Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum sagen alle, dass Ärzte wenig verdienen?
Antracis
24.11.2008, 20:03
Ob ich ihm mal einen Link auf diesen Thread schicken sollte, damit er das Medizinstudium aufgibt und doch noch die Pilotenausbildung macht?
Nochmal abseits aller Polemik: Beides sind sicher Berufe, die bei entsprechender Eignung und Begeisterung für die Materie viel Spaß machen können, obwohl die Arbeit hart ist und die Dienstpläne oft ungünstig. Beim Gehalt rudere ich sogar zurück. Hab gerade mit einer befreundeten Pilotin telefoniert, die mir bestätigte, dass sich da die Gehälter in den letzten Jahren extrem gedreht haben, teils halbiert und Joblage katastrophal.
Aber: Ich glaube schon, dass die seriösen Fluggesellschaften Ihre Fort- und Weiterbildungen ernst nehmen. Wenn Du da eine Linkskurve bei extremen Abwind oder was auch immer fliegen mußt, sagt bestimmt keiner: Schau mal in Deinem Kitteltaschenbuch nach. Oder bei der Frage: Ich erkenne auf dem Radar gar nix...das müssen sie dann nach Feierabend mal üben. Und bei beidem gehts um Menschenleben oder zumindest die Gesundheit.
Letzteres ist aber leider in vielen Kliniken Alltag. Tut uns leid, wir haben in diesem Jahr keinen Weiterbildungsetat. Nein, sie können jetzt leider nicht in die Funktionen rotieren, vielleicht in Ihrem Urlaub. Ihr Kollege ist leider wieder krank, übernehmen sie heute bitte wieder die Früh- und die Spätschicht ? Klar bescheinige ich Ihnen die 30 Gastroskopien, die sie nie gemacht haben...
Das ist es, was mich wirklich stört. Gehalt ist mir ehrlich gesagt relativ schnurzt und ich bin auch einer der seltenen Exemplare, die durchaus meinen, dass ein bestimmter Grad der Berufsqualifikation auch mal unbezahlte Überstunden machen muß. Aber die Behandlung und Ausbildung vieler Ärzte ist einfach ein Skandal...und es gibt natürlich Alternativen, aber das mit der richtigen Wahl ist nicht immer so einfach, wie es in der Theorie scheint. Und die Industrie halt keine Alternative...
Gruß und Tschüss
Anti
Alzheimer
24.11.2008, 20:09
@ Szaf
Welchen Beruf hast du erlernt? Ich gehe mal von aus, dass du RS bist (Szaf
Rettungssanitäterin). Das ist ja kein Ausbildungsberuf, sondern eine Fortbildung und von der BG nicht anerkannt. Man kann diese in 520 h absolvieren. Was für ein Gehalt erwartest du dafür?
Das man nach einem Studium mehr verdient ist doch logisch.
LasseReinböng
24.11.2008, 20:12
Hey Guys!
What's up? Mal ehrlich, wir wissen doch alle das Ärzte schlecht verdienen. Natürlich klingen 2300 Euro/ Monat nicht schlecht, wenn man bedenkt dass man "nur" Assistenzarzt ist. Wohlgemerkt soviel Geld kriegt man nur an Uniklinken. Aber für die Arbeit die man tut, ist das mit Sicherheit nicht genug. That sucks! Viel schlimmer noch, dass die Fachrichtungen unterschiedlich bezahlt werden. Ich verstehe nicht, wirklich kein bißchen warum ein Pädiater schlechter verdienen muss, als ein Orthopäde.
Natürlich gibt es die einen Ärzte die auch mal mehr als der Durchschnitt verdienen, aber wieviele sind das an einem Krankenhaus? Die könnt ihr doch an einer Hand abzählen.
Das wird sich auch in nächster Zeit nicht ändern, Ärzte müssen arbeiten.
Letztendlich hat man aber als fertiger Mediziner die Chance ins Ausland zu gehen und weitaus besser bezahlt zu werden, als hier in good old Germany.
Im Ausland wird nicht unbedingt besser verdient...http://tiny.cc/e0TOo
Und ja, die Einkommensunterschiede bei den niedergelassenen Ärzten sind erheblich, auch wenn jetzt gleich zig Leute mit Tabellen und Statistiken anrücken, die anderes behaupten. Die Unterschiede sind ein Grund, warum es dann so manchen Arzt doch nach Schweden zieht, auch wenn man dort nicht im Geld schwimmen wird, wie der Artikel schildert. Für einen Orthopäden mit laufender Praxis lohnt sich der Wechsel finanziell offenbar nicht, für so manchen Psychiater, Neurologen oder Allgemeinarzt hingegen sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
habichnicht
24.11.2008, 20:13
Aber: Ich glaube schon, dass die seriösen Fluggesellschaften Ihre Fort- und Weiterbildungen ernst nehmen. Wenn Du da eine Linkskurve bei extremen Abwind oder was auch immer fliegen mußt, sagt bestimmt keiner: Schau mal in Deinem Kitteltaschenbuch nach. Oder bei der Frage: Ich erkenne auf dem Radar gar nix...das müssen sie dann nach Feierabend mal üben.
Das nenne ich mal einen sinnvollen Vergleich.
Vielleicht würde sich an den Missständen in Eurer Weiterbildung - sollten sie tatsächlich so sein, wie Du sie schilderst - was ändern, wenn ihr gegen diese genauso heftig protestieren würdet wie gegen eurer "mageres" ;) Gehalt.
Ich glaub kaum, dass man im OP nochmal in Checkliste gucken kann :-D
docmoechtegern
24.11.2008, 20:28
Die Statistiken auf den folgenden Seiten sehen doch versprechend aus oder?
http://www.aerztlichepraxis.de/img/...zte210806_1.pdf
http://daserste.ndr.de/de-forum/post!reply.jspa?messageID=7227
Kinderaerzte und so haben wenig...Stimmt! Aber Radiologen und Orthopaeden (Schoenheitschirurgen sowieso...) verdienen doch nicht schlecht! Locker genug fuer ein ordentliches Leben...Warum lese ich dauernd ueber niedrige Gehaelte und arme Aerzte?? Verpasse ich da etwas??Leute, wisst ihr, was mir gerade aufgefallen ist: Jetzt haben wir hier eine Woche lang diskutiert, aber keiner von uns hat anscheinend die Links angeklickt, die der Threadstarter gepostet hat. Ich hab das gerade mal gemacht und dabei festgestellt, dass es ihm anscheinend gar nicht um die Gehälter der Ärzte in den Kliniken geht, sondern um die Einkommen der Ärzte mit einer eigenen Praxis.
Ist ja eigentlich auch verständlich, wenn seine Eltern eine Praxis haben.
In seinem ersten Link stehen die durchschnittlichen Einnahmen und die durchschnittlichen Praxis-Reinerträge (also, das was dem Arzt letzten Endes nach Abzug aller Praxiskosten von den Einnahmen übrig bleibt) für die einzelnen Facharztgruppen.
In seinem zweiten Link geht es anscheinend nicht nur um die Unterschiede zwischen den Facharztgruppen, sondern auch um sehr große Unterschiede innerhalb der einzelnen Facharztgruppen.
Kann mir jemand erklären, weshalb man in den unterschiedlichen Facharztgruppen so unterschiedlich verdient? Warum hat ein Neurologe oder ein Kinderarzt im Durchschnitt einen so viel niedrigeren Praxis-Reinertrag als ein Internist oder ein Radiologe? Die haben doch alle das gleiche Studium gemacht und später alle noch eine etwa gleich lange Weiterbildung zum Facharzt.
Und wie kommen die großen Unterschiede innerhalb der einzelnen Facharztgruppen zustande? Da gibt es anscheinend ganz enorme Unterschiede zwischen Ärzten, die alle den gleichen Facharzt gemacht haben. Wie kommt das? Wie kommt es, dass manche Ärzte mit ihrer Praxis fast weniger als ein Assistenzarzt verdienen und andere ein paar hundert Euro/Jahr?
Gut, es arbeiten vielleicht nicht alleÄrzte in ihrer Praxis in Vollzeit. Bei uns in der Nähe gibt es eine Gemeinschaftspraxis von zwei Ärzten, die immer nur abwechselnd ihrer der gemeinsamen Praxis sind. Die machen sozusagen Teilzeitarbeit in der eigenen Praxis.
Aber ich nehme mal an, dass die meisten Ärzte, die eine eigene Praxis haben, dort Vollzeitarbeit machen. Klar, auch die werden nicht alle gleich viel arbeiten (der eine wird mehr, der andere weniger "Überstunden" machen), aber wie kann es sein, dass viele mit ihrer Praxis trotz Vollzeitarbeit weniger als ein Assistenzarzt verdienen und es anderseits in der selben Facharztgruppe auch viele gibt, die ein paar hundert Euro pro Jahr als Praxis-Reinertrag haben?
Leute, wisst ihr, was mir gerade aufgefallen ist: Jetzt haben wir hier eine Woche lang diskutiert, aber keiner von uns hat anscheinend die Links angeklickt, die der Threadstarter gepostet hat. Ich hab das gerade mal gemacht und dabei festgestellt, dass es ihm anscheinend gar nicht um die Gehälter der Ärzte in den Kliniken geht, sondern um die Einkommen der Ärzte mit einer eigenen Praxis.
Ist ja eigentlich auch verständlich, wenn seine Eltern eine Praxis haben.
gratulation du schlauberger!!!
docmoechtegern
24.11.2008, 20:34
Danke, danke. *mir selbst auf die Schulter klopf*
Und hast Du auch ein paar Antworten auf meine Fragen?
Antracis
24.11.2008, 20:37
Kann mir jemand erklären, weshalb man in den unterschiedlichen Facharztgruppen so unterschiedlich verdient? Warum hat ein Neurologe oder ein Kinderarzt im Durchschnitt einen so viel niedrigeren Praxis-Reinertrag als ein Internist oder ein Radiologe? Die haben doch alle das gleiche Studium gemacht und später alle noch eine etwa gleich lange Weiterbildung zum Facharzt.
Und wie kommen die großen Unterschiede innerhalb der einzelnen Facharztgruppen zustande? Da gibt es anscheinend ganz enorme Unterschiede zwischen Ärzten, die alle den gleichen Facharzt gemacht haben. Wie kommt das? Wie kommt es, dass manche Ärzte mit ihrer Praxis fast weniger als ein Assistenzarzt verdienen und andere ein paar hundert Euro/Jahr?
Gerätemedizin wird in den Leistungskatalogen einfach extrem gut entlohnt, das ist die Erklärung. Mit Herzkathetern beispielsweise wird man in Deutschland reich, was sich darin spiegelt, dass ca. 4 mal soviel solcher Eingriffe stattfinden, als im sonstigen EU-Durchschnitt - bei vergleichbarer Prävalenz und auch Mortalität der entsprechenden Krankheitsbildern. Auch mit Dialyse, MRT und einigen anderen Eingriffen kann man mächtig Kohle machen. Daran ändern wird aber Ulla wohl so schnell nix, die Lobbys sind mächtig.
Gruß
Anti
Danke, danke. *mir selbst auf die Schulter klopf*
Und hast Du auch ein paar Antworten auf meine Fragen?
junge für solche leute wie dich mach ich mir nicht die mühe mal ganz ehrlich.
docmoechtegern
24.11.2008, 20:47
@Anti:
Das würde aber nur die Unterschiede zwischen den einzelnen Fachgruppen erklären.
Was ist mit den enormen Unterschieden innerhalb der einzelnen Facharztgruppen?
Ich habe erst gedacht, das läge an unterschiedlich hohen Anteilen der Praxen an Privatpatienten etc.
Aber auf piston-for-life's unterem Link war noch ein Link auf www.KBV.de (http://www.KBV.de).
Dort gibt es jede Menge Tabellen und Säulendiagramme zu den Einnahmen der Kassenärzte.
Da ist mir aufgefallen, dass es zum Beispiel unter den Hausärzten viele gibt, die sehr wenig Kassenhonorar bekommen, aber auch gar nicht so wenige, die ziemlich viel bekommen (manche sogar mehr als 550 000 Euro pro Jahr). Warum gibt es da so große Unterschiede?
@ Szaf
Welchen Beruf hast du erlernt?
Glaserin,Fachrichtung Glas und Rahmenbau, sowie Kunstverglasung.
Ich besitze einen Gesellenbrief !!!!! Ja und ?
Ich gehe mal von aus, dass du RS bist (Szaf
Rettungssanitäterin).
Das bin ich, allerdings bin ich keine von denen die ihre Ausbildung im Schnellverfahren durchgezogen haben.
Das ist ja kein Ausbildungsberuf, sondern eine Fortbildung und von der BG nicht anerkannt.
Danke für die Belehrung. Das Erzähle ich seit Jahren fast allen meinen Praktikanten und RAiP"s bevor ich ihnen Anfange den Umgang mit Medizinprodukten und Patienten beizubringen.
Man kann diese in 520 h absolvieren.
Ja so ist es. Und.... Tangiert mich peripher...
Ich habe mich nach etwas über 6 Jahren, vielen Sonderausbildungen und mehr als einem Jahr Praktikum entschieden mein Ehrenamt zum Beruf zu machen da meiner Meinung nach RS die im Crash Kurs Ausgebildet wurden nicht wirklich dem Wohle der Patienten dienlich sind.
Insgesamt habe ich mir bis zum Abschluss 2 Jahre Zeit gelassen.
Und lass dir gesagt sein...
520 Std. hin oder her, es ist ein Knochenjob mit verdammt viel Verantwortung und er verlangt auch das man bereit ist sich ständig Fortzubilden. Stillstand ist der Tod eines jeden Rettungsdienstler"s.
Was für ein Gehalt erwartest du dafür?
Soviel das ich leben kann. Überstunden schiebt man schließlich ohne Ende. Ich denke mal ein Spielraum bis 1400 Euro netto sollte offen sein und unter 1000 Euro geht gar nicht.
Das man nach einem Studium mehr verdient ist doch logisch.
Sag mal hältst du mich für völlig verblödet ?
Ich weiß das Rettungsdienstpersonal kein wirkliches Ansehen oder gar eine Lobby in den Augen der Mediziner hat. Wenn ich dich so lese denke ich mir ihr solltet mal selbst die Patienten aus ihrem Dreck und Elend holen wie wir sie manchmal zu Gesicht bekommen bevor sie in euer schönen und sauberen Ambulanz landen....
Es ist logisch das ihr ein Recht auf mehr Gehalt habt als der Durchschnitt der Bevölkerung, dennoch muss ich sagen das ein Studium kein Grund ist völlig abzuheben.
Ach ich vergas Alzheimer.....
horsedoc
24.11.2008, 20:58
Ich weiß das Rettungsdienstpersonal kein wirkliches Ansehen oder gar eine Lobby in den Augen der Mediziner hat. Wenn ich dich so lese denke ich mir ihr solltet mal selbst die Patienten aus ihrem Dreck und Elend holen wie wir sie manchmal zu Gesicht bekommen bevor sie in euer schönen und sauberen Ambulanz landen....
.
Ganz ehrlich glaube ich eher dass das Problem nicht auf Seiten der Ärzte liegt , Szaf - ich bin selber Rettungsassistentin und hab mich von den Docs (bis auf wenige Ausnahmen) nie von oben herab behandelt gefühlt-
on topic: du schreibst selber dass du dein Hobby (Ehrenamt) zum Beruf gemacht hast-musst halt mit der schlechten Bezahlung leben-tun wir ja auch-trotz Jammern ;-)
Und wann trägst du Verantwortung? Gibts noch Bundesländer wo Rettungsanis ohne Assistenten fahren dürfen?
ja mich würde auch mal interessieren was so das täglich brot und verantwortung bei dir ist. @szaf
KnappTwo
24.11.2008, 21:11
Vernatwortung trägt man auch (ob ihrs glauben wollt oder nicht) auf einem KTW... Und selbst wenn man auf nem RTW rein rechtlich keine Verantwortung trägt, hat man doch eine gewisse Verantwortung sich und dem Patienten gegenüber.
Und das reicht schon.
Regards,
Knapp
@ Behandlung von Ärzten + Klinikpersonal:
Die meisten Notärzte sind sehr loyal und freundlich, Klinikpersonal (Ärzte wie Pfleger/Schwestern) sind teilweise unwissend und durch die Unwissenheit unfreundlich und herablassend...
ringelflocke
24.11.2008, 21:12
Die Durchfallquote beim Aufnahmetest der Lufthansa liegt bei 98%. Wie hoch war noch mal die Durchfallquote beim Medizinstudium? ;-)
wenn wir vom aufnahmetest sprechen, dann schau dir mal die realität vorm med-studium an - den nc gibt es nicht aus spaß an der freude.
Ganz ehrlich glaube ich eher dass das Problem nicht auf Seiten der Ärzte liegt , Szaf - ich bin selber Rettungsassistentin und hab mich von den Docs (bis auf wenige Ausnahmen) nie von oben herab behandelt gefühlt-
Das glaube ich dir. :-winky
on topic: du schreibst selber dass du dein Hobby (Ehrenamt) zum Beruf gemacht hast-musst halt mit der schlechten Bezahlung leben-tun wir ja auch-trotz Jammern ;-)
Ich habe es zum Beruf gemacht weil kalte Gegenstände nicht meine Welt sind. Ich war am Bau zu Tode unglücklich. Die Chance auf Abi wurde mir dank Lehrern leider damals genommen mit der Schulempfehlung nach der Grundschule, sonst hätte ich mich wahrscheinlich schon früher für einen anderen Weg entschieden.
Der Job gibt mir viel und das ständige lernen macht Spaß.
Und wann trägst du Verantwortung? Gibts noch Bundesländer wo Rettungsanis ohne Assistenten fahren dürfen?
Hab nicht geschrieben das ich ohne Assi fahre. Der Assi aufm RTW ist hier oft ein unerfahrener RAiP oder ein Kollege im ersten Berufsjahr und wenn du das Los ziehst bist du um jedes bisschen eigene Erfahrung froh damit der Karren nicht in Dreck fährt. Zudem sind RS Transportführer auf KTW"s, KTW"s werden gerne als First Responder eingesetzt oder dazu ausgenutzt zu angeblichen HiLo"s zwecks KTP zu fahren die sich dann plötzlich als akuter Notfall herausstellen. Weiterhin kommt es ab und an vor das während einer Fahrt ein Transport plötzlich zum Notfall wird weil das Klinikpersonal mal wieder nicht eingesehen hat auf die Frage einer ordentlichen Patientenübergabe einzugehen.
So mal am Rande ich fahre jetzt seit 2001 Beruflich und ich könnte so einige Geschichten erzählen die ich Erlebt habe. Aber keine Sorge nicht nur negative. :-))
horsedoc
24.11.2008, 21:25
Hab nicht geschrieben das ich ohne Assi fahre. Der Assi aufm RTW ist hier oft ein unerfahrener RAiP oder ein Kollege im ersten Berufsjahr und wenn du das Los ziehst bist du um jedes bisschen eigene Erfahrung froh damit der Karren nicht in Dreck fährt. Zudem sind RS Transportführer auf KTW"s, KTW"s werden gerne als First Responder eingesetzt oder dazu ausgenutzt zu angeblichen HiLo"s zwecks KTP zu fahren die sich dann plötzlich als akuter Notfall herausstellen. Weiterhin kommt es ab und an vor das während einer Fahrt ein Transport plötzlich zum Notfall wird weil das Klinikpersonal mal wieder nicht eingesehen hat auf die Frage einer ordentlichen Patientenübergabe einzugehen.
So mal am Rande ich fahre jetzt seit 2001 Beruflich und ich könnte so einige Geschichten erzählen die ich Erlebt habe. Aber keine Sorge nicht nur negative. :-))
Also Verantwortung eher selten-und "Geschichten erzählen" können alle Rettungsdienstler-hat was von "die Spinne aus der Yucca-Palme" ;-)
Nix für ungut :-))
Also Verantwortung eher selten-und "Geschichten erzählen" können alle Rettungsdienstler-hat was von "die Spinne aus der Yucca-Palme" ;-)
Nix für ungut :-))
Was ich schrieb ist die Wahrheit. Dementsprechend verzichte ich auf das übliche und Rettungsdienst typische Geschichten verbreiten. Den dieses geht mir persönlich selbst auf den Geist.
Du kennst ja selbst Wahrscheinlich die nervigen Sensationsstorys.. :-kotz ,da dreh ich mich rum und gehe.
Ehemaliger User 05022011
24.11.2008, 21:44
Gut, es arbeiten vielleicht nicht alleÄrzte in ihrer Praxis in Vollzeit. Bei uns in der Nähe gibt es eine Gemeinschaftspraxis von zwei Ärzten, die immer nur abwechselnd ihrer der gemeinsamen Praxis sind. Die machen sozusagen Teilzeitarbeit in der eigenen Praxis.
na du bist auch ein Naivchen, glaubst du die arbeiten Teilzeit, weil sie noch einen anderen Nebenjob haben, von dem sie gut leben können, nee die arbeiten eilzeit , weil alles darüberhinaus umsonst gearbeitet wäre, weil es durch das derzeit geltende Kassensystem nicht mehr bezahlt wird
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