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wandschrank2
26.06.2014, 16:44
würd damit ganz gern anonym bleiben wenns ok ist, gebe nicht so gern angaben raus, sorry

Matzexc1
26.06.2014, 16:45
Kein Problem. :-)

schmuggelmaeuschen
26.06.2014, 18:12
Also für mündliche wurde uns in der Ausbildung geraten, dass wir uns ein paar stunden nehmen sollten um uns über unsere stärken und Schwächen klar zuwerden. Dann kann man sich auch ne Strategie überlegen, wie man von nen Angst thema wieder in den sicheren Bereich kommt.
Am Tag vor der Prüfung nur noch das lernen was man kann, sonst kreist das unsichere im Kopf rum und man spricht es ausversehen an

ehemaliger User_29072015
26.06.2014, 18:57
Habe mich für den Kurs angemeldet, um die Skripte zu erhalten, die einen wirklich optimal auf die schriftliche Prüfung vorbereiten. Die Kurse selbst habe ich nicht einmal besucht, da haargenau nur das einem vorgegaukelt wird was in den skripten steht. Aber an deiner Stelle würde ich mir die Skripte definitiv organisieren, da sie einen explizit auf die schriftliche Prüfung vorbereiten.

Genau das habe ich auch so vor. Hab keine Lust wegen Gerede Bach Gö zu pendeln ;-)

wandschrank2
27.06.2014, 14:54
wie geht's euch?

mandela89
27.06.2014, 17:13
Also mir gehts momentan echt bescheiden, habe seit gut einer woche mit dem lernen begonnen, muss ja die mündliche prüfung nachholen. Ich bin jedoch überrascht wie viele Details ich wieder vergessen habe, obwohl das ganze nur ca 3 monate her ist, schon merkwürdig. Biochemie und Physiologie habe ich mir vorgenommen innerhalbvon 3 wochen durchzuarbeiten, da ich beide fächer echt gut konnte und in der schriftlichen jeweils 80% richtig gekreuzt habe. Allerdings habe ich in anatomie riesen defizite v.a bewegungsapparat und neuro und histo kann ich gar nicht. Für anatomie und histo habe ich ca sechs wochen, hoffe das haut hin. Leider muss ich 3x die woche noch arbeiten, muss mir deshalb die zeit gut einteilen. Finde es echt schwierig sich explizit nur auf die mündliche vorzubereiten, da kann man auch endlos viele themen detailliert lernen und am ende werden sie gar nicht abgefragt, bei der schriftlichen kann man sich ja sicher sein das ungefähr zu jedem thema gewisse fragen gestellt werden.

wandschrank2
27.06.2014, 19:14
Hey mandela. Ok. Hast du die Kurzlehrbücher von Thieme? Wenn nicht, kannst du sie eventuell dir besorgen? Die decken den kompletten Gegenstandskatalog ab (z.B. sogar auch Sexualphysiologie, was wir an der Uni nie hatten) und sind zwar Kurzlehrbücher, aber haben dennoch eine gewisse Tiefe. Bei jedem Prüfer,ja, es gibt an jeder Uni den einen Endgegner oder gleich mehrere, muss man die Basics drauf haben, und die werden in den Büchern grandios vermittelt, und zwar wirklich in jedem Fach, auch Histologie. Ich würde dir empfehlen, die einfach durchzulernen, trotz Arbeit hast du ja noch etwas Zeit. Und wenn dann der Brief kommt, würde ich dir empfehlen, auf dicke Bücher umzusteigen, bei den Themen, die die Prüfer gerne fragen. Weißt du, dann hast du quasi alles ,,gecovert'', falls tatsächlich mal eine Frage fällt, die nicht in den Protokollen abgedeckt ist, und du weißt dennoch solide etwas darüber.
Ich hoffe ich konnte etwas helfen, feel free to share your thoughts. Ich weiß auch nich twas mit meinem Englisch los ist, ich guck seit Tagen wieder big bang theory

Andreas
27.06.2014, 22:47
Finde es echt schwierig sich explizit nur auf die mündliche vorzubereiten, da kann man auch endlos viele themen detailliert lernen und am ende werden sie gar nicht abgefragt
Das folgende hat keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, dennoch sollte sicherlich der Fokus darauf liegen vor allem die Grundlagen sicher zu beherrschen.

Nach dem was ich bisher an Altprotokollen lesen und Erfahrungsberichten hören konnte bzw. was ich selbst in der Prüfung erlebt habe, bereiten vor allem die Grundlagen immer wieder die größten Schwierigkeiten, weniger jedoch das tiefgreifende Detailwissen.
Ohne Grundlagenwissen nützt das Detailwissen zumeist ja auch nichts, weil man es nicht im entsprechenden Kontext darlegen kann.

Es gibt natürlich immer mal die extremen Ausnahmen, wo ein Prüfer bereits als Einstiegsfrage derart ins Detail geht oder so exotische Sachen fragt, dass Grundlagen hier wenig nützen. Das macht aber sicherlich nicht den Großteil aus.


Da du bereits einmal in der mündlichen Prüfung warst, laut deiner Aussage, wäre sicherlich nicht ganz unwichtige Frage: woran hat es beim ersten Mal gehapert? Was lief gut, was lief schlecht?

schmuggelmaeuschen
28.06.2014, 09:28
Das ist uns aber auch gesagt worden. Die fragen vor allem Grundlagen, hat man die die drauf gehts ins Detail für die Note. Die meisten verhauen es sich auch, weil sie mit dem kleinkram an fangen, sich verhaspeln und dann die Nerven verlieren...

mathematicus
28.06.2014, 09:52
Naja, wenn man von sich aus mit den Details anfängt, ist man selbst Schuld. In Anatomietestaten u.ä. fängt man ja auch immer mit einfachen Fragen bzw. Inhalten an, irgendwann kommen dann ziemlich absurde Fragen, wo man dann aber auch merkt, dass der Prüfer jetzt nur noch schauen will, wie weit er ins Detail gehen kann :)
Habe mal ein komplettes Examen gekreuzt und knapp bestanden, hatte laut Auswertung auch nur in Psycho und Physik <60%, das beruhigt mich ungemein. :D

mandela89
28.06.2014, 11:11
Vielen dank wandschrank für deine Ratschläge, die thieme kurzlehrbücher habe ich zwar nicht, allerdings werde ich sie mir nun näher anschauen und dann eventuell auch anschaffen. Und nun zu dir Andreas, auch dir vielen dank für deine Ausführungen. Allerdings habe ich noch nicht an der mündlichen Prüfung teilgenommen, habe wie bereits einige Seiten zuvor erwähnt die mündliche prüfung sausen lassen und bin nicht hingegangen, weil ich mich nicht ausreichend vorbereitet gefühlt habe. Riesen Fehler von mir, aber lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

Andreas
28.06.2014, 11:53
@mandela89:
schmuggelmaeuschen und mathematicus haben es schon gut formuliert.

Im Allgemeinen ist es wichtig, sinnvoll einzuführen um eine Frage zu beantworten.

Ein Beispiel: ein Kommilitone bekam die Frage "Nach der Prüfung essen Sie in der Mensa Kartoffeln, Schnitzel und was süßes danach. Was passiert?".
Er fing sofort an mit "... also in der Glykolyse ...". Derart im Detail zu beginnen ist im Zweifel ein Todesurteil für die Prüfung, da man dann bereits viel zu tief in der Materie startet.

Ich selbst hatte dann im Physikum eine ähnliche Frage. "Nach der Prüfung gehen Sie zum Imbiss und haben Fritten rot / weiß. Was passiert?".

Also fing ich an: "Fritten rot / weiß enthalten grob überschlagen die folgenden Bestandteile: ...". "Zunächst landen Sie in der Mundhöhle, wo die Speichel-Amylase vorverdaut. Es folgt der Schluckakt ...". Dann kam ich zu den Magen-Enzymen, lokalen Magen-Dünndarm-Hormonen, der Resorption im Dünndarm, dem Übertritt ins Blut. Jeweils für jede Stoffgruppe (Kohlenhydrate, Proteine, Fette) einzeln.
Glykolyse und Co. kamen dann kurz noch am Ende ran.

Schon waren die ersten 5 Minuten um und das nächste Thema kam.

Bei uns sind es in der Regel bei jedem Prüfer 3 Themen und 5 Minuten pro Thema (häufig sogar mit Stoppuhr).

Wenn man das Thema also sinnvoll einleitet und dann von sich aus ins Detail geht und der Prüfer einen reden lässt, ist die Zeit schnell um.


Natürlich gibt es da Unterschiede von Uni zu Uni und mancher Prüfer steigt auch mal mit einer extrem detaillierten Frage ein, im Regelfall ist man mit dem Einstieg vom Groben ins Detail gehend aber gut beraten.

wandschrank2
28.06.2014, 19:30
hat jemand schon physik gekreuzt? O__O

mathematicus
28.06.2014, 19:40
Nö, das lern ich für's Schriftliche nicht ;D

wandschrank2
28.06.2014, 19:59
alteeer. es gibt ja neuerdings diese medi-learn statistiken. guck mal es gibt ca 190 fragen in den letzten 11 examina zu physik.
20 = leicht
60 = mittel
110 = schwer

und genau das ist es oO

mathematicus
28.06.2014, 20:06
Der Lernaufwand für die 20 (?) Punkte im Physikum wäre mir zu hoch, da lerne ich lieber die großen Fächer gescheit, hat man mehr (Punkte) von :P ob ich jetzt 20% in Physik rate oder weiß, nimmt sich nicht viel...

wandschrank2
28.06.2014, 20:13
jaa ich hab den fehler gemacht und heute den ganzen tag physik gelernt. und für die 6/15 punkten pro examen war das echt zu viel zeit :D

coeur
28.06.2014, 20:16
Ich hatte auch gar keinen Plan von Physik. Ganz weg gelassen habe ich es nicht, sondern aufs Lesen verzichtet und die aktuellsten 5 Examina gekreuzt und versucht, die Fragen mit den Kommentaren nachzuvollziehen. Hat auch öfter nicht geklappt, aber die Dauerbrenner an Formeln und "Zusammenhängen" hat man so reingekriegt. Habe dann rund die Hälfte der Fragen im Schriftlichen tatsächlich auch richtig beantwortet.
Mir war wichtig, den psychologischen Effekt eines Faches, das man einfach gar nicht gelernt hat, zu umgehen. So konnte ich mir vormachen, ich hätte mich wenigstens ein bisschen damit beschäftigt und irgendwo eine realistische Chance, es richtig zu beantworten.
Riesen Aufwand würde ich mir damit also auch auf keinen Fall schaffen, ganz weg lassen aber auch nicht.

wandschrank2
28.06.2014, 20:23
hmm :) ich hoffe einfach dass es auf die 60 % hinausläuft im sommer :)

coeur
28.06.2014, 20:25
Sag mal, wandschrank, was ich mich schon die ganze Zeit frage :-) Wann hast du denn angefangen und wieso erst jetzt das Physikum? Deine Posts machen da schon neugierig.