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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Syrien-ISIS-Irak-Diskussion



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Gast26092018
23.11.2015, 20:27
Kurdish forces dig in just outside ISIS headquarters in Raqqa (http://edition.cnn.com/2015/11/23/middleeast/syria-isis-raqqa-front-line-walsh/)

HannaLuisa
24.11.2015, 13:43
Bitte unterschreibt und verbreitet folgende Petition, die ich sehr sinnvoll finde!
Die Waffenlieferungen in den Nahen Osten müssen aufhören!
http://www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/keine-waffen-nach-nahost.html

Autolyse
24.11.2015, 15:58
Erklär mir mal bitte wie ein Dolphin-II die "Besatzung" fördert.

Gast26092018
24.11.2015, 17:16
Abgeschossenes Kampfflugzeug
Putin droht mit „ernsten Konsequenzen“
„Helfershelfer von Terroristen“: Russlands Präsident hat die Türkei nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs heftig kritisiert. (http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/abgeschossenes-kampfflugzeug-putin-droht-mit-ernsten-konsequenzen-13928945.html)

Die Türkische Regierung sollte aufhören mit dem Feuer zu spielen, sonst verbrennen die sich noch die Finger :-?

Christoph_A
24.11.2015, 17:26
Der einzige, der sich hier die Finger verbrannt hat, war Papa Putin. Der kennt jetzt seine Grenzen, ausgetestet hat er sie ja oft genug. Blöd nur, daß so eine F16 halt kein Kuscheltierchen is....und ein Nato Staat nicht die Krim.

Gast26092018
24.11.2015, 18:26
Wir werden ja hoffentlich bald erfahren wer welchen Luftraum verletzt hat!

Absolute Arrhythmie
24.11.2015, 18:37
Wir werden ja hoffentlich bald erfahren wer welchen Luftraum verletzt hat!

Glaubst du?

el suenio
24.11.2015, 19:00
Da ich gerade in der Türkei bin, warte ich auch schon die ganze Zeit drauf, dass sich mal klärt, was da los war. Zumal Putin von ernsten Konsequenzen sprach. Aber ich muss auch sagen, dass sich die Politik für mich im Moment häufig wirklich anhört wie Kindergarten große Gruppe. So nach dem Motto "Du hast was Böses gemacht, da mache ich noch was viel Schlimmeres". Kann man sich da nicht mal zurück nehmen? Aber das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich mit Politik nichts anfangen kann.
Wenn man da an der Grenze rumfliegt und auf keine Meldung reagiert, muss man sich doch nicht wundern, wenn irgendwann mal was passiert. Falls es denn so war. Sicher ist das jetzt ein schlimmes Ereignis für Russland, aber gleich mit einem Gegenschlag zu drohen, ist das Dümmste überhaupt. Die sollen alle mal ihre Käfte auf den IS bündeln und sich nicht gegenseitig bekriegen, dann gäbe es vllt. noch Chancen in Zukunft.

Gast26092018
25.11.2015, 17:50
Glaubst du?
Das lässt sich ja leicht durch Radaraufnahmen belegen

Nur 17 Sekunden im türkischen Luftraum (http://www.welt.de/politik/ausland/article149252655/Nur-17-Sekunden-im-tuerkischen-Luftraum.html)

Das war eine reine Provokation durch die Türken...nichts anderes :-? Das war keine richtige Verletztung.
Putin wird nun als Reaktion ein Flugabwehrsystem in Syrien installieren und mehr Jagdflugzeuge als Geleitschutz einsetzen.

Wenn das mit dem Flugabwehrsystem wirklich durchgesetzt wird müsste künftig Russland immer um Erlaubnis gefragt werden, bevor Flugzeuge Syrien überfliegen:-nix

Kackbratze
25.11.2015, 18:40
Da hat sich Erdogan nicht bloss ins Bein sondern eher in den Unterleib geschossen....

Gast26092018
25.11.2015, 20:50
Auf phoenix läuft eine interessante Doku.

Gast26092018
26.11.2015, 20:18
So, die ersten Raketen sind schon in Latakia in Stellung gebracht worden, Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei bald in Kraft. Das war wirklich ein Tritt in den eigenen Hintern. Erdogan soll seine Zunge hüten, sonst wird sein neuer schicker Präsidentenpalast dem Erdboden gleich gemacht :-? Die haben sich nicht einmal entschuldigt...

Ich mein Putin hatte in seiner Rede vollkommen recht. Die Türkei finanziert und verdient ein haufen Geld an der IS-Organisation. Die kaufen ja das ganze Öl abd und schmuggeln Waren...
Die tun nichts dagegen.

HannaLuisa
26.11.2015, 21:34
Terrorgruppe IS: wie der Westen ein Monster schuf

Von "Krieg" spricht der französische Staatspräsident Hollande nach den Anschlägen in Paris. Von "Krieg" sprach auch George W. Bush nach den Anschlägen auf das World Trade Center 2001 in New York. Die Rhetorik ähnelt sich, die Konsequenzen glücklicherweise noch nicht ganz. Während die französische Armee ihre Luftangriffe auf die IS-Hochburg Rakka zwar verstärkte, marschierte US-Präsident Bush mit seinen Alliierten in den Irak ein. Und eben jener Irak-Krieg und das Verhalten der Besatzer sind maßgeblich verantwortlich für den Aufstieg des sogenannten "Islamischen Staates".

In den Widerstand getrieben
So stürzten die Kriegsallianz nicht nur den irakischen Diktator Saddam Hussein, sondern entließ dann auch alle Mitglieder der "Baath"-Partei Husseins aus Militär, Verwaltung und Geheimdienst, entmachtete so das sunnitische Establishment im Irak. Dieses Dekret, das vor allem mit dem damaligen Vertreter der USA im Irak, Paul Bremer, in Verbindung gebracht wurde, trieb die Sunniten im Irak in den Widerstand.

"Paul Bremer hat in meinen Augen eine der katastrophalsten Fehlentscheidungen der ganzen Irak-Geschichte getroffen. Die irakische Armee beispielsweise komplett aufzulösen war ein Schwachsinn ohne Gleichen", sagt der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Klaus Naumann im Panorama-Interview. Denn der Erlass kam quasi einem Berufsverbot gleich. Man hätte zumindest den "Mitläufern" des Regimes eine materielle Perspektive geben müssen, so Naumann.

"Feinde, die keine Feinde hätten werden müssen"
Doch nichts dergleichen geschah. Die USA installierten eine irakische Regierung, die von Schiiten dominiert wurde. Die USA verstärkten mit ihrer einseitigen Politik so die Konflikte zwischen den Religionsgemeinschaften.

"Man hat sich Feinde geschaffen, die am Anfang keine Feinde hätten werden müssen. Das waren Karriereoffiziere, das waren Leute, die vorher nie bei irgendwelchen dschihadistischen Gruppen waren. Und diese Leute haben nun nach Wegen gesucht, wie sie wieder an die Macht kommen können“, sagt Christoph Reuter, der für das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" das Entstehen des IS beobachtet hat. Viele der ehemaligen Saddam-Leute seien im Widerstand gegen die Amerikaner gewesen, und einige dieser Leute seien "die Schöpfer des IS geworden".

Fanatischer Glaube und strategisches Kalkül
So legen Dokumente des Islamischen Staates den Schluss nahe, dass einflussreiche Ex-Geheimdienstleute von Saddam Hussein und religiöse Fanatiker ihre gemeinsame Zeit in US-Gefangenschaft nutzten, um Kontakte zu knüpfen und den IS quasi am Reißbrett zu planen. "Der fanatische Glaube der einen und das strategische Kalkül der anderen - diese Kombination der Gegensätze macht den Kern des IS-Erfolges aus", so Reuter.

Nach 2010 setzten diese Leute ihren Plan dann Schritt für Schritt in die Tat um. Der Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges bot ihnen dort einen Rückzugsraum, indem sie Stadt für Stadt unter ihre Kontrolle brachten und so ihre Machtbasis ausbauten. "Der IS spielt mit seinem Image. Dass da im Inneren Leute sitzen, die sich nur um Machtausdehnung und Kontrolle kümmern, das wird nie nach außen getragen, weil das hat ja keinen Sexappeal", erklärt Reuter weiter. "Was nach außen getragen wird, ist 'Wir sind Gottes Speerspitze im Kampf und wir werden die bestehende Ordnung stürzen!'“

Langfristige Strategie gefordert
Der Umgang mit dem IS benötigt eine langfristige Strategie für den Irak und Syrien, meint der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz. Polenz hatte jahrelang den Vorsitz im Auswärtigen Ausschuss. "Man muss eine klare politische Vorstellung haben, wie die Zukunft des Iraks und die Zukunft Syriens anschließend aussehen sollen und diese Vorstellung muss so konkret sein, das Syrer und Iraker sie erstrebenswert finden und sich auch aus diesem Grund im Kampf gegen den so genannten Islamischen Staat engagieren". Das sei wichtig, denn Polenz glaubt nicht, dass Amerikaner, Franzosen und Russen mit Bodentruppen eingreifen würden.

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2015/Terrorgruppe-IS-wie-der-Westen-ein-Monster-schuf,terroris100.html

Christoph_A
27.11.2015, 08:24
Ach Maximus, meinst Du im Ernst, daß Papa Putin sich in einen Krieg mit der Türkei ziehen lässt, der is zu pragmatisch, um nicht zu wissen, daß er null Chancen hätte, daraus lebend hervorzugehen, wie wir übrigens wohl alle.
Was diese Sanktiönchen angeht, so is das das Gebell eines getroffenen Hundes. Das passiert, wenn man ständig seine Grenzen austestet, in dem Fall hat ihm halt mal einer auf die Fingerchen geklopft, nächstes Mal wird er keinen Nato Staat mehr überfliegen, er kennt jetzt die Grenzen seiner "Supermacht".
p.s.: So weit solls noch kommen, daß man sich dafür entschuldigen muß, sein Territorium zu verteidigen. Da können die Russkis wohl lange warten. Ich bin wirklich kein Freund vom Erdogan, aber dem kleinen Zündler aus St.Petersburg mal einen mitzgeben, das war überfällig gewesen.
Und jetzt sollten sich alle wieder denjenigen zuwenden, die wirklich einen Tritt in den Allerwertesten brauchen, nämlich dem IS.

Gast26092018
27.11.2015, 18:00
@Christoph: Das glaubst du doch selbst nicht oder? Denkst du die NATO würde sich mit Russland anlegen? Alles was die können ist drohen und labern:-nix
Erdogan unterstützt den Terror, jedenfalls tut er nichts wirksames um den Terrorismus einzudämmen. Und von Demokratie und Meinungsfreiheit hält er auch nichts.
"Sanktiönchen"? Weist du wieviel Milliarden von Dollar hier im Spiel sind?

Wir werden ja sehen, ob die Türkei es noch einmal wagen würde ein Flugzeug abzuschießen.

Russische S-400-Flugabwehr: Hightech-Raketen verschärfen Situation in Syrien (http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-verlegt-flugabwehrraketensystem-s-400-nach-syrien-a-1064527.html)

Solara
27.11.2015, 18:17
Wenn ein NATO-Mitglied aktiv angegriffen wird, was denkst du, Maxi, passiert dann?

Wenn die Russen tatsächlich so blöd waren, die Grenze zu überschreiten (und Schweden hat ja auch mehrfach über eine Verletzung der Hoheitsgebiet durch russische Uboote und Flugzeuge geklagt) und selbst auf Vorwarnungen nicht reagieren, dann sind sie selber schuld. Warum soll man ihnen sowas durchgehen lassen? Warten darauf, wie weit sie gehen werden?

Kackbratze
27.11.2015, 18:27
Die NATO verletzte auch regelmäßig bei "Aufklärungsflügen" russischen Luftraum via Estland oder am Nordpol, aber das ist ja auch was ganz anderes....

Solara
27.11.2015, 18:34
Sollen sie halt auch abschiessen ... Wobei Estland ja kein Russland ist?

Gast26092018
27.11.2015, 18:45
"via Estland"

Ich mein natürlich wird Putin nicht direkt die Türkei angreifen. Aber wenn die Türken nochmal so etwas wegen einer minimalen Luftraumüberschreitung veranstalten wird es einen Gegenschlag geben!

Erdogan denkt er kann sich immer hinter seinem "Schutzschild" Nato verstecken und machen was er will:-nix :-?

Christoph_A
27.11.2015, 18:57
Den Gegenschlag wird Papa Putin nicht übetleben, also wirds militärisch nix geben. Und der Wirtschaftsriese Russland kann ja allen sooooo wehtun.
Es war ein try and error Spielchen der Russen, jetzt wissen die, wo sie stehen. Und jetzt sollte man sich wieder der Realpolitik zuwenden!