Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragensammlung - Bewerbungsgespräch



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 [12] 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65

Masai Mara
11.09.2010, 15:14
Bewerbungsgespräche sind eine wirklich komische Sache. Nur nicht verunsichern lassen, wenn es nicht so super läuft. Alles wird gut :-)

icespeedskatingfan
14.09.2010, 07:15
Ich liste mal auf, wen wir NICHT eingestellt haben:

- die Kollegin die nur 6 Stunden in der Woche arbeiten wollte
- die Kollegin die uns im Bewerbungsgespräch gute Ratschläge zur Praxisführung gab
- den Kollegen der angab für eine Anamnese mindestens eine halbe Stunde zu veranschlagen (und wer macht dann die Arbeit?)
- den Kollegen der nicht wusste, wo er eigentlich arbeiten möchte und welche Fachrichtung er letztendlich einschlagen möchte
- die Kollegin der die Ausstattung unserer Sprechzimmer nicht ansprechend genug war (neue Praxis!!!)
- und die Kollegin die wie ein Wasserfall sich um Kopf und Kragen redete, und redete, und redete....

also kurz: wer halbwegs normal ist sollte sich nicht so viel Sorgen machen!

Pampelmuse
14.09.2010, 17:46
Ich liste mal auf, wen wir NICHT eingestellt haben:

- die Kollegin die nur 6 Stunden in der Woche arbeiten wollte

:-party

Pampelmuse
14.09.2010, 17:48
Was antwortet Ihr eigentlich bei der allseits beliebten Frage nach Stärken und Schwächen?

Was kann man bei den Schwächen antworten, was einen nicht sofort ins Aus schießt, weil man als nicht geeignet erscheint? :-blush

eve05
16.09.2010, 07:10
Hier nochmal ein paar Tips, was man besser nicht tun sollte ;-)

Tips (http://www.sueddeutsche.de/karriere/skurrile-fehler-im-bewerbungsgespraech-besser-nicht-am-bein-kratzen-1.999221)

Leelaacoo
16.09.2010, 09:46
Na ja, mich wundert eher, dass NUR 52% der befragten Führungskräfte jemanden nicht anstellen würden, der/die nicht weiß, warum er/sie im Vorstellungsgespräch ist... den anderen 48% scheint das ja nichts auszumachen:-oopss

Ich bin der Meinung, dass es einfach auf einen sympatischen Eindruck ankommt...da kann man einiges an fehlenden Dissertationen oder anderen "Fehlern" wettmachen...oder eben bei arrogantem Auftreten alles versauen, egal wie viele Publikationen man hat:-meinung

Was natürlich blöd ist, ist, wenn man über den vorherigen Arbeitgeber herzieht...ich wurde allerdings auch mal gefragt, warum ich wechseln will und abgesehen davon, dass es ein anderes Fach war, habe ich ehrlich geantwortet, dass mir eine Vertragsverlängerung um nur 7 Monate nach 3 Jahren engagierter Tätigkeit einfach unangemessen erschien...das hat der (neue) Chef auch verstanden und mich trotzdem angestellt.

LG Lee

Relaxometrie
16.09.2010, 10:03
Hier nochmal ein paar Tips, was man besser nicht tun sollte ;-)
Herrrrrrlich :-top
Wobei das ja eher eine Kuriositätensammlung ist. Denn das, was dort geschildert wird (Auslandstelefonat vom Bürotelefon aus führen, während man alleine im Raum ist / Fahrradhelm aufgesetzt lassen / nicht zu wissen, warum man sich vorstellt), würde einem normal denkenden und handelnden Menschen nie einfallen.

Miss
16.09.2010, 10:07
Ist schon skurril. Allerdings das mit dem Fahrradhelm könnte auch einem sehr aufgeregten Menschen passieren :-oopss

Moorhühnchen
17.09.2010, 11:36
Hihi, zum Ablästern über den vorangegangenen Chef wird man manchmal schon sehr verleitet. Ich wurde mal bei einem Vorstellungsgespräch gefragt, wie das Verhältnis zu meinem alten Chef war und ich kam ganz schön ins Schwitzen....

Im Kopf spukte ein "Mein Chef ist ein A*schloch, dazu noch sadistisch veranlagt und die Oberärzte waren nicht viel besser" und ich hatte echt Mühe daraus ein "Och, mit dem Chef und den Oberärzten kam ich immer sehr gut zurecht!" werden zu lassen......... :-oopss

bluesky1979
07.11.2010, 14:45
Hallo, ich hatte letzte Woche ein Vorstellungsgespräch und fand es gelinde gesagt etwas eigenartig: Ich hatte eine 5 stündige Anreise. Als ich ankam kam eine Oberärztin, die meinte zunächst, dass der Chef nicht da sei. Daraufhin hat sie sich meine Bewerbungsunterlagen angesehen, mir gesagt, dass sie mir wahrscheinlich nicht weiterhelfen könne, da sie aus einem anderen Fachgebiet komme. Im weiteren kam ich zu einer Fachärztin für Innere Medizin, die auf dem Weg ist, sich auf dem Gebiet, wofür ich mich beworben habe, zu spezialisieren. Diese machte dann mit mir 2 h smalltalk, spez. Fragen z.B. Stellenantritt, Vertragsdauer konnte sie nicht beantworten. Meine Bewerbungsunterlagen kannte sie auch nicht. Dann wollte sie, das ich ein Hospitationstag absolviere, schreiben und reden kann man ja viel, es könnte ja alles gelogen sein. dazu kommt, dass für die Spezialisierung, für die ich mich beworben habe, keine WB-Ermächtung vorliegt, also wer hier wohl lügt!
Die Klinik wurde mir nicht gezeigt, trotz 2maliger Nachfrage. Eine Hospitation war am selbigen Tag nicht möglich, Begründung: ich sei ja nicht vorbereitet. Dann wurde nach einem Hospitationstag-Termin geschaut, an dem der Chef da ist, was leider ein Tag ist, wo sie keine Zeit habe, sie meinte sie können ja 2 mal kommen.
Nun meine Fragen: Habt ihr ähnliches erlebt? Was haltet ihr davon ?

Feuerblick
07.11.2010, 15:40
Scheint eines dieser Häuser zu sein, in denen man glaubt, dass Bewerber auf den Bäumen wachsen und selbstverständlich ALLES für einen Job dort tun würden. Such dir was anderes, dort wirst du mit großer Sicherheit nicht glücklich, wenn man schon an dir als Bewerber nicht interessiert ist. :-nix

Manche sind echt dreist! Eine Ex-Kollegin sollte eine Woche vor Stellenantritt schon mal im neuen Haus hospitieren...Wer sich so etwas gefallen lässt, hat es irgendwie nicht besser verdient, finde ich.

ChillenMitBazillen
08.11.2010, 17:03
Nun meine Fragen: Habt ihr ähnliches erlebt? Was haltet ihr davon ?

Fahrt- und ggf. Übernachtungskosten erstatten lassen und fertig...oder gibt es einen Grund, zu glauben, dass sobald du dort arbeitest alles glatt läuft?

lassensiemichArzt...
09.11.2010, 22:50
...also ich habe bald ein Vorstellungsgespräch an der Uni....die wollen von mir 2!!!! Powerpoint-Vorträge!!!
Einen zu Stärken/Schwächen/Warum ich? und einen zu einem Thema meiner Wahl...??? :-nix
Dr.Arbeit hab ich net, also kann ich auch über den Pegelstand des Jangtse 10 Minuten referieren oder???
Ich bin total aufgeregt und hab bis heute nicht wirklich etwas konstruktives zu Papier, respektive Laptop gebracht!!! :-heul
HILFE!!!

LG

milz
10.11.2010, 19:20
...also ich habe bald ein Vorstellungsgespräch an der Uni....die wollen von mir 2!!!! Powerpoint-Vorträge!!!
Einen zu Stärken/Schwächen/Warum ich? und einen zu einem Thema meiner Wahl...??? :-nix
Dr.Arbeit hab ich net, also kann ich auch über den Pegelstand des Jangtse 10 Minuten referieren oder???
Ich bin total aufgeregt und hab bis heute nicht wirklich etwas konstruktives zu Papier, respektive Laptop gebracht!!! :-heul
HILFE!!!

LG

Da würde ich nicht hingehen. Scheinbar haben die genug Bewerber.

Feuerblick
10.11.2010, 19:41
Spinnen die? Ich hab ja schon diverse Vorstellungsgespräche an Unis gehabt, aber so einen Blödfug hat noch niemand von mir verlangt. Wenns nicht gerade deine absolute Traumstelle ist, dann sag das Gespräch ab. Sowas ist albern, eine Frechheit und zeugt nicht gerade von Respekt vor den Bewerbern. Solche Dinge kann man von nem angehenden Kliniksleiter vielleicht verlangen, aber nicht von nem Assistenzarzt!:-(

SynC
12.11.2010, 15:38
PP-Vortrag und auch noch 2? Ehehehe..., wo ist denn die Tugend des freien und unvoreingenommenen Gespräches geblieben. Wäre für mich direkt ein Ausschlusskriterium.

Med
05.12.2010, 09:56
Hi, ich hab in wenigen Tagen mein erstes Vorstellungsgespräch- und zwar in einer Abteilung, wo ich ich auch schon PJ gemacht habe (Uniklinik).
Bin ziemlich aufgeregt und hab mir jetzt diesen ganzen Thread durchgelesen.
Ich weiß, dass der Chef ziemlich Forschungs-begeistert ist...ich bin es nur so mittelmäßig. Hab zwar auch ne experimentelle Dr.-Arbeit gemacht und mich dabei schon wohl gefühlt, aber ich will auch nicht meine gesamte Freizeit dafür opfern, möchte halt auch noch ein wenig "leben" neben der Arbeit. Hab aber keine Ahnung, wie ich das gescheit rüber bringen soll. Ich will es weder ganz ablehnen, noch mich voll der Forschung verschreiben.
Außerdem ist da die Sache mit den Überstunden: ich glaube, da gibt es im Haus das übliche Problem mit den Versprechungen bzgl. "Abfeiern dürfen"/Vergütung, wobei die aber nicht wirklich eingehalten werden, wie ich im PJ so mitbekommen habe- da klang viel Unzufriedenheit bei manchen mit, weil man nie dazu kommt, die Überstunden abzufeiern und das wohl aber "das Mittel der Wahl" anstelle Vergütung sei. Wie habt ihr das geregelt? Sollte man da hart bleiben? Habt ihr da irgendwas verhandelt oder euch schriftlich bestätigen lassen? :-nix
Und noch ne Frage: Welche Befristungen sind bei ner Uni üblich? Kann man Fragen nach über-1-jährigen Verträgen oder ist das utopisch? :-keks

DrSkywalker
05.12.2010, 11:04
Die letzten beiden Fragen zeigen mir wieder, dass meine Meinung über Uni-Kliniken doch zutrifft. Powerpoint-Präsentation zum Bewerbungsgespräch? Ich lach mich tot!

Und wenn man PJ in einem Haus gemacht hat noch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden finde ich auch seltsam (es sei denn es ist pro forma und man unterschreibt dann gleich die Verträge)....du hast dich doch schon vier Monate dort vorgestellt, der Chef sollte mehr über dich wissen als er in 30 Minuten Gespräch rausfinden kann....immer diese Kniefieseler an den Unikliniken....

lara162
05.12.2010, 16:24
Ich hatte mich in vier Unikliniken beworben und abgesehen von einer, wo es komische Bewerberrunden gab, waren das alles sehr nett und unkomplizierte Gespräche.
Auf so ein Kram wie Power Point Präsentation o.ä. würde ich mich nicht einlassen, aber vllt kann die Abteilung sich das aufgrund Bewerberschwemme leisten.
Bei uns gibt es für den Berufsanfänger einen 2 Jahresvertrag und dann Verlängerung auf die restliche FA Ausbildungsdauer. Alles darunter finde ich schon sehr wenig (1 Jahr oder nur einige Monate...ggf. zieht man ja extra um für den Job u.ä.).

John Silver
07.12.2010, 17:33
Die Kiste mit "Überstunden abfeiern" ist ein alter Hut, der an so ziemlich jeder Uniklinik Usus ist. Im Klartext bedeutet es, dass man pro Woche locker 30-40 Überstunden macht, und zwar für umme. Aber eine Bezahlung der Überstunden existiert an Unikliniken bis heute nur auf dem Papier.

Wenn man kein Interesse an Forschung hat, dann ist man erstens an einer Uniklinik eher falsch, und zweitens sollte man tunlichst vermeiden, dies beim Vorstellungsgespräch zu erwähnen. Man kann sich nur dann der Forschung weitgehend entziehen, wenn man klinisch einfach zu gut und unverzichtbar ist - und das ist man als Anfänger nicht.

Die Geschichte mit den Powerpoint-Präsentationen ist wirklich drollig. Ich kann mir das nur so erklären, dass ein Bewerber vor allem für eine Drittmittelstelle gesucht wird, der vorwiegend in der Forschung eingesetzt werden soll und diese entsprechend bei Kongressen präsentieren muss. Aber auch dann ist es eher seltsam. Es kommt nicht darauf an, ob man Vorträge halten kann oder nicht; der wichtigste Faktor ist doch, ob der Bewerber ins Team passt, auch wenn es ein Uni-Team ist. Wie man Vorträge hält, kann man lernen; die passende Persönlichkeit legt man sich nicht so einfach zu.