Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prognose Wartezeit WS 2019/20
drmaaeex
03.12.2018, 12:14
Danke davo für deine schnelle und hilfreiche Antwort!
Badeente
05.12.2018, 18:30
Vielen Dank für die Antwort... warten und bangen! Ich wünschte, es wäre schon soweit.
medpassion
07.12.2018, 13:59
Hallo ihr lieben,
Was sagt einem das mit den 2 Jahren Übergangszeit ???
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/ausbildung/article/977749/kultusministerkonferenz-medizinstudium-neue-chancen-interessierte.html
also ab der Bewerbung für das SoSe2020 ... ändert sich das mit der Quote für die Wartenden auf 2 Jahre verteilt zu Gunsten der anderen beiden Quoten? Hab ich das richtig aufgefasst? :)
ich frage mich das, weil ---> ich (bereits hier mal gepostet) zum WS2019/2020 insgesamt 14 WS gesammelt habe bei einem HZB von 1,6 .... (davo ´s Prognose: 14WS bei NC 1,8-2,0 oder so ähnlich) hab ich auch noch so im Hinterkopf...
doch sollte es erst im SoSe2019 bei mir klappen mit 15Wartesemestern...wäre es doch interessant zu wissen, ob da noch die Wartezeitquote existiert oder nicht.... :)
Das bisherige Verfahren gilt, wie auch schon bisher bekannt, und wie im verlinkten Artikel erneut erwähnt, bis inkl. Wintersemester 2019/20. Ab dem Sommersemester 2020 gilt dann das neue Verfahren, in dem dann anscheinend noch zwei Jahre lang, mit linear abnehmender Priorität, die davor angesammelte Wartezeit in der zusätzlichen Eignungsquote berücksichtigt werden soll.
medpassion
07.12.2018, 14:28
danke dir davo,
die Eignungsquote macht mich nach wie vor stutzig...
linear absteigende Berücksichtigung der Wartezeit war mir noch klar.... doch inwiefern es genau mit einfließt...nach wie vor nicht...
da ich keine Ausbildung in dieser Branche habe...wird es doch eher ein Bangen mit SoSe2020.... (ich gehe einfach von vornherein davon aus, dass es zum WS19/20 nichts wird....da dann die Enttäuschung sich in Maßen hält) natürlich würd ich mich freuen, wenn es dabei bleibt mit 14 Wartesemestern und NC 1,8-2,0 oder ähnlich
Nachdem der Entwurf bisher noch nirgendwo veröffentlicht wurde, kann man das auch noch gar nicht wissen. Ist also müßig sich darüber Gedanken zu machen. Die KMK-Pressemeldung ist vage, legt aber die Vermutung nahe dass die Wartezeit selbst am Anfang der Übergangsphase, also selbst zum SS 2020, nur einer von vielen Faktoren sein wird. Aber vielleicht wurde die Pressemeldung auch einfach ungenau formuliert - kommt ja auch oft vor. Früher oder später wird man es erfahren.
Und außerdem: Selbst wenn der Entwurf bekannt wäre, wäre er dennoch nur ein Entwurf. Niemand garantiert einem, dass er auch in seiner derzeitigen Form beschlossen werden wird.
medpassion
07.12.2018, 14:41
okay stimmt hast da vollkommen Recht :)
die Gedanken darüber sich zu machen....kommen einfach...am liebsten würd ich es abschalten wollen :-/
Mit 14 / 1,6 würd ich mir kaum Sorgen machen.
Auch deshalb, da du mit 1,6 wahrscheinlich am ehesten zu denen gehören wirst, die vom neuen System profitieren werden.
doro2000
07.12.2018, 16:30
@medpassion:
Mit 1,6 hast du doch in Hamburg und Magdeburg (HAM-Nat) gute Chancen im AdH
https://www.sueddeutsche.de/bildung/medizinstudium-studium-universitaet-wartezeit-1.4246133
Laut diesem Zeitungsartikel, der erst heute veröffentlicht wurde, wird man in der Eignungsquote, die die Wartezeitquote ersetzt und nur 10% "groß" ist, maximal 100 Punkte erreichen können. Im ersten Jahr 45 Punkte durch Wartezeit. Wartezeit = x und x >=(größer oder gleich) 15 wird im ersten Jahr, also SoSe 2020 + WiSe 20/21 immer die vollen 45 Punkte geben. Für x<15 wird man linear absteigend Punkte kriegen. Von 0 bis einschließlich 15 Wartesemestern gilt einfach Punkte durch Wartezeit=f(x)=3x und alles über 15 ist äquivalent mit f(15)=45 bzw. f(x>15)=45und gibt somit 45 Punkte.
Im zweiten Jahr (SoSe 2021 und WiSe 21/22) ist geplant, dass der Einfluss der Wartezeit abnimmt, somit KEINE Gewichtung von 45% bzw. 45 Punkten mehr vorliegt. Pro Semester gibt es dann nur noch 2 Punkte. Die Formel lautet dann f(x)=2x und wenn es bei maximal 15 Wartesemestern bleibt, wovon ich ausgehe, wird man dann nur noch 30 Punkte durch Wartezeit sammeln können.
Für 15 Wartesemester oder mehr würde es in dem Fall immer 30 Punkte geben. Die restlichen 55 Punkte im ersten Jahr bzw. 70 Punkte im zweiten Jahr sollen durch weitere nicht-notenbasierte Kriterien, also höchstwahrscheinlich TMS und Berufsausbildung/Dienst oder nur TMS, gesammelt werden können. Ab dem Sommersemester 2022 soll es dann keine Bonierung der Waretezit geben und die maximal 100 Punkte werden nur noch durch nicht-wartezeitabhängige und nicht-notenabhängige Kriterien (TMS+x? wie oben erwähnt) erreicht.
Da dieser Zeitungsartikel erst 4 Tage später als der erste Zeitungsartikel derselben Zeitung veröffentlicht wurde (6.12. und 10.12.), kann es sein, dass sich seitens der Autoren genauer mit der Thematik befasst wurde, muss aber nicht zwingend etwas heißen.
Ich habe in Erinnerung, schon im Frühjahr oder Sommer diesen Jahres, von genau demselben Punkte-System, mit linearem Abfall der Wartezeit-Wertung und geringerer Gewichtung der Wartesemester im zweiten Jahr, in irgeneinem Zeitungsartikel gelesen zu haben. Ich habe jetzt keine Lust diesen extra zu suchen, aber dennoch scheint es mir so, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintritts dieses Systems sehr hoch ist, da es schon seit längerem so propagiert wurde. Wissen tu ich nicht, ob es ab Sommersemester 2020 so eintreten wird. Meine persönliche Meinung ist jedoch, dass es so kommen wird.
Im Übrigen weiß man nicht, ob die 10% der Eignungsquote, dann auch 10% im jetzigen System entsprechen oder ob es weniger sein werden, da es theoretisch möglich ist, dass die Vorabquote größer wird als im jetzigen System und daher für die Hauptquoten weniger Plätze bleiben und die 10% daher weniger als heute sein werden, aber das kann man jetzt noch nicht sagen
Ich würde daher all denjenigen, die bis spätestens WiSe 2019/2020 keinen Studienplatz bekommen, raten, unbedint einen TOP TMS mit sehr guter Vorbereitung zu schreiben, da dadurch die Chance, im neuen Vergabeverfahren reinzukommen, enorm erhöht wird! Ein TOP TMS wird, selbst falls es nicht so eintritt (was ich persönlich nicht glaube), dennoch enorm helfen!
So oder so wäre daher ein sehr gutes TMS-Testergebnis ratsam.
Um in der Eignungsquote im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/2021 gute Chanen zu haben, muss (falls der Test noch nicht geschrieben wurde) der nächste TMS am 11. Mai 2019 geschrieben werden, denn der TMS am 9. Mai 2020 ist für SoSe 20 und WiSe 20/21 aufgrund der Bewerbungsfrist zu spät!
Die Anmeldefristz für den TMS ist der 15. Januar 2019! Bis dahin muss man sich spätestens anmelden.
Auch hier korrigiere ich mich:
Ein TMS-Testergebnis aus dem Jahr 2020 reicht für eine Bewerbung zum Sommersemester völlig aus! Nur für das Sommersemester 2020 müsste man den TMS schon im Jahr 2019 geschrieben haben, wenn man den TMS im Sommersemester 2020 einbringen will!
Zu bedenken ist jedoch auch, dass die Wartezeit nur im ersten Jahr (Studienjahr 2020/2021) ein Gewicht von 45% / 45 Punkten erhält. Vielleicht gibt es Leute, für die es sich lohnt schon im Sommersemester 2020 mit optimalen Bedingungen in die Einungsquote und das Auswahlverfahren der Hochschulen zu starten. Diese Bewerber bräuchten dann tatsächlich ein TMS-Testergebnis aus dem Jahr 2019, ansonsten, wenn gute Karten ab Wintersemester 2020/2021 ausreichen, reicht auch ein TMS aus dem Jahr 2020!
Nach der neuen Entscheidung der KMK über den "Wegfall" der Wartezeitquote ab SS 2020 kann ich nicht mehr ruhig schlafen.
Für alle die es noch nicht wissen, hier ganz gut erklärt (WZQ wird durch "zusätzliche Eignungsquote" ersetzt, bei dem die Wartezeit nur teilweise berücksichtigt wird):
https://www.sueddeutsche.de/bildung/medizinstudium-studium-universitaet-wartezeit-1.4246133
Zu meiner Situation:
ABI 2012, ein Parksemester, ich hätte also zum WS 2020 13 Wartesemester bei einer DN von 2,7. Uni ist mir EGAL.
WS18/19 lag der Grenzrang bei 12 WS, DN 2,4.
Wie wahrscheinlich seht ihr es, dass viele Wartende plötzlich Torschlusspanik bekommen, sich bewerben und zum WS 19/20 die Wartezeit/DN ansteigt?
Nachdem du im Humanmedizin-Forum postest, wäre es ganz praktisch, dazuzuschreiben, dass du anscheinend Zahnmedizin studieren willst :-p
Du hättest also 12 Wartesemester zum SS 2019 und 13 Wartesemester zum WS 2019/20, oder?
Wenn man sich den Trend anschaut, würde ich sagen, dass es zwar relativ knapp wird, aber dass du wahrscheinlich schon gute Chancen haben solltest:
WS 2016/17: 12 / 2,9
WS 2017/18: 12 / 2,5
WS 2018/19: 12 / 2,4
Wissen wird man das natürlich leider erst im August.
Homunculi
13.12.2018, 15:37
Wie wahrscheinlich seht ihr es, dass viele Wartende plötzlich Torschlusspanik bekommen, sich bewerben und zum WS 19/20 die Wartezeit/DN ansteigt?
Zu wahrscheinlich, um sich darauf zu verlassen. Ich würde mir jetzt schon mal einen Plan B zurechtlegen, falls wirklich alle Stricke reißen.
Ich nehme stark an, dass die Zahl der "Spontanberufenen" nächstes Jahr ansteigen wird. Zumindest, wenn das Thema weiter so in den Medien beackert wird und das finale Vergabesystem feststeht.
Vielleicht auch keine schlechte Idee, sich bereits jetzt nach einem guten Anwalt umzuhören.
Stimmt, geht um Zahnmedizin. Hier scheint ein etwas regerer Austausch stattzufinden.
Ja genau, zum WS2019/20 würde ich 13 Wartesemester haben. Scheint so, als würde dieses eine Parksemester auch noch mein Genick brechen....
Vielleicht auch keine schlechte Idee, sich bereits jetzt nach einem guten Anwalt umzuhören.
Ich Frage einfach mal: Was soll ein Anwalt da bezwecken können?
Homunculi
13.12.2018, 21:17
Ich Frage einfach mal: Was soll ein Anwalt da bezwecken können?
Die Entscheidung des Verfassungsgerichts anzufechten ist wohl zwecklos. Deswegen ist die Überlegung einiger Anwälte (die sich auf solche Klagen spezialisiert haben), hier bei der Übergangsregelung anzusetzen. Gab da vor nicht allzu langer Zeit sogar einen Beitrag in den Tagesthemen, in dem eine Anwältin einen Bestandsschutz von 3 Jahren forderte - bzw. diesen dann einklagen wollen würde.
Man beachte: Das interne Gutachten der KMK, welches gar keine Übergangsregelung für nötig hält, wurde von den Rechtsabteilungen der Hochschulen erstellt. Diese haben natürlich auch ein Interesse daran, dass gegen das neue Vergabeverfahren geklagt wird. Man schafft sich so immerhin selbst Arbeit für das nächste Jahrzehnt.
Wie auch immer. Über die Erfolgsaussichten kann man gerne spekulieren, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass viele Altwartende den Tritt in den Hintern einfach hinnehmen werden.
berlinerleben
11.01.2019, 00:25
Ihr habt IMHO beide hervorragende Chancen. Mit viel Sicherheitsabstand. Also wenn sich da nicht ganz dramatisch irgendetwas massiv ändert, solltet ihr eigentlich beide drin sein.
Vielen Dank! Meinst du das trifft nach der KMK immer noch zu? :confused:
Ich glaube ja.
Es gilt natürlich der übliche Spruch: "Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."
Hallo ihr Lieben,
Ich verfolge das Ganze jetzt schon laenger und dieses Jahr zum WS19/20 waere es endlich soweit,dass ich einen Studienplatz nach 14 Wartesemesten bekommen wuerde.
Mein DN ist 1,7 und mein Abitur habe ich im Jahr 2012 gemacht.
Was denkt ihr nach den ganzen neuen Regelungen und Erkenntnissen der letzten Wochen- moeglich ode nicht ?
Mir ist klar, dass nieman eine klare Aussage treffen kann..ich wuerde einfach nur gerne eure Meinungen hoeren.
Ganz liebe Gruesse
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