut gehalten und behandelt (klar, Ausnahmen gibts immer). Der Film hat mir die Augen geöffnet und ich habe mich intensiv damit beschäftigt und mich entschieden, dass das für mich nicht mehr infrage kommt.
4. mir fällt es eher leicht, da ich schon vorher nicht der große Fleisch-Esser war. Und seit ich Tiermedizin studiere, fällt es mir noch leichter, da man einfach viel mehr Hintergrundinfos usw. bekommt ;)
5. vegetarisches "Chili sin carne"

Hat jemand von euch eigentlich irgendwelche gesundheitlichen Probleme, weil ihr auf Fleisch verzichtet? Ich hab zum Beispiel zwei Freundinnen, die hatten innerhalb von kurzer Zeit arg Eisenmangel und da gabs nur noch die Wahl zwischen Tabletten oder wieder Fleischprodukte essen... Ich selber habe nichts, habe das auch mal mit nem Bluttest überprüfen lassen, weil ich eine zeitlang auch immer sehr müde und schlapp war, war aber wohl stressbedingt so. Ich bemühe mich aber auch, mich ausgewogen zu ernähren und dachte immer, dass man dann keine Probleme bekommen sollte...

janals
13.06.2014, 07:39
Also ich habe leider sowieso sehr starken Eisenmangel und muss regelmäßig Eisen"kur" machen. Ich habe dann auch vor einigen Jahren mal beschlossen, mich vegetarisch zu ernähren, eben aus den von Viehdoc genannten Gründen - und weil ich selbst halt auch nie ein großer Fleischesser war.
Nach zwei Monaten musste ich dann leider aufhören, weil es mir echt nicht mehr gut ging.

Drum esse ich momentan nur Fleisch von einem Rinderhof, wo die Tiere gut gehalten werden und der sie auch vor Ort schlachtet, damit Tiertransporte vermieden werden. Für mich ist das momentan eine gute Lösung aber auf "genügend" Fleischkonsum komme ich damit auch nicht, weil das nur mal an Samstagen und Sonntagen gegessen wird (zB Roulade, Hackfleisch und Co.). Wurst verkaufen die leider gar nicht :( sodass sich bei mir der Eisenmangel wieder meldet.

Relaxometrie
13.06.2014, 09:43
Ich hab zum Beispiel zwei Freundinnen, die hatten innerhalb von kurzer Zeit arg Eisenmangel und da gabs nur noch die Wahl zwischen Tabletten oder wieder Fleischprodukte essen.
Man könnte sich auch mal mit Ernährung und den Inhaltsstoffen diverser Lebensmittel beschäftigen.
Zu dem Satz "entweder Tabletten oder Fleisch" fällt mir echt nichts mehr ein :-nix



Nach zwei Monaten musste ich dann leider aufhören, weil es mir echt nicht mehr gut ging.
s.o.


Es gibt ja, wie hier im Thread ersichtlich, Menschen, die nicht auf Fleisch verzichten, weil es ihnen schmeckt. Ok.....dann ist das so.
Aber Fleisch nur deswegen zu essen, weil es der vermeintlich einzige Eisenlieferant ist, ist schon krass.

janals
13.06.2014, 10:30
Ich sage ja nicht, dass es mir nicht schmeckt, sondern dass ich mit der Haltung + Transporten nicht einverstanden bin. Für mich ist es eine gute Lösung das Fleisch zu essen, von dem ich genau weiß, wo es herkommt. Nur würde ich mir halt noch entsprechende Wurst wünschen. Für Leute, die gar kein Fleisch essen wollen, weil es eben Fleisch ist, gibt es natürlich auch Alternativen genügend Eisen zu sich zu nehmen. Allerdings isst man ja beispielsweise morgens und abends kein Brokkoli, Spinat o.Ä. aufs Brot. Ich glaube so meinte das Viehdoc im Hinblick auf die Freundinnen auch ;-)

EVT
13.06.2014, 19:10
Tierisches Eisen aufzunehmen ist schon leichter als pflanzliches oder?

Gast26092018
14.06.2014, 07:42
Ich mache mir heute Mittag etwas vegetarisches: Tomaten-Augerginen-Avocado-Burger (http://www.chefkoch.de/rezepte/1033211208442407/Tomaten-Auberginen-Avocado-Burger.html) mit Fladenbrot :)

tortet
14.06.2014, 17:40
Spinat ist kein Eisenlieferant. Diese irrige Annahme stammt aus einem Messfehler und hält sich anscheinend immer noch hartnäckig.