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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragensammlung - Bewerbungsgespräch



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Feuerblick
03.06.2011, 10:38
Meines Wissens musst du die Erkrankung NICHT benennen!

Muriel
03.06.2011, 10:45
Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass man das benennen muss. Falls Du explizit darauf angesprochen wirst und der allgemeine Hinweis auf "eine chronische Erkrankung" nicht als zufriedenstellend aufgefasst wird, kannst Du ja anhand der Reaktion entscheiden, ob das Ganze da eh so unsympathisch ist, dass Du da sowieo nicht anfangen möchtest, so dass Du Dir darüber keine weiteren Gedanken machen musst oder aber kannst vielleicht eine semikonkrete Aussage wie "orthopädische Erkrankung" oder dergleichen treffen.

Flauscheding
03.06.2011, 11:04
Danke erstmal für eure Antworten.
Es ist halt irgendwie doof. Ich hab heutzutage kaum Probleme damit, "bewältige" (was ein blödes Wort) meinen Alltag auch mit Doppel- und zeitweise Dreifachbelastung gut, bin nicht ansteckend und ansehen tut man es mir auch nicht. Trotzdem ist es da und führte zu einer Verlängerung der Vorklinik.
Nun frag ich mich halt, wie es taktisch am sinnvollsten anzugehen ist. Ich könnts natürlich auf Nachfrage auch offen aussprechen, aber die Frage ist ja immer, was macht mein Gegenüber daraus (könnte gut ankommen, dass ich es offen sage, könnte aber auchh den Eindruck erwecken, dass ich nicht 100% belastbar sein werde).
Wenn ich rumdruckse, dann kommts ggf. schlimmer rüber als es ist.
Zwickmühle :-(...

Muriel
03.06.2011, 11:08
Am besten lässt Du es einfach auf Dich zukommen, ohne Dir jetzt im Vorfeld solch einen Kopp zu machen. Es gibt genügend Erkrankungen, die zwar zeit- und therapieintensiv zu bestimmten Zeiten waren aber letztendlich einen so gut wie gesunden zumindest belastungsfähigen Menschen hinterlassen, so dass eigentlich der Hinweis "Ich hatte zu der Zeit gesundheitliche Probleme, die nun aber nicht mehr relevant sind" ausreichen sollten. Falls Du es nicht schon irgendwo geschrieben hast und ich es überlesen habe: Wohin soll es eigentlich gehen?

Flauscheding
03.06.2011, 11:12
Ja, hast Recht. Ich mach mir viel zu viele Gedanken um meine Bewerbungen. Ich sollte stattdessen vielleicht meine Nase in die Bücher stecken :-lesen.
Mir hat die Innere total viel Spass gemacht, ich war da auch richtig gut :-)), vieles ging mir sehr leicht von der Hand.
Da mir aber die vielen Überstunden gewltig gegen den Strich gehen und ich keine Lust habe, nur noch die Klinik zu sehen, hab ich mich für Plan B entschieden.
Plan B hat ist die Anästhesie und die hat mir auch sehr viel Spass gemacht. Mir fehlt da eben noch etwas das Handwerk, aber das kann das eine Tertial nunmal nicht leisten. Und unterm Strich ist das sicherlich die vernünftigere Variante.

Pille_McCoy
09.06.2011, 06:29
Also wenn du später Innere machen möchtest und dazu nicht gerade eine Stelle in München oder Berlin suchst, dann wird das mit der Stellensuche kein so großes Problem. Auch wenn du in der Vorklinik etwas länger gebraucht haben solltest. Einen Arbeitsplatz zu finden ist zumindest im Augenblick eher ein kleines Problem. Wie die Qualität der Ausbildung dann sein wird .... !? Das steht auf einem anderen Blatt.

Flauscheding
09.06.2011, 06:46
Also wenn du später Innere machen möchtest und dazu nicht gerade eine Stelle in München oder Berlin suchst, dann wird das mit der Stellensuche kein so großes Problem. Auch wenn du in der Vorklinik etwas länger gebraucht haben solltest. Einen Arbeitsplatz zu finden ist zumindest im Augenblick eher ein kleines Problem. Wie die Qualität der Ausbildung dann sein wird .... !? Das steht auf einem anderen Blatt.


Moin,
eine Innere-Stelle hätte ich eh inne, werd ich aber nicht machen (Gründe: s.o.). Werd versuchen, mir eine schöne Anästhesie-Stelle zu angeln. Ich denke schon, dass das kein größeres Problem sein wird trotz längerer Studienzeit, da im Grunde überall gesucht wird wie blöd. Die Frage ist eben: bekomm ich genau die Stelle, die ich möchte und wie verkauf ich mich am besten im Gespräch im Hinblick auf die längere Studienzeit in der Vorklinik :-notify.
Wobei ich jetzt herausgefunden habe, dass der Arbeitgeber nicht nachfragen darf, was gesundheitl. Dinge anbelangt. Ich muß ihm also nicht sagen, welche gesundheitl. "Probleme" ich hatte/habe.
Allerdings fragen sie halt doch auch schonmal nach und da muß ich nochmal überlegen, wie ich am geschicktesten Antworte ohne zuviel zu verraten bzw. den Eindurck zu erwecken, nicht voll belastbar zu sein.

Alphaglukosidase
10.06.2011, 13:27
Ich würd mir ehrlich gesagt auch nicht so den Kopf machen!! Du hast für die Vorklinik länger gebraucht, warum auch immer, würd ich gar nicht so weiter drauf eingehen. Immerhin hast Du die Klinik in Regelstudienzeit geschafft, d.h. die letzten 3 1/2 Jahre vor Arbeitsbeginn gab es keine Verzögerungen. Weiß nicht, was ein Arbeitgeber mehr wissen will! Good luck, das wird schon!

Brutus
10.06.2011, 13:45
Ja, hast Recht. Ich mach mir viel zu viele Gedanken um meine Bewerbungen. Ich sollte stattdessen vielleicht meine Nase in die Bücher stecken :-lesen.
Mir hat die Innere total viel Spass gemacht, ich war da auch richtig gut :-)), vieles ging mir sehr leicht von der Hand.
Da mir aber die vielen Überstunden gewltig gegen den Strich gehen und ich keine Lust habe, nur noch die Klinik zu sehen, hab ich mich für Plan B entschieden.
Plan B hat ist die Anästhesie und die hat mir auch sehr viel Spass gemacht. Mir fehlt da eben noch etwas das Handwerk, aber das kann das eine Tertial nunmal nicht leisten. Und unterm Strich ist das sicherlich die vernünftigere Variante.
Das Handwerk bringen wir Dir schon bei... Mach Dir keinen Kopp. Und die Variante ist ganz sicher die Richtige!!!


Moin,
eine Innere-Stelle hätte ich eh inne, werd ich aber nicht machen (Gründe: s.o.). Werd versuchen, mir eine schöne Anästhesie-Stelle zu angeln. Ich denke schon, dass das kein größeres Problem sein wird trotz längerer Studienzeit, da im Grunde überall gesucht wird wie blöd. Die Frage ist eben: bekomm ich genau die Stelle, die ich möchte und wie verkauf ich mich am besten im Gespräch im Hinblick auf die längere Studienzeit in der Vorklinik :-notify.
Wobei ich jetzt herausgefunden habe, dass der Arbeitgeber nicht nachfragen darf, was gesundheitl. Dinge anbelangt. Ich muß ihm also nicht sagen, welche gesundheitl. "Probleme" ich hatte/habe.
Allerdings fragen sie halt doch auch schonmal nach und da muß ich nochmal überlegen, wie ich am geschicktesten Antworte ohne zuviel zu verraten bzw. den Eindurck zu erwecken, nicht voll belastbar zu sein.

Laß es einfach! Ich würde die längere Vorklinik gar nicht anschneiden! Kein Chef interessiert sich für die länge der Vorklinik. Die gucken sich Dein Zeugnis an (wenn überhaupt), mittlerweile sind viele ja schon froh, wenn Du Deutsch sprechen kannst, von schreiben mal ganz zu schweigen. Also, such Dir eine schnuckelige, kleine Anästhesieabteilung und geh ganz unbedarft zum Vorstellungsgespräch. Die Vorerkrankungen und einem evtl. vorhandenem Kinderwunsch laß mal außen vor. Und wenn Du Dich da erst mal eingelebt hast, kannst Du immer noch überlegen, welchem Kollegen Du wieviel von Dir erzählst...

Flauscheding
10.06.2011, 15:44
Ja genau, "schnuckelige, kleine Anästhesieabteilung" :-D, genau das war mein Plan.
Und dann hoffe ich einfach, irgendwann dann doch mal das Intubieren zu lernen :-oopss.

Danke nochmal für eure Rückmeldung. Zwischendurch zweifelt man ja doch an sich selbst ...

Bille11
10.06.2011, 17:06
komm zu uns - wir sind toll & haben kekse :-keks (und sind schnucklig, klein mit kaum überstunden..).. :-love

Flauscheding
11.06.2011, 07:58
komm zu uns - wir sind toll & haben kekse :-keks (und sind schnucklig, klein mit kaum überstunden..).. :-love

Wo seid ihr denn? :knuddel:

Bille11
11.06.2011, 09:01
tcha - pn. :-))

Muriel
11.06.2011, 09:41
Ich glaube, der Weg ist für et Flausche dann doch zu weit, Bille ;-)

Bille11
11.06.2011, 09:45
:-)) .

Flauscheding
11.06.2011, 20:41
Da hat das Muri leider Recht :-?. Aber ein Versuch wars wert.
Ich suche im Rhein-Main-Bereich, wenn also sonst jmd. ne heiße Empfehlung für mich hat ... :-)) :-)) :-))

khc18
15.06.2011, 13:00
Hello allerseits,

wer weiß wie wichtig die Note ist, hat jemand schon Erfahrungen?

Wenn man das Gefühl hat, dass die Bewerbungsunterlagen vom CA nicht richtig durchgelesen sind und man im Gespräch eine wichtige Sache aus verschiedenen Gründen nicht ansprechen konnte, vielleicht weil man es vergessen hat, wie kann man herausfinden ob dem CA das bekannt ist...?

Beispiel: In der B-Mappe liegen 2 Zeugnise aus dem PJ-Auslandsaufenthalt und man ist sich nicht sicher ob der CA davon wind bekommen hat....???
Und es ist selbst einem nach dem Gespräch aufgefallen, dass evtl. das nicht gesehen/gelesen wurde..

Kann man da die Sekretärin nochmal darauf ansprechen/anschreiben...?

Danke für eure Antworten

McBeal
15.06.2011, 14:43
Hello allerseits,

wer weiß wie wichtig die Note ist, hat jemand schon Erfahrungen?
Meistens ist sie relativ unwichtig, wirst Du hier im Forum mitbekommen.


Wenn man das Gefühl hat, dass die Bewerbungsunterlagen vom CA nicht richtig durchgelesen sind und man im Gespräch eine wichtige Sache aus verschiedenen Gründen nicht ansprechen konnte, vielleicht weil man es vergessen hat, wie kann man herausfinden ob dem CA das bekannt ist...?

Beispiel: In der B-Mappe liegen 2 Zeugnise aus dem PJ-Auslandsaufenthalt und man ist sich nicht sicher ob der CA davon wind bekommen hat....???
Und es ist selbst einem nach dem Gespräch aufgefallen, dass evtl. das nicht gesehen/gelesen wurde..

Kann man da die Sekretärin nochmal darauf ansprechen/anschreiben...?

Das würde ich mal ganz schön bleiben lassen. Wahrscheinlich erkennt man Deine Auslandsaufenthalte doch nicht nur an den Zeugnissen, sondern auch an Deinem Lebenslauf und den wird er gelesen haben. Vielleicht ist es für ihn auch einfach kein wichtiges Kriterium und er hat es daher nicht angeschnitten?
Ich würde zumindest auf keinen Fall nachfragen, damit kannst Du m.M. nach eher verlieren - macht irgendwie einen seltsamen Eindruck.

LG
Ally

Feuerblick
15.06.2011, 17:36
Bewerbungsmappen sind dafür da, einen Bewerber erst mal kennenzulernen und zu entscheiden, ob man ihn persönlich sehen will. Die Einladung zum Gespräch wird aufgrund der Mappe ausgesprochen. Im Gespräch geht es eigentlich nur noch darum, den Bewerber menschlich zu beschnuppern. Fakten sind da sehr, sehr zweitrangig. Eventuell erfragt man zusätzliche Informationen zu unklaren Zeiten im Lebenslauf oder ähnliches. Nicht jedes Papier aus der Bewerbung wird angesprochen. Und wenn der Chef sich für dich interessiert, wird er das mit oder ohne PJ-Zeugnisse aus dem Ausland tun. Fragst du jetzt nach, ob er das auch ja gesehen hat, wirkst du besserwisserisch, streberhaft und machst schlimmstenfalls ordentlich Minuspunkte. Also Finger weg!

Flauscheding
22.06.2011, 12:24
So! Bewerbungen sind gerade abgeschickt :-top. Und eine Wunschstelle hat sich wohl bisher für mich auch schon herausgestellt ;-). Jetzt heißt es Daumen drücken und den kompletten Thread lesen :-oopss.
Überlege auch, was ich sage, wenn ich gefragt werde "warum diese Klinik?". Kann ja schlecht sagen "der Weg ist nicht so weit" oder "ist mir empfohlen worden".

Wie lange hats bei euch gedauert, bis sich die Kliniken gemeldet habe?