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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragensammlung - Bewerbungsgespräch



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Feuerblick
28.06.2009, 18:36
Äh, ich sprach von der Fahrtkostenerstattung, nach der du im letzten Satz fragst...:-))

BigBore
28.06.2009, 18:45
Achso. :-oopss
Dann stimme ich mit dir wieder überein! :-dafür

BigBore
28.06.2009, 19:13
Noch ne Frage. An der Uniklinik weiß ich ja ungefähr wie viel ich verdienen werde laut TV-Ä/Tdl. Da wollte ich nur nachfragen, ob und wie die Dienste bezahlt werden.
Hat jemand von euch ne Ahnung wie viel man als Anfänger in einer Praxis in einem privaten Praxisverbund mit mehreren Niederlassungen erwarten kann. Man sollte da ja schon irgendwie eine Gehalts-Vorstellung haben. Glaube, dass eine Frage diesbezüglich im Vorgstellungsgespräch mit Sicherheit kommen wird.

icespeedskatingfan
29.06.2009, 11:47
Geh mal so von 2.400 - 2.800 Euro aus, allerdings fallen keine Dienste und keine Überstunden an (und wenn werden die extra vergütet), i.d.R. hast Du auch ein paar Stunden in der Woche fürs Lernen frei.
Ist eine Entscheidung Verdienst vs.Lebensqualität.

Muriel
29.06.2009, 11:54
So schlecht zahlen Praxen? Kollegen von mir, die vor dem FA als WBA in die Praxis gegangen sind, haben einiges mehr als nach TVÄ im KH bekommen.

Espressa
29.06.2009, 12:54
Als Anfänger sind schon 3000 Euro brutto drin.
Und dass Fast-Fachärzte mehr kriegen liegt auf der Hand.
Nur hört man dass Dienste oder evt. Wochenendvisiten bei den Belegpatienten schwammig reguliert und vergütet werden, ebenso würd ich nicht auf Lernfreizeit hoffen. Bei Fortbildungsfreistellungen können Praxen noch knausriger sein als Kliniken.

Man tut aber auch gut daran einfach Bezahlung nach Tarif zu fordern, dann kann man sich immer auf den betreffenden Tarifvertrag berufen.

lg espressa

Liema
20.07.2009, 20:20
Hatte heute Bewerbungsgespräch war ganz nett. Fragen wurden gestellt zu:

-Lebenslauf kurz wiedergeben
-Doktorarbeit, warum diese?
-warum das Fach
-wo sehe ich mich in 5 Jahren
-was habe ich im PJ bisher gemacht
-Bewerbung an anderen Kliniken
-Frage nach Partner

Darf man eigentlich lügen, wenn es um andere Bewerbungen geht? Weiß nur, dass man lügen darf, wenn es um Schwangerschaft geht und die einen direkt fragen.

bauerlein
20.07.2009, 22:34
Hm,

also die Frage nach Bewerbungen an andren Kliniken ist mir auch gestellt worden.

Einer der Chefs hat mich sogar ganz konkret gefragt, an welchen Kliniken genau ich mich beworben habe....:-notify

Die Antwort fiel natürlich nicht so detailliert und vollständig aus, wie er das gerne gehabt hätte-----aber ich fand, das ginge ihn nix an.:-peng

Fiffili
01.08.2009, 09:53
Hallo zusammen!

Hätte auch eine Frage bzgl. Vorstellungsgesprächen:
Hört man sich die Erzählungen und Antworten auf eigene Fragen "nur" an oder schreibt man mit? Kommt es blöd, wenn man sich zu seinem Sieb-Gehirn outet und sich Notizen macht?

VG Fiffili

Muriel
01.08.2009, 10:42
Hab ich noch nie gesehen (habe "auf der anderen Seite" in ca 20 Gesprächen gesessen) oder gehört. Mir würde es ehrlich gesagt komisch vorkommen, wenn der Bewerber sich Notizen machte, sieht so abschätzend aus. Selbst wenn es heutzutage ja meist so ist bei der gegenwärtigen Situation in unserem Beruf, dass der Bewerber sich die Klinik anschaut, um zu wissen, ob er da arbeiten möchte, und nicht umgekehrt, sollte zumindest, denke ich, im Vorstellungsgespräch der Schein gewahrt werden ;-)

nitas
01.08.2009, 12:32
Ich bin noch ganz neu, also erst mal:

Hallo an alle!

Ich hab schon im Forum rumgelesen, aber ein paar Fragen hab ich trotzdem noch und weiß nicht so genau, wo ich sie stellen soll...

Es geht einmal um eine bestimmte Formulierung. Wie würdet ihr im Bewerbungsschreiben formulieren, daß ihr zwar noch kein Examen habt, aber die Diss. schon abgabebereit (fertig geschrieben) in der Schublade liegt? Wenn ich einfach nur schreibe: "Meine Dissertationsarbeit zum Thema XY habe ich bereits fertiggestellt" dann klingt das irgendwie so komisch. Aber mir fällt nix richtiges ein. Und an welche Stelle im Schreiben sollte dieser Satz? Vor oder nach den "Mein Examen werde ich im Herbst dieses Jahres....."

Und dann hab ich ein "echtes" Problem: Ich mußte ja für die Anmeldung zum HEX im Oktober die Tertialbescheinigungen vom PJ im LPA abgeben. Das Problem ist, ich hab keine Kopien gemacht!!! Meint ihr, es geht auch eine Bewerbung ohne die Bescheinigungen abzuschicken? Dann hätte ich nur Abizeugnis, Physikumszeugnis, Famulaturbescheinigungen und Zwischenzeugnis von meinem Nebenjob!

Kann man eurer Meinung nach die Bewerbung beim CA der Abteilung im Büro abgeben, auch wenn in der Anzeige steht, die Bewerbung solle an den Personalleiter adressiert werden? Oder muß man sie dann doch lieber in die Personalabteilung bringen?

Frägen über Frägen... :-bee

Ein schönes Wochenende wünsch' ich euch!

Vesticochlea
01.08.2009, 12:52
Hey!

Zum Thema Tertialbescheinigungen: darüber würde ich mir keinen Kopf machen! Ich würde im Lebenslauf einfach die PJ-Stationen auflisten und dann reicht das sicher aus...
Wenn Du Deine Bewerbung persönlich abgeben möchtest ist es sicher auch okay, sie direkt im Chefarztsekretariat abzugeben. Die Personalabteilung macht ja auch nichts anderes als sie dorthin weiterzuleiten. Das ist zumindest meine Meinung, aber vielleicht gibts da auch andere Ansichten...

LG, Vesticochlea

umr
03.08.2009, 08:23
@nitas: Ich würde mir um die Bescheinigungen auch keine Sorgen machen. Ich habe sie gar nicht reingelegt, auch nicht die von den Famulaturen. Meine Mappe wäre aus allen Nähten geplatzt... Leg lieber eine Beurteilung rein, wenn Du eine gute hast. Am besten vom Fach, in dem Du anfangen möchtest.
Abgeben würde ich das dann auf jeden Fall persönlich bei der Chef-Sekretärin oder sogar dem Chef, wenn man ihn trifft. Das macht immer einen guten Eindruck, man erinnert sich an Dich und die Personalabteilung fällt ja auch nicht die Entscheidung.
Und was die Doktorarbeit betrifft, ich würde es genau so schreiben, wie es ist: Sie ist fertig gestellt. Das kommt sicher gut an, zeigt nämlich, daß Du fleißig bist und zielstrebig. Ob vor oder nach "Examen im Herbst" ist Geschmackssache. Vielleicht kann jemand aus Deiner Umgebung mal Probelesen? Viel Erfolg!

Sabbel
04.08.2009, 10:43
Schreib halt, dass die Dissertation fertiggestellt ist (lege das Abstract bei) und du sie demnächst der Prüfungsbehörde vorlegen wirst. D ist da eh viel besser als Ö, da ihr die Diss für den Studienabschluss nicht fertig haben müsst.

nitas
04.08.2009, 13:02
Dankeschööön!

Hab noch bißchen dran rumgefeilt, Bewerbungsfotos gemacht und morgen bringe ich sie hin... Bin mal gespannt.

käthli
04.09.2009, 18:37
so, um mal die fragensammlung weiter zu führen. sind zwar keine neuen fragen dabei, aber der thread hat mir doch als "vorbereitung" was da auf mich zukommen kann geholfen, also berichte ich hier mal meine erfahrungen.
hatte bis jetzt 3 gespräche, waren alle sehr angenehm, alle an unikliniken.
die standartfrage: wieso gerade diese stadt, diese klinik?
da ich aus österreich bin, wurde natürlich auch gefragt, wieso ich nicht dableiben will.
natürlich (bei 2 gesprächen) die frage, was genau ich in meiner diplomarbeit gemacht habe (eine frage war dazu auch dabei die ich sehr interessant fand, nämlich welche folgeprojekte ich mit den resultaten meiner arbeit planen würde), welche techniken ich kann, welches forschungsgebiet mich am meisten interessiert.
die gespräche dauerten alle etwa eine halbe stunde beim chef. dann bei zweien noch der für personal verantwortliche oberarzt. beim anderen gespräch war ich zuerst beim chef und dann nacheinander noch bei 5 oberärzten, was ein bissi komisch war, weil viele nicht wussten was sie mich überhaupt fragen sollten, und ich dann auch absolut nix mehr wusste was ich fragen kann.
überall ist mir genau erklärt worden wie die ausbildung mit rotationen usw. geregelt ist.
bei allen gesprächen war ich ca 3 std in der klinik.
bei zwei gesprächen hatte ich auch die möglichkeit - ohne nachfrage meinerseits - mit assistenten zu sprechen.
in einem gespräch ist auch gefragt worden, was meine eltern machen, ob ich geschwister habe, was die machen, ob ich familie habe (mit der bemerkung dass das zwar nicht gefragt werden darf, aber er macht es jetzt trotzdem). in einem gespräch ist die familienfrage als frage nach der "weiteren lebensplanung, auch über die assistenzenzeit hinaus" gestellt worden.
was ich als starken kontrast empfunden habe, war dass bei einem gespräch das klima als familiär und alles sehr locker, auch was rotationen betrifft, beschrieben wurde, bei einem anderen gespräch wurde mir gesagt, wie herausfordernd es sei und dass sogar die intelligentesten an ihre grenzen gehen. naja.
dann gabs noch so fragen wo ich mich in 10 jahren seh, was ich mache wenn ich nicht arbeite.
aber so fragen wie "stärken/schwächen" oder "nennen sie uns gründe warum wir sie nicht einstellen sollten" waren absolut nicht dabei.
ich hatte vor dem gespräch angst, es könnte eine art "prüfungssituation" entstehen, aber jedes gespräch war ein gegenseitiges kennenlernen und die nervosität vorm ersten gespräch (was ich auch in meiner wunschklinik hatte) war vorm letzten eigentlich kaum mehr vorhanden.

Yabbi
04.09.2009, 18:47
Ich habe glaube ich noch eine neue Frage. Mein Gespräch war am 01.September in Göttingen.

"Es hat sich statistisch gesehen herausgestellt, dass die besten Mediziner früher in der Schule sehr gut in Sport und in Musik waren. Wie erklären Sie sich diese Tatsache?"

Dazu noch meine Antwort: "Sport geht im LK, was die Themen betrifft (Motorischer Aparat des Körpers, Muskeln,...) kongruent mit der Biologie und ist daher nicht so weit von der Medizin entfernt. Musik ist ein Fach der Kunst, was zeigt, dass der Mensch ein sehr gutes Abstraktionsvermögen hat und vor allem sehr kreativ ist, was in dem medizinischen Beruf permanent gefragt ist.":-stud

käthli
04.09.2009, 23:31
für welches fach hast du dich beworben? also da hätt ich echt nix drauf gewusst. respekt für deine antwort!

Sabbel
05.09.2009, 09:36
Ich glaube eher, dass die beiden Fächer sind, in denen man leicht gute Noten bekommt...

Yabbi
06.09.2009, 12:19
eine Frage hätte ich noch, die mir gestellt wurde.

"Was fasziniert Sie besonders an der Medizin?"

-Antwort: "Die Medizin hat sich meines Erachtens von der Funktion der Lebenserhaltung zum Gebiet der verbesserten Lebensqualität entwickelt. Heutzutage sieht man bspw. bei Brustkrebs von einer Ablatio ab, sofern dies möglich ist. Dabei geht man mit einer brusterhaltenden Therapie im Sinne der Ästhetik vor. Manches Leben, das erhalten wird, ist nicht immer lebenswert. Hier greift die neue Medizin, die versucht die Lebensqualität durch neue Therapien zu verbessern."


Die Frage fand ich echt interessant... mich würde mal interessieren. Wie es da bei euch aussieht?