Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragensammlung - Bewerbungsgespräch
@akw: Für welches Fach war das denn? Ich stecke auch grad in den Bewerbungen, war auch schon hospitieren. Fürchte aber, dass da wirklich nichts frei ist und der ganze Spaß schwierig wird :-( Wielange vor Arbeitsbeginn war das denn bei dir?
Das ganze war für Gynäkologie... und ca. 6 Wochen vor Arbeitsbeginn.
Welches Fach möchtest du machen!?
Das ganze war für Gynäkologie... und ca. 6 Wochen vor Arbeitsbeginn.
Welches Fach möchtest du machen!?
Alles klar. Ich möchte Augenheilkunde machen.:-top Leider gibts da nicht so viel Auswahl... Aber auch erst in 3 Monaten, viell. hab ich ja Glück. Heute 2 Bewerbungen losgeschickt. Sonst muss ich über den Plan B Radio oder Uro nachdenken:-))
Also dann schon mal viel Erfolg dir und Gratulation zur Stelle!
Alles klar. Ich möchte Augenheilkunde machen.:-top Leider gibts da nicht so viel Auswahl... Aber auch erst in 3 Monaten, viell. hab ich ja Glück. Heute 2 Bewerbungen losgeschickt. Sonst muss ich über den Plan B Radio oder Uro nachdenken:-))
Also dann schon mal viel Erfolg dir und Gratulation zur Stelle!
Wollte eigentlich auch noch bissel frei haben nach dem Examen... aber nun sind es leider nur 14 Tage geworden... Hole ich dann nach wenn die Probezeit rum ist.
Drücke die Daumen das es auch bei dir klappt!!!!:-top
Feuerblick
04.12.2011, 10:45
Alles klar. Ich möchte Augenheilkunde machen.:-top Leider gibts da nicht so viel Auswahl... Aber auch erst in 3 Monaten, viell. hab ich ja Glück. Heute 2 Bewerbungen losgeschickt. Sonst muss ich über den Plan B Radio oder Uro nachdenken:-))
Also dann schon mal viel Erfolg dir und Gratulation zur Stelle!
Bist du örtlich flexibel? Freie Stellen gibt's sogar an Unikliniken- sie werden nur meist nicht offiziell ausgeschrieben.
Bist du örtlich flexibel? Freie Stellen gibt's sogar an Unikliniken- sie werden nur meist nicht offiziell ausgeschrieben.
Nein, leider nicht aufgrund meines Freundes, der an Ostbayern gebunden ist. Das macht es ja so schwierig :-( Hab mich auch beworben, obwohl keine Stellen ausgeschrieben waren. Aber noch heißt es warten :-?...
Ich habe auch noch ein paar Fragen zur Bewerbung:
- Ich schwanke noch zwischen zwei Fächern und würde mich gern für beide bewerben, auch in beiden hospitieren, sofern möglich; ginge das auch im selben Haus(würde gern an eine Uniklinik)? Macht das einen schlechten Eindruck oder kriegen die in der Regel nichs voneinander mit?
- Gibt es einen großen Unterschied zwischen Uniklinik und Maximalversorger, was die späteren Karriere-und Aufstiegsmöglichkeiten anbelangt?
Danke
antonia123
12.12.2011, 15:47
ich glaube nicht dass es in großen kliniken bemerkt wird wenn man sich in verschiedenen abteilungen bewirbt..
Danke für deine Antwort.
Ich würde nur eben auch hospitieren wollen; aber auch das wäre kein Problem, oder? Man muss sich wohl nur immer ein sehr gutes Argument einfallen lassen, warum es ausgerechnet jene Klinik und jene Abteilung sein soll, und das glaubhaft vortragen...
Eigentlich hätte ich mich nur an Unikliniken beworben, bin mir allerdings immer weniger sicher. Welche Nachteile bietet denn ein möglichst sehr großes Lehrkrankenhaus? Weniger Forschung, aber mehr Dienste? Größere Aufstiegsmöglichkeiten versus mehr praktische Tätigkeiten und mehr Verantwortung am Anfang? Ich weiß, dass das schon teilweise hier diskutiert wurde, allerdings geht aus jenen Beiträgen noch immer nicht ganz klar hervor, wie es konkret mit Forschung jenseits der Uni aussieht, wie hier die Möglichkeiten wären.
dreamchaser
13.12.2011, 07:50
An einem Maximalversorger (muss ja kein Lehrkrankenhaus sein, ist aber oft eins) sieht man teilweise (je nach Standort) ein sehr ähnliches Spektrum wie an einer Uniklinik, aber die Forschung fällt nicht so sehr ins Gewicht (auch hier laufen klinische Studien, wer sich dafür interessiert kann dort mitmachen, ist aber nicht der Zwang wie an der Uniklinik). Ansonsten läuft alles erstmal ähnlich ab: die Aufgaben eines Jungassistenten ähneln sich da überall sehr, man hat weder mehr Dienste (das hängt nämlich mehr vom Personalschlüssel, vom Dienstmodell und von der aktuellen Besetzung ab), noch arbeitet man am Maximalversorger mehr oder weniger praktisch, noch hat man mehr oder weniger Verantwortung. Die Aufstiegsmöglichkeiten können auch gleich sein, auch das hängt natürlich von einem selbst und vakanten Stellen an entsprechenden Stellen zum entsprechenden Zeitpunkt ab.
Es ist keineswegs so, dass man nur weiterkommt und Karriere macht, wenn man an der Uniklinik ist. Denn auch dort sind Oberarztstellen limitiert und die Maximalversorger bilden ihre Leute gerne selbst aus, statt jemand von der Uni zu nehmen, den sie nicht kennen. Man kann also in jedem Haus weiterkommen (übrigens auch in kleineren Häusern als einem Maximalversorger, die sind oft sehr sehr gut um sich eine vernünftige Basis anzueignen - und nicht anderes macht man in den ersten Jahren).
Die Uni macht vor allem Sinn, wenn du wirklich habilitieren willst.
Und bei meinen Uni-Hospitationen wurde immer gemurmelt, dass man es von der Uni easy zu einem non-Uni-Haus schafft, andersrum schon schwieriger. Ob das wirklich so stimmt... bin mir da nicht so sicher.
Und ja, Forschung sollte dir Spaß machen.
Eben deshalb die Überlegung mit der Uniklinik. Auch strebe ich ein relativ spezialistiertes Fachgebiet an, so dass ich meine, dass das Haus möglichst groß sein sollte, um das gesamte Spektrum und vor allem die interessanten Fälle mitzubekommen. Dass von der Betreuung her ein kleines Haus meist die bessere Wahl ist, klingt logisch; allerdings nicht automatisch, wie mein PJ-Haus zeigt, und ich hätte die Befürchtung, damit bereits von Anfang an gewissen Limits gesetzt zu haben.
Aber wie ich das bei euch verstanden habe, ist nur für eine Habilitation die Uni zwingend; und ansonsten kein Unterschied, richtig? Bitte korrigieren, sollte ich euch missverstanden haben.
WackenDoc
15.12.2011, 20:48
Es gibt aber auch kleinere Kliniken, die sehr spezialisiert sind.
Welches Fachgebiet willst du denn machen?
Neurochirurgie wäre derzeit mein Favorit.
antonia123
21.12.2011, 13:22
ich poste das jetzt mal hier rein weil ich nicht extra einen neuen thread aufmachen möchte.
ich war mitte oktober bei einem vorstellungsgespräch in einer uniklinik und habe seitdem nie wieder was von denen gehört. weder zu- noch absage. im prinzip ist es mir egal weil ich schon direkt nach dem bewerbungsgespräch beschlossen hatte lieber eine andere stelle anzunehmen. trotzdem finde ich es eine unverschämtheit sich nach einem gespräch nicht mehr zu melden (zumal die herrschaften wussten, dass ich über 500km gefahren bin für dieses gespräch)
ist das an unikliniken üblich oder sind diese herrschaften speziell nur etwas "anders" bzw haben schlicht vergessen abzusagen? ich hab große lust denen einen netten weihnachtsbrief zu schreiben aber vermutlich ist das wie dem ochs ins horn gepetzt..
Das habe ich von verschiedenen Unikliniken schon mehrfach gehört - die Wege sind lang und nicht selten trudelte bei Bekannten auch mal erst nach nem halben Jahr eine Zu- oder Absage ein. Ich würde das so zur Kenntnis nehmen, nicht weiter darüber nachdenken und freu dich, dass du dich sowieso schon für eine andere Stelle entschieden hast :)
antonia123
21.12.2011, 16:49
inzwischen ist mir völlig schleierhaft wieso man an einer uniklinik arbeiten wollen soll.. :-music
Zumindest theoretisch um auch mal in die Forschung abtauchen zu können und interessante Fälle zu sehen. Irgendwann so weit nach oben zu kommen, dass man tatsächlich auch mal selbstständig handeln und entscheiden darf, und nicht immer nur Befehle ausführen und sich schikanieren lassen muss. Außerdem sind die Abteilungen größer, mit mehr Beschäftigten, man ist weniger auf sich allein gestellt und fällt weniger auf.
Wenigstens ist das meine naive Hoffnung. Gemischt mit der Befürchtung, dass man in manchen Fächern ohne ein paar Jahre an der Uni gnadenlos untergehen könnte.
Feuerblick
21.12.2011, 19:30
Wenn du selbst handeln und entscheiden möchtest, dann solltest du keinen Chefarztposten suchen... die werden in der Regel von Verwaltungen gegängelt...
Ach, das ist dich schwer zu pauschalisieren. Ich kenne auch Abteilungen an Unis, in denen gutes Arbeitsklima herrscht und der entsprechende Facharzt tatsächlich in 5-6 Jahren zu schaffen ist. Das betraf aber leider nicht meine angestrebte Fachrichtung :) auf der anderen Seite kenne ich auch Leute, die bei einem Maximalversorger, nicht Uni, habilitiert haben.
In welchem Fach geht man denn unter, wenn man nicht an der Uni war?!? Deinen Posts entnehme ich, du willst NC machen? Glückwunsch, du sprichst fließend deutsch. Damit hast du vielen NC-Assis einiges voraus.
Ich stehe momentan vor einem Problem, das in diesem Thread auch schon mal in ähnlicher Form besprochen wurde. Relativ zeitgleich habe ich nach Initiativbewerbungen 2 Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erhalten. Das erste Gespräch war bereits letzte Woche. Der Chefarzt möchte sich allerdings schon am Mittwoch bei mir melden um mir seine Entscheidung mitzuteilen (Chancen stehen SEHR SEHR gut). Der einzige Haken ist, dass ich dafür umziehen müsste. Am 2. Janaur habe ich das zweite Vorstellungsgespräch (kein Umzug nötig - eigentlich meine Präferenz, da will ich hin.)
Ich weiss jetzt nicht wie ich mich verhalten soll, falls ich bereits übermorgen eine Zusage der ersten Stelle bekommen sollte. Das zweite Gespräch möchte ich auf jedenfall wahrnemen. Aber ich kann den Chefarzt ja nicht ewig hinhalten. Ich habe leider keine Erfahrung wie man mit so etwas umgehen soll, denn wenn ich mich blöd anstelle und auf die zweite Stelle hoffe und sie dann evtl. gar nicht bekomme, habe ich am Ende gar nix.....
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