Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TdL Tarifverhandlungen 2023
Salatsultan
28.03.2024, 21:54
Ich fände es echt schade, wenn Du dich nicht mehr engagierst und hoffe, dass Du weiterhin versuchen wirst, etwas zu verändern.
Du warst endlich mal einer, der nicht nur geredet hat, sondern tatsächlich etwas getan hat.
Und ich hatte immer die Hoffnung, dass Du vielleicht Feedback aus dem Forum mitnehmen und an den MB weitergeben kannst.
In jedem Fall wünsche ich dir alles Gute!
Dennoch: Die Tatsache, dass es nicht nur hier unzufriedene Stimmen gibt, sondern auch bei Instagram sollte dem MB zu denken geben.
Ich denke, dass es vieles gibt, was der MB besser machen könnte *und* endlich besser machen *muss*:
Mehr und bessere Kommunikation. Mehr Basisdemokratie, wie Du es nennst.
Während ich dir für dein Engagement danken möchte und es respektiere, und während ich auch einen gewissen Frust bei dir verstehe, dass Du jetzt Teile des Hates abbekommst, obwohl Du sicherlich nicht über die Annahme des Tarifergebnisses zu entscheiden hattest, muss ich aber auch sagen, dass der Kommentar:
aus meiner Sicht völlig verfehlt ist!
Dass wir Ärzte/Ärztinnen geworden sind -aus welchen Motiven (Hilfsbereitschaft, Interesse am Menschen, Ansehen, whatever) auch immer- heißt doch nicht, dass wir schlechte Arbeitsbedingungen und/oder Bezahlung als gottgegeben akzeptieren müssten. Und das weißt Du auch.
Danke, ich hab heute in den Gruppen von 2 Unikliniken versucht zu moderieren, einzuordnen, zu erklären, zu erläutern. Das klappt an der eigenen Klinik sehr gut, die KollegInnen machen sich Gedanken wie sie ihre Organisation verbessern können und wir wollen gemeinsam Wege entwickeln wie die Klinik auch in Zukunft Verhandlungs- und Streiktechnisch organisiert wird. In der anderen Gruppe war es schwierig und irgendwann setzt einem so ein ganzer Tag mit Kritik die teilweise von den gleichen Leuten wiederholt wird doch etwas zu und dann ist auch meine stoische, trainierte Anästhesistenruhe vorbei.
Ich wünsch mir immer wieder mehr Engagement weil wir dann auch den MB verändern können, jünger, transparenter, moderner und auch diverser. Das würde auch der Rezeption in diesen Zeiten gut tun und unsere Chancen verbessern.
Also ich bin auch schockiert von dem Verhandlungsergebnis, auch wenn ich mit geringen Erwartungen gestartet bin, aber ich glaube nicht, dass es irgendwem weiter hilft, in einem anonymen Forum einzelne Leute aus der Tarifkomission persöhnlich anzugehen.
Ich hätte mir auch einen besseren Abschluss gewünscht und schaue auch neidisch zu den anderen Berufsgruppen, aber kann zumindest die Probleme im Konflikt mit der TdL nachvollziehen.
Sind wir doch mal ehrlich: De facto könnte Frau Heinhold auch in der Verhandlung auch beide Füße auf den Tisch legen, die Mittelfinger heben und sagen: "Streikt ihr Ärzte doch bis ihr schwarz werdet, was interessiert mich irgendeine Uniklinik am anderen Ende Deutschlands" ohne das man irgendwas dagegen machen kann.
Das ist halt das Problem: Wir verhandeln letzendlich mit irgendwelchen Politikern, bei denen die Unikliniken einfach ein nerviger Ausgabenpunkt in der Budgetplanung sind und die vielleicht sogar froh wären, wenn diese mittelfristig auch privatisiert werden würden.
Aber um zumindest die Laune für die Ostertage wieder etwas anzuheben:
Scheinbar haben die Vertreter des Landesverbandes Baden-Württemberg den Tarifvorschlag in der großen Tarifkommission abgelehnt und ihre Unterschrift verweigert. Es besteht also theoretisch die Möglichkeit, dass tatsächlich nochmal nachverhandelt wird.
Ich frage mich tatsächlich, ob eine Konsequenz aus dieser Tarifrunde sein könnte, dass sich die gut organisierten und streikwilligen Landesverbände aus dem TdL verabschieden und separat verhandeln.
Am 3.4. Ist eine Infoveranstaltung des Landesverband BW, ich bin auf jeden Fall gespannt.
Für mich macht diese ständige Schönrederei halt das Vertrauen in die Gewerkschaft kaputt. Das Verhandlungsziel wurde nicht erreicht, es wurden kapitale strategische Fehler gemacht. Das braucht man nicht katastrophisieren, aber man muss es halt aufarbeiten. Diese Haltung sehe ich aber nicht. Sondern ich höre nur "dann sollen sie halt Kuchen essen Mentalität" heraus.
Ne, aber dann hättest dir einen Job gesucht mit adäquater Gewerkschaft. Es gibt ganz viel Reflektion, Kritik usw. und deine Empörung über meinen Aufruf zum Engagement ist genau eines - der Treffer ins Schwarze. Wie soll ich am Verhandlungstisch jemanden überzeugen wir machen jetzt voll Streik wenn schon am 2. Streiktag nur noch die Hälfte zur Kundgebung um die Ecke fährt und dazu hätten die Leute nur lesen und in den Bus steigen müssen. Im Nachhinein kotzen alle aber vorher schaffen es die Leute noch nicht einmal an der Kommunikation oder an den Treffen teilzunehmen. Geschweige den mal selbst die Klinik oder Anonym irgenwo auf Verfehlungen aufmerksam zu machen. Man macht es sich bequem im eigenen Moloch der Knechtschaft, jammert und wartet das einen der MB aus der Scheisse zieht weil man ja Beitrag zahlt, ja lol ey.
Finde ich schade. Wir an unserer Uni waren super organisiert mit Whatsapp-Gruppe und Oberarzt/Assistenzarzt-Tandem aus jeder Abteilung als Streikleitungen. Es gab Treffen, um den nächsten Streik zu planen, falls es eben am Montag nicht zum Abschluss kommt, wovon auch ehrlicherweise alle ausgegangen sind. Unserer Streikbeteiligung ist weiterhin hoch geblieben und der Spirit war einfach da. Wir waren bereit für den Arbeitskampf.
Wäre einfach schön gewesen, wenn der MB einmal Mitgliederbefragungen durchgeführt hätte, auch um die Stimmung zwischen den Verhandlungen einzufangen, was wir Assistenten uns wünschen.
Gerade bei den jüngeren Assistenten habe ich da echt die Bereitschaft gespürt! Und ja, auch wir als Ärzte können unbefristet streiken! Augen auf bei der Berufswahl ist da echt komplett verfehlt - ja, es geht um Menschenleben, aber halt auch um unsere Leben.
SineNomine
28.03.2024, 23:05
Wir hatten uns mehr vorgenommen, mussten aber zur Kenntnis nehmen, dass mit der TdL derzeit keine Neuordnung des Schicht- und Wechselschichtsystems zu verhandeln ist. Besonders schmerzhaft ist auch die beharrliche Weigerung der Länder, höhere Zuschläge für Dienste zu ungünstigen Zeiten zu tarifieren.
man stelle sich das Echo vor, hätte Weselsky sich hingestellt und gesagt "nehme zur Kenntnis, dass mit der Bahn keine Arbeitszeitreduktion zu machen ist" :D
Salatsultan
29.03.2024, 06:09
Aber um zumindest die Laune für die Ostertage wieder etwas anzuheben:
Scheinbar haben die Vertreter des Landesverbandes Baden-Württemberg den Tarifvorschlag in der großen Tarifkommission abgelehnt und ihre Unterschrift verweigert. Es besteht also theoretisch die Möglichkeit, dass tatsächlich nochmal nachverhandelt wird.
Es haben einige weitere gegen die Annahme gestimmt, am Ende steht auch eine deutliche Mehrheit dafür. Erklärungsfrist war bis gestern - das Ding ist damit durch. Und ich find die fehlende Mitgliederbefragung schwierig und auch eine so kurze Annahmefrist (damit im April die erste Steigerung kommen kann) ist problematisch und fliegt einen von enttäuschten Mitgliedern um die Ohren.
Salatsultan
29.03.2024, 06:10
Ich frage mich tatsächlich, ob eine Konsequenz aus dieser Tarifrunde sein könnte, dass sich die gut organisierten und streikwilligen Landesverbände aus dem TdL verabschieden und separat verhandeln.
Am 3.4. Ist eine Infoveranstaltung des Landesverband BW, ich bin auf jeden Fall gespannt.
Gibt ja den Weg der Pflege in NRW. Zu diskutieren ist sowas. Das Verständnis der KollegInnen und Kollegen für die Krux mit der TdL ist ja sehr überschaubar - langfristig ist das einfach ein Hemmschuh für die Entwicklung der Arbeitsbedingungen an den UKs.
Salatsultan
29.03.2024, 06:22
man stelle sich das Echo vor, hätte Weselsky sich hingestellt und gesagt "nehme zur Kenntnis, dass mit der Bahn keine Arbeitszeitreduktion zu machen ist" :D
Nicht nur in der Aufmerksamkeitsökonomie ist der Streik der GdL ein Problem. Die Sehnsucht nach markigen Typen welche die Konzerne tanzen lassen ist groß, versteh ich. Aber wer Lokführer und Ärztinnen und Ärzte nebeneinander hält und sich fragt warum wir nicht auch so handeln, mag mal den Kontext reflektieren. Dann kommt natürlich wieder jemand und sagt "ich kanns nicht mehr hören", aber vielleicht ist auch einfach wirklich was dran. Ein Haufen unbefristeter Lokführer die den Schienenverkehr zum erliegen bringen kann und massiv Medienzeit kriegt ist am Ende was anderes als uneinige Ärztinnen und Ärzte die hohe Bereitschaft kommunizieren, sich massiv beklagen aber am Ende taucht doch eine sehr überschaubare Menge bei der Kundgebung auf weil man den "freien" Tag lieber für XY nutzt. Wie sagte es ein Kollege so schön: "300€ zahlen, einmal nach Hannover fahren, ne Petition machen und sich wie Weselsky fühlen" is vielleicht zu kurz gesprungen.
Für mich persönlich hat der Tarifvertrag deutliche Defizite, ich red das nicht schön und vielleicht muss man sich überlegen wie man Erwartungen moderiert. Wenn mir vorgeworfen wird "Wir haben dich auf der Bühne reden hören und dann schließt ihr sowas ab" seh ich nicht nur da ein Problem zwischen Erwartungshaltung, realistischer Einschätzung und Möglichkeiten. Und auch da bricht es sich wieder drauf runter das es zwei Perspektiven gibt - Verhandlung vs. Gesundheitsystem. Ich freu mich aufs Netzwerktreffen, in verbaler Kommunikation gelingt es uns hoffentlich etwas differenzierter zu analysieren. Die Basisdemokratischen Probleme sind definitiv in verschiedenen Bereichen angekommen.
Salatsultan
29.03.2024, 06:32
Finde ich schade. Wir an unserer Uni waren super organisiert mit Whatsapp-Gruppe und Oberarzt/Assistenzarzt-Tandem aus jeder Abteilung als Streikleitungen. Es gab Treffen, um den nächsten Streik zu planen, falls es eben am Montag nicht zum Abschluss kommt, wovon auch ehrlicherweise alle ausgegangen sind. Unserer Streikbeteiligung ist weiterhin hoch geblieben und der Spirit war einfach da. Wir waren bereit für den Arbeitskampf.
Wäre einfach schön gewesen, wenn der MB einmal Mitgliederbefragungen durchgeführt hätte, auch um die Stimmung zwischen den Verhandlungen einzufangen, was wir Assistenten uns wünschen.
Gerade bei den jüngeren Assistenten habe ich da echt die Bereitschaft gespürt! Und ja, auch wir als Ärzte können unbefristet streiken! Augen auf bei der Berufswahl ist da echt komplett verfehlt - ja, es geht um Menschenleben, aber halt auch um unsere Leben.
Die Whatsappgruppen haben super funktioniert, hab mir das auch vom Kollegen aus Münster abgeschaut. Ich glaube der MB aggiert halt immer noch auf die Art und Weise wie er das vor 10 Jahren +++ aggiert hat, es brauch da deutlich mehr und frische Ideen und Mut zu Veränderungen in diesem Etappenrennen weiter zu machen.
Ich finde die Mediengewalt geht bei den Lokführern aber nicht dadurch aus, dass viele Leute bei Kundgebungen sind, sondern dass der Verkehr blockiert wird. Das kann man doch sehr wohl übertragen. Bei uns geht der Druck durch die schlechte Patientenversorgung aus und nicht dadurch das in Müchen 30.000 in die Trillerpfeife blasen. Ich finde dass nicht in Ordnung die Schuld schon wieder den Mitgliedern in die Schuhe zu schieben. Zumal der MB die Streikbeteiligung als "stark" und "gut" bezeichnet hat. Was gilt denn jetzt?
Beim letzten Tarifvertrag hat man auch die Ausrede "es will ja niemand streiken" ohne die Mitglieder überhaupt zu befragen benutzt. Findest du das ehrlich? Ich nämlich nicht.
Wir werden noch sehen, ob das Ding durch ist. Der Unmut an der Basis ist so groß, dass das Ergebnis nicht haltbar ist. Wo ein Wille, da ein Weg. Kann man den Vertrag nicht auch aufkündigen?
Salatsultan
29.03.2024, 07:47
Ich finde die Mediengewalt geht bei den Lokführern aber nicht dadurch aus, dass viele Leute bei Kundgebungen sind, sondern dass der Verkehr blockiert wird. Das kann man doch sehr wohl übertragen. Bei uns geht der Druck durch die schlechte Patientenversorgung aus und nicht dadurch das in Müchen 30.000 in die Trillerpfeife blasen. Ich finde dass nicht in Ordnung die Schuld schon wieder den Mitgliedern in die Schuhe zu schieben. Zumal der MB die Streikbeteiligung als "stark" und "gut" bezeichnet hat. Was gilt denn jetzt?
Beim letzten Tarifvertrag hat man auch die Ausrede "es will ja niemand streiken" ohne die Mitglieder überhaupt zu befragen benutzt. Findest du das ehrlich? Ich nämlich nicht.
Beim letzten mal gab es vor allem aus NRW nach 11 Wochen Pflegestreik berechtigte und nachvollziehbare Zweifel zur Streikeinschätzung, es bleibt halt ein Bundesland mit 6 Universitätsklinika.
Und die eingeschränkte Patientenversorgung führt zu Unmut bei eben den Patienten aber der Kreis ist deutlich kleiner als die Leute die täglich mit der Bahn irgendwo hin wollen. Die 11 Wochen Pflegestreik konntest du in den Medien mit der Lupe suchen.
Ich schiebe nicht den Mitgliedern die Schuld in die Schuhe sondern erläutere Umstände in denen man sich bewegt.
Wenn die Kritik ist, man hätte halt mehr streiken oder härter Verhandeln müssen, muss man sich auch überlegen ob es nicht vielleicht doch ein multifaktorielles Geschehen ist und etwa doch komplexer.
Ich glaube nicht, dass der Kreis so klein ist. Es stört dich doch als Enkel, wenn deine Oma nicht behandelt wird, auch wenn du nicht betroffen bist. Ich glaube die mediale Gewalt ist einfach nicht da, weil die auch wissen, dass es bei einem popligen Warnstreik bleibt und die Arbeit an den darauffolgenden Tagen abgearbeitet wird.
Es ist sicherlich komplex. Aber ich denke der MB hätte den selbigen Abschluss (wenn ich auch nicht glaube, dass es nicht besser ginge) nach einem unbegrenzten Streik besser verkaufen können. Dann kann man nämlich wirklich sagen - wir haben alles in unserer Macht stehende getan. So bleibt der Geschmack des zahnlosen Wolfes, der TdL hilflos ausgeliefert.
Ich musste ein bisschen lachen, dass die Schwaben ihre Unterschrift verweigert haben. Die wissen nämlich sehr gut wie man mit Geld umgeht.
Endoplasmatisches Reticulum
29.03.2024, 08:07
.......
Nefazodon
29.03.2024, 09:05
Die Welle des Unmuts scheint schon groß zu sein.....wo kommentiert wird, liest man viele negative Kommentare . Und beide Petitionen zusammen wurden 2000 mal unterzeichnet....
Wenn man ehrlich ist, ist das nicht der erste Tarifabschluss des MB mit dem die Leute unzufrieden sind.
Ich hoffe wirklich, der MB lernt diesmal daraus, und ändert seine Kommunikation mit den Mitgliedern und seine Verhandlungsstrategie in zukünftigen Verhandlungen.
Dieses belehrende Gehabe und Mitglieder wie Schulkinder zu behandeln ist keine gute Verkaufsstrategie.
Endoplasmatisches Reticulum
29.03.2024, 09:39
Ja. It's intentional. Deshalb wird es keine Kurskorrektur geben.
Noch eine spannende Beobachtung am Rande: Nachdem in der letzten TdL-Runde vom MB immer wieder gebetsmühlenartig das Argument ins Feld geführt würde, der Ruf der Ärzteschaft in der Bevölkerung sei extrem wichtig und dürfe unter keinen Umständen durch stolze Forderungen beschädigt werden, liest und las man davon in dieser Runde so überhaupt nichts mehr. Wie kommt das?Du bist nicht up to date. Gestern Abend noch, als die Kommentare gesperrt wurden, wurde ein unprofessioneller Wall of Text bei Instagram gepostet. Bilder-Upload Funktion wird nicht gefixt leider.
guck hier: https://www.instagram.com/p/C5EKNAWNRa9/?igsh=azRza2VzcXlmbGVh dritte Kachel zweiter Abschnitt.
Was wäre die Alternative zu diesem Abschluss gewesen? Sehr wahrscheinlich eine Urabstimmung und anschließender Vollstreik über mehrere Wochen. (…) Ihr, die Ärztinnen und Ärzte, hättet für mehr als zehn Prozent Gehaltserhöhung und (noch) mehr Arbeitszeitverkürzung in einen Erzwingungsstreik gehen müssen. Ist das realistisch? Hätten wir dann noch das Verständnis in weiten Teilen der Öffentlichkeit? Wäre uns das egal?
Man muss wirklich nicht mehr diskutieren, ob irgendwas am MB und seinen Freaks tragbar ist.
MarburgerSchund
29.03.2024, 10:06
Leute, die 2000 Unterschriften auf openpetition sind geknackt. Wird zeit, dass wir die Medien auf die Petition hinweisen. Die Geister, die sie riefen…
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