Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Vegetarier-Thread :-)
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leofgyth77
26.03.2011, 10:16
1.ich, ansonsten keiner in meiner familie, auch nicht mein freund.
2.Seit ca 10 jahren
3.typischer urlaub in canada....fleisch, fleisch, fleisch, ich konnts dann einfach nicht mehr sehn
4.Fällt sehr leicht
5.gemüselasagneeeeee und pirogies (:
Mangokind
26.02.2013, 13:17
Und, immer noch Vegetarier/Veganer unter uns?
Wie verhaltet ihr euch in der Medizin gegenüber Veganismus? Empfiehlt ihr Patienten (z.B. Krebspatienten), dass sie sich vegan ernähren sollten? Was haltet ihr von den Anämie-Stigmata? ect.
Ich lebe seit vielen Jahren vegan, kann mich nicht mehr an die Zeit erinnern wo ich Fleisch aß (als Kind). Für mich fühlt es sich ganz natürlich an, eine gesunde Lebensweise/Ernährung zu empfehlen.
Ich treffe aber immer wieder auf voreingenommene Studenten/Ärzte/Krankenschwestern, die absolut keinen Durchblick in der Ernährung haben, Patienten aber von dem einen oder anderem abraten. Und die natürlich auch nicht auf dem aktuellen Stand der Forschungsergebnisse sind.
Was denkt ihr?
Ich bin immer noch Vegetarierin, auch weiterhin in meiner zweiten Schwangerschaft und sehe es auch nicht als problematisch an. Von veganer Ernährung würde ich stillenden Frauen und Eltern für ihre Kinder abraten bzw. Ihnen genau erklären, was dringend substituiert werden muss (Vit. B12) und ihnen zu regelmäßigen Kontrollen Raten. Mein Sohn bekommt Fleisch und Fisch, allerdings wäre es auch unproblematisch, ihn vegetarisch zu ernähren.
LG
Ally
Mein Mann ist seit 18 Jahren vegetarier inkl. Fischverweigerer. Ich hatte angefangen mich anzupassen, weil ich eh kein großer Fleisch Freund bin und fand es nicht schwer und liebe jetzt einige Tofu Gerichte abgöttisch. Doch da ich leider ab und an fastfood einer großen Marke liebe (komischerweise meistens in prüfungszeiten) bin ich also kein richtiger vegetarier sondern nur Teilzeit.
Sprich: zu Hause Koche ich rein vegetarisch (für mich ab und an noch Fisch) und wenn wir mal unterwegs essen (was sehr selten ist) gibt's dann auch mal ein bisschen Hühnchen für mich.
Mein Mann hat nie versucht mich zu überzeugen, hat auch kein Problem damit, wenn ich mal Fleisch esse
Ernähre mich seit 20 Jahren vegetarisch, auch ohne Fisch, jedoch mit Milchprodukten und Eiern.
Bei Patienten wäre ich schon froh, wenn sie sich an die allgemeinen Grundregeln gesunder (Vollwert)Ernährung halten würden. Vegetarismus zu empfehlen, erschiene mir vermessen. Das ist eine innere Einstellung, die man sowieso nicht verordnen kann.
Ich esse auch nur vegetarisch seit früher Kindheit (wenn man Gummibärchen/Gelatine absieht).
Ich esse auch seit ein paar Monaten kein Fleisch mehr und ich vermisse nüscht! Ärgere mich auch ein wenig darüber, nicht schon viel früher damit begonnen zu haben. Aber nu... Besser spät, als nie! :-)
Tofu und ich werden allerdings keine Freunde mehr! Und ich hab's echt versucht!
McDübel, ich bin seit 1999 Vegetarierin und da ich auf Soja reagiere (Kreuzallergen zu Gräserpollen), gibts bei mir kein Tofu. Geht auch gut ohne. An Fleischersatzprodukten mag ich am Liebsten die auf Weizeneiweißbasis.
LG
Ally
Ohja die weizenprodukte sind geil. Die meinte ich mit Tofu :-blush
Denn den richtigen Tofu, da mag ich auch nur den geräucherten.
Aber am liebsten essen wir die Produkte von vegetaria :-) die sind voll lecker, vor allem die Klößchen
Aber am liebsten essen wir die Produkte von vegetaria :-) die sind voll lecker, vor allem die Klößchen
Jaaa hier auch! :-) Momentan stehen die Nuggets bei mir ganz vorn! :-))
Mangokind
26.02.2013, 19:35
@ EKT: Pat mit Herz-Kreislauferkrankungen können durchaus einen großen Nutzen (Reversibilität) durch vegane Ernährung erlangen.
Guter Grund es zu empfehlen oder?
Ich finde Vegetarismus/Veganismus sollte eben nicht nur als Lebenseinstellung dienen, sondern eben auch medizinisch sinnvoll eingesetzt werden, vor Allem natürlich in der Primärprävention.
Habt ihr denn schon mal erlebt, dass einem Patienten sinnvolle Nahrungsratschläge gegeben worden sind? Ich bin immer wieder schockiert. Habe erst einen einzigen Arzt getroffen, einen Internisten, der wenigstens ein paar aktuelle Studien im Kopf hatte zu Milchprodukten und Co. (und deren negativer Effekt natürlich).
Aber trotzdem gut zu wissen, dass es wenigstens einige Vegetarianer unter den Medizinern gibt...
was haben milchprodukte denn für negative effekte???
also, so als laktoseintoleranter mensch esse ich davon jetzt nicht so viel, aber würde mich jetzt mal interessieren.
wenn man sowas googelt, stößt man ja auf viel ungefiltertes... also, ich lasse mich gern aufklären.
auch bezüglich KHK und co in Kombi mit veganer Ernährung.
Wenn man was empfehlen soll, sollte man ja auch die Hintergründe kennen und durchdacht haben. Und eben auch dahinter stehen.
Hallo,
komisch, dass ich den Thread noch nie gesehen habe. Ich bin seit knapp 20 Jahren (ovo-lacto-)Vegetarierin, natürlich auch ohne Fisch. Ich habe keine Ahnung, wie man sich Vegetarier nennen kann, wenn man Fisch isst. Ich habe immer wieder Phasen mit wenig Milch, da mein Mann es nicht gut verträgt und ich dann ohne koche und sich dann ganze Käsepackungen nicht lohnen, weil den dann sonst keiner hier isst. Wenn er längere komplett vegane Phasen hat, substutiert er. Die Kinder haben im ersten Lebensjahr kein Fleisch, Wurst oder Fisch bekommen. Dann war aber Beginn KiTa, wo wir sie nicht durch Sonderrregeln ausgrenzen wollten. Die Kleine isst mit sehr ausgeprägter Vorliebe Wurst und Fleisch und Würstchen und alles. Sie isst auch immer mal unsere Wurst- und Fleischersatzsachen mit, aber sobald der erste Hunger rum ist, schmeckt es ihr nicht mehr.
Ich weise Mütter von Neugeborenen, die sich vegetarisch ernähren, auf die Empfehlungen zur Beikost der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hin. Da gibt es Rezepte für einen vegetarischen Mittagsbrei, den man mit VitaminC-haltigem Obst und Haferflocken kocht.
Die Vegetaria-Produkte hatte ich dermaßen schnell über. Wir mögen schon lange die Veggyness-Produkte.
LG
Annekii
Keenacat
27.02.2013, 16:02
Ich persönlich esse meist vegetarisch, aber meine Mieze wird natürlich gefüttert, wie es ihr zusteht. Zudem habe ich keine ethischen Vorbehalte gegen Tierhaltung an sich, nur gegen schlechte Tierhaltung.
Colourful
28.02.2013, 17:34
Ich persönlich esse meist vegetarisch, aber meine Mieze wird natürlich gefüttert, wie es ihr zusteht. Zudem habe ich keine ethischen Vorbehalte gegen Tierhaltung an sich, nur gegen schlechte Tierhaltung.
Geht mir auch so, wobei ich vielleicht einmal im Monat Fleisch esse, eher seltener.
Gast26092018
01.03.2013, 07:44
Ist es überhaupt möglich in Deutschland zu leben, in Supermärkte einzukaufen und dabei gänzlich auf tierische Bestandteilen in den Nahrungsmitteln zu verzichten?
Meistens wird es, aufgrund von Gesetzeslücken, überhaupt nicht deklariert, dass sich tierische Bestandteile in den Nahrungsmitteln, Getränke, Backwaren etc. befinden:-nix Sei es in der Süßigkeitenabteilung, Getränkeabteilung, Pflegeabteilung. :-nix
was haben milchprodukte denn für negative effekte???
also, so als laktoseintoleranter mensch esse ich davon jetzt nicht so viel, aber würde mich jetzt mal interessieren.
wenn man sowas googelt, stößt man ja auf viel ungefiltertes... also, ich lasse mich gern aufklären.
auch bezüglich KHK und co in Kombi mit veganer Ernährung.
Wenn man was empfehlen soll, sollte man ja auch die Hintergründe kennen und durchdacht haben. Und eben auch dahinter stehen.
bin leider immer noch unwissend :-(
Veganimus EMPFEHLEN als Arzt??? Sorry, das finde ich krank!
Relaxometrie
01.03.2013, 18:30
Veganimus EMPFEHLEN als Arzt??? Sorry, das finde ich krank!
Warum findest Du das krank?
Ich würde es zwar nicht speziell empfehlen, weil ich niemandem Ernährungsvorschläge mache, solange ich nicht gefragt werde. Würde ich allerdings gefragt, ob ich von einer veganen Ernährung abraten würde, würde ich dies verneinen. Wenn man sich mit dem Thema befasst, gut informiert ist und um mögliche Mangelzustände weiß, die ohne Substitution bei veganer Ernährung entstehen (meines Wissens nach sind dies: Vitamin B12, Vitamin D, Eisen und Kalzium), ist die Ernährung wohl sogar gesünder, als die bei uns übliche Ernährung, die meist zu fett-, salz- und kalorienhaltig ist.
Eine Ernährung, die Substitution erfordert, kann eigentlich nicht empfehlenswert sein, oder? Ausgewogen ist das jedenfalls nicht.
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