Die zunehmende Verfügbarkeit der MDCT sowie der Anspruch an eine kurze Untersuchungszeit und eine hohe diagnostische Sicherheit führten in den letzten Jahren zu einer zunehmenden Bedeutung dieser Modalität, die inzwischen als Methode der Wahl bei Wirbelsäulenverletzungengilt (s. Abb. 1). Nachteil jeder Bildgebung mittels CT, wie eine höhere Strahlenbelastung und höhere Kosten, bedürfen jedoch einer differenzierten Abwägung. Patienten mit einer offensichtlichen neurologischen Klinik sowieschweren Wirbelsäulentraumata sollten unbedingt einer CT-Untersuchung zugeführtwerden, während für Risikogruppen mit geringer Verletzungswahrscheinlichkeit eine konventionelle Röntgendiagnostik ausreichend erscheint bzw. auf eine differenzierte radiologische Abklärungverzichtet werden kann. Bei neurologischen Defiziten ohne erkennbare Ursache auf vorangegangenen Röntgen- oder CT-Aufnahmen, bei unklaren Befunden und insbesondere zur Klärung möglicher diskoligamentärer Verletzungen, kann die MRT weitere Erkenntnissezum Verletzungsausmaß nach einem Wirbelsäulentrauma erbringen(s. Abb. 2). Die Detektion diskoligamentärer Läsionen ist zur Einschätzung derposttraumatischen Wirbelsäulenstabilitätwichtig und sollte durch die MRT zuverlässigerfolgen.
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