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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum sagen alle, dass Ärzte wenig verdienen?



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alley_cat75
23.12.2008, 09:17
Ich komme nur noch selten hier vorbei, aber für folgende Feststellung reicht schon ein Besuch pro Monat: Alley nervt unendlich!

Dann solltest Du vielleicht noch seltener hier vorbeischauen. ;-) Es betrübt mich unendlich, Dir die gute Laune beim Lesen meiner Beiträge zu nehmen.

roger rekless
24.12.2008, 01:05
Besser manche Leute leben ihr Geltungsbedürfnis hier im Forum aus als in der Klinik.

Kackbratze
24.12.2008, 07:47
Vorallem nett, wie der User einfach mal "reinschneit". Einen anderen User beleidigt und damit die Diskussion wieder einmal beendet.

Andere Leute können andere Leute deren Meinung sie nicht teilen ignorieren....manche nicht...

qwert
26.12.2008, 12:23
Besser manche Leute leben ihr Geltungsbedürfnis hier im Forum aus als in der Klinik.

Zum Glück leben manche Leute ihr Geltungsbedürfnis allein hier im Forum aus als auch nur ansatzweise in der Klinik. ;-)


Mich würde mal interessieren, wieviele von den fertigen Medizinern eigentlich Weihnachtsgeld bekommen haben. Stimmt das, daß das garnicht alle bekommen und die Beträge total unterschiedlich sind?

Kackbratze
26.12.2008, 14:37
Kirchlicher Träger => Weihnachtsgeld bekommen :-)

Muriel
26.12.2008, 14:39
kommunaler Arbeitgeber -> nix Weihnachtsgeld :-nix :-heul

Miss
26.12.2008, 14:53
Asklepios -auch nix Weihnachtsgeld :-nix

Mein kleiner Cousin, Berufsakademie für 3 Jahre hinter sich, hat jetzt als Anfangsgehalt 2700 Euro netto. Gönn ich dem Kleinen :-) aber so im Vergleich fragt man sich schon, was das soll :-nix

zweistein
26.12.2008, 15:04
Mein kleiner Cousin, Berufsakademie für 3 Jahre hinter sich, hat jetzt als Anfangsgehalt 2700 Euro netto. Das wären bei Steuerklasse 1 pro Monat 5000 Euro brutto.:-wow Ich glaube, ich sollte sofort das Fach wechseln und ein Zweitstudium beginnen. In welchem Job bekommt man solche Einstiegsgehälter?

Relaxometrie
26.12.2008, 16:33
Kein Weihnachtsgeld bekommen.

Xela
27.12.2008, 00:06
kein weihnachtsgeld, statt dessen eine "tolle" fleecejacke mit dem kliniklogo drauf. hallo?

Relaxometrie
27.12.2008, 09:53
kein weihnachtsgeld, statt dessen eine "tolle" fleecejacke mit dem kliniklogo drauf. hallo?

Ach so, ein tolles Extra haben wir auch bekommen: eine im güldenen Umschlag gelegene Weihnachtskarte, in der ein kopiertes, schwarz-weißes DIN A5-Zettelchen mit dem üblichen Weihnachtsblabla lag. Die Unterschriften von ärztlichem Direktor, kaufmännischem Direktor und der Pflegedienstleitung waren auch in Kopie drauf.
Ich habe das Ding in den Datenschutzmüll geworfen. Der normale Müll hätte es auch getan, aber meine Datenschutzmüllablage war gerade näher, als ich den Brief gelesene habe.
'ne Fleecejacke ist dagegen ja noch brauchbar, falls sie passt. Allerdings müsste man das Klinikslogo irgendwie abdecken!!!

Miss
27.12.2008, 09:55
Ich will natürlich dann auch nix unterschlagen...haben auch einen großartigen Dankesbrief bekommen plus Kinogutschein für eine Person :-)) weltklasse!

Relaxometrie
27.12.2008, 09:59
plus Kinogutschein für eine Person
Arbeitest Du in einem katholischen Haus und bist noch unverheiratet?
Dann darf es selbstverständlich vom Arbeitgeber nicht gefördert werden, daß Du im Dunklen zu zweit eng nebeneinander sitzt.
Ist schon korrekt, daß da nicht wahllose Kinogutscheine für zwei Personen verschenkt werden :-)) :-D :-oopss

Kackbratze
27.12.2008, 10:03
Verheiratete scheinen nur Geld zu bekommen.
Auch nicht schlecht.
Was soll ich alleine im Kino?
Und eine Fleecejacke hätte ich sowieso an meine immerwährend frierende Gattin abtreten müssen... ;-)

alley_cat75
28.12.2008, 12:35
60% des letzten Brutto als Weihnachtsgeld und einen Büchergutschein für jeden vom Chef. :-top

Leelaacoo
28.12.2008, 12:42
Boahh...
Bei uns nix Weihnachtsgeld, nix Urlaubsgeld, nix Fleecejacke, nix Kinogutschein (wann auch?). Ach ja...nix NA-Kurs-Unterstützung, nix Sonokurs-Unterstützung, nix Pool-Beteiligung...muss man froh sein, das es auch nix Kündigung aus betrieblichen Gründen gibt.

(Ja, Weihnachtskarte gabs auch nüt, nur so'n kopierter Zettel mit dämlichem Weihnachtsgedicht...hab die Bilanzen hintendrauf geschrieben, um es noch sinnvoll zu verwerten).

Der Laden sieht bald nix mehr von mir :-peng :-dagegen

LG Lee (frierend)

alley_cat75
28.12.2008, 12:49
Ach ja...nix NA-Kurs-Unterstützung, nix Sonokurs-Unterstützung,

Weiterbildungen nicht finanziell gesponsort zu bekommen, wäre IMMER ein Grund für mich zu gehen. Jedes Haus profitiert von gut ausgebildeten Assistenten. Dann sollen sie das gefälligst auch bezahlen. :-meinung Ich gebe doch nicht selbst 400 Tacken für einen Sonokurs o. ä. Oder diese bes...... Röntgen-Kurs :-dagegen

Pünktchen
28.12.2008, 13:04
Asklepios -auch nix Weihnachtsgeld :-nix


Ich würd sagen, kommt auch in großen privaten "Konzernen" auf die Haustarife an ;-) ich kenn Leute, die bei obigen Arbeitgeber so nen 13. Monatsgehalt bekommen...ist doch was.... :-))

Hoppla-Daisy
28.12.2008, 13:10
Bin zwar noch nicht fertig, aber immerhin hab ich 44 Euro Weihnachtsgeld bekommen sowie eine nette Kladde mit Foto vom Klinikgelände vorne druff bekommen ... ach ja, Uniklinikum, geringfügige Beschäftigung (keine stud. Hilfskraft) ;-)

habichnicht
28.12.2008, 14:43
Ich würd sagen, kommt auch in großen privaten "Konzernen" auf die Haustarife an ;-) ich kenn Leute, die bei obigen Arbeitgeber so nen 13. Monatsgehalt bekommen...ist doch was.... :-))Über Weihnachtsgeld steht im Tarifvertrag für die Hamburger Asklepioskliniken zwar tatsächlich nichts, dafür aber etwas über Poolbeteiligung. ;-) Ich meine: Haupsache, es gibt überhaupt etwas. Wie man es nennt und wann man es bekomm, wäre mir eigentlich egal. :-))

Außerdem gibt es dort regelmäßig kleine Bonbons, denn an
diesen Häusern werden alle Bereitschaftsdienststunden fast wie normale Arbeitsstunden bezahlt, also etwa zu 100 Prozent. In allen anderen mir bekannten Tarifverträgen liegt das Entgelt für Bereitschaftsdienststunden zwischen 60 und 95 %.


Das Beste an diesem Tarifvertrag ist für mich aber, dass dort nicht nur eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit festgelegt ist, sondern auch eine maximale wöchentliche Arbeitszeit (64h/Woche).

Auch wenn eine opt out-Vereinbarung über eine durchschnittliche wöchentliche Arbeistzeit von bis zu 48 Stunden getroffen wurde, beträgt die maximale wöchentliche Arbeitszeit 64 Stunden:


1Durch individuelle, schriftliche Vereinbarung zum Arbeitsvertrag kann die durchschnittli-che regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit als individuelle Wochenarbeitszeit auf bis zu 48 Stunden verlängert werden.

2Für die Berechnung des Durchschnitts der individuellen wöchentlichen Arbeitszeit ist ein Zeitraum von 26 Wochen zugrunde zu legen.

3Innerhalb des Ausgleichszeitraums darf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 64 Stunden nicht überschritten werden.


Und selbst dann, wenn der Teil der Wochenarbeitszeit, der über 40 Stunden hinausgeht, nur aus Bereitschaftsdienst besteht, "darf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 64 Stunden nicht überschritten werden."


(5) 1Wenn in die Arbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Umfang Bereitschaftsdienst fällt, kann im Rahmen des § 7 Abs. 2a Arbeitszeitgesetz eine Verlängerung der täglichen Ar-beitszeit über acht Stunden hinaus auch ohne Ausgleich erfolgen, wobei eine wöchentli-che Arbeitszeit bis zu höchstens 56 Stunden zulässig ist, wenn über die regelmäßige Wochenarbeitszeit von 40 Stunden hinaus Bereitschaftsdienst anfällt.

2Dabei darf die tägliche Arbeitszeit an Werktagen über acht Stunden hinaus auf bis zu 24 Stunden ver-längert werden, wenn mindestens die acht Stunden überschreitende Zeit als Bereit-schaftsdienst abgeleistet wird.

3Die tägliche Arbeitszeit darf bei Ableistung ausschließlich von Bereitschaftsdienst an Samstagen, Sonn- und Feiertagen maximal 24 Stunden betragen.

4Der Ausgleichszeitraum beträgt 26 Wochen.

5Innerhalb des Ausgleichszeit-raums darf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 64 Stunden nicht überschritten wer-den.Tarifvertrag (http://www.marburger-bund.de/marburgerbund/landesverbaende/lv_hamburg/downloads/TV-Aerzte-KAH.pdf) zwischen dem Krankenhausarbeitgeberverband Hamburg und dem Marburger Bund