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Oh Mann, haben heute schon mal den Kaufvertrag fürs Häuschen zugeschickt bekommen. Wer könnte sowas denn am besten prüfen/gegenlesen?
"Hinsichtlich dieser Grundpfandrechte vereinbaren die Vertragsteile bereits jetzt folgendes:
Zahlungsansprüche, durch die die Grundpfandrechte erstmals valutiert werden, wer- den mit der Maßgabe, dass sie zur Bezahlung des Kaufpreises gemäß den Regelungen in § 6 dieser Urkunde zu verwenden sind, bereits jetzt an die Verkäuferin abgetreten. Deshalb dürfen Gläubiger diese Grundpfandrechte bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises und Eigentumsumschreibung des Vertragsgegenstandes auf die Käufer nur als Sicherheit für solche Zahlungen verwenden, mit denen der Kaufpreis bezahlt wird bzw. eingetragene Grundpfandrechte abgelöst werden."
Ich habe keine Ahnung, was das bedeutet :-oopss
Ich bin kein Experte, aber denke:
Du darfst bereits jetzt Grundpfandrechts auf das Grundstück eintragen lassen, aber nur solche, die der Finanzierung des Hauses dienen. Sprich: Die Bank braucht eine Sicherheit für euer Darlehen, das ist das vorhandene Grundstück / Haus. Ihr seid aber Eigentümer erst nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises (und Eintragung im GB) - zahlen könnt ihr aber nicht ohne das Darlehen der Bank, das ihr aber nur bekommt wenn ihr Haus und Grundstück als Sicherheit eintragen lasst. Damit würde es sich im Kreise drehen; daher die Klausel, dass ihr bereits das Grundstück als Sicherheit nutzen könnt um die Finanzierung zu ermöglichen.
Ihr könnt aber das Grundstück nicht als Sicherheit angeben um zum Beispiel einen Auto-Kredit zu bekommen.
Habt Ihr das Haus denn mittlerweile gesehen? Ich finde es etwas eigenartig, ein Haus zu kaufen, dass ich nur aus Erzählungen und Bildern kenne.
Ich ehrlich gesagt auch :-blush vor allem, du weißt doch noch gar nicht wie der neue Job ist. Vielleicht passt da ja was nicht und du musst dir relativ schnell wieder was neues suchen. Ich hoffe natürlich für euch, dass das alles so klappt wie ihr euch das vorstellt, aber ich wäre skeptisch.
Colourful
19.04.2018, 09:40
Ich wäre da auch sehr skeptisch, vor allem, weil ich nicht wissen würde, wie sich das Haus *anfühlt*, wie da die Umgebung ist, ob ich mir wirklich vorstellen kann da dann auch 20+ Jahre zu leben. Ich habe mir ja im Laufe meines Lebens schon viele Mietswohnungen angesehen und selbst da muss es passen und ich würde da nicht einziehen, ohne da nicht ein wirklich gutes Gefühl zu haben.
Ich ehrlich gesagt auch :-blush vor allem, du weißt doch noch gar nicht wie der neue Job ist. Vielleicht passt da ja was nicht und du musst dir relativ schnell wieder was neues suchen. Ich hoffe natürlich für euch, dass das alles so klappt wie ihr euch das vorstellt, aber ich wäre skeptisch.
Ich wäre auch ein bisschen vorsichtig. Zumal man Häuser nach Privatkauf erst nach 10 Jahren wieder verkaufen darf. Wir haben zwar auch spontan entschieden (nach 20 Minuten Besichtigung) aber zwischen offiziellen Kauvertrage(Notartermin) und Erstbesichtigung konnten wir das Haus noch ein paar mal sehen. Sodass wir da noch hätten zurücktreten können.
Aber der Papa hatte es doch gesehen oder? Wenn da das vertrauen stimmt, geht es ja auch noch.
Nein, stimmt so nicht. Wenn man die Immobilie selber bewohnt, sind es nur drei Jahre. Und auch die gelten nur, wenn man seit Kauf nicht durchgängig das Hause selber bewohnt hat. Ansonsten kann man nämlich bei konsequenter Eigennutzung auch früher ohne anfallende Steuer verkaufen.
Rhiannon
19.04.2018, 18:57
Unsere Bodenplatte wurde heute beginnen und soll morgen fertig gegossen sein. Endlich sieht’s auf dem Grundstück mal so richtig nach Fortschritt aus.
vanilleeis
19.04.2018, 19:29
Ich wäre auch ein bisschen vorsichtig. Zumal man Häuser nach Privatkauf erst nach 10 Jahren wieder verkaufen darf. Wir haben zwar auch spontan entschieden (nach 20 Minuten Besichtigung) aber zwischen offiziellen Kauvertrage(Notartermin) und Erstbesichtigung konnten wir das Haus noch ein paar mal sehen. Sodass wir da noch hätten zurücktreten können.
Aber der Papa hatte es doch gesehen oder? Wenn da das vertrauen stimmt, geht es ja auch noch.
Warum sollte ich mein Eigentum nicht verkaufen dürfen? Du darfst immer, nur fällt dann Spekulationssteuer an. Und diese auch nur, wenn Du das Haus nicht selber genutzt hast, bzw. dann nicht, wenn Du die Immobilie mindestens im Jahr des Verkaufs und in den beiden Jahren zuvor selbst genutzt hat.
Wir gucken es uns ja an, heute. Und vorher unterschreibe ich natürlich nichts. War aber gut, den Vertrag mal zu studieren, diverse Anmerkungen hätte ich schon und würde dann auch noch mal jemanden drauf gucken lassen und mir Unklarheiten erklären lassen.
Vor dem Haus haben wir sogar noch eine zweite Besichtigung von einem Haus, das total klasse aussieht (von innen besser als das andere, mehr moderne Standards, besserer Grundriss etc) und auch nur 10min vom Klinikum entfernt, ABER völlig eingebaut in einer Häusersiedlung. Ich glaube, da kriege ich Platzangst. Aber ansehen werden wir es uns trotzdem.
Bei dem anderen Haus weißt du aber auch nicht, ob es nicht in den folgenden Jahren zugebaut wird. Meine Eltern hatten beim Bau 1990 kilometerweit freie Sicht und seit ca. 5 Jahren stehen die ersten Häuser direkt an der Grundstücksgrenze.
Hoppla-Daisy
20.04.2018, 06:05
Und: Unterschätzt nicht die Kosten von notwendigen Modernisierungen, die bei einem älteren Haus natürlicherweise eher anfallen werden als bei einem jüngeren (Dach, Heizung, Abwasserrohre, Fenster...).
Was das Freistehen des Hauses angeht, hat Salzi ja schon was geschrieben. Da Bauland immer knapper wird, werden auch Äcker zu Bauland gemacht, und dann hat man plötzlich auch Nachbarn.
Feuerblick
20.04.2018, 06:07
Wobei es auch drauf ankommt, wo das Haus steht und wann es gebaut wurde. In vielen Gegenden (so auch hier bei uns) bestehen Grundstücke heute aus dem Platz für das Haus und rundherum einen fast nur handtuchbreiten Garten. Früher, also zur Zeit, in der unser Haus gebaut wurde, waren die Grundstücke noch riesengroß. Heißt: Es gibt Gegenden, da bist du mit einem freistehenden Haus sehr viel näher bei den nächsten Nachbarn als in anderen.
Bei uns ist zur Zeit der neueste Trend, dass man auf die großen Grundstücke noch ein zweites Haus reinbaut. Da hat dann keiner mehr so wirklich Platz.
vanilleeis
20.04.2018, 13:39
Hat einer von Euch schon mal MAler- oder Fussbodenarbeiten eines Neubaus steuerlich geltend gemacht? So wie ich es verstehe, müsst es gehen, wenn die Ummeldung vor Rechnugnserstellung erfolgt ist. Ich bin mir aber nicht sicher
Sebastian1
20.04.2018, 16:00
Damit nicht, aber mit Installateurs- und Gartenbauerrechnungen. Wurde damals problemlos anerkannt. Wichtig ist nur, dass der Anteil der Lohnkosten explizit hervorgeht.
vanilleeis
20.04.2018, 16:54
Installateur? Echt? Aber nicht für die Neuanlage der Heizung oder?
Rhiannon
20.04.2018, 17:51
Unsere Bodenplatte ist fertig. Und die Kalenderwoche für den Hausaufbau steht auch fest. Ich würd euch ja alle zum Richtfest einladen, aber dann wird’s zu voll ;-)
vanilleeis
20.04.2018, 18:17
Bei uns gehts in KW 18, also in anderthalb Wochen, los. Im Moment warte ich auf Angebote vom Tiefbauer und Maler. Ich bin gespannt, was da für Hammer auf uns warten. Was muss man so für Malerarbeiten rechnen? Hat da jemand eine Größenordnung? Auf jeden Fall habe ich noch nie so viel Geld in so kurzer Zeit verbraten
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