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Dooly
27.06.2023, 17:06
Hallo in die Runde, die erste Mitteilung zur diesjährigen Tarifrunde ist veröffentlicht, so dass ich dachte, dass es Zeit wird, einen Thread für Diskussion und Neuigkeiten zu eröffnen
GTK entscheidet über Kündigungen – Vorbereitung der nächsten Tarifrunde beginnt | Marburger Bund Bundesverband (marburger-bund.de) (https://www.marburger-bund.de/bundesverband/meldungen/gtk-entscheidet-ueber-kuendigungen-vorbereitung-der-naechsten-tarifrunde)
marburger bund • Reinhardtstraße 36 • 10117 Berlin (marburger-bund.de) (https://www.marburger-bund.de/sites/default/files/files/2023-06/MitgliederInfo_Tarifrunde2023_beginnt_1.pdf)
und hier das Meisterwerk von letztem Jahr:
TdL Tarifverhandlungen 2022 (medi-learn.de) (https://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?107443-TdL-Tarifverhandlungen-2022)

Anne1970
28.06.2023, 12:49
Aktuell gibt es einen Aufruf des mb, sich mit Problemen, Wünschen, Verbesserungsvorschlägen im Hinblick auf Schichtdienst zu melden; hier die Nachricht:
„Liebe Mitglieder,
in den kommenden Monaten werden wir mit Ihnen in verschiedenen Formaten über Ihre Anregungen und Wünsche für die Neugestaltung des Schichtdienstes diskutieren.
Sagen Sie uns, wo Ihnen beim Schichtdienst der Schuh drückt! Bereits jetzt können Sie uns Ihre Vorstellungen per E-Mail unter [email protected] mitteilen.“

dissection
29.06.2023, 14:29
So wie ich es verstanden habe sollte nach der Frechheit der letzten Nullrunde in den kommenden Tarifverhandlungen der Schwerpunkt nun auf Quality of Life Verbesserungen, besseren Arbeitsbedingungen und besseren Dienstsystem gelegt werden. Weshalb man das evtl. überdenken sollte und warum es sich für die Ärzteschaft lohnt sich kämpferisch zu zeigen wenn sie nicht wieder überproportionale Wohlstandsverluste hinnehmen will zeigt eine Meldung von heute:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/preisentwicklung-inflationsrate-in-deutschland-steigt-im-juni-auf-6-4-prozent/29230788.html Die zweite Welle der Inflation.
Erdöl könnte nach langer Basisbildung auch wieder nach oben ausbrechen und wenn Deutschland seine desolate grüne Energiepolitik und hohe Personalkosten durch Mindestlohn weiter verfolgt werden wir auch weiter überproportional erhöhte Preise haben. Auch Erdgas war zuletzt wieder steigend. Vielleicht wert darüber nachzudenken bevor wir uns wieder mit inkrementellen kleinen Verbesserungen abspeisen lassen und weiter hinter IG Metall und IG BCE zurückfallen.

Dooly
29.06.2023, 20:30
Nee, den Schwerpunkt der Verhandlungen scheint man nicht so easy überdenken bzw. ändern zu können. Ich steigere mich da gar nicht mehr in Wunschvorstellungen rein. Ich erwarte hinsichtlich Geld eine ähnliche Durchschlagskraft wie letztes Mal. Umgerechnet zwischen 0 % und 4 % für 1 Jahr halte ich für realistisch, am ehesten in Kombination mit einer Einmalzahlung. Der MB hat bereits letztes Jahr mitgeteilt, dass es in dieser Runde hauptsächlich um die Dienste gehen wird. Das angehängte Posting ist vom 22.08.22 vom offiziellen MB Account. Der MB habe letztes Mal ein Sonderkündigungsrecht durchgesetzt, so dass man in dieser Runde darüber verhandeln könne. Einer der Punkte, weshalb ich Besserungen „zu meiner Zeit“ abgeschrieben habe. Bis zur darauffolgenden Tarifrunde bin ich bereits mind. im 3., wahrscheinlich eher 4. WBJ, wenn ich erneut von einer Laufzeit von 1,5 - 2 Jahren ausgehe.
33506

Dooly
27.07.2023, 22:25
Liebe Mitglieder,

zu der anstehenden Tarifrunde haben uns diverse Zuschriften erreicht, für die wir uns herzlich bedanken. Die eingereichten Themen und Forderungsvorschläge werden wir mitnehmen in die weitere Diskussion der Tarifkommissionen zur Aufstellung der Forderungen. Die MB-Tarifgremien haben bisher von einer Kündigung des gesamten Tarifvertrages Abstand genommen.


Die von uns gestellten Forderungen müssen bestreikbar sein, damit wir in den Verhandlungen ihre Durchsetzung fordern können. Da wir immer damit rechnen, dass Arbeitskampfmaßnahmen notwendig werden, müssen wir hier mit aller Sorgfalt auch in Ihrem Interesse vorgehen, damit Sie sich nicht an einem rechtswidrigen Streik beteiligen.


Falls Sie oder Kolleginnen und Kollegen von Ihnen noch kein Mitglied im Marburger Bund sein sollten - für eine Mitgliedschaft sprechen viele gute Gründe! Diese können Sie auch auf unserer Website unter: https://www.msgp.pl/7wl3Orw finden. Bitte leiten Sie diesen Link gerne weiter.


Ihr Marburger BundAn meiner Uni gibt es eine MB Gruppe, aber es wirkt so, als ob niemand daraus in der Tarifkommission ist. Jedenfalls kein sichtbares Engagement bisher. Die 3 Personen, die mir aus dieser Gruppe bekannt sind, sind aus Orchideen-Bereichen, so dass sich für sie aus der Tarifpolitik wohl kaum Konsequenzen ergeben. Wie ist es bei euch? Nächster Monat ist schon der letzte Monat der Nullrunde. Die Zeit lief schnell. Hinsichtlich Gehalt hat uns die VKA diesen Monat nun auch absolut überholt.

Qwert1133
28.07.2023, 12:41
Ich habe versucht die Entwicklung unserer Tarifgehälter sowie der allgemeinen Preisentwicklung ab 2012 anzuschauen.

Ergebnis:
Von 2012 bis 2020 wurden Tarifabschlüsse verhandelt, die im Durchschnitt ca. 1.17% oberhalb der Inflation lagen.
2021 war das erste Jahr in dem wir -1.1% hatten, 2022 waren es -6.9%, 2023 waren es -2.65% (Hier 6% Inflation geschätzt von Statista).

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Alternativlink (https://freeimage.host/i/HZIebAG)

Stand jetzt überholt und die Inflation 2023 (Die 3.35% bereits eingerechnet) und unser Reallohn ist niedriger als er 2012 war. 11 Jahre Tarifverhandlungen aufgeholt.

So hätte es ausgesehen, wenn ab 2021 unsere Löhne jeweils um die aktuelle Inflationsrate angestiegen wären:

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Alternativ (https://freeimage.host/i/HZIkFSe)


Wenn man jetzt den Zeitraum ab 2020 betrachtet bräuchte es 2023 zusätzlich zu den schon vereinbarten 3.35% eine Erhöhung von etwa 11% um unser Einkommensniveau von 2020 in Relation zur Preisentwicklung wiederherzustellen.

Ich denke das muss man seinen Kollegen hier klar machen. Wir werden für den selben Job 11% schlechter bezahlt als es noch vor 3 Jahren der Fall war. Deshalb sind die anstehenden Tarifvertragsverhandlungen alles andere als Trivial. Falls der MB zu alter Stärke findet und wieder bei 1.17% pro Jahr landet, dauert es ca. 6-7 weitere Jahre, bis wir wieder bei 2020 landen.

Kleiner Hinweis noch: Ich bin Arzt und kein Ökonom, falls das jemand nachrechnet und Fehler findet bitte ich um Vergebung.

Dooly
28.07.2023, 15:20
Danke für die Überlegungen und das Teilen. Das deckt sich mit den Aussagen des MBs, die er häufiger in Social Media tätigt. Die Anhänge kann ich leider nicht sehen. Wir haben seit Oktober 2021 dasselbe Gehalt ohne Steigerungen. Ist echt schon krass, wo man eigentlich mit der Pandemie die Jahrhundertchance hatte. Ab jetzt wird es eher schwieriger eine angemessene Erhöhung zu erreichen. Mit dem Schwerpunkt Schichtdienst der anstehenden Verhandlungen werden, selbst, wenn entsprechende Forderungen bzgl. Gehalt formuliert werden, diese dann wahrscheinlich die Bauernopfer. Ich denke, dass der MB bald die Details veröffentlichen wird.

Dooly
30.07.2023, 08:26
Verdi wird auch mit der TdL verhandeln. Jetzt kapiere ich, weshalb die Verdi Gruppe in unserem Haus seit einer Woche wieder so aktiv ist und mit dem Pavillon vorm Haus steht. Es hängen wieder einzelne Plakate, die zu Befragungen und zu Engagement einladen, herum. Mein Arbeitsplatz ist abseits, daher lauf ich nie die Hauptwege entlang, vielleicht ist es doch schon mehr. Nicht nur den Fall, dass Verdi wieder eine Pacemaker-Funktion übernimmt, lohnt es sich wahrscheinlich, den Verlauf ebenfalls zu beachten. https://zusammen-geht-mehr.verdi.de/

freak1
30.07.2023, 08:54
Unterm Strich wird trotzdem ein realer Lohnverlust zu vor 10 Jahren stehen. Alles unter +10% wäre ein Armutszeugnis.

Endoplasmatisches Reticulum
30.07.2023, 11:03
Da bin ich mir nicht so sicher.
Nehmen wir mal den VKA Ärzte EG I Stufe 1 und als Referenzrahmen 2010 vs. 2022:

Grundlohn 2022 : 2010 = 4852.02 € / 3735.91 € ≙ Faktor 1.30
Verbraucherpreisindex 2022 : 2010 = 110.2 : 88.1 ≙ Faktor 1.25
Akkumulierte Inflationsrate: 33.5 % ≙ Faktor 1.34

Nach VPI geht es uns sogar etwas besser als vor 10 Jahren, nach Inflation etwas schlechter. Da spielen halt noch andere Faktoren mit rein, wie z.B. die Veränderung der Stufenprogressionsintervalle, Entwicklung der Zuschläge und Dienstbezahlung, Intensivierung und Kondensierung der Arbeitsbelastung, Entwicklung der Steuerprogression etc. Und 2010 ist vielleicht auch ein nicht so gutes Referenzjahr, weil es da z.B. gerade einen Sprung in der Bereitschaftsdienstentlohnung von 30 % gab.

Wir haben während Corona bei extremer Arbeitslast kräftig geblutet und es ist eine bodenlose Unverschämtheit, durch die Inflation jetzt zum Dank so viel schlechter zu stehen als davor. Im Mindesten haben wir in den letzten 3 Jahren die entgelttariflichen Errungenschaften des vorausgehenden Jahrzehnts vernichtet. Wenn man aber unüberlegte Vergleichsrahmen wählt, gibt man der Gegenseite ggf. ungewollt Argumentationsfutter.

Tramaldol
01.08.2023, 19:32
Die Lösung ist der AT Vertrag...:-party

FirebirdUSA
02.08.2023, 16:53
Die Lösung ist der AT Vertrag...:-party

Aber nur wenn man die Fallstricke vermeidet... kann schnell auch nach hinten losgehen, insbesondere wenn man noch Dienste macht.

Tramaldol
02.08.2023, 18:50
Aber nur wenn man die Fallstricke vermeidet... kann schnell auch nach hinten losgehen, insbesondere wenn man noch Dienste macht.

AT ohne Dienste natürlich.
Ok bei Neurorad kaum möglich, verstehe. Ideal ist Bonus zum TV, gerne auch abhängig von der Anzahl und Schwere der Fälle. Motiviert auch nochmal besonders.

Naja und den Assis muss man die Crux mit dem TV leider lassen. Wobei die Bezahlung hier nicht so schlecht ist im europäischen Vergleich, dafür aber auch manche Aufgabe mehr, die im europäischen Vergleich die Krankenschwester mit Studium oder anderes Spezialpersonal macht. Könnte man ewig darüber diskutieren.

freak1
02.08.2023, 20:50
Das muss man sich die Dienste halt extra vergüten lassen. Als FA Tarif thrombektomierst du nachts um 3 Uhr 3 h für 90 € brutto. Wenn ich für den Dienst 1000 € bekomme, mache ich das vielleicht mit mehr Enthusiasmus. Unterm Strich bleibt für die Klinik immer noch ein satter Gewinn.

Nefazodon
02.08.2023, 20:54
Ein AT Vertrag dürfte für die meisten Ärzte/Ärztinnen im Krankenhaus keine realistische Alternative sein.

Außerdem sollte man die Wirkung von Tarifverträgen nicht unterschätzen, die schnell zu einer Basis für Verhandlungen werden können.
Werden Tarifverträge dauerhaft schlecht ausgehandelt, ist das schlecht für Alle.

Tramaldol
02.08.2023, 22:50
Ein AT Vertrag dürfte für die meisten Ärzte/Ärztinnen im Krankenhaus keine realistische Alternative sein.


Das ist ab FA/OA sehr verbreitet bis üblich und eine realistische Alternative. AT kann auch heißen, wie gesagt: TV+ Bonus. In Unikliniken eher weniger, aber dafür gibts da Karriere, neueste Geräte, Forschung.



Außerdem sollte man die Wirkung von Tarifverträgen nicht unterschätzen, die schnell zu einer Basis für Verhandlungen werden können.


So ist es

Dooly
08.08.2023, 21:36
Verdi startet nächste Woche mit den Mitarbeitendenbefragungen und parallel dazu auch mit online Infoveranstaltungen. https://zusammen-geht-mehr.verdi.de/++co++490d1466-31ef-11ee-bbf5-001a4a16012a Die Stimmung, die ich so mitbekomme, ist nach der monatelangen Nullrunde mit der VKA von diesem Jahr negativ. Das macht hoffnungslos. Wenn Verdi verkackt, zieht sie uns runter. Vielleicht ist es vorteilhaft dieses Mal irgendwas bzgl. Dienste auszuhandeln. Das ist wahrscheinlich im ärztlichen Bereich speziell genug, dass Verdi weniger Einfluss hat.

Qwert1133
09.08.2023, 12:54
Das halt ich für keine sinnvolle Idee. Es gibt genug ja auch einige Abteilungen/Arbeitsbereiche in denen über lange Phasen keine Dienste/Schichtarbeit anfällt. Da die Schichtzulagen auch vom Grundgehalt berechnet werden muss das Unbedingt a die Inflation angepasst werden. Ich befürchte aber dass es eine enttäuschende Grundgehalterhöhung und dafür leicht erhöhte Schichtzulagen kommen werden, weshalb die große Tarifkommission mit großen Bauchschmerzen zustimmen musste… Ohne die genauen details zu kennen habe ich das Gefühl dass sich ggf. eine vollständige Tarifkündigung und Wechsel in den VKA Tarifvertrag am meisten lohnen würde (Wöchentliche Arbeitszeitreduktion um 2h, 31 Urlaubstage, gleiches Gehalt)

Dooly
09.08.2023, 14:52
Das ist nicht meine Idee, sondern meine Rezeption der gegebenen Situation. Ich selbst hab glücklicherweise absolut gar nichts mit Diensten zu tun.

Qwert1133
20.09.2023, 13:19
Ich denke auch VKA ist in etwa Maßstab. Ich erwarte hinsichtlich Gehalt etwas weniger, Laufzeit ähnlich sowie Einmalzahlung und Nullmonate. Verdis Beschäftigtenbefragung läuft noch bis Ende September und am 11.10. will sie ihre Forderungen veröffentlichen - da bin ich erst mal gespannt drauf.

Ich zitiere dich mal hier, damit der Thread auch mal wieder nach oben geschoben wird ;-).
Ich befürchte wie du, dass sich unser Tarifabschluss kaum vom VKA Abschluss unterscheiden wird. Ich frage mich aber ob es dem MB es nicht selbst ein wenig merkwürdig vorkommt, dass wir an der Uniklinik bei 5% längerer Wochenstundenzahl das gleiche verdienen wie die VKA Ärzte, welche zusätzlich noch 31 Urlaubstage haben? Aber sowas passiert eben, wenn man zwischendurch (sehr) schlecht verhandelt hat.

Insgesamt wundere ich mich auch, dass 10 Tage vor dem Auslaufen des aktuellen Tarifvertrags noch nicht mal die Forderungen bekannt gegeben werden.

Von den nach den desaströsen Tarifverhandlungen 2022 gelobten Besserungen fehlt ebenfalls jede Spur:



Die GTK ist von der Notwendigkeit einer grundsätzlich anderen und intensiveren Vorbereitung der ab Oktober 2023 anstehenden Tarifverhandlungen überzeugt. Das betrifft zum einen den Inhalt der zu erwartenden Auseinandersetzung, also Kündigungen und Forderungen. Zum anderen betrifft das aber auch die Vorbereitung des Verbandes auf eine zu erwartende längerfristige Auseinandersetzung und nicht zuletzt die Vorbereitung der betroffenen Mitglieder. Der nunmehr festgelegte Zeitplan und die Eckpunkte einer Tarifinitiative für die Ärztinnen und Ärzte an den Uniklinika stellt damit zwar einerseits eine Reaktion auf die Rückmeldungen dar, soll aber auch und gerade neue Möglichkeiten generieren, mit dem Verhandlungsgegenüber TdL zukünftig grundsätzlich anders verhandeln zu können.

Die Landesverbände werden daher noch in diesem Herbst mit einem Dialog über die zukünftige Ausrichtung der Tarifpolitik für die Universitätsklinika beginnen. Hierzu werden sowohl Netzwertreffen vor Ort wie auch im Online-Format stattfinden, in denen wir vor allen Dingen Ihre Sicht auf die Arbeitsbedingungen und die notwendigen Änderungen erfahren wollen. Zugleich sollen diese Treffen aber auch der Vernetzung untereinander und mit dem Verband sowie dem Aufbau von belastbaren Strukturen für die zu erwartende Auseinandersetzung mit der TdL dienen. Zugleich wollen wir mit Ihnen aber auch darüber diskutieren, was aus Ihrer Sicht notwendig ist, einen – möglicherweise auch langen – Arbeitskampf erfolgreich zu führen.


Zumindest ich habe nichts von einem dieser angekündigten Online-Netzwerktreffen erfahren. Wie man es besser macht zeigt ausgerechnet VERDI, wo in der Klinik zahlreiche Plakate&Flugblätter ausliegen, auf welchen zu offenen Informationsabenden eingeladen wird und Mitgliederbefragungen stattfinden. Wenn ich als tarifpolitisch interessierter Mitarbeiter kurz vor dem Auslaufen des Tarifvertrags nichts vom MB mitbekomme, darf man sich nicht wundern, wenn es um die Polarisierung inkl. eventuell benötigter Streikbereitschaft der Ärzteschaft schlecht bestellt ist. Unterdessen erscheint es dem MB wichtiger die Krankenhäuser am heutigen Protesttag zu unterstützen.