Oops!
21.11.2018, 19:42
Daisy, ich glaub, das hat mit Dir als Mensch nicht wirklich was zu tun.
Natürlich ist das echt übel, das Ganze dreimal durchgemacht zu haben.
Und vielleicht passte es einfach auch nicht von Seiten des Mannes.
Vielleicht - und das halte ich keineswegs für ausgeschlossen - hatten die Männer ihrerseits schlechte Erfahrungen mit vorangegangenen Partnerinnen.
Es gibt Frauen, die sich so sehr in ein Trennungsgespräch hineinsteigern, dass der Mann danach beinahe ne Therapie braucht.
Umgekehrt hab ich als Frau so ein extremes Verhalten auf Seiten der Männer auch schon selbst erlebt.
Glaub mir - ich bin keineswegs ein Unmensch, aber seitdem ich weiß, dass manche Männer wahnhaft in bzw. nach Trennungsgespräche reagieren, bin ich wesentlich kaltschnäuziger geworden.
Passt nicht, alles Gute, tschüß.
Ewige Diskussionsansätze via WA unterbinde ich inzwischen sofort mittels Block.
Ich hab den Rotz durch - mit teils so extremen Handlungen seitens der Männer, dass ich das öffentlich nicht näher ausführen möchte.
Ich bin mit sowas fertig.
Vielleicht treffe ich mit meinem Verhalten auch mal den Falschen, also jemanden, der eigentlich ganz sympathisch reagiert hätte.
Und auch zu Beginn des Kennenlernens:
drauf einlassen - okay, mach ich. Allerdings steigert sich mancher Mann so sehr in ein Kennenlernen rein, dass ich dann kaum noch aus der Nummer wieder rauskomme.
Die Verletzung ist zu groß beim Mann. Und dann kommen die Diskussionen - „Aber warum denn nicht, es war doch so schön?!“ - und dafür hab ich weder Zeit noch Nerven übrig.
Also lass ich es bei Zweifeln, ob das passt, lieber gleich sein.
Anpassen ist auch so ne Sache.
Ich hab lange Zeit Verständnis gehabt - für so ziemlich jede krude Kleinigkeit.
Ich war geduldig, hab meine Zeiteinteilung seiner Zeit angepasst. Ich hab mich auf seine Hobbys und Interessen eingelassen, auch um mal was Neues auszuprobieren.
Ich hab nicht rumgezickt, wenn die Hausarbeit mal wieder nur an mir hängen blieb oder er „ausnahmsweise“ mit seinen Kumpels zum Fußball wollte, obwohl es nach Wochen unser erstes gemeinsam freies Wochenende gewesen wäre.
Aber das war mal.
Das ist vorbei.
Ich hab mein Leben so eingerichtet, wie es für mich passt. Ich weiß, wie ich kein Frühstücksei am liebsten mag und passe mich da nicht dem jeweiligen Geschmack des Mannes an.
Entweder er läuft mit oder er lässt es.
Ich bin nicht die angepasste Frau. Im Zweifel war ich das auch nie - nur jetzt lebe ich halt meinen Charakter aus statt mich zu verbiegen und jemand zu sein, der ich nicht bin.
Derzeit perfekt wäre ein Mann, der (fast) nie Zeit hat. Dann könnten wir es aber auch genauso gut lassen.
Schön war mal ein Kennenlernen (er im Schichtdienst):
„Ich hab Donnerstag Abend frei.“
„Wundervoll, was machst du Schönes?“
„Äh...“
„Ich hab Training, wie sieht es bei dir Samstag Vormittag aus?“
Er wusste, an welchen Wochentagen ich Training hab.
Andererseits, Stichwort Datingportale:
Oberflächlich, Ex und Hopp - das ist doch mittlerweile überall die vorherrschende Mentalität.
Guck dir das Konsumverhalten an:
Alles ist immer und überall verfügbar, Erdbeeren im Winter, Lieferdienste selbst bei McDonalds,...
Gefällt mir nicht mehr - schmeiß ich weg.
Oder Bewertungsportale, zB auch für niedergelassene Ärzte.
Hundert gute Bewertungen, dann hat auch der Arzt mal nen schlechten Tag - direkt ne 5,0 als Bewertung.
Wir treiben so sehr auf das Perfekte zu, dass wir uns selbst überholen.
Alles muss schneller, schöner und noch besser als perfekt sein.
Wir haben keine Zeit mehr, mal stehen zu bleiben - innerlich.
Natürlich ist das echt übel, das Ganze dreimal durchgemacht zu haben.
Und vielleicht passte es einfach auch nicht von Seiten des Mannes.
Vielleicht - und das halte ich keineswegs für ausgeschlossen - hatten die Männer ihrerseits schlechte Erfahrungen mit vorangegangenen Partnerinnen.
Es gibt Frauen, die sich so sehr in ein Trennungsgespräch hineinsteigern, dass der Mann danach beinahe ne Therapie braucht.
Umgekehrt hab ich als Frau so ein extremes Verhalten auf Seiten der Männer auch schon selbst erlebt.
Glaub mir - ich bin keineswegs ein Unmensch, aber seitdem ich weiß, dass manche Männer wahnhaft in bzw. nach Trennungsgespräche reagieren, bin ich wesentlich kaltschnäuziger geworden.
Passt nicht, alles Gute, tschüß.
Ewige Diskussionsansätze via WA unterbinde ich inzwischen sofort mittels Block.
Ich hab den Rotz durch - mit teils so extremen Handlungen seitens der Männer, dass ich das öffentlich nicht näher ausführen möchte.
Ich bin mit sowas fertig.
Vielleicht treffe ich mit meinem Verhalten auch mal den Falschen, also jemanden, der eigentlich ganz sympathisch reagiert hätte.
Und auch zu Beginn des Kennenlernens:
drauf einlassen - okay, mach ich. Allerdings steigert sich mancher Mann so sehr in ein Kennenlernen rein, dass ich dann kaum noch aus der Nummer wieder rauskomme.
Die Verletzung ist zu groß beim Mann. Und dann kommen die Diskussionen - „Aber warum denn nicht, es war doch so schön?!“ - und dafür hab ich weder Zeit noch Nerven übrig.
Also lass ich es bei Zweifeln, ob das passt, lieber gleich sein.
Anpassen ist auch so ne Sache.
Ich hab lange Zeit Verständnis gehabt - für so ziemlich jede krude Kleinigkeit.
Ich war geduldig, hab meine Zeiteinteilung seiner Zeit angepasst. Ich hab mich auf seine Hobbys und Interessen eingelassen, auch um mal was Neues auszuprobieren.
Ich hab nicht rumgezickt, wenn die Hausarbeit mal wieder nur an mir hängen blieb oder er „ausnahmsweise“ mit seinen Kumpels zum Fußball wollte, obwohl es nach Wochen unser erstes gemeinsam freies Wochenende gewesen wäre.
Aber das war mal.
Das ist vorbei.
Ich hab mein Leben so eingerichtet, wie es für mich passt. Ich weiß, wie ich kein Frühstücksei am liebsten mag und passe mich da nicht dem jeweiligen Geschmack des Mannes an.
Entweder er läuft mit oder er lässt es.
Ich bin nicht die angepasste Frau. Im Zweifel war ich das auch nie - nur jetzt lebe ich halt meinen Charakter aus statt mich zu verbiegen und jemand zu sein, der ich nicht bin.
Derzeit perfekt wäre ein Mann, der (fast) nie Zeit hat. Dann könnten wir es aber auch genauso gut lassen.
Schön war mal ein Kennenlernen (er im Schichtdienst):
„Ich hab Donnerstag Abend frei.“
„Wundervoll, was machst du Schönes?“
„Äh...“
„Ich hab Training, wie sieht es bei dir Samstag Vormittag aus?“
Er wusste, an welchen Wochentagen ich Training hab.
Andererseits, Stichwort Datingportale:
Oberflächlich, Ex und Hopp - das ist doch mittlerweile überall die vorherrschende Mentalität.
Guck dir das Konsumverhalten an:
Alles ist immer und überall verfügbar, Erdbeeren im Winter, Lieferdienste selbst bei McDonalds,...
Gefällt mir nicht mehr - schmeiß ich weg.
Oder Bewertungsportale, zB auch für niedergelassene Ärzte.
Hundert gute Bewertungen, dann hat auch der Arzt mal nen schlechten Tag - direkt ne 5,0 als Bewertung.
Wir treiben so sehr auf das Perfekte zu, dass wir uns selbst überholen.
Alles muss schneller, schöner und noch besser als perfekt sein.
Wir haben keine Zeit mehr, mal stehen zu bleiben - innerlich.