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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prognose Wartezeit WS 16/17



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ccrusher
03.06.2016, 17:01
Eng könnte es für 2010er, wie mich, werden, wenn es nächstes Jahr nicht klappt (bei 14WS und 2,6 oder so). Wahrscheinlich passt dann auch das darauffolgende SS nicht mehr. Dann kommt das nächste WS18/19 und da weiß man ja nicht was möglicherweise geändert wird. Da hab ich schon etwas Schiss vor.

Mr. Fox
03.06.2016, 17:54
Meiner Meinung sollte erstmal die Wartezeit-Quote auf 25 bis vllt sogar 30% angehoben werden, kann sowieso nicht verstehen warum die Quote bei steigenden Bewerberzahlen reduziert wurde, kein Wunder das die Wartezeit immer weiter steigt. In einem anderen Forum habe ich in einem Thread von 2005 gelesen, das dort gerade die Wartezeitquote von 40 auf 20% gesenkt wurde, ich dachte immer es waren 25%...

Das macht wenig Sinn - die Wartezeitquote ist eine Ausweichoption, und sollte für Leute, die Medizin studieren wollen, nicht der Normalfall sein. Stattdessen sollte man die Zahl der Studienplätze erhöhen und die Arbeitsbedingungen für Ärzte verbessern, damit die Abwanderung ins Ausland verringert wird.

Es gibt zu wenige Ärzte und es wollen deutlich mehr Leute Medizin studieren als es Studienplätze gibt - da sollte die Lösung eigentlich nahe liegen ...

BraxtonStyle
04.06.2016, 08:05
Persian Medicus

Man kann dir keine private Nachricht schicken. Wollte dir was schreiben, schalt mal frei

Persian Medicus
04.06.2016, 08:18
Ok Moment

Persian Medicus
04.06.2016, 08:20
Wie bzw wo schalte ich das frei?!?

Jaydee89
04.06.2016, 20:15
Das macht wenig Sinn - die Wartezeitquote ist eine Ausweichoption, und sollte für Leute, die Medizin studieren wollen, nicht der Normalfall sein. Stattdessen sollte man die Zahl der Studienplätze erhöhen und die Arbeitsbedingungen für Ärzte verbessern, damit die Abwanderung ins Ausland verringert wird.

Es gibt zu wenige Ärzte und es wollen deutlich mehr Leute Medizin studieren als es Studienplätze gibt - da sollte die Lösung eigentlich nahe liegen ...



Ich finde sehr wohl, dass eine prozentuale Erhöhung sinnvoll wäre und eine gute Übergangslösung darstellt,da:
-Nicht alle die Medizin studieren wollen einen NC <1,5 erreichen
-Die benötigten WS in kurzer Zeit sinken oder wenigstens stagnieren würden
= Ergo die Leute würden früher ins Berufsleben starten und haben im Privatleben mehr Sicherheiten, Thema Haus/Kind etc.
Die "Abiüberflieger" würden ja trotzdem weiterhin die Mehrheit an Studienplätzen belegen.... Aber ein Verhältnis von 80:20 ist einfach unverhältnismäßig!

Eine Erhöhung der Studienplätze wäre ebenfalls sehr Sinnvoll, ist aber wenn wir ehrlich sind weitaus unrealistischer. Die Kosten sind einfach zu hoch, da ist es günstiger die Leute aus dem Ausland zu holen...

Schmaike
04.07.2016, 22:06
Schon Juliiii...die Zeit vergeht ja doch irgendwie :D

Dergenthiner
05.07.2016, 17:02
Schon Juliiii...die Zeit vergeht ja doch irgendwie :D
Ja das stimmt.Ich habe schon angefangen mit der med.Terminologie und Chemie. An sich ist es nicht so schwer, aber die Menge, die macht mir Angst. Nach 8 Stunden Arbeit ist man nicht besonders aufnahmefähig... Hoffe nur es wird besser, wenn man sich voll auf das Studium konzentrieren kann. Noch ein Monat und 4Tage....

Schmaike
05.07.2016, 21:51
Ich hab mich jetzt nun doch bewusst dagegen entschieden, vorher schon mit dem Lernen zu beginnen. Hab mir vor längerer Zeit auch schon Bücher für Physik und Chemie gekauft, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass es man doch auch so gut schaffen kann. So schwer kann das ja gar nicht alles sein :D vllt bin ich da auch etwas zu optimistisch, ich werds irgendwann heraus finden. Arbeite aktuell auch im Schichtdiensh mit ner ganzen Stelle und hab dann doch irgendwie besseres in meiner Freizeit zu tun.

swalle25
10.07.2016, 08:17
Moin Moin liebe Leute! Ich möchte nun auch mal eine Frage stellen: Ich bin leider in der schwierigen Situation, 2011 als einer der ersten das Abitur im Doppeljahrgang absolviert zu haben. Somit habe ich nun zum WS 16/17 erst 10 WS. Habe mein Abi leider nur mit 2,6 bestanden und würde gerne in Hamburg studieren. Glaubt ihr, es besteht noch eine Chance mit 14 WS dann in 2 Jahren einen Platz zu bekommen oder werden es eher 15 bzw. 16? Wie glaubt ihr, wird sich die Absolventenzahl der Doppeljahrgänge auf die kommenden Jahre auswirken? Wird der erforderliche Notendurchschnitt extrem "steigen" oder die Wartezeit? Ist es möglich, dass die Wartezeit nochmal sinkt, da mittlerweile alle Doppeljahrgänge (bis auf SH) durch sind?
Ich bin zunehmend verzweifelt mit meiner Situation. Habe eine Ausbildung zum RettAss gemacht und arbeite seit letztem Jahr in Dänemark als Ambulancebehandler. Bin soweit sehr zufrieden mit der Arbeit. Habe viel Erfahrung gesammelt, medizinisch viel gelernt und dazu noch eine neue Sprache. das Gehalt und die Arbeitszeit stimmt hier im Norden auch, allerdings möchte ich nun gerne Weiterkommen und habe Angst, dass es nie was werden wird.
Liebe Grüße

Sheyda
10.07.2016, 09:58
Meine Prognose...eher 16 WS

Enema
10.07.2016, 12:40
Moin Moin liebe Leute! Ich möchte nun auch mal eine Frage stellen: Ich bin leider in der schwierigen Situation, 2011 als einer der ersten das Abitur im Doppeljahrgang absolviert zu haben. Somit habe ich nun zum WS 16/17 erst 10 WS. Habe mein Abi leider nur mit 2,6 bestanden und würde gerne in Hamburg studieren. Glaubt ihr, es besteht noch eine Chance mit 14 WS dann in 2 Jahren einen Platz zu bekommen oder werden es eher 15 bzw. 16? Wie glaubt ihr, wird sich die Absolventenzahl der Doppeljahrgänge auf die kommenden Jahre auswirken? Wird der erforderliche Notendurchschnitt extrem "steigen" oder die Wartezeit? Ist es möglich, dass die Wartezeit nochmal sinkt, da mittlerweile alle Doppeljahrgänge (bis auf SH) durch sind?
Ich bin zunehmend verzweifelt mit meiner Situation. Habe eine Ausbildung zum RettAss gemacht und arbeite seit letztem Jahr in Dänemark als Ambulancebehandler. Bin soweit sehr zufrieden mit der Arbeit. Habe viel Erfahrung gesammelt, medizinisch viel gelernt und dazu noch eine neue Sprache. das Gehalt und die Arbeitszeit stimmt hier im Norden auch, allerdings möchte ich nun gerne Weiterkommen und habe Angst, dass es nie was werden wird.
Liebe Grüße

Hallo, ist natürlich reine Spekulation aber ich denke auch das du 16 brauchen wirst denn:

Ich kann dieses Jahr schon keinesfalls sicher sein einen Platz zu bekommen und habe 14WS und einen Schnitt von 2.7.

Wenn du außerdem sicher in Hamburg studieren willst, bräuchtest du voraussichtlich ein Sozialkriterium.
Also z.B. wenn du verheiratet wärst und deine Frau/Kinder dort wohnen würden.

Eventuell würde auch eine Eigentumswohnung in Hamburg gelten oder halt ein anderer triftiger Grund, um ein Sozialkriterium "besser" zu sein als andere.

swalle25
10.07.2016, 13:27
Danke für die Antworten! Also 8 Jahre auf ein Studium zu warten ist aus meiner Sicjt langsam nicht mehr hinnehmbar. SK3 erfülle ich durch Wohnung in HH, dazu ungekündigtes Arbeitsverhältnis und ehrenamtliche Aktivitäten. Es ist mein größter Wunsch seit 5 Jahren, Medizin zu studieren. Aber irgendwie reicht es langsam

Enema
10.07.2016, 14:12
Danke für die Antworten! Also 8 Jahre auf ein Studium zu warten ist aus meiner Sicjt langsam nicht mehr hinnehmbar. SK3 erfülle ich durch Wohnung in HH, dazu ungekündigtes Arbeitsverhältnis und ehrenamtliche Aktivitäten. Es ist mein größter Wunsch seit 5 Jahren, Medizin zu studieren. Aber irgendwie reicht es langsam

Hallo ich kann dich, wie du dir vielleicht vorstellen kannst, sehr gut verstehen.

Auch wenn 8 Jahre eigentlich nicht hinnehmbar sind, so wirst du (voraussichtlich) die nächsten 30-35 Jahre deines Lebens diesen Job ausüben können.

Diese 16 Semester sind einfach unglaublich, in Relation zur "Arbeitszeit" die dir danach noch bleiben wird aber vielleicht akzeptabel, zumal es ja dein Traumberuf zu sein scheint.

Du hast nun wahrscheinlich noch 3 Jahre Wartezeit.

Lohnt es sich wirklich die bereits erreichten 10 Semester wegzuwerfen um danach 30 Jahre einen Job auszuüben der dich voraussichtlich nicht erfüllt ?

Das muss jeder selbst entscheiden...

Absolute Arrhythmie
10.07.2016, 14:50
SK3 erfülle ich durch Wohnung in HH, dazu ungekündigtes Arbeitsverhältnis und ehrenamtliche Aktivitäten.

Nur um das hier mal richtig zu stellen: eine Wohnung in einer Stadt zu haben bringt dir kein SK3.

http://www.hochschulstart.de/index.php?id=3758

Durch ein ungekündigtes Beschäftigungsverhältnis und ehrenamtliche Tätigkeiten bist du da aber "safe".

swalle25
10.07.2016, 15:03
Mir wurde von der Dame von hochschulstart.de erklärt, dass das arbeitsvehältnis, auch wenn es im Ausland ist, nur dann zum gültigen SK3 führt, wenn der Wohnsitz auch in der näheren Umgebung der Uni liegt. Aber gut, ist dann ja eh egal. Ich bin im Moment einfach nur am verzweifeln. Es nimmt kein Ende. Aber vielen Dank für die aufmunternden Worte! Du hast schon völlig Recht, einen anderen Berif kann ich mir nicht mehr vorstellen

Absolute Arrhythmie
10.07.2016, 15:06
Ja kar, du musst da auch wohnen. Aber da zu wohnen allein bringt dir kein SK ;-)
Nur weil oben behauptet wurde eine Eigentumswohnung würde einen weiter bringen :-))

Enema
10.07.2016, 16:02
Ja kar, du musst da auch wohnen. Aber da zu wohnen allein bringt dir kein SK ;-)
Nur weil oben behauptet wurde eine Eigentumswohnung würde einen weiter bringen :-))

Mein Fehler

Migole
10.07.2016, 21:04
Einfach aus Interesse: Warum kam für dich denn nie ein Studium im Ausland in Frage? Wenn du aktuell in Dänemark arbeitest scheint ja Ausland erstmal prinzipiell nicht problematisch zu sein.

BloodyMaryOntherocks
11.07.2016, 06:30
Was ist eigentlich, wenn man eine Zusage bekommt und den Platz doch nicht annimmt? Kann man sich den Platz fürs nächste Jahr "aufbewahren" oder müsste man zittern, evtl. nächstes Jahr keine Zusage zu bekommen.
Beispiel wäre bei elternunabhängigem Bafög, dass man deshalb den Platz nicht annimmt, weil man erst ein Jahr später auf das Geld Anspruch hat.