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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum sagen alle, dass Ärzte wenig verdienen?



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Szaf
21.11.2008, 21:18
Hallo szaf, worum es geht, hatte ich vor ein paar Tagen schon mal kurz gesagt:

Es geht bei Diskussionen um die angemessene Höhe von Gehältern nicht nur darum, ob bzw. wie gut man davon leben kann und welches Auto man sich gönnen will, sondern auch um den abstrakten Begriff der Wertschätzung einer Tätigkeit durch eine Gesellschaft.

Das weis ich. Aber ich will mal behaupten das euer Wert mehr geschätzt wird als der eines popeligen Rettungsdienstlers der im übrigen oft in der Regel der erste ist der den Patienten trift bevor er nen Arzt im Krankenhaus Kennenlernt.


Auch die Tatsache, dass jemand Zeit, Geld und geistige Arbeit in das Abitur und ein Studium gesteckt hat, um dann einen Beruf ausüben zu können, der von der Gesellschaft dringend benötigt wird, muss in der Höhe des Gehalts, konkret in der Höhe des Stundenlohns, den die Gesellschaft Angehörigen dieses Berufsstands zubilligt, zum Ausdruck kommen.


Wir müssen auch Zeit und Geld in unsere Ausbildung stecken um überhaupt eine Urkunde vom Gesundheitsamt zu erhalten, zudem ist Lebenslange Präklinische Fortbildung Pflicht und wenn du mehr als nur Menschenleben retten können möchtest zahlst du jede Art von Weiterbildung aus eigener Tasche.

Meinst du es ist gerechtfertigt das wir einen Lohn bekommen der uns sobald wir Familie gründen wollen dazu verpflichtet hinzuschmeißen ? :-( Und das tun nicht unerheblich wenige in der Lage...

habichnicht
21.11.2008, 21:33
Wir müssen auch Zeit und Geld in unsere Ausbildung stecken um überhaupt eine Urkunde vom Gesundheitsamt zu erhalten, Szaf, ich bin kein Arzt, und deshalb erlaube ich mir mal, dazu dieses zu sagen:

Ihr Rettungssanitäter erfüllt auch eine sehr wichtige Aufgabe im Gesundheitswesen, vor der ich sehr viel Achtung habe!
Aber es ist schon deutlich schwieriger, eine Approbation als Arzt zu erhalten als eine Zulassung zum Rettungssanitäter, und das rechtfertigt auch deutlich höhere Ansprüche der Ärzte an ihren Stundenlohn.
Bitte, nimm mir diese Aussage nicht übel. Das ist wirklich nicht arrogant gemeint, sondern einfach eine Tatsache.

Szaf
21.11.2008, 21:39
Szaf, ich bin kein Arzt, und deshalb erlaube ich mir mal, dazu dieses zu sagen:

Ihr Rettungssanitäter erfüllt auch eine sehr wichtige Aufgabe im Gesundheitswesen, vor der ich sehr viel Achtung habe!
Aber es ist schon deutlich aufwendiger, eine Approbation als Arzt zu erhalten als eine Zulassung zum Rettungssanitäter, und das rechtfertigt auch deutlich höhere Ansprüche der Ärzte an ihren Stundenlohn.
Bitte, nimm mir diese Aussage nicht übel. Das ist wirklich nicht arrogant gemeint, sondern einfach eine Tatsache.

Ich nehme dir nix übel, aber ich weiß was ich in den letzten Jahren geleistet habe in fast 15 Ehren und 6 Hauptamtlichen Jahren. Und ich weiß was meine Herren Kollegen die sich Rettungsassistent nennen dürfen für Gelder in ihre Ausbildung gesteckt haben um letztendlich nach Familiengründung ihren Job wieder aufgeben zu müssen um mit etwas anderen mehr zuverdienen.

habichnicht
21.11.2008, 21:45
Ich nehme dir nix übel, aber ich weiß was ich in den letzten Jahren geleistet habe in fast 15 Ehren und 6 Hauptamtlichen Jahren. Und ich weiß was meine Herren Kollegen die sich Rettungsassistent nennen dürfen für Gelder in ihre Ausbildung gesteckt haben um letztendlich nach Familiengründung ihren Job wieder aufgeben zu müssen um mit etwas anderen mehr zuverdienen.Hallo szaf, dazu war mir gerade auch etwas eingefallen:
Ich kenne mich mit der Bezahlung der Rettungsdienstler nicht aus.
Solide Vollzeitarbeit muss meiner Meinung nach auf jeden Fall so bezahlt werden, dass man auch mit einer Familie davon leben kann. Vielleicht seid ihr ja (auch) unterbezahlt?

Szaf
21.11.2008, 21:50
@habichnicht

Zwischen 800 und 1200 Netto bekommen wir bei 38 -56 Std/Wo, sehr selten Schichtzulagen ( Ich hatte zuletzt keine) Urlaubsgeld zwischen 120 - 300 Euro, Weihnachtsgeld so um 100 -400 Euro je nach Unternehmen manchmal auch nix.

astrophys
21.11.2008, 22:04
Die armen NaWis an der Uni, die nach TVÖD bezahlt werden. In der Industrie kriegen sie mehr ;) Ganz ehrlich - das Argument mit dem TVÖD ist lächerlich.


Das ist wohl unsinn. Wird man von der Allgemeinheit bezahlt, so muss der Aufwand (aus Steuermitteln, aus der Krankenversicherung etc.) in sinnvollem zusammenhang zu den Ausgaben stehen. Würden alle Angestellten im öffentlichen Dienst, im Kranlenhaus etc. so wie in einem gewinnorientierten Unternehmen bezahlt, würden die Ausgaben in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stehen. Es sei denn, alle wären mit einem Krankenversicherungsbeitrag von >20% und einem Steuersatz von 30-60% einverstanden. Da von einem Bruttogehalt von 50.000 Euro dann nur noch 10.000 Euro netto übrigblieben, kann ich mir das allerdings nicht so recht vorstellen ;-)

Das ist im übrigen auch der Grund dafür, warum unsere Bundeskanzlerin nicht mal ein zehntel des Chefs der Deutschen Bank verdient.

Ich akzeptiere, dass ich als Wissenschaftler im ÖD weniger verdiene, als in der Industrie, da mein Gehalt aus Steuermitteln gezahlt wird.

Im übrigen, auch als Arzt kann man in der Industrie arbeiten...

habichnicht
21.11.2008, 22:12
Der Rettungsdienst und Krankentransport sollte auch öfter Streiken,vielleicht wird dann mal wer auf den Dumpinglohnsektor aufmerksam Warum nicht?!


p.s.:
Und jetzt bin ich hundemüde und sag ich für heute "Gute Nacht".

Szaf
21.11.2008, 22:26
Ganz einfach. Derzeit bedeutet jedes Finger heben in der Branche das man von jetzt auf gleich auf der Strasse landet. Dazu kommt das schon wieder Planstellen gestrichen werden da auf biegen und brechen gespart werden muss und die wenigen die noch Arbeit haben sich lieber aus Angst dem Schicksal beugen.

Schließlich ist der KV die Leistung die von uns erbracht wird Schlichtweg zu teuer.

zweistein
21.11.2008, 22:49
Das, was ich eigentlich erschreckend finde, ist, dass ich damals zu TVÖD-Zeiten, in denen Ärzte deutlich schlechter bezahlt wurden als derzeit, in der gleichen Gehaltsklasse angefangen habe, die mein Vater nach 40 Berufsjahren hatte (durch Besitzstandswahrung aus BAT-Altverträgen und anderen Steuerabgaben etc. kam bei ihm natürlich mehr raus als bei mir, aber ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus will)Jetzt werden bestimmt gleich einige Leute verbal über mich herfallen, aber vielleicht hört man so viele Medizinstudenten so laut über ihre vermeintlichen zukünftigen Hungerlöhne jammern, weil ein großer Teil der Medizinstudenten aus Ärztefamilien stammt und dort während der goldenen Zeiten der Niederlassung mit einem sehr hohen Lebensstandard aufgewachsen ist.
Wer (wie Du und ich) aus der Mittelschicht stammt, hat von zuhause vermutlich andere Maßstäbe mitbekommen als die Kommilitonen aus den Ärztedynastien.

stud_tir
22.11.2008, 01:56
Das ist wohl unsinn.Es war auch nicht ganz ernst gemeint, wie der Smilie hinter der Aussage betonen sollte.


Wird man von der Allgemeinheit bezahlt, so muss der Aufwand (aus Steuermitteln, aus der Krankenversicherung etc.) in sinnvollem zusammenhang zu den Ausgaben stehen. Würden alle Angestellten im öffentlichen Dienst, im Kranlenhaus etc. so wie in einem gewinnorientierten Unternehmen bezahlt, würden die Ausgaben in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stehen. Es sei denn, alle wären mit einem Krankenversicherungsbeitrag von >20% und einem Steuersatz von 30-60% einverstanden.Wöllte man Ärzte (etc) wie in einem gewinnorientierten Unternehmen bezahlen, müsste das ganze Gesundheitssystem anders funktionieren - leider wird es aber immer mehr auf "Gewinnorientierung" umgestellt (die meisten Krankenhäuser sind es bereits). Die Nachteile werden weitergereicht, die Vorteile leider nicht. Wie war der Running Gag der "Bankenkrise" nochmal? Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren?

Und so hoch sind die Mehrausgaben für "wirtschaftsorientierte Bezahlung" nicht - v.A. da auch auf diese wieder Steuern kommen und das Geld wieder ausgegeben wird.
Abgesehen davon, dass der Staat träumt, wenn er Spitzenleute möchte und Mäusegehälter zahlt (siehe Professuren).
Aber ich fordere nicht "gleiche Bezahlung in Staat und Industrie" (der Staat gibt im akademischen Bereich mehr Freiheit) - nur eine niedrigere Diskrepanz.


Das ist im übrigen auch der Grund dafür, warum unsere Bundeskanzlerin nicht mal ein zehntel des Chefs der Deutschen Bank verdient.Das hat wohl mehr mit überzogenen Vorstellungen der Manager zu tun - aber die Diskussion gehört nicht hier her ;)


Ich akzeptiere, dass ich als Wissenschaftler im ÖD weniger verdiene, als in der Industrie, da mein Gehalt aus Steuermitteln gezahlt wird.Das Argument ist mMn Widersinnig - gleiche Leistung sollte gleich bezahlt werden.
Als Wissenschaftler im ÖD habe ich häufig (nicht immer) eine entspanntere Arbeitsatmosphäre (bei kürzerer Vertragslaufzeit), das darf sich im Lohn niederschlagen - aber schlussendlich sollte es egal sein, wer mein Gehalt bezahlt.
Ganz abgesehen davon, dass ich (als Angestellter im ÖD) dem Staat auch einen (Geldwerten) Vorteil bringe - der Staat nutzt hier mMn seine Monopolstellung (ist der einzige Staat den wir haben) schamlos aus (und zwar sowohl bei GeWis, WiWis, NaWis und etcWis als auch bei Medizinern).


Im übrigen, auch als Arzt kann man in der Industrie arbeiten...Wie gesagt - es war nicht ganz ernst gemeint.
Abgesehen davon, dass viele KKHs bereits privatwirtschaftliche Unternehmen mit Gewinnfixierung sind und viele Ärzte somit de facto bereits "in der Industrie" arbeiten.

Muriel
22.11.2008, 09:16
Jetzt werden bestimmt gleich einige Leute verbal über mich herfallen, aber vielleicht hört man so viele Medizinstudenten so laut über ihre vermeintlichen zukünftigen Hungerlöhne jammern, weil ein großer Teil der Medizinstudenten aus Ärztefamilien stammt und dort während der goldenen Zeiten der Niederlassung mit einem sehr hohen Lebensstandard aufgewachsen ist.
Wer (wie Du und ich) aus der Mittelschicht stammt, hat von zuhause vermutlich andere Maßstäbe mitbekommen als die Kommilitonen aus den Ärztedynastien.
Da könntest Du wohl Recht haben. Wir haben halt damals Urlaub an der Nordsee gemacht, dafür wurde ich aber auch von vielen mitleidig angeschaut, was ich allerdings nicht verstanden habe, weil ich es geliebt habe.

qwert
22.11.2008, 18:05
aufwendige und nicht einfache Ausbildung + Jaaaahre investiert, entscheidet über Leben und Tod binnen Sekunden, hat eine sehr hohe Verantwortung, macht Überstunden

Meine eine Schwester ist Pilotin bei einer großen deutschen Fluggesellschaft. Um genommen zu werden, hat sie Mathe/Physik studiert und dann für die Flugausbildung einen Eigenanteil von ca. 50 000 Euro bezahlt. Hinzu kamen nochmal 25 000 Euro nach Ausbildungsende für die Zulassung. Sie ist jetzt 5 Jahre dabei und verdient 3800 brutto im Monat. Davon geht eine Menge zur Tilgung des Kredits weg. Sie ist kaum zuhause, Privatleben nicht möglich. Sie sagt immer, ich solle bloß Ärztin werden weil besseres Einkommen, Zukunftschancen, weniger Stress (!). Nie würde ich mit ihr tauschen wollen. Und obwohl ich ein Tertial in USA gemacht habe, zieht es mich dort nicht hin. Die Assisten dort haben zwar etwas mehr Lohn, zahlen viel Geld aber für Wohnen, Studienkredit, Krankenversicherung. Wenn ich sehe, wie es den Ärzten an der Klinik geht, in der ich derzeit bin kann ich nur staunen. Die fahren alle neue Autos, machen exotische Urlaube und sehen sonst nicht wirklich unterbezahlt aus. Jammern aber auch nicht. Ich finde ebenfalls, das wird hier auf unverschämt hohem Niveau gemacht. :-dagegen Und man sollte sich wohl ab und zu in Erinnerung rufen mit wie wenig andere auskommen müßen die auch viel Verantwortung haben. Außer im öffentlichen Dienst machen alle Berufsgruppen Überstunden. :-meinung

zweistein
22.11.2008, 18:24
Außer im öffentlichen Dienst machen alle Berufsgruppen Überstunden. :-meinungAus welchen Quellen stammt diese Erkenntnis?

qwert
22.11.2008, 18:29
Ich habe eine große Familie - tätig als Beamte und Nicht Beamte.

zweistein
22.11.2008, 18:31
Aha. Ein Lehrerkind. :-))

p.s.: Hab gerade keine Lust zu Googlen. Kannst Du mir sagen, was der Begriff TVöD heißt?

Harry78
22.11.2008, 18:37
Also beim Einstiegsgehalt kann man wohl nicht meckern. Meine Freunde;Pilot, BWL, Anwalt, Biotechnologe verdienen da auch nicht mehr. Der Maschbauer wird erst gar nicht fertig mit dem Studium :-)
Ausserdem kann ich mir keinen schöneren Beruf vorstellen!
Porsche will ich nicht..BMW ist eh schöner:-)










:-party

Muriel
22.11.2008, 19:49
p.s.: Hab gerade keine Lust zu Googlen. Kannst Du mir sagen, was der Begriff TVöD heißt?
Der TVÖD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) hat Ende 2005 oder Anfang 2006, da bin ich mir nicht sicher, die alten BAT-Verträge, die für den öffentlichen Dienst galten, abgelöst. Da die Ärzte zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenständigen Tarifvertrag hatten, galt der TVÖD auch für sie. Und das Ergebnis war weiß Gott schlechter (allerdings gab es eine Jahressonderzahlung ähnlich dem Weihnachtsgeld, die sich sehen lassen konnte)

milz
22.11.2008, 22:05
Wer (wie Du und ich) aus der Mittelschicht stammt, hat von zuhause vermutlich andere Maßstäbe mitbekommen als die Kommilitonen aus den Ärztedynastien.
Naja, also ich komme auch nicht aus elitären Verhältnissen, wünsche mir aber trotzdem ein ordentliches Gehalt. Ich bin jetzt (fast) 30, habe 23 (!!) Jahre Ausbildung hinter mir (Schule, Zivi, Lehre, Studium) und will halt so langsam auch mal so leben, wie ich es mir bisher nicht leisten konnte (nein, Porsche und eigenen Golfplatz brauche ich nicht). Dazu gehört für mich z.B. auch ein Hausbau/-kauf. Für ein Ärztepaar, das keine Kinder will, wäre das sicher kein Problem (2 Gehälter für 2 Personen). Da ich Kinder mag, das erste ist schon da, ein zweites soll noch dazu kommen, sieht das schon anders aus. Wie jeder weiß kosten Kinder eine Stange Geld, direkt und indirekt, denn meine Frau kann über mehrere Jahre nur eingeschränkt arbeiten (wenn man seine Kinder nicht schon im nicht-sprachfähigen Alter in eine Kindergrippe abschieben will, die soviel kostet, dass sich das Arbeiten für Mäßigverdiener in dieser Zeit auch kaum noch lohnt), d.h. man muss vielleicht mit 1,5 Gehältern für 4 Personen über einen längeren Zeitraum rechnen.

Ich denke für meine Ziele wird das Gehalt (hoffentlich) reichen und ansonsten muss man sich einfach eine Stelle suchen, wo die Arbeitsbedingungen und Gehälter dem eigenen Geschmack am ehesten entsprechen. Demos bringen eh nichts, da hilft nur mit den Füßen abstimmen. Die Vergleiche mit anderen Berufsgruppen halte ich für wenig zielführend, da kann ich mich auch gleich mit den Parlamentariern vergleichen (da wird man schließlich besonders fürstlich entlohnt, selbst wenn man nur Sch*** fabriziert).

docmoechtegern
22.11.2008, 23:19
Naja, also ich komme auch nicht aus elitären Verhältnissen, wünsche mir aber trotzdem ein ordentliches Gehalt. Ich bin jetzt (fast) 30, habe 23 (!!) Jahre Ausbildung hinter mir (Schule, Zivi, Lehre, Studium) und will halt so langsam auch mal so leben, wie ich es mir bisher nicht leisten konnte (nein, Porsche und eigenen Golfplatz brauche ich nicht). Dazu gehört für mich z.B. auch ein Hausbau/-kauf. Für ein Ärztepaar, das keine Kinder will, wäre das sicher kein Problem (2 Gehälter für 2 Personen). Da ich Kinder mag, das erste ist schon da, ein zweites soll noch dazu kommen, sieht das schon anders aus. Wie jeder weiß kosten Kinder eine Stange Geld, direkt und indirekt, denn meine Frau kann über mehrere Jahre nur eingeschränkt arbeiten (wenn man seine Kinder nicht schon im nicht-sprachfähigen Alter in eine Kindergrippe abschieben will, die soviel kostet, dass sich das Arbeiten für Mäßigverdiener in dieser Zeit auch kaum noch lohnt), d.h. man muss vielleicht mit 1,5 Gehältern für 4 Personen über einen längeren Zeitraum rechnen. Hmm, vielleicht war es ein Fehler, nach der Berufsausbildung noch zu studieren. :-nix Wer weiß, vielleicht hättest Du heute schon ein Haus und einen Garten für die Kinder, wenn Du Dir in dem Beruf, in dem Du eine Lehre gemacht hast, eine gut bezahlte Stelle gesucht hättest.
Mein Vater sagt, für ein ordentliches Gehalt müsse man nicht unbedingt studieren, vor allem nicht Medizin, denn wie schlecht man da bezahlt würde, müsse inzwischen eigentlich jeder wissen.

Sirat
22.11.2008, 23:26
Weil es immer Menschen geben wird,die nie genug kriegen.