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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prognose Wartezeit WS 2019/20



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Pharmy
18.08.2018, 21:33
[QUOTE=Homunculi;2066742]Inwiefern verkackt? Soll das Studium einfach nicht angerechnet werden, oder soll es nun sogar "wartezeitschädigend" wirken? Ersteres wäre verständlich, letzteres der absolute Hammer.

Warum verständlich? Ausbildungen wurden auch bisher immer boniert, richtig - allerdings in einer ganz anderen Quote, dem AdH. Ausbildungen hatten mit der Wartezeitquote überhaupt nichts am Hut. Warum sollten nun also plötzlich - wenn auch nur im Rahmen einer Übergangslösung - Ausbildungen, nicht aber ausländische Studienleistungen anerkannt werden? Beide haben einen Weg gesucht sich für das Medstudium vorzubereiten bzw. die Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen.
Natürlich ohne sicher etwas sagen zu können, jedoch aufgrund des Austauschs mit den Ministerien, haben evtl. sogar die mehr Chancen, die "gerade mal" 3 Jahre warten und eine Ausbildung haben als die, die 7 bzw. 8 Jahre warten und ein komplettes Studium im Ausland hinter sich haben.

Ich wünschte es wäre so wie Du es sagst, Homunculi, aber gerade das, denke ich, wird nicht möglich sein. Aber irgendwie glaube ich halt doch noch an die Vernunft in der Politik, dass sie nicht Leute einfach 8 Jahre warten lassen um am Ende ein Pech gehabt statt einer Zusage zu erhalten.

Anvisiert ist im Übrigen die Präsentation des neuen Staatsvertrages bereits Mitte kommenden Monats im Rahmen der Amtschefkonferenz.

candlesdream
18.08.2018, 21:51
[QUOTE=Homunculi;2066742]

Ich wünschte es wäre so wie Du es sagst, Homunculi, aber gerade das, denke ich, wird nicht möglich sein. Aber irgendwie glaube ich halt doch noch an die Vernunft in der Politik, dass sie nicht Leute einfach 8 Jahre warten lassen um am Ende ein Pech gehabt statt einer Zusage zu erhalten.

Anvisiert ist im Übrigen die Präsentation des neuen Staatsvertrages bereits Mitte kommenden Monats im Rahmen der Amtschefkonferenz.

Das ist vermutlich auch die größte Angst, die jeder von ‚uns‘ gerade in sich trägt. Die Gefahr ist nun mal da, dass uns irgendwann kein Studienplatz zusteht, da sie jetzt die Zulassungsregelung so verschärfen, dass die Wartenden mit 7/8 Jahren aussortiert werden.

Diese Wartezeitquote ist ja anscheinend rechtlich nicht so wirklich anfechtbar. Also in dem Sinne, dass man eine Art Bestandschutz dafür hat.

Pharmy
18.08.2018, 22:35
Ich denke ehrlich gesagt auch wiederum nicht (gleichzeitig kann man mittlerweile aber natürlich gar nichts mehr erwarten), dass speziell die mit 7, 8 Jahren WZ versucht werden auszumisten. Einige Minister meinten, dass sie tatsächlich alles mögliche tun würden um es möglichst schmerzfrei zu gestalten, andere wiederum sind halt eiskalt und meinen, dass "wir" ja mehr oder weniger selbst Schuld sind, da ja welche von "uns" geklagt haben wie unfair es sei so lange warten zu müssen und nun das Ganze ins Rollen gebracht haben.
Ich nehme an, dass ein kompletter Wegfall der Wartezeitquote kombiniert mit z.B. einer Erhöhung der Abibestenquote auf 40 % mit AdH 60 % durchaus rechtlich anfechtbar gewesen wäre. Da es ja allerdings ... weiterhin die Chancen geben wird sich für ein abgewandeltes Verfahren zu bewerben... wird einem somit die Chance nicht genommen. Theoretisch.
Recht ist nicht immer gerecht...

Homunculi
18.08.2018, 23:27
Warum verständlich? Ausbildungen wurden auch bisher immer boniert, richtig - allerdings in einer ganz anderen Quote, dem AdH. Ausbildungen hatten mit der Wartezeitquote überhaupt nichts am Hut. Warum sollten nun also plötzlich - wenn auch nur im Rahmen einer Übergangslösung - Ausbildungen, nicht aber ausländische Studienleistungen anerkannt werden?

Na ja, die "Talentquote" soll, wenn auch nicht direkt ausgesprochen, Menschen verstärkt in die praktizierende Medizin lenken. Man spekuliert hier wohl darauf, dass gelernte Krankenpfleger auch nach dem Studium als Arzt am Menschen arbeiten wollen (und eher nicht in die Forschung wandern). Jackpot, wenn sich diese auch noch in unterversorgten Gebieten niederlassen würden. Auch ist es ein riesen Gewinn für die Gesundheitsbranche, wenn mehrere tausend Abiturienten drei Jahre lang als Azubis zur Verfügung stehen würden. Billige und relativ fähige Arbeitskräfte, die erst mal den Druck vom Kessel nehmen könnten.
Nur darum geht es doch, wenn man ehrlich ist.

Wirkliche Talente, oder Menschen mit möglicherweise interessanten Zusatzqualifikationen (wie bei dir), werden die gar nicht individuell filtern können. Von Auswahlgesprächen ist ja keine Rede.

Was die Bonierung jetzt rückwirkend angeht, da sollte es meiner Meinung nach überhaupt kein Wenn und Aber geben. Das zentrale Vergabeportal hat damit geworben (und wirbt immer noch!!!) mit diesem Auszug zur Wartezeitquote:

"Zulassung über die Wartezeit garantiert Studienplatz"

Allein deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass jetzt nachträglich Sonderregeln für Altwartende eingeführt werden. Tausende haben sich immerhin auf dieses Versprechen verlassen, ob sie nun eine Krankenpflegerausbildung gemacht, Pharmazie studiert oder auf dem Bau malocht haben.


Anvisiert ist im Übrigen die Präsentation des neuen Staatsvertrages bereits Mitte kommenden Monats im Rahmen der Amtschefkonferenz.
Danke für die Info, dachte der nächste Termin wäre der 12. Oktober.
Ich will hier kein Fass aufmachen, aber hast du wirkluch jeden einzelnen verantwortlichen Minister angeschrieben? Würde mich ja brennend interressieren, was da so von jedem kam, besonders je nach Parteizugehörigkeit...


Diese Wartezeitquote ist ja anscheinend rechtlich nicht so wirklich anfechtbar. Also in dem Sinne, dass man eine Art Bestandschutz dafür hat.
Alles ist rechtlich anfechtbar, auch gibt es dazu unterschiedliche Meinungen. Die Anwälte bringen sich halt schon mal in Stellung, ist ja auch ein mega Geschäft und gibt ihnen ihre Daseinsbrechtigung.

felicitously
19.08.2018, 14:12
Inwiefern verkackt? Soll das Studium einfach nicht angerechnet werden, oder soll es nun sogar "wartezeitschädigend" wirken? Ersteres wäre verständlich, letzteres der absolute Hammer.

Wie auch immer, abwarten und Tee trinken. Die Entscheidung kommt ja in spätestens in zwei Monaten. Dann gibt es zumindet Klarheit.... auch wenn mir das Ergebnis nicht gefallen sollte.



Die Tatsache, dass die Wartezeit ohnehin nur vorübergehend boniert werden soll, lässt doch schon darauf schließen, dass man eine Lösung für alle Langzeitwartenden finden möchte.
Ich denke das Problem liegt hier eher bei denen, die jetzt gerade bei 2-3 Jahren Wartezeit stehen. Alle anderen würde man die nächsten Jahre schon noch in die anderen Quoten quetschen können - als Übergangslösung.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine richtige Übergangslösung für die Wartenden geben wird. Weil wo soll man denn dann anfangen?
Ich glaube eher, dass das Verfahren grundsätzlich umgestellt wird und die Wartezeit die man sich ja maximal zu 4 Jahren "anrechnen" lassen darf, dann halt von denen die länger warten als einfach erfüllt angesehen wird.
Dazu kommen dann die Bonis für die die 4 Jahre und Ausbildung haben und eventuell andere Kriterien die jetzt noch nicht sicher sind.
Insgesamt wird es aber denke ich schwerer und ich glaube auch nicht, dass denen die nach WS 19/20 eine Zusage über WZ erhalten hätten das Leben leichter gemacht wird.

Homunculi
19.08.2018, 15:39
Warum verständlich? Ausbildungen wurden auch bisher immer boniert, richtig - allerdings in einer ganz anderen Quote, dem AdH. Ausbildungen hatten mit der Wartezeitquote überhaupt nichts am Hut. Warum sollten nun also plötzlich - wenn auch nur im Rahmen einer Übergangslösung - Ausbildungen, nicht aber ausländische Studienleistungen anerkannt werden? Beide haben einen Weg gesucht sich für das Medstudium vorzubereiten bzw. die Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen.

Vertständlich, weil selbst eine Übergangsregelung wohl nur in groben Zügen ausformuliert werden wird, wenn überhaupt. Ich glaube kaum, dass die Ministerien dutzende Berufe aus der Gesundheitsbranche auflisten und diese dann auch noch unterschiedlich bonieren werden. Frei Schnauze, innerhalb weniger Monate.
Sich auf bereits exisitierende Bonuskriterien zu berufen ist da sicherlich einfacher, auch wenn diese in einer anderen Quote galten.

Aber überhaupt geht mir die Argumentation in die falsche Richtung. Das zentrale Bewerbungsportal warb (und wirbt immer noch!!) mit folgender Aussage zur Wartezeitquote:

"Wartezeit garantiert Studienplatz"

Das ist/war die Ansage an alle Interessenten. Von abgeleistetem Dienst oder Berufsausbildung ist hier keine Rede. Darauf haben sich Menschen verlassen, sie haben ihre Lebensplanung darauf ausgelegt.
Es ist für mich einfach schwer vorstellbar, dass hier keine Lösung für die Altwartenden gefunden wird.


Einige Minister meinten, dass sie tatsächlich alles mögliche tun würden um es möglichst schmerzfrei zu gestalten, andere wiederum sind halt eiskalt und meinen, dass "wir" ja mehr oder weniger selbst Schuld sind, da ja welche von "uns" geklagt haben wie unfair es sei so lange warten zu müssen und nun das Ganze ins Rollen gebracht haben.

Ich will hier kein Fass aufmachen, aber magst du erzählen, welche Minister / Landesregierungen wie reagiert haben? Würde mich brennend interessieren.


Diese Wartezeitquote ist ja anscheinend rechtlich nicht so wirklich anfechtbar. Also in dem Sinne, dass man eine Art Bestandschutz dafür hat.

Alles ist anfechtbar, die Rechtsabteilungen bringen sich nur schon mal in Stellung. Ist ja auch ein mega Geschäft. Ob auch im Sinne der Kläger entschieden wird steht dann natürlich auf einem anderen Blatt. Versuchen würde ich es aber trotzdem, immer. Gerne auch im Verbund.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine richtige Übergangslösung für die Wartenden geben wird. Weil wo soll man denn dann anfangen?

Gesammelte Wartesemester könnten "besonders boniert" werden (Worte aus der KMK, nicht meine).

Nehmen wir also ein Punktesystem, bei dem Wartesemester vor 2019 doppelt oder dreifach boniert werden. Es ginge also schon - wenn man denn möchte. Insbesondere, wenn es eben nur eine Übergangsregelung ist. Selbst Wartende mit "nur" 3 oder 4 Jahren könnten davon profitieren, in Kombination mit anderen Faktoren.

Die Übergangsregelung einfach auf 3-5 Jahre strecken und vielen Wartenden würde gerecht werden. Wahrscheinlich auch nicht allen, irgendwen beißen immer die Hunde, aber immerhin einem Großteil.

Klara_W.
19.08.2018, 15:56
Hallo an alle,

leider konnte ich online nichts darüber finden, weshalb ich jetzt euch frage:
Hat jemand die Grenzränge in der Wartezeitquote von den folgenden Semestern parat:
SS2016
WS2016/17
SS2017
WS2017/18
SS2018

Würde mich sehr über die Info freuen :)
Liebe Grüße, Klara

Pharmy
19.08.2018, 16:09
http://www.berufsreport.com/medizinzulassung-die-unendliche-geschichte/ Meiner Meinung nach ein hervorragender Artikel zur Lage der Nat... Situation was die Bildungspolitik und insbesondere dieser der Hochschulzulassung für Medizin angeht.

Ich werde, im Falle einer Benachteiligung im so oder so entstandenen Betrug gegenüber der uns Wartenden (siehe Wartezeit -> garantiert <- Studienplatz), garantiert auch in Gelsenkirchen sein und klagen. War noch nie ein Freund davon, da ich Regeln kannte. Nun kannte ich die Regeln, die Politik erkennt sie aber nicht mehr an.
Sammelklagen sind in Deutschland nicht erlaubt. Sonst hätten wir auch schon längst eine gestartet. Daher gibt es bisher:

Petition: https://www.change.org/p/minister-helmut-holter-studium-humanmedizin-wir-fordern-eine-garantierte-übergangsregelung-für-alle-wartenden?recruiter=864149877&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_petition

FB-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/187399938695978/

Homunculi
19.08.2018, 16:26
Hallo an alle,

leider konnte ich online nichts darüber finden, weshalb ich jetzt euch frage:
Hat jemand die Grenzränge in der Wartezeitquote von den folgenden Semestern parat:
SS2016
WS2016/17
SS2017
WS2017/18
SS2018

Würde mich sehr über die Info freuen :)
Liebe Grüße, Klara

https://zv.hochschulstart.de/index.php?id=42

Klara_W.
19.08.2018, 16:33
Danke Homunculi, aber die Seiten von hochschulstart kenne ich schon.

Ich meinte die tatsächlichen Grenzränge: So wie im SS2018 Grenzrang 507 und jetzt im WS 2018/19 Grenzrang 2143.

Die Ränge, die immer auf den Ablehnungsbescheiden stehen.

Homunculi
19.08.2018, 16:47
Danke Homunculi, aber die Seiten von hochschulstart kenne ich schon.

Ich meinte die tatsächlichen Grenzränge: So wie im SS2018 Grenzrang 507 und jetzt im WS 2018/19 Grenzrang 2143.

Die Ränge, die immer auf den Ablehnungsbescheiden stehen.

Oh, entschuldige.

Wartezeit des letzten ausgewählten Bewerbers: Grenzrang:

SS2016 14 - 482
SS2017 15 - 428
WS2018 14 - 2186

Leider habe ich keinen Bescheid vom WS 2016/17.

teresia/
19.08.2018, 16:52
Hallo:)
Wie sieht die allgemeinheit meine Chancen zum WS19/20 in Lübeck, Kiel, Münster, Oldenburg oder Hamburg mit 15 wartesemestern und 2,1 DN?
Habe einen teilstudienplatz und mache nächsten Sommer Physikum, würde da sicher entspannter reingehen,wenn ich wüsste, dass ich danach immatrikuliert bleiben könnte, selbst wenn es nicht direkt klappt mit einem Platz im 5.semester..

davo
19.08.2018, 18:00
Insgesamt hast du gute Chancen. Aber du hast dir recht beliebte Studienorte ausgesucht.

Lübeck: wird selbst auf OP 1 knapp. Könnte klappen, muss nicht.

Kiel: auf OP 1 gute Chancen.

Münster: nur mit SK 3 eine Chance, und selbst das wird knapp.

Oldenburg: nur mit SK 3 eine Chance, und selbst das wird knapp.

Hamburg: mit SK 3 gute Chancen, ohne SK keine Chance.

Der Nordwesten ist in der Ortsverteilung halt leider recht umkämpft. In Rostock oder Magdeburg hingegen hättest du auf OP 1-3 sehr gute Chancen. Ich persönlich würde also, wenn du kein SK hast, Kiel auf OP 1 setzen, und noch irgendeine "sicherere" Uni die grob in der Region ist mit reinnehmen, wie z.B. Rostock und/oder Magdeburg auf OP 2 und/oder OP 3.

Webel93
20.08.2018, 07:47
Hallo :)
Wie seht ihr denn meine Chancen für das kommende Wintersemester mit 15 Ws und 2,0. Und wie sieht es mit Gießen als OP 1 aus?

Teresia/ würdest du mir deinen Rang von diesem Jahr verraten? Wir haben ja sehr ähnliche Voraussetzungen für die nächste Bewerbung.
:)

davo
20.08.2018, 08:35
Insgesamt gesehen hast du gute Chancen, irgendwo einen Platz zu bekommen.

Gießen müsste eigentlich auch klappen, obwohl der Grenzwert in der Ortsverteilung im Vergleich zu den Vorjahren ordentlich angezogen hat, keine Ahnung warum. Aber mit 2,0 glaube ich, dass du auf der sicheren Seite sein solltest. Wenn du dich zusätzlich absichern willst, versuch falls möglich SK 3 zu bekommen. Aber ich glaube dass es auch ohne SK funktionieren sollte.

teresia/
20.08.2018, 15:50
Hallo :)
Wie seht ihr denn meine Chancen für das kommende Wintersemester mit 15 Ws und 2,0. Und wie sieht es mit Gießen als OP 1 aus?

Teresia/ würdest du mir deinen Rang von diesem Jahr verraten? Wir haben ja sehr ähnliche Voraussetzungen für die nächste Bewerbung.
:)

Ich war Rang 3220 und du?:)

Danke an davo für deine Einschätzung :)Kiel wäre ja auch super wenn es klappt ☺️

Webel93
20.08.2018, 17:12
Ich hatte die Bewerbung zu diesem Wintersemester vergessen 🙈 ganz schön blöd, aber geändert hätte es ja doch nichts...

Aber der Rang bedeutet ja wenn man nach dieser inoffiziellen 3500er Regel überlegt müssten wir beide recht sicher einen Platz irgendwo bekommen...

Davo, noch eine kurze Frage... SK 3 Bekomme ich ja für ein ungekündigtes unbefristetes Arbeitsverhältnis. Reicht das, wenn dieses zur Bewerbung besteht? Müsste halt zum Semesterstart dann kündigen. Und ich arbeite in Siegen und nicht in Gießen...

Thomppa
30.08.2018, 14:41
Hey alle zusammen,

bei mir sah es zum WS 18/19 so aus: 14 Wartesemester, 2,5, FSJ und mein Rang war 2392. Also ziemlich knapp vorbei.
Meint ihr, es klappt zum Sommersemester 2019? Da ich momentan in Finnland lebe, ist mir die Stadt eigentlich ziemlich egal, solange sie in Nord- oder Mitteldeutschland liegt!

davo
30.08.2018, 15:09
@Webel:

Es muss nur ungekündigt sein, nicht unbefristet. Und es muss zum Bewerbungszeitpunkt bestehen, was danach passiert ist egal. Siehe https://zv.hochschulstart.de/index.php?id=hilfe833

Allerdings kannst du das glaube ich nur an der nächstgelegenen Uni nutzen, also in deinem Fall nur für Bonn-Siegen. Für alle Details, siehe https://zv.hochschulstart.de/index.php?id=124

Ich glaube aber, dass du in Gießen auch ohne SK 3 auf OP 1 gute Chancen haben solltest. Zur zusätzlichen Absicherung kannst du ja noch Marburg und Frankfurt auf OP 2-3 nennen, dort solltest du selbst auf OP 6 exzellente Chancen haben.

@Thomppa:

Zum Sommersemester könnte es klappen, oder vielleicht auch nicht. Meine Prognose für den Grenzwert ist WZ 15 / DN 2,5-2,6. Ich schätze deine Chancen auf ca. 3/4 ein. Falls es nicht klappt solltest du dann aber zum Wintersemester sehr gute Chancen haben.

Zu deinen Chancen in der Ortsverteilung kannst du dir ja einfach mal die Grenzwerte der letzten Jahre auf der Hochschulstart-Seite anschauen.

Lissy*
14.09.2018, 14:52
Hallo Ihr Lieben! Ich war bisher immer nur Mitleserin, aber da es jetzt zum WS18/19 bei mir wieder nicht geklappt hat mit der Zulassung (DN2,4, 14Wartesemester) wollte ich Euch doch mal um Eure Meinung bzgl. des SS 19 fragen: Wie meint Ihr stehen meine Chancen mit nem festen Arbeitsverhältnis (also hoffentlich SK3) in Berlin? Laut den letzten Jahren könnte es klappen, aber ich hab irgendwie die Zuversicht verloren...