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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragensammlung - Bewerbungsgespräch



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erdbeertoertchen
05.05.2015, 16:07
Meinst du den hier?
http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=20961&page=4
über Suche Durchsuche medi-learn funktioniert die Suche meistens, über Forensuche klappt es zumindest bei mir nicht.

Krötino
05.05.2015, 17:20
Mal eine Zwischenfrage: Es haben so viele geschrieben, dass sie nach ihrer Diss gefragt wurden. Bisher habe ich immer nur gehört, es ist ziemlich egal was man gemacht hat oder in welchem Fachgebiet. Da kräht kein Hahn mehr nach. Deswegen erstaunt es mich jetzt doch. Hatte die Diss bei euch (zumindest peripher) mit eurer Fachwahl zu tun und wurdet ihr deswegen darauf angesprochen?

papiertiger
05.05.2015, 18:01
Ich hab meine Diss in einer Arbeitsgruppe der Abteilung gemacht, insofern war es naheliegend, dass die Frage danach kam, wie weit das Ganze mittlerweile gediehen ist ;-)

test
05.05.2015, 22:13
Ich denke es wird vor allem nach dem Stand und wie nahe sie am Abschluss ist gefragt. Klar ist man immer auch etwas neugierig, worum es ging. Entscheidender dürfte aber sein, dass es wirklich bald fertig ist. ;-)

ninakatharina
06.05.2015, 16:09
Merci :)

firstdayofwinter
15.05.2015, 18:21
Ich werde bald meine Stelle wechseln, habe zumindest nächste Woche wieder ein Vorstellungsgepräch. In meinem bisherigen Leben hatte ich erst 2 :P Bei meinem jetzigen Chef war es ein Gespräch mit Chef, allen Oberärzten und Verwaltung und Betriebsrat (...), mehr Leute als ich erwartet hätte, trotzdem sehr kurzes Gespräch, wenig Fragen und möglichst positive nichts sagende Antworten gegeben, dann sofortige Stellenzusage. Zwischenzeitlich hatte ich mir schon mal überlegt, die Stelle zu wechseln, war dann bei einer Uniklinik im Vorstellungsgespräch. Gott war ich nervös! Unpassendes Kostümchen an und mit hochrotem Kopf hin, der Chef saß gemütlich im Pulli mit Beine hoch alleine im verlassenen Büro (17 Uhr Freitags), wir hatten fast eine Stunde über alles mögliche gelabert und er kam sehr nett rüber, trotzdem hatte ich ihn denke ich nicht überzeugen können da ich nicht ganz so subtil hatte durchscheinen lassen, dass Forschung nicht mein Lebensziel ist und ich 60 Stunden etwa pro Woche für ausreichend halte. Seitdem habe ich jedenfalls das Gefühl, dass ich mich zu sehr aufrege über Vorstellungsgespräche und im Gegensatz zum netten entspannten gesprächigen Chefarzt viel zu nervös und steif war.

Nun hatte ich mir schon fast überlegt auch in schwarzer Stoffhosel und Flannel oder so etwas zum nächsten Vorstellungsgespräch zu gehen, zudem mir beim letzten Mal erst aufgefallen ist, wie wenig mir mein Kostümchen (nach dem Studium für das erste Vorstellungsgespräch gekauft) passte... Aber dieser Chef klang ziemlich hochnäsig und förmlich am Telefon, deshalb weiß ich nicht so recht...

Judith87
16.05.2015, 07:15
Erst mal Glückwunsch zum Ergattern des Vorstellungsgespräches!Ich drücke die Daumen, dass es klappt! Ich kann nur noch mal wiederholen, wie wichtig es ist sich wohl und nicht "verkleidet" zu fühlen. Das letzte Gespräch hab ich mit gepflegter Jeans, schöner Bluse und Blazer drüber bestritten und ich hab mich pudelwohl gefühlt.

perro
23.06.2015, 17:16
hatte gestern mein erstes vorstellungsgespräch inkl hospitation. (uniklinik).. bin natürlich in schicker kleidung hin "mit dem kittel unterm arm". ich konnte gar nicht so schnell schauen, da musste ich mich schon umziehen und keinen hat meine neue bluse/hose interssiert :-wow Außer der sekretärin hat mich nie jmd. in den sachen gesehen!
mit dem CA selbst hab ich nur sehr kurz geredet (eine einzige frage: warum diese klinik?), ansonsten wurde ich den ganzen tag von OA zu OA gereicht, die mich dann schon ordentlich ausgequetscht haben. Aber sehr nett, nichts fachliches oder gemeines... eher warum willst du a und nicht b machen, wissenschaftl. erfahrung, interessen auf dem fachgebiet, gern OP oder lieber nicht, ziele, erwartungen usw und dann folgte jeweils ein monolog von seiten der OA über arbeitszeiten/aufbau der klinik/berufseinstieg etc.
war wirklich nett, sogar mit kaffee... ich habs mir schlimmer vorgestellt :-D

ehemaliger User_13052016-1
03.08.2015, 11:34
Wem ist es schon passiert, dass man nach der Studiendauer gefragt wurde, da man länger studiert hat (sind bei mir 4 Semester)? Was sollte man darauf antworten? Bei mir lag es vor allem an einem ungünstigen Uniwechsel, an der Diss und an Auslandsaufenthalten, ich befürchte aber halt, dass es insgesamt irgendwie doch nicht so schön dasteht, da die Dr. Arbeit bis jetzt zum Bsp. keine Publikationen generiert hat (andere Geschichte)...Wie kann ich das solide argumentieren?

Kackbratze
03.08.2015, 12:04
Brauchst Du nicht, hast ja alles schon geschrieben. Den "ungünstigen" Uniwechsel solltest Du auf Nachfrage kurz und prägnant erklären können, ansonsten ist der Rest eigentlich selbsterklärend.

Mephisto1805
03.08.2015, 15:42
Mich haben die beiden (ChA und OA) hauptsächlich über meine Doktorarbeit ausgequetscht (dabei hat das Thema überhaupt nix mit dem Fachgebiet zutun...vielleicht, weil es ne experimentelle und auf Englisch ist? Keine Ahnung...die fanden es sogar toll, dass ich dafür extra drei zusätzliche Vollzeitsemester gebraucht habe) und warum ich aus München wegwill.
Am Schluss meinte der ChA, dass ich mich so 3-4 Monate vor Stex nochmal melden sollte. Der OA nahm mich später noch zur Seite und meinte, dass ich mich alle drei Monate melden sollte um Interesse zu bekunden. Kann mir jetzt keinen Reim machen, ob das positiv sein soll oder nicht.

Laelya
03.08.2015, 15:52
Bei mir hat es niemanden interessiert, dass ich länger studiert habe. auch hier haben sie sich alle viel lieber über die doktorarbeit unterhalten (auch absolut fachunspezifisch, aber anscheinend interessant). Allgemein waren bei weder die länge des Studiums noch irgendwelche noten relevant. Bei mir kamen meine Beurteilungsschreiben immer wieder zu Sprache, das war anscheinend interessant.

ehemaliger User_13052016-1
05.08.2015, 22:40
Okay :) Da bin ich beruhigt! Ich hoffe, dass es nicht allzu schlimm wird!:P Danke für die Ermunterung! Manchmal verliert man alleine schnell die Perspektive :)

bak60
06.08.2015, 14:01
[Länge des Studiums]
Ich war bei einem Abend von medizinernachwuchs.de, wo man verschiedene Oberärzte zu Bewerbung/ -gespräch ausquetschen konnte. Die meinten auch man soll da ehrlich sein: einfach noch mal gereist vor der ersten Stelle. und Doktorarbeit ist auch immer ein Pluspunkt, wenn sie irgendwie vor Jobstart zu Ende gebracht werden kann. Also normale Bedürfnisse sind normal: egal ob die Diss Zeit gefressen hat oder man die Studentenzeit noch anders ausgenutzt hat. Auch Auslandaaufenthalte sind eher ein Pluspunkt (sprachlich, fachlich)...


[Hospitation mit Gespräch]
Ich war die Woche zur Hospitation und hatte danach zufällig den Chefarzt noch treffen können, sodass ein bewerbungsähnliches Gespräch entstand. War halt ungeplant. Die Stimmung war auch ganz gut.
kleiner Akutversorger mit Angio, Kardio, Gastro; ca. 300 Betten
Fragen:
- Was wollen Sie/ Ziel (Allgemeininternist)
- Wohnort und Entfernung zu den Eltern (vielleicht wollte er wissen ob ich mich gelöst habe, selbstständig bin? *wirr*)
- Doktorarbeit (was wollen Sie zeigen, Das ...stell ich mir ja schwierig vor...)
- integrative Medizin ... scheint Ihnen ja wichtig zu sein...(hab dann erklärt, daraufhin hat er seinen Standpunkt diplomatisch geschildert, durchaus nicht ablehnend im Kern positiv)
- Warum unser Haus?
- Wo haben Sie sich noch beworben?
[hat dann meine Unterlagen studiert, die ich vorsorglich mitgenommen hatte und dazu gefragt]
- gearbeitet bei...
- dann noch Absprache zum Anfangszeitpunkt und dass die Einsteiger nen Monat 75% arbeiten und dnan aufgestockt werden)
dann wurde ich in den Stapel aus 10 Bewerbungen gelegt...

Lg

ehemaliger User_13052016-1
13.08.2015, 16:13
Nochmal die Frage-an wie vielen Kliniken habt ihr euch beworben und wie war so der Outcome Bewerbungen/Einladungen/Zusagen? Wenn es nach mir geht, sind es nicht mehr als 10-12 Kliniken, die in Frage wirklich kommen, aber keine hat eine Ausschreibung...Sollte man sich auf Nummer sicher auch an unbeliebteren Kliniken bewerben, oder sollte man das erst zum Schluss machen?

-Julchen-
13.08.2015, 16:16
Ich hab die nchsten Wochen meine ersten zwei Vorstellungsgespräche und einfach keine Ahnung. Ich hoff ich könnt mir ein paar Fragen beantworten und mich n bisschen beruhigen:-oopss Frage Nummer eins: WAS ziehe ich an? Ich hab keinen Hosenanzug, nichtmal ne weiße, schlichtfarbene Bluse, weil ich sowas nie anhab. Muss ich mir sowas holen? Geht ne "normale" beige Chino garnicht? Ich mein, dass ich nicht grad in Jeans und T Shirt da aufschlag ist klar, aber muss ich was anziehen in dem ich mich unwohl fühl (was ich im Hosenanzug definitiv tu...)?
Dann zum Gespräch selber: Was sollte ich denn für Fragen haben? Gesammelt hab ich bisher:
Wie viele Dienste pro Monat? Dauer der Dienste/Stundenanzahl?
Wann erster Dienst?
Wieviel Patienten pro Assistent?
Wann in Funktion? Intensiv? Notaufnahme?
Fortbildungstage freigestellt oder Urlaub?
Wo genau würde ich anfangen? Also welche Station?

Hab ich was ganz Wichtiges noch nicht? Achja, darf ich nach Überstunden fragen? Oder macht das nen schlechten Eindruck?
Und was sage ich auf die Frage nach Stärken und Schwächen? Oder warum genau ich der richtige Bewerber bin? Ich mein als Berufsanfänger weiß ich das ja auch nicht, ich hab weder Erfahrung noch sonst irgendwas vorzuweisen...
Oh man, ich hab so Schiss :eek:

Solara
13.08.2015, 17:27
Julchen,
Stoffhose (einfarbig) und Schickes Oberteil, dass nicht tief ausgeschnitten sein sollte, passt.

Viel Erfolg, das wird schon!

ehemaliger User_13052016-1
17.09.2015, 15:50
Was sollte man denn auf die Frage, wo man sich noch beworben hat, antworten? Hab versucht das vage zu halten, aber der Chef wollte ganz genau Abteilungen und Kliniken wissen :P

Moorhühnchen
17.09.2015, 20:00
Naja, Du kannst auf die Frage ehrlich antworten und zum Beispiel die Kliniken nennen, wo Du Dich noch beworben hast - ich weiß jetzt nicht, ob man davon Vorteile hätte, deswegen habe ich die Option nie gewählt. Entweder habe ich die Frage in Gesprächen umgangen (oder aber nichts nennen müssen, weil es die einzige Bewerbung war). Einmal habe ich auch bewußt falsche Angaben zu diesem Thema gemacht.

Fall: ich als Quasi-Berufsanfänger wollte nach nur 3 Monaten Neurologie das Fach Richtung Anästhesie wechseln ohne allzu schlecht (im Sinne von "ist nicht belastbar") dazustehen. Bei einem Gespräch wurde ich gefragt, wo ich mich sonst noch beworben hatte und da ich die Frage erwartete, hatte ich mir 2 Anästhesiestellen aus dem Ärzteblatt rausgesucht, die ausgeschrieben waren und nicht im gleichen Bundesland lagen. Das Gespräch bei dem die Frage auftauchte war aber eine Initiativbewerbung bei einer heimatnahen Klinik. Der Chef fragte daraufhin, ob ich für den Fachwechsel bereit sei umzuziehen, was ich bejahte (in Wahrheit aber nicht geplant war, nur im Notfall wären diese beiden Stellen tatsächlich in Betracht gekommen).

Ob das jetzt wirklich schlau war, weiß ich nicht. In der Situation meines Gepräches selbst wollte ich aber keinesfalls die anderen beiden Bewerbungen an weiteren heimatnahen Kliniken erwähnen, die noch folgen sollten und ebenfalls nicht ausgeschrieben waren. Ich hatte aber das Gefühl, daß die Bereitschaft wegzuziehen eher als Pluspunkt oder "besondere Motivation" gewertet wurde (ich hatte keine Famulatur/Praktikum/PJ-Tertial in der Anä vorzuweisen).

Nochmal würde ich es wahrscheinlich nicht machen, aber zumindest die Option und die erfolgte Reaktion aufzeigen. Viel Erfolg!

ehem-user-19-08-2021-1408
19.10.2015, 17:00
Moin,

hab ich 2 Wochen Hospitation inkl Vorstellungsgespräch. Chirurgie, Maximalversorger, städtisches Haus (Ich bin männlich :D)

- Zuerst findet eine Stationsbesichtigung statt, ich nehme an inkl OP. Welche Kleidung empfiehlt sich da?
Ich wollte mich nach den Photos auf der Homepage orientieren, dort sind jedoch alle mit Krawatte und Kittel.
Finde ich etwas viel für ne Stationsvisite...Habe einfach an Anzug/Hemd gedacht und das Jackett wird dann ablegt, wenn der Kittel getragen wird.

- Wie soll man sich offiziell vorstellen? Hospitant? Oder einfach nur Name? Namesschild?
Mein Examen findet erst kurz nach der Hospitation statt, also (Gast)Arzt wäre definitiv falsch. Die Stelle soll ja auch erst im nächsten Kalenderjahr besetzt werde.