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FirebirdUSA
27.02.2024, 20:53
Ich glaube nicht dass sich mit eintägigen Warnstreiks irgendwas erreichen lässt. Wenn es nach mir ginge müsste mindestens zwei Wochen am Stück nix mehr elektives laufen, damit die Unzufriedenheit der Angestellten mal im Elfenbeinturm der TdL ankommt.

Dafür bräuchte es Urabstimmung.. Zumindest beinuns wären vermutlich die meisten dafür

Qwert1133
27.02.2024, 21:29
Dafür bräuchte es Urabstimmung.. Zumindest beinuns wären vermutlich die meisten dafür

Bei uns auch, dann aber bitte mit Mantelvertragskündigung und deutlich schärferen Forderungen mit 37,5h Woche, voller Bezahlung im BD + Zeitzuschläge, deutliche Begrenzung der zulässigen Schichtarbeit etc…

JAK1
28.02.2024, 11:24
Minutengenaue Arbeitszeitberechnung ohne Möglichkeiten der Manipulation. Sperren der Computerzugänge wenn die wöchentlich zulässige Arbeitszeit überschritten wurde.

Endoplasmatisches Reticulum
28.02.2024, 11:29
......

Qwert1133
28.02.2024, 11:42
Einen "fleißigen" Ärztestreik hat es seit einem fünftel Jahrhundert nicht mehr gegeben ...

Tja dann wird’s mal wieder Zeit - die Unzufriedenheit ist ja wirklich extrem hoch. Unsere Arbeitsbedingungen sind völlig aus der Zeit gefallen und das weiß auch jeder der sich außerhalb der Klinik mal mit einem nicht-Mediziner unterhält.

ThomAl
28.02.2024, 18:23
Alles unter einer Woche wird nichts bringen. Es muss spürbar sein, wie bei den anderen Branchen auch. Ich sehe auch eine außergewöhnliche Streikbereitschaft an den Unikliniken, den Moment sollte man jetzt nicht (schon wieder) fallen lassen.

Dooly
28.02.2024, 19:43
Ich bin echt überrascht über „außergewöhnliche Streikbereitschaft an den Unikliniken“ und wünsche mir - obwohl ich bei uns völlig gegensätzliches beobachte und absolut gar keinen Bock auf Streik hab - dass es zu nem Streik kommt. Einfach, um mitzuerleben, was das tatsächlich bewirken wird und weil Streik/kein Streik sowie das Ergebnis der Verhandlungen gar keine Auswirkungen auf meine nächsten Berufsjahre und die Karriereplanung hat. Bin jetzt erst mal auf den nächsten Warnstreik gespannt.

freak1
28.02.2024, 21:04
Minutengenaue Arbeitszeitberechnung ohne Möglichkeiten der Manipulation.

Als nächstes kommt er noch mit heiliger Mundspülung für Satan her oder verlangt von der US Regierung offen zu legen, warum Jeffrey Epstein plötzlich "Suizid" begangen hat. Halte ich alles für realistischer als DAS. ;-)

blaabc
29.02.2024, 07:17
Jetzt direkt erstmal auf 20% erhöhen und für jede Woche Verzögerung des Tarifabschlusses direkt 1% mehr fordern.

Was ist denn bei der TDL los? Ist doch ganz objektiv ersichtlich, was die anderen verdienen und was hier als absoluter Mindestabschluss her muss.

freak1
29.02.2024, 19:22
Wir verhandeln halt mit dem Land und nicht den Unikliniken selbst. Den Ländern ist es wahrscheinlich total schnuppe, ob 4 Wochen am Stück die Unikliniken stehen. Gibt ja noch mehr Kliniken im Land. Und 4 Wochen werden es eh niemals werden.

Endoplasmatisches Reticulum
29.02.2024, 19:40
.........

Dooly
01.03.2024, 11:33
Warnstreik Montag 11.03.24 https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/marburger-bund-ruft-zu-arbeitsniederlegungen-23-unikliniken-auf

So sind bereits jetzt Demonstrationen und anschließende Kundgebungen in München, Stuttgart und Kiel angekündigt. Auch in Göttingen und im Saarland sind größere Warnstreik-Aktionen in Planung.Interessant, das sind sicher eure Kliniken, qwert und Co, die schon vorab Infos hatten und bereits in Planung gegangen sind. Ich freu mich, dass es regional bleiben soll, bei uns waren vielleicht 15 Leute vor Ort aber ein Teil war auch in H. Besser alle bleiben hier, dann sieht es nach mehr aus ^^

Dooly
01.03.2024, 19:32
https://www.marburger-bund.de/bundesverband/meldungen/tdl-aufruf-zum-erneuten-warnstreik
nun gibt es auch eine weitere kurze Mitteilung auf den Seiten zur TdL Tarifrunde

dissection
02.03.2024, 08:50
Also, alle Leute die eine akademische "Karriere" anstreben, Wert darauf legen bis Ende 40 zu fragwürdigen Vertragskonditionen an der Uni zu hängen und für weniger Geld eine höhere Arbeitsbelastung zu haben: ihr solltet die Möglichkeit zum Streik nutzen! Weniger Duckmäusertum, die Überangepasstheit an die Chefwünsche beiseite legen und an die eigene Zukunft denken : )

Carina2
04.03.2024, 19:36
Ich bin wirklich gespannt wieviele sich "aufraffen" können. Gefühlt ist die Streikbereitschaft bei uns leider nicht sehr hoch... Unter den WBA nicht und unter den OÄ auch nicht, wobei auch die ja eigentlich ein Interesse an adäquaten Bedingungen haben müssten :-nix. Aber allein unsere Hauspolitik bzgl. der Befristung von Veträgen ist echt unerträglich, wie eigentlich das ganze WissZeitVG, aber gefühlt interessiert es einfach niemanden, auch nicht die Betroffenen :-keks

Anne1970
05.03.2024, 01:53
Hier eine aktuelle Info zum Streik am 11.3.:
-> Der Landesverband Bayern organisiert in München einen Protestmarsch mit Abschlusskundgebung am Marienplatz. Die Streikenden treffen sich ab 11:30 Uhr am Maxmonument. Der Protestmarsch startet um 12:00 Uhr. Die Route führt durch die Innenstadt zum Marienplatz, wo um 13:00 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.

-> Der Landesverband Baden-Württemberg organisiert in Stuttgart einen Demonstrationszug mit Kundgebung auf dem Schlossplatz vor dem Finanzministerium. Folgender Ablauf ist geplant: Um 11 Uhr Treffpunkt auf dem Schlossplatz mit Materialausgabe, um 11:30 Uhr Demonstrationszug durch die Innenstadt zurück zum Schlossplatz, wo um 12.30 Uhr eine Kundgebung mit Redebeiträgen stattfindet, voraussichtliches Ende der Versammlung gegen 14 Uhr.

Endoplasmatisches Reticulum
05.03.2024, 09:09
......

Anne1970
05.03.2024, 16:27
Hier noch eine aktuelle Info zu Mecklenburg-Vorpommern

am 11. März wird es auch Aktionen an den Unikliniken Rostock (UMR) und Greifswald (UMG) im Rahmen des ganztägigen Warnstreiks geben, die der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Die Streikenden der UMR treffen sich um 11:00 Uhr zu einer Kundgebung mit „Streikfrühstück“ vor der Schillingallee 71 in Rostock. Neben Redebeiträgen zur aktuellen Situation der Tarifverhandlungen wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. ��

Die Streikenden der UMG treffen sich am 11. März um 07:30 Uhr ebenfalls zu einer Kundgebung mit „Streikfrühstück“ zwischen dem Haupteingang an der Fleischmannstraße und der Mensa in Greifswald.

Im Vorfeld der Aktionen wird es noch ein digitales Netzwerktreffen am morgigen Mittwoch, 6. März, um 16:45 Uhr, geben. Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse ➡️ [email protected] an, um den Zugangslink zu erhalten.

Anne1970
05.03.2024, 16:30
Der Streik am 11.3.24 gilt von 0 Uhr bis 24 Uhr. Man sollte unterscheiden zwischen Streik und Kundgebung. :grins:

Carina2
10.03.2024, 14:49
Neue Übersicht aller geplanten Aktionen: https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/marburger-bund-verzeichnet-hohe-streikbereitschaft-der-aerztinnen

Im Einzelnen sind folgende Aktionen vorgesehen:

Baden-Württemberg:
Der Marburger Bund Baden-Württemberg organisiert in Stuttgart einen Demonstrationszug mit anschließender Kundgebung auf dem Schlossplatz vor dem Finanzministerium. Die Streikenden aus den vier Unikliniken des Landes treffen sich um 11 Uhr auf dem Schlossplatz und beginnen um 11:30 Uhr ihren Demonstrationszug durch die Innenstadt, der sie schließlich zurück zum Schlossplatz führt, wo um 12.30 Uhr eine Kundgebung mit Redebeiträgen stattfindet. Die Versammlung endet voraussichtlich gegen 14 Uhr.


Bayern:
In München findet am Montag ein Protestmarsch der bayerischen Uni-Ärztinnen und -Ärzte zum Marienplatz statt. Die Streikenden treffen sich ab 11:30 Uhr am Maxmonument, in der Nähe des Landtags, und werden um 12:00 Uhr ihren Protestmarsch durch die Innenstadt beginnen, der sie schließlich zum Marienplatz führt, wo um 13:00 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet. In Bayern sind alle sechs Unikliniken sowie das Deutsche Herzzentrum vom Streik betroffen.


Nordrhein-Westfalen:
Streikende Ärztinnen und Ärzte aus den sechs Unikliniken in Nordrhein-Westfalen treffen sich um ca. 10 Uhr vor dem DGB-Haus (Friedrich-Ebert-Straße 34-38) in Düsseldorf. Gegen 11 Uhr werden sie von dort zum Finanzministerium NRW an der Jägerhofstraße marschieren (etwa 30 min. Fußweg). Danach wird eine Kundgebung auf der abgesperrten Jägerhofstraße stattfinden.


Schleswig-Holstein:
Die Streikenden des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein mit den beiden Standorten Kiel und Lübeck treffen sich um 10:30 Uhr in der Arnold-Heller-Straße 6 in Kiel, um von dort um 11 Uhr zum Finanzministerium des Landes zu marschieren. Gegen 11:30 Uhr wird es eine Abschlusskundgebung an der Reventloubrücke geben. Geplant ist auch eine Übergabe der Forderungen des Marburger Bundes an Landesfinanzministerin Monika Heinold, die zugleich Verhandlungsführerin der TdL in den Verhandlungen mit dem Marburger Bund ist.


Niedersachsen:
Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsmedizin Göttingen treffen sich um 12 Uhr am Bahnhof Göttingen. Von dort startet ein Protestzug zum Marktplatz in Göttingen, wo gegen 13 Uhr eine abschließende Kundgebung stattfindet. Am Rande der Kundgebung sind noch weitere Aktionen geplant. So werden Ärztinnen und Ärzte den Passanten das Üben von Herzdruckmassage anbieten – frei nach dem Motto: „Damit Sie auch künftig noch gut im Notfall versorgt sind“.


Saarland:
Geplant sind ab 11 Uhr Vor-Ort-Aktionen der Streikenden am Universitätsklinikum in Homburg/Saar. Eine Delegation der Ärztinnen und Ärzte wird danach gegen 13 Uhr unter dem Motto „Versorg dich selbst, sonst versorgt dich (bald) keiner (mehr)“ einen Notfallkoffer an die Verhandlungsvertreter des Finanzministeriums in Saarbrücken übergeben. Parallel zur Übergabeaktion sind Aufklärungsaktionen für die Patientinnen und Patienten sowie eine Unterschriftenaktion geplant.


Mecklenburg-Vorpommern:
Im Nordosten wird an den beiden Unikliniken in Rostock und Greifswald gestreikt. Die Streikenden der Universitätsmedizin Rostock treffen sich am 11. März um 11:00 Uhr zu einer Kundgebung mit „Streikfrühstück“ vor der Schillingallee 71 in Rostock. Die Streikenden der Universitätsmedizin Greifswald treffen sich bereits um 07:30 Uhr ebenfalls zu einer Kundgebung mit „Streikfrühstück“ zwischen dem Haupteingang an der Fleischmannstraße und der Mensa in Greifswald.


Sachsen-Anhalt:
Vom Warnstreik ist in Sachsen-Anhalt allein das Uniklinikum Magdeburg betroffen, weil es zum Geltungsbereich des Tarifvertrages TV-Ärzte gehört, den Marburger Bund und TdL verhandeln. Geplant ist am 11. März um 10 Uhr ein Demonstrationszug um das Uniklinikgelände herum mit anschließender Kundgebung.


Thüringen:
Die Streikenden am Uniklinikum Jena beginnen gegen 8 Uhr vor dem Haupteingang mit einer Warnstreik-Aktion.


Einzelheiten zu den Warnstreik-Aktionen erfahren Sie auch über unsere Landesverbände: https://www.marburger-bund.de/landesverbaende.