Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prognose Wartezeit WS 16/17
PrinzessinAmygdala
26.08.2015, 21:57
Wird zum Sommersemester 2016 bestimmt auf 15 WS ansteigen.
Könnte die nächste Auswahlgrenze fürs WS 16/17 sein.
Ich habe das dumpfe Gefühl, dass ich dann genau zu den Armen gehören werde, die ganz knapp dran scheitern werden ~.~
Wie entscheidet sich die Rangfolge eigtl innerhalb einer DN? Nach Punktzahl im Abi?
EDIT: Ah ...Dienst und dann per Los. Na dann kann man nur aufs Glück hoffen.
KleinCari89
02.09.2015, 00:14
Ich bin auf Rang
KleinCari89
02.09.2015, 00:16
Ich bin auf Rang 3295 mit 12 WS bei 2,6. das wird eine Zitterpartie nächstes Jahr.
Aprophys
10.09.2015, 16:30
ich habe mir mal alle hier gerosteten Ränge in eine Tabelle eingetragen und hochgerechnet. Ich denke anhand der bisherigen Entwicklung der Wartezeit (SS 2015: WS 12, NC 2,0), der Rangplätze die hier gepostet wurden und der statistisch vermuteten Zahl neu hinzukommender Bewerbungen wird die Wartezeit im SS 2016 bei WS 14, 1,8 liegen und im kommenden Wintersemester dann bei WS 14, NC 2,7 - 2,8.
Aprophys
13.10.2015, 13:59
Wartezeit im SS 2016 bei WS 14, 1,8
-->meine natürlich 13 WS und NC 1,8.
Jaydee89
13.10.2015, 14:25
wird zum Sommersemester eher 15WS und nc von 3,... sein
Mir würde dennoch die Prognose von Aprophys besser gefallen. Ich hoffe du wirst recht haben Aprophys!!! :)
https://idw-online.de/de/news638627
Bis Mitte 2016 sollen Pläne vorliegen.
Was u.a. die Meinungen unterschiedlicher Institutionen gemein haben, sind die Abschaffung der Wartezeit wie bisher geregelt
Haematopoesie
25.10.2015, 11:56
Naja so dramatisch würde ich das jetzt nicht sehen. Bis das durch ist und rechtskräftig ist dauert es bestimmt auch noch ziemlich lange.
Zumal der Abschnitt zur Wartezeit ja überhaupt keinen Sinn macht, Zitat:
Dringend erforderlich ist es auch, die Wartezeitquote für die Zulassung zum Medizinstudium auf 20 Prozent zu verringern. Der Studienerfolg ist bei Studierenden mit Zulassung durch Wartezeiten nachweisliche geringer. Auch könnte die Teilnahme am Losverfahren auf maximal drei Versuche verringert werden. So würde sich die Zahl der Wartenden nicht endlos vergrößern und die Wartezeit sich nicht weiter verlängern.
Jaydee89
25.10.2015, 14:35
Sollen sie mal die Wartezeitquote von 20 auf 20 % "verringern" =,D Sinnfrei
Sinnvoll wäre meiner Meinung nach, den Forderungen des Marburger Bundes nachzukommen und die Anzahl der Medizinstudienplätze um 10% anzuheben.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61880/Marburger-Bund-fordert-mehr-Medizinstudienplaetze
https://www.marburger-bund.de/artikel/allgemein/pressemitteilungen/2015/mb-fordert-zehn-prozent-mehr-medizinstudienplaetze
http://www.journalmed.de/newsview.php?id=43238
Wenn man diesen Artikeln glauben schenken kann, hätte es nach der Wiedervereinigung Deutschlands 16.000 statt der heutigen knapp 10.000 Studienplätze geben müssen. Allerdings sind die Studienkapazitäten seit 1990 deutlich reduziert worden. Vor der Wiedervereinigung gab es in den alten Bundesländern 12.000 Studienplätze, nach der Wiedervereinigung hätten es rein rechnerisch mit den Kapazitäten der 8 hinzugekommenen Fakultäten mindestens 16.000 Studienplätze geben müssen. Faktisch sind es momentan nur noch knapp 10.000.... Leider finde ich nur diese Artikel, statt irgendwelcher Tabellen oder Übersichten. Ich gehe aber mal ganz stark davon aus, dass der MB nicht wahrlos mit fiktiven Zahlen argumentiert.... Klar sind die Kosten pro Medizinstudienplatz vergleichsweise sehr hoch aber die Anzahl der Plätze derart zu reduzieren... kein Wunder also, dass die Wartezeit stetig steigt und in den Medien dauernd vom Ärztemangel, Unterversorgung auf dem Land etc. berichtet wird.
Aprophys
27.10.2015, 17:51
Ja, also diese Pressemeldung von "Deutsche Hochschulmedizin e.V." ergibt ja Strecken lang gar keinen Sinn. Auch, dass eine Wartezeitquote eine Garantie für spätere Landärzte sein muss, ist ja vollkommener Humbug. Am Besten sie führen Quoten nach späterer Verwendung ein^^ Soweit dieser Artikel sagt, dass die Chance ein Studium zu bestehen mit ansteigender Wartezeit sinkt, dann tut sich hier eine weitere Benachteiligung Langzeitwartender auf. Super, dass die das (erst) bis 2020 geregelt haben wollen^^ Und dann noch indem man die Wartezeit am besten ganz abschafft und nur noch reichere Leute die es sich leisten können, an teuren Medizinertests teil zu nehmen, studieren dürfen. Warum wird nicht endlich mal eine Deutschlandquote eingeführt so wie in allen anderen EU-Staaten??? Dann gäbe es eine Wartezeit von 1 bis 2 Jahren und bei Erhöhung der Kapazitäten auf ein Maß bei dem das Angebot die Nachfrage an späteren Ärzten deckt, gäbe es gar keine Wartezeit.
Deine Thesen sind ja ganz schön gewagt...
Welche teuren Medizinertests meinst du? Der TMS ist ja nun nicht teuer. Du bekommst das teuerste Studium vom Staat gesponsert...
Panamera
28.10.2015, 14:09
Die Teilnahme am Medizinertest hat mich unter 100€ gekostet, ich denke, das müsste für jeden, der in Deutschland lebt, drin sein. Man muss den teuren Test ja auch nur einmal machen :)
Aprophys
29.10.2015, 16:49
Wie soll sich ein Schüler ohne Einkommen 100€ für den Test leisten? Hinzu kommen Fahrt- und Übernachtungskosten, wenn der Test nur an bestimmten Orten stattfindet. Das Sozialsystem kommt für solche Kosten jedenfalls nicht auf. Ergo keine Teilnahme am Test. Oder was meint Panamera mit "das müsste für jeden,..., drin sein"?
Wenn schon müsste so ein Test kostenneutral sein.
Welche gewagten Thesen?
Ein Schüler hat Eltern. Ein Schüler kann sich auch einen Ferienjob suchen. Und dafür, eine Chance zu haben, dass einem der Staat ein €180.000-Studium mit Karrieregarantie schenkt, darf man auch ruhig mal selbst ein paar Hunderter locker machen.
Der TMS kostet ca. 70 Euro, nicht 100. Ein Smartphone kostet deutlich mehr, trotzdem hat fast jeder Schüler eins. Nur Bildung soll bitte immer komplett kostenlos sein...
Wer wirklich wenig Geld hat, kann sicherlich einen Zuschuss beim Amt beantragen, wie bei Klassenfahrten.
Außerdem muss man den TMS nicht machen, es ist nur ein zusatzangebot. Wenn man an eine bestimmte Uni will, muss man ihn halt machen.
Der Ham-NAT ist gratis.
Mit deinen Thesen meinte ich deine "Deutschlandquote". Weißt du, wie viele EU-Ausländer in Deutschland Medizin studieren? Ich weiß es nicht.
Aber es müssen ja sehr viele sein, wenn dadurch dann die Wartezeit auf ein bis zwei Jahre sinken soll. Du kannst uns ja mal an deinen Rechnungen teilhaben lassen.
Wie hoch ist denn die Nachfrage an Ärzten? Auch das muss ja eine hohe Zahl sein, wenn durch die Erhöhung der Kapazitäten gar keine Wartezeit mehr da wäre..
Wer sollte das bezahlen? Völlig weltfremd solche Forderungen...
ehem-user-11022019-1151
30.10.2015, 09:30
.... Hinzu kommen Fahrt- und Übernachtungskosten, wenn der Test nur an bestimmten Orten stattfindet...
Ich würde sagen, bei 50 Testorten müsste man schon eine Stadt finden, zu der die Anreise nicht sehr lang ist.
Hier ist der Link zur Stellungnahme inklusive Auswahlverfahren des Hartmannbundes. Der Abschnitt des Auswahlverfahrens klingt für diejenigen die eine Ausbildung und Dienst geleistet haben schon mal gar nicht so schlecht.
Wenn man dann nur ein gutes Interview und Test besteht, ist man trotz schlechtem Abi quasi drin!
https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://www.hartmannbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Themen/Studierende/Medizinstudium-2020/2015-07-31_MasterplanMedizinstudium2020_Stellungnahme.pdf&ved=0CB0QFjABahUKEwjQ2Lz-n5XJAhUHWRQKHQXxB6o&usg=AFQjCNE4DhIOmgqbNDlqi7-XBbtIq7WJuA&sig2=qXTaqx6_E6KoOrAgyV-ENA
Nachtrag:
Ich rede natürlich vom sogenannten "Masterplan 2020" der vom Bundesministerium für Gesundheit angestoßen wurde.
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