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Aktuelle bildgebende Diagnostik der Wirbelsäulenerkrankungen

Beitrag aus Der Chirurg Heft 10/08 Springer Verlag

B. Baumert, J. Blautzik, M. Körner, M. Reiser und U. Linsenmaier

Surftipp



Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT)ist das Verfahren mit dem höchsten Weichteilkontrast und ermöglicht die genaue Beurteilung des Myelons, der Spinalnerven und Nervenwurzeln, des Knochenmarks, der Bandscheiben sowie derparavertebralen Weichgewebestrukturen (s. Tab. 1). Das MRT-Standardprotokoll der Wirbelsäule beinhaltet traditionell sagittale T1w- und T2w-Sequenzenmit einer Schichtdicke von 2–4 mm. Der sensitivste Nachweis eines Knochenmarködems gelingt jedoch mittels protonengewichteten fettsupprimierten Sequenzen(PDwfs) oder Short-tau-inversion-recovery-Sequenzen (STIR), welche die klassische T2w-Sequenz inzwischenersetzen.
In den Höhen der pathologischen Befunde werden zusätzlich transversale Schichten in einer an die Fragestellung angepassten Wichtung akquiriert. Bei Verdacht auf eine entzündliche Komponente oder Tumorbefall sollten kontrastmittelgestützte, fettsupprimierte T1w-Sequenzendas MRT-Protokoll komplettieren.


Hinweis:
Dieser Artikel stammt aus dem ePaper "Highlights der Inneren Medizin", das komplett mit vielen weiteren Artikeln hier verfügbar ist. Wir danken dem Springer-Verlag für die Unterstützung.
 

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