Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prognose Wartezeit WS 2019/20
Also unbedingt den TMS im Mai 2020 anvisieren und jetzt schon mit der Vorbereitung beginnen, möglichst intensiv.
Man muss ja bedenken, dass durch die Verlagerung der Auswahlkriterien hin zum TMS eine viel größerer Leistungsdruck und eine größere Konkurrenzsituation unter allen TMS-Teilnehmern entsteht, denn in Zukunft werden:
1. mehr Leute denn je am TMS teilnehmen, weil es ohne nicht mehr geht und
2. die Leute werden sich besser als je zuvor vorbereiten, weil der TMS jetzt eine enorm große Rolle spielt.
Es ist also mit einer erheblichen Zuspitzung der Konkurrenzsituation beim TMS zu rechnen!
Daher kann ich wirklich nur empfehlen sich sehr gut auf den TMS vor zu bereiten um dem zu entgegnen!
Leute, geht euch das auch so, dass ihr es gar nicht so richtig realisieren könnt und auch irgendwie bisschen Angst habt, vor dem was kommt? �� also freuen tu ich mich natürlich mega, aber die Angst wegen so lange aus der Schule raus (lernen), dem finanziellen, dann wieder neue Leute kennenlernen... da hab ich schon ein bisschen Angst vor. Aber ich hoffe mal, dass sich das ein bisschen legt bis dahin ��
Ich kann das total nachempfinden. Neben der wahnsinnigen Vorfreude, mache ich mir neben diversen anderen Sachen, momentan am meisten Sorgen, dass mich möglicherweise irgendwann die Stoffmenge erschlägt und ich mir eingestehen muss, dass es für mich nicht reicht, obwohl ich es unbedingt möchte. Ich denke das wird sich auch erst legen, wenn dann hoffentlich die ersten Prüfungen bestanden sind. :-stud
Das ist völlig normal. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass das Medizinstudium kein Hexenwerk ist. Fast alle, die das Studium ernstnehmen, intelligent lernen, die nötige Zeit investieren, schaffen das Studium dann auch. Die Drop-Out-Quote ist extrem niedrig.
Wichtig ist meines Erachtens einfach, sich bereits am Anfang des Studiums über alle Prüfungsregeln und Formalitäten zu informieren, stets alle wichtigen Termine frühzeitig in den Kalender einzutragen, sich sorgfältig zu erkundigen welcher Schein eine Voraussetzung für einen anderen Schein ist, gute Kontakte zu den Kommilitonen aufzubauen, sich eine Lerngruppe zu suchen, die das Studium zwar ernstnimmt, aber die nicht ständig nur lernt, die sich nicht ständig selbst fertigmacht, sondern die auch den Wert der Freizeit zu schätzen weiß, die effizient lernt, sich regelmäßig auszutauschen bzgl. Literatur, Lerntechniken usw., darauf zu achten, dass man nicht die ganze Zeit nur lernt, sondern dass man das Studium einfach (zumindest im ersten Semester, also bis man einschätzen kann wieviel man tun muss, um erfolgreich zu sein) wie einen Vollzeitjob betrachtet, und den Rest der Zeit auch die verdiente Freizeit genießt, Misserfolge ehrlich zu analysieren, jene Faktoren, die zum Misserfolg geführt haben, frühzeitig zu ändern. Dann klappt das Studium auch.
Ich fand das erste Semester auch etwas stressig, da ich nach so vielen Jahren weg von der Schule und weg von den Naturwissenschaften nicht einschätzen konnte, was mich erwarten würde, aber am Schluss war mit sorgfältiger Vorbereitung alles problemlos machbar, und es gab auch stets genug Freizeit.
Alles die es jetzt über die Wartezeit-Quote und andere Quoten nicht geschafft haben, sollten unverzüglich mit der einer intensiven TMS-Vorbereitung beginnen.
(...)
Also unbedingt den TMS im Mai 2020 anvisieren und jetzt schon mit der Vorbereitung beginnen, möglichst intensiv.
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Man muss ja bedenken, dass durch die Verlagerung der Auswahlkriterien hin zum TMS eine viel größerer Leistungsdruck und eine größere Konkurrenzsituation unter allen TMS-Teilnehmern entsteht...
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Es ist also mit einer erheblichen Zuspitzung der Konkurrenzsituation beim TMS zu rechnen!
Ich sehe das genau anders. Bisher haben eben nur die wirklich Motivierten den TMS gemacht, oder die, die keine andere Wahl hatten. In Zukunft wird der TMS zur Routine aller Medizin-Interessenten werden, so wie eben das Abi auch. Ich vermute, dass das eher dazu führen wird, dass die Ansprüche bzgl. TMS sinken werden. Wer bereits jetzt mit der Vorbereitung anfängt, ist zum Testtermin ausgebrannt. Das halte ich für eine völlig unsinnige Idee. Deshalb ist es ja auch keine gute Idee, schon ein halbes Jahr vorher mit der Physikumsvorbereitung anzufangen. Wer im Januar 2020 mit der Testvorbereitung anfängt, kann beim TMS das Maximum rausholen, und ist dann auch noch fit genug um am Testtag tatsächlich ein gutes Ergebnis schreiben zu können.
Das ist völlig normal. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass das Medizinstudium kein Hexenwerk ist. Fast alle, die das Studium ernstnehmen, intelligent lernen, die nötige Zeit investieren, schaffen das Studium dann auch. Die Drop-Out-Quote ist extrem niedrig.
Wichtig ist meines Erachtens einfach, sich bereits am Anfang des Studiums über alle Prüfungsregeln und Formalitäten zu informieren, stets alle wichtigen Termine frühzeitig in den Kalender einzutragen, sich sorgfältig zu erkundigen welcher Schein eine Voraussetzung für einen anderen Schein ist, gute Kontakte zu den Kommilitonen aufzubauen, sich eine Lerngruppe zu suchen, die das Studium zwar ernstnimmt, aber die nicht ständig nur lernt, die sich nicht ständig selbst fertigmacht, sondern die auch den Wert der Freizeit zu schätzen weiß, die effizient lernt, sich regelmäßig auszutauschen bzgl. Literatur, Lerntechniken usw., darauf zu achten, dass man nicht die ganze Zeit nur lernt, sondern dass man das Studium einfach (zumindest im ersten Semester, also bis man einschätzen kann wieviel man tun muss, um erfolgreich zu sein) wie einen Vollzeitjob betrachtet, und den Rest der Zeit auch die verdiente Freizeit genießt, Misserfolge ehrlich zu analysieren, jene Faktoren, die zum Misserfolg geführt haben, frühzeitig zu ändern. Dann klappt das Studium auch.
Ich fand das erste Semester auch etwas stressig, da ich nach so vielen Jahren weg von der Schule und weg von den Naturwissenschaften nicht einschätzen konnte, was mich erwarten würde, aber am Schluss war mit sorgfältiger Vorbereitung alles problemlos machbar, und es gab auch stets genug Freizeit.
Danke davo, das beruhigt mich jetzt doch ein bisschen. Eine ehemalige Kollegin von mir hat letztes Jahr ihr Studium begonnen und meinte, dass sie teilweise extrem viel lernt auch in der vorlesungsfreien Zeit, teils 10-12 Stunden am Tag, gerade, weil ihr z.B. Chemie nicht mehr so leicht fiel (hatte das wohl in der Schule abgewählt und nach den 7 Jahren Wartezeit wars nicht unbedingt besser mit dem Wissen), deshalb habe ich schon ein bisschen Angst. :-oopss aber ich hoffe mal, dass das Extrembeispiele sind.
Ich denke, sobald das ganze angefangen hat, werde ich da schon irgendwie hinter kommen, wie viel Zeit ich tatsächlich investieren muss. Ist ja auch von Uni zu Uni verschieden.
Danke davo, das beruhigt mich jetzt doch ein bisschen. Eine ehemalige Kollegin von mir hat letztes Jahr ihr Studium begonnen und meinte, dass sie teilweise extrem viel lernt auch in der vorlesungsfreien Zeit, teils 10-12 Stunden am Tag, gerade, weil ihr z.B. Chemie nicht mehr so leicht fiel (hatte das wohl in der Schule abgewählt und nach den 7 Jahren Wartezeit wars nicht unbedingt besser mit dem Wissen), deshalb habe ich schon ein bisschen Angst. :-oopss aber ich hoffe mal, dass das Extrembeispiele sind.
Ich denke, sobald das ganze angefangen hat, werde ich da schon irgendwie hinter kommen, wie viel Zeit ich tatsächlich investieren muss. Ist ja auch von Uni zu Uni verschieden.
Klar, es gibt solche Leute. Aber die sind nicht besser als die anderen - oft sogar schlechter als die anderen. Man muss eben lernen, effizient zu lernen, mit seinen Kräften zu haushalten. Ich habe wahrscheinlich an keinem einzigen Tag im ganzen Studium mehr als 8h gelernt. Mein Durchschnitt während der Physikums- und HEX-Vorbereitung lag wahrscheinlich bei 6h am Tag - und das war bei den meisten meiner Kommilitonen ganz genauso. Wer 10-12h lang lernt, lernt einfach falsch. Es gibt Leute, die sich völlig hysterisch in so einen Lernwahn hineinsteigern. Bringt ihnen nichts. Kostet sie nur viel Lebensenergie. Deshalb auch mein Tipp, sich seine Lerngruppe sorgfältig auszuwählen ;-) Die, die sehr viel gelernt haben, waren meiner Wahrnehmung nach meist NICHT dieselben, wie die, die viel an Wissen mitgenommen haben, wie die, die bei den Klausuren gut abgeschnitten haben.
Man muss auch keine Angst vor Chemie oder Physik haben. Erstens behandelt man im Medizinstudium ohnehin nur die Grundlagen dieser Fächer, auf GK- bis LK-Niveau, zweitens beginnt der Unterricht bei null, drittens sind das Fächer, die durch und durch logisch sind. Man muss sich einfach nur sorgfältig informieren was wie geprüft wird (!!!), sich dann ein gutes Buch organisieren und dann effizient lernen und intelligent üben. Niemand, der mit mir mit dem Studium angefangen hat, ist an diesen Fächern gescheitert. Niemand. Und fast jeder, auch die meisten der Top-Abiturienten, hatte irgendwann mal eine Nachklausur in irgendeinem Fach. Ist ja völlig egal. Kommt vor. Dann analysiert man eben, woran es lag, und beim nächsten Mal besteht man.
Ich sehe das genau anders. Bisher haben eben nur die wirklich Motivierten den TMS gemacht, oder die, die keine andere Wahl hatten. In Zukunft wird der TMS zur Routine aller Medizin-Interessenten werden, so wie eben das Abi auch. Ich vermute, dass das eher dazu führen wird, dass die Ansprüche bzgl. TMS sinken werden. Wer bereits jetzt mit der Vorbereitung anfängt, ist zum Testtermin ausgebrannt. Das halte ich für eine völlig unsinnige Idee. Deshalb ist es ja auch keine gute Idee, schon ein halbes Jahr vorher mit der Physikumsvorbereitung anzufangen. Wer im Januar 2020 mit der Testvorbereitung anfängt, kann beim TMS das Maximum rausholen, und ist dann auch noch fit genug um am Testtag tatsächlich ein gutes Ergebnis schreiben zu können.
Du meinst ja, dass die Ansprüche beim TMS sinken werden. Glaube ich eher nicht. Können wir zum jetzigen Zeitpunkt zumindest nicht wissen. Wenn man es nicht weiß, dann ist es das Beste einfach das unbequemste Szenario anzunehmen, nämlich, dass der Durchschnittsteilnehmer besser ist als vorher. So entgegnet man potenziellen, bösen Überraschungen, zumal man den Test auch nur 1x schreiben darf.
Das TMS-Ergebnis ist abhängig vom Abschneiden der einzelnen Person gegenüber allen Test-Teilnehmern des gesamten TMS-Jahrgangs. Aus diesem Abschneiden resultieren der Standardwert und der Prozentrang.
Wenn man annimmt, dass duch die Verbreitung der Information (durch Hoschulstart und die Unis, Schulen usw.), dass der TMS ab Sommersemester 2020 eine große Rolle einnehmen wird, viel mehr Bewerber erstens den TMS schreiben (müssen) und zweitens die Teilnehmer im Schnitt besser vorbereitet sind, weil sie wissen, dass der TMS nun eine herausragende Rolle spielt, dann kann man annehmen, dass ein baldiger Standardwert von 120 bzw. Prozentrang von 98% vielleicht schwieriger zu erreichen ist als früher. Das wäre der Fall, wenn der Durchschnittsbewerber nun besser vorbereitet ist als früher. Ich kann mir vorstellen, dass der "Hype" um den TMS rapide ansteigen wird, denn durch Mundpropaganda werden die Leute nunmal checken, dass es ab jetzt sehr auf den TMS ankommt.
Deine Hypothese wäre, da jetzt viele zum TMS gezwungen werden, diesen schreiben, aber ein Großteil der hinzukommenden Teilnehmer nicht motiviert ist, die Testwerte einfacher zu erreichen sind, da die Masse bzw. der Durchschitts-Teilnehmer schlechter abschneidet als früher. Falls ich das richtig verstehe.
Warten wir es ab, was sich herausstellt.
Sich ab Januar vor zu bereiten reicht aus, da geb ich dir Recht. Aber, dass man am Testtermin ausgebrannt ist, wenn man jetzt anfängt denke icht nicht. Da kommt es einfach drauf an, wie viel man pro Woche lernt. Man muss es ja nicht übertreiben. Leistungssportler sind auch nicht ausgebrannt bei ihren Wettbewerben, nur weil sie fast nichts Anderes machen, als ihre jeweilige Sportart bis zu ihrem persönlichen Leistungsmaximum zu trainieren.
Denke da kommt es einfach auf die Dosis an. Ist eh sehr individuell wie viel Zeit man für die Vorbereitung braucht. Hinzu kommt der Faktor, ob jemand noch zur Schule geht, studiert, arbeiten muss, wie viel jemand arbeitet, ob Voll- oder Teilzeit oder doch nur ein Minijob.
Jetzt schon mal seicht anzufangen schadet nicht, wenn man es nicht übertreibt, davon gehe ich aus, denn ich kenne Personen, die sich sehr früh auf MedAT oder TMS vorbereitet haben und damit sehr efolgreich waren.
Gerade die kognitiven Aufgaben kann man nicht in ein paar Wochen auf maximale Leistung trainieren.
Schon mal mit Mnemotechniken (Major-System und Loci-Methode) anzufangen, was die Merkfähigkeits-Untertests anbelangt, kann nicht schaden, denn zum Einüben dieser Techniken braucht man relativ viel Zeit, wohingegen das Faktenwissen für Biologie / Chemie / Physik / Mathe bei den Eignungstest relativ zügig erworben werden kann.
Jetzt schon mal ein Skript für Bio/Chemie/Phsik/Mathe zu lesen kann nicht schaden, sogar sehr hilfreich sein.
Ich rede ja nicht von 5 Stunden pro Tag. Wer jetzt schon mal beispielsweise jeden zweiten Tag, quasi hobbymäßig, 2 Stunden Biologie liest oder langsam die bewährten Mnemotechniken lernt, der tut schon was für eine optimale Vorbereitung in meinen Augen.
Wenn die Zahl derer, die etwas machen, steigt, sinkt meist die durchschnittliche Fähigkeit derer, die es machen. Das ist der Hauptgrund für meine Hypothese. Deshalb musste im Zuge der starken Steigerung der Studentenzahlen, die es in Deutschland seit 2007/2008 gab, ja auch der Anspruch des Hochschulstudiums sinken. (Und damit meine ich nicht Medizin, wo es dieses Phänomen ja nicht gab, sondern die nicht zentral zulassungsbeschränkten Studiengänge.) Ähnliches erwarte ich deshalb auch beim TMS.
Außerdem, das ist ein zweiter wichtiger Faktor, kann ich mir nicht vorstellen, dass jeder bis zum Studienanfang ein Jahr warten wollen wird. Deshalb gehe ich davon aus, dass viele den TMS während der Abizeit schreiben werden, was wahrscheinlich die durchschnittliche Leistung senken wird.
Aber wie du ganz richtig sagst, weiß man das zum heutigen Zeitpunkt natürlich noch nicht.
Und wenn du von 1h pro Tag sprichst, ist das was anderes als was ich angenommen hatte. Ich dachte du sprichst von gezielter, intensiver Vorbereitung.
Dass man den TMS nur ein einziges Mal schreiben kann, ist in diesem Zusammenhang halt wirklich absurd. Das trifft weder auf die britischen und australischen Tests zu, noch auf den MCAT, noch auf den MedAT-H.
Habe tatsächlich heute den postalischen Zulassungsbescheid doch noch bekommen :))))
Campomaggi
14.08.2019, 18:19
Leute, geht euch das auch so, dass ihr es gar nicht so richtig realisieren könnt und auch irgendwie bisschen Angst habt, vor dem was kommt? �� also freuen tu ich mich natürlich mega, aber die Angst wegen so lange aus der Schule raus (lernen), dem finanziellen, dann wieder neue Leute kennenlernen... da hab ich schon ein bisschen Angst vor. Aber ich hoffe mal, dass sich das ein bisschen legt bis dahin ��
Das legt sich auf jeden Fall.
Ich habe diesen Sommer mit 36 Jahren und null Vorkenntnissen angefangen und war schon seit fast 10 Jahren aus dem lernen raus, und auch das Abi habe ich auf dem 2. Bildungsweg gemacht.
Zu Beginn war ich völlig perplex, habe stofftechnisch total dicht gemacht und habe ewig gebraucht, mich in den ganzen Lernstoff reinzufinden. Schwer tue ich mich immer noch. Darf auch einige Klausuren doppelt schreiben, weil mir mein eigener Kopf disziplintechnisch ziemlich im Wege stand.
Aber es ist jetzt eine schöne Routine da, auch, weil man weiß, wo man welche Infos herbekommt, auf welcher Homepage wann was abrufbar ist, dass Altklausuren überlebenswichtig sein können (die Professoren nie nach Altklausuren fragen, diese werden von Semester zu Semester freiwillig gesammelt und bereitgestellt!) und wie das Unileben an sich abläuft.
Es wird grundsätzlich nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Mit den Leuten - auch den jungen Kommilitonen - komme ich super klar. Alle sind freudlich und in den Seminaren und Kursen lernt man sich besser kennen.
Feiern gehen wir nicht zusammen, allerdings habe ich mit den gleichaltrigen auch ab und zu außerhalb der Uni kontakt - wenn auch zum "geplapper" über Whatsapp.
Das Medizinstudium hat einen super Zusammenhalt, jeder hilft jedem; verleiht, gibt ab, kopiert und recherchiert. Vernetzt euch! Wir haben Medizinergruppen über Whatsapp mit über 200 Leuten. Eine Tolle Sache und Informationsquelle, wie man sie selten findet. Irgendwer weiß immer die Anwort egal auf was!
Am Anfang ist alles irgendwie ein Schock und die Frage, warum man sich das antut, ist allgegenwärtig, allerdings legt sich das bald.
Freut euch auf das Studium!
Shaadraz
15.08.2019, 10:17
Mkbeh, lass uns mal Nummern austauschen, starte auch in mainz
Hab kp wie man hier private Nachrichten aktiviert - mein Laptop befindet sich auch gerade noch in der Reparatur
BlubbBlubb0815
15.08.2019, 10:44
fängt jemand in Berlin an? Bitte mir persönlich schreiben ;)
Gibt's hier jemanden, der in Tübingen dieses WiSe anfängt? :D
Shaadraz
15.08.2019, 13:16
@mkbeh: kann dir iwie nicht privat antworten und die Nummer die du mir gegeben hast scheint falsch zu sein 😂
Außerdem, das ist ein zweiter wichtiger Faktor, kann ich mir nicht vorstellen, dass jeder bis zum Studienanfang ein Jahr warten wollen wird. Deshalb gehe ich davon aus, dass viele den TMS während der Abizeit schreiben werden, was wahrscheinlich die durchschnittliche Leistung senken wird.
Wobei es meiner Meinung nach das Schlauste ist, wenn man den TMS NICHT im Jahr seines Abiturs schreibt, weil der TMS einfach jetzt so ein hohes Gewicht an jeder Uni und in jeder Quote (außer der Abiturbestenquote) bekommt, dass man sich sein TMS-Ergebnis nicht dadurch versauen sollte, dass man ihn einfach mitten in der Abiturprüfungs-Phase schreibt. Der TMS ist im Mai, wo genau alle Abiturprüfungen auch reinfallen. Schlechter könnte der Termin nicht liegen.
Lieber 1 Jahr nach dem Abiturjahr mit einem guten bis sehr guten TMS einen Studienplatz kriegen, als den TMS im Abiturjahr zu schreiben, ihn mit einem schlechten Ergebnis zu verhauen, um dann womöglich gar nicht mehr über eine staatliche Uni einen Platz kriegen zu können oder auf eine 3,5-jährige Ausbildung mit Jahren der Berufserfahrung und eventuell noch einen Dienst angewiesen zu sein, das kann Jahre dauern, bis man entsprechende Bonuspunkte dann bekommt, die man dann braucht um einen Studienplatz zu bekommen. Sind ja eh viele noch im G8 Jahrgang, da muss sich eh niemand unter Druck setzen, wenn man den TMS erst 1 Jahr nach dem Abi schreibt, zumal man mit dieser Strategie in der Regel mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar sicherer und schneller an den Studienplatz kommt.
Gibt natürlich neben dem TMS noch den MedAT und andere Möglichkeiten, daher muss man sich jetzt nich völlig auf den TMS versteifen und diesen als einzige Möglichkeit betrachten, is klar.
Dass man den TMS nur ein einziges Mal schreiben kann, ist in diesem Zusammenhang halt wirklich absurd. Das trifft weder auf die britischen und australischen Tests zu, noch auf den MCAT, noch auf den MedAT-H.
Da stimme ich Dir zu. Einen Eignungstest sollte man aus mehreren Gründen wiederholen dürfen, wie eben auch in allen Ländern die solche Tests durchführen. Der TMS, den man nur 1x schreiben darf, ist da wirklich eine Ausnahme.
Wäre einfach besser, wenn jeder Teilnehmer die Chance hat sein Bestes zeigen zu dürfen, was schwierig wird, wenn man den TMS in der Abizeit schreibt und den Vorteil nicht hat, den Teilnehmer haben, die sich ausgiebig vorbereiten konnten. Wiederholbarkeit von Auswahltests wäre wohl objektiver und fairer zugleich.
@davo Glaubst Du, dass es unter dem neuen System ab Sommersemester 2020 Quoten nur für TMS-Testbeste gibt? Dass also z.B. 10% der Studienplätze von einer Universität für die Testbesten rserviert werden, unabhängig von anderen Kriterien? So etwas gab es mal in den 70ern oder 80ern an der Ruhr-Universität Bochum. Da waren 10% (meine es waren 10%) der Studienplätze für die TMS-Testbesten reserviert. Also eine Quote in der jeder TMS-Teilnehmer sich bewerben konnte und die mit den besten Ergebnissen diese Plätze eingenommen haben.
Weiß eben nicht genau, ob es jetzt 10% waren und an wie vielen Unis es diese Quote gab, aber ich hab im Internet mal eine alte Satzung o.ä. der Ruhr-Universität Bochum aus den 70ern oder 80ern gefunden. Da stand das drin.
Dass man den TMS nur ein einziges Mal schreiben kann, ist in diesem Zusammenhang halt wirklich absurd. Das trifft weder auf die britischen und australischen Tests zu, noch auf den MCAT, noch auf den MedAT-H.
Es wäre denke ich, wie oben schon erwähnt, besser wenn der TMS wiederholbar wäre. Das ist einfach objektiver und fairer aus mehreren Gründen. Unter anderem, damit niemand privilegiert/bevorteilt werden kann und alle die gleiche Chance kriegen. Es also keine Rolle mehr spielt, ob sich jemand viel besser vorbereiten konnte, weil das Abi schon ein Jahr oder mehrere Jahre zurück liegt, wodurch entsprechende Personengruppe sich besser vorbereiten konnte, weil sie nicht Abi mit TMS kombinieren musste usw. Denn durch Wiederholbarkeit hat dann ja wieder jeder die gleichen Chancen.
Ist vielleicht unnötig das zu erwähnen, aber der zweiteilige Eignungstest der Lufthansa ist z.B. auch nicht wiederholbar. Hat man den ersten Testteil 1x nicht bestanden, gibt es keine Wiederholungsmöglichkeit, obwohl im ersten Teil auch nur PC-Tests durchgeführt werden und es keinen großen Aufwand darstellen sollte, diesen zu wiederholen. Keine Ahnung, warum es teilweise so gehandhabt wird. Bei der Lufthansa ist es aber eh angblich so, dass man eine gewisse Hürde überwinden muss, kann da theoretisch vorkommen, dass von 100 Leuten niemand genommen wird, auch nicht die besten der 100, weil eine gewisse Hürde von niemandem erreicht wurde. Die setzen einfach eine Mindestgrenze in ihren Untertests fest, die man nicht unterschreiten darf, wie hoch diese Grenzen liegen wird nicht bekannt gegeben. Ist einfach nochmal eine ganz andere Testart.
Wenn er wiederholbar werden sollte müsste er aber auch verfallen, da ansonsten die Ergebnisse inflationär verfälscht werden, bzw. jedes Jahr (die meisten) sich verschlechtern würden.
@mrPete:
Gerade in diesem Zusammenhang finde ich es eben unsinnig, dass man den TMS nur einziges Mal schreiben kann. So erzieht man die Bewerber geradezu dazu, sich ja nicht direkt nach dem Abi zu bewerben. Ich finde ja auch die ganze Dienst- und Ausbildungsbonierung unsinnig. Denn all diese Dinge führen zu einer Verzögerung des Studienanfangs. Ich wäre eher dafür, die Bewerber durch die Struktur der Auswahlkriterien dazu zu ermutigen, sich sofort zu bewerben, statt 1-3 Jahre mit Ausbildung, Dienst, Testvorbereitung o.ä. zu verschwenden. Das führt dazu, dass der durchschnittliche Absolvent 1-3 Jahre kürzer als Arzt einsetzbar ist. Gesundheitspolitisch völlig kontraproduktiv. Verschärft nur noch die Folgen der immer größeren Teilzeitproblematik.
Dadurch, dass zumindest Hamburg schon mal den HAM-Nat beibehalten wird, wird es weiterhin eine Alternative geben für alle, die kein gutes TMS-Ergebnis erzielen konnten. Ich halte diese Vielfalt für sehr wichtig und hoffe, dass auch andere Unis auf TMS-Alternativen setzen werden. So z.B. Münster.
Man wird im AdH eine Unterquote im Umfang von bis zu 15% einführen können. Diese kann auch rein auf einem Test basieren (oder rein auf dem Abitur). Die restlichen 45% des AdH müssen allerdings sowohl auf dem Abitur als auch auf einem Test und mindestens einem weiteren notenunabhängigen Kriterium basieren. Siehe https://zv.hochschulstart.de/index.php?id=2334 Ich halte das schon für denkbar. Warum nicht. Heidelberg wird das vielleicht schon allein aus Prinzip machen :-p Anscheinend gilt all das aber erst in der endgültigen Version des neuen Systems - in der Übergangsphase kann man anscheinend auch weiterhin vieles so regeln wie bisher. Es könnte also durchaus auch sein, dass das SS 2020 an vielen Unis noch recht ähnlich dem bisherigen AdH ist.
Wenn er wiederholbar werden sollte müsste er aber auch verfallen, da ansonsten die Ergebnisse inflationär verfälscht werden, bzw. jedes Jahr (die meisten) sich verschlechtern würden.
Finde ich nicht. Beim MCAT ist es auch ganz normal, dass man den mehrfach schreiben kann. Am besten fände ich es, wenn man alle Scores der Uni bekanntgeben muss. Damit man auch sehen kann, ob es einen Aufwärtstrend gibt oder nicht, ob jemand einen Test völlig in den Sand gesetzt hat oder nicht, ob jemand schon beim ersten Mal sehr gut war oder nicht, usw. Damit schafft man einen großen Anreiz, schon beim ersten Mal alles zu geben, aber ermöglicht dem Bewerber dennoch eine Chance zur Verbesserung.
Finde ich nicht. Beim MCAT ist es auch ganz normal, dass man den mehrfach schreiben kann. Am besten fände ich es, wenn man alle Scores der Uni bekanntgeben muss. Damit man auch sehen kann, ob es einen Aufwärtstrend gibt oder nicht, ob jemand einen Test völlig in den Sand gesetzt hat oder nicht, ob jemand schon beim ersten Mal sehr gut war oder nicht, usw. Damit schafft man einen großen Anreiz, schon beim ersten Mal alles zu geben, aber ermöglicht dem Bewerber dennoch eine Chance zur Verbesserung.
Naja wie willst du dann diejenigen rausfiltern die einen "Probeversuch" machen. Diese Leute pushen ja sozusagen das Ergebnis anderer. Und holen diese im nächsten Jahr aber wieder ein.
z.B.: Jahr eins: ich "Probeversuch": 35%
du hast dich richtig vorbereitet und erreichst 95%.
Jahr zwei: ich lerne ordentlich erreiche 96%.
Somit ist von mir jetzt ja das erste Ergebnis hinfällig und ich rutsche in der ewigen "Rangliste" vor dich und unter dir wird sogar noch ein Eintrag gelöscht. Wird damit dein Test nun abgewertet?
Gerade in diesem Zusammenhang finde ich es eben unsinnig, dass man den TMS nur einziges Mal schreiben kann. So erzieht man die Bewerber geradezu dazu, sich ja nicht direkt nach dem Abi zu bewerben.
Ich denke mal, dass die Bewerber, die sich direkt im Jahr des Abiturs bewerben, im TMS zum Großteil schlecht abschneiden und daher so oder so die meisten erst ein Jahr später reinkommen können, auch wenn der TMS wiederholbar wäre. Also das Problem bleibt denke ich erhalten, wenn man den TMS wiederholbar macht.
Beim MedAT-H, der ja wiederholbar ist, ist es auch so, dass die frischen Maturanten/Abiturienten oft nicht reinkommen. Denke an diesem einem Jahr kann man nicht viel machen. In Österreich ist die Matura am normalen Gymnasium allerdings G8, denke da ändern die auch nichts dran. Also ob das eine Jahr später so wichtig ist, sei mal dahingestellt. Beim MedAT kann mans locker mit 19, also ein Jahr nach der Matura hinbekommen.
Ich finde ja auch die ganze Dienst- und Ausbildungsbonierung unsinnig. Denn all diese Dinge führen zu einer Verzögerung des Studienanfangs. Ich wäre eher dafür, die Bewerber durch die Struktur der Auswahlkriterien dazu zu ermutigen, sich sofort zu bewerben, statt 1-3 Jahre mit Ausbildung, Dienst, Testvorbereitung o.ä. zu verschwenden. Das führt dazu, dass der durchschnittliche Absolvent 1-3 Jahre kürzer als Arzt einsetzbar ist. Gesundheitspolitisch völlig kontraproduktiv. Verschärft nur noch die Folgen der immer größeren Teilzeitproblematik
Soweit ich weiß gibt es in den anderen Ländern, die Tests verwenden, keine Ausbildungsbonierungen usw. Finde das gefühlt auch ein bisschen zu viel, verlängert wahrscheinlich tatsächlich die Phase bis zum Eintritt ins Studium.
In den USA (und vermutlich auch in Großbritannien, Kanada und Australien ? ) wird ja ein naturwissenschaftlicher Bachelor-Abchluss, bzw. dessen Note, als Kriterium neben dem MCAT herangezogen/gewichtet. Ob der Bachelor Abschluss Pflicht ist weiß ich nicht, aber wenn der zwangweise gewichtet wird, wird es quasi Pflicht sein schätze ich. Sonst hätte man keine Chance.
Dort steigen die Leute ja auch nicht mit 18 oder 19 ins Medizin-Studium ein, wollt ich mal anmerken so als Vergleich, wenn wir schon dabei sind über die Auswahlverfahren/verschiedenen Systeme zu reden :)
Argumente warum die USA sich das auch gut leisten können wären evtl.:
- der High School Abschluss ist wohl nicht sonderlich wertvoll, der wird in Deutschland offiziell einem Mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) gleichgestellt, wenn er nicht durch Tests wie SAT oder ACT ergänzt wird und es müssen auch Naturwissenschaften und Fremdsprachen in D nachgewiesen werden, nicht selbstverständlich bei dem high scool diploma
- in USA gilt pauschal 12 Jahre bis zum high school diploma soweit ich weiß
- das Medizinstudium in den USA dauert nur 4 Jahre Regelzeit
doro2000
15.08.2019, 20:06
Wobei es meiner Meinung nach das Schlauste ist, wenn man den TMS NICHT im Jahr seines Abiturs schreibt, weil der TMS einfach jetzt so ein hohes Gewicht an jeder Uni und in jeder Quote (außer der Abiturbestenquote) bekommt, dass man sich sein TMS-Ergebnis nicht dadurch versauen sollte, dass man ihn einfach mitten in der Abiturprüfungs-Phase schreibt. Der TMS ist im Mai, wo genau alle Abiturprüfungen auch reinfallen. Schlechter könnte der Termin nicht liegen.
Lieber 1 Jahr nach dem Abiturjahr mit einem guten bis sehr guten TMS einen Studienplatz kriegen, als den TMS im Abiturjahr zu schreiben, ihn mit einem schlechten Ergebnis zu verhauen, um dann womöglich gar nicht mehr über eine staatliche Uni einen Platz kriegen zu können oder auf eine 3,5-jährige Ausbildung mit Jahren der Berufserfahrung und eventuell noch einen Dienst angewiesen zu sein, das kann Jahre dauern, bis man entsprechende Bonuspunkte dann bekommt, die man dann braucht um einen Studienplatz zu bekommen. Sind ja eh viele noch im G8 Jahrgang, da muss sich eh niemand unter Druck setzen, wenn man den TMS erst 1 Jahr nach dem Abi schreibt, zumal man mit dieser Strategie in der Regel mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar sicherer und schneller an den Studienplatz kommt.
Ich hab den TMS gleichzeitig mitm Abi gemacht und ein Recht gutes Ergebnis erzielt. Zwei Freundinnen haben ihn ein bzw. zwei Jahre später gemacht und in den Sand gesetzt. Das ist jetzt sicherlich nicht repräsentativ für alle Testteilnehmer, aber einfach mal ein Gegenbeispiel zu der These "bloß nicht den TMS im Abijahr machen".
Zur Abizeit ist man sowieso im Lern- und Prüfungsmodus, und wenn man einigermaßen strukturiert ist, bekommt man die Abi- und TMS-Vorbereitung auch unter einen Hut.
Wenn man ein Jahr lang nicht mehr in der Schule war, ist man sowas von raus aus o.g. Lern- und Prüfungsmodus, und ich bin mir recht sicher, dass ich kein wesentlich besseres TMS-Ergebnis erzielt hätte als 86%, wenn ich den TMS ein Jahr später geschrieben hätte.
Ein Jahr aussetzen kann man dann trotzdem, aber wesentlich entspannter :)
Also falls das mal jemand lesen sollte, der den TMS im Abijahr machen möchte: Es ist wirklich machbar!
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