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Sebastian1
04.04.2018, 19:56
Kann ich nur unterschreiben.
Hoppla-Daisy
04.04.2018, 21:15
Interessant finde ich, dass z. B. bei Immobilienscout24, wo die Wohnung auch angeboten wird (und man dann dummerweise Maklergebühren zahlen muss, was ich jedoch nicht muss, da ich mich direkt an den Bauherrn gewendet habe), bei den beispielhaften Finanzierungsberechnungen ("kann ich mir diese Wohnung leisten?") auch danach gefragt wird, ob man im medizinischen Bereich arbeitet....
Weiß da jemand mehr, was das soll?
vanilleeis
05.04.2018, 15:33
Ne, so eine Frage ist mir nicht begegnet bei unserer Finanzierungssuche. Was ich aber merkwürdig finde, ist, dass Du die Wohnung vom Bauträger kaufen kannst, wenn der Makler schon einen Vermittlungsauftrag hat. Eigentlich geht das nicht
Gast26092018
05.04.2018, 21:04
Ich habe mir auch überlegt eine Wohnung zu kaufen irgendwann in 5 Jahren. Aberdie Preise sind horrend! Da geht nichts unter einer halben Million :-nix und die wirtschaftliche Zukunft meiner Stadt ist auch zu unsicher...da es einen enormen Wandel geben wird, was die Industrie betrifft.
Habt Ihr Bausparverträge gehabt? Lohnt sich so etwas?
vanilleeis
06.04.2018, 08:06
Ich habe mir auch überlegt eine Wohnung zu kaufen irgendwann in 5 Jahren. Aberdie Preise sind horrend! Da geht nichts unter einer halben Million :-nix und die wirtschaftliche Zukunft meiner Stadt ist auch zu unsicher...da es einen enormen Wandel geben wird, was die Industrie betrifft.
Habt Ihr Bausparverträge gehabt? Lohnt sich so etwas?
In der aktuellen Zinslage bloss keine neuen BSV abschließen! Der einzige, der davon profitiert, ist derjenige, der ihn Dir vermittelt und extrem hohe Provisionen kassiert. Wenn Dich das Thema interessiert, gibt es Unmengen an Infos darüber, musst Du halt mal googeln
Gast26092018
06.04.2018, 08:21
Aber die Zinsen sind aktuell so niedrig und viele sind de Meinung das sie nur steigen können :-nix naja ich wurde vor 4 Monaten von meiner Finanzberaterin überredet :-blush habe einen bei Wüstenrot 1,25% Darlehenszins bei 40% Besparung abgeschlossen. Das war wohl ein Fehler :(
Sebastian1
06.04.2018, 08:28
Najein.... ich lasse mir grade einen alten auszahlen und werde einen neuen abschliessen, bewusst mit niedrigstmöglichem Zinssatz. Einfach aus folgender Konstellation heraus:
- VL vom Arbeitgeber mitnehmen. Sind bei 2 Personen nur 12 Euro im Monat, aber immerhin.
- Aktuelles Immobiliendarlehen kann ich nicht mehr als unabhängig vom BSV ohnehin schon sondertilgen, da ich (eben wegen des Zinssatzes) ein Forward-Darlehen dingfest gemacht habe, da ich mutmaße, das zum Ende der Zinsbindung die Zinsen schlechter sein dürften als jetzt der resultierende AUfschlag für das Forwarddarlehen. Heisst aber, das ich die dann gebuchten Darlehenssummen auch abnehmen muss. (Da sind zukünftige Sondertilgungen schon mit eingerechnet.)
- Wenn die Anschlussfinanzierung läuft, kann ich einige Jahre später aus dem jetzt geschlossenen BSV einen extrem günstigen Kredit aufnehmen und daraus massiv sondertilgen (oder aber allfällige Reparaturen am Haus durchführen etc.), wobei der Zinssatz entsprechend wesentlich niedriger ist als beim Darlehen selbst.
Der Profit stammt daher nicht aus einer guten Verzinsung des BSV, sondern aus einer deutlichen Zinsersparnis aus dem Darlehen.
Aber das ist eben eine spezielle Situation.
.
Würde ich jetzt auch nicht zwingend als Fehler ansehen. Mann muss es einfach durchrechnen. Als Geldanlage mit Verzinsung sind BSV aktuell nicht attraktiv (wie ja fast jede festverzinste Anlageform). Wenn man aber später aus dem BSV die Kreditoption ziehen will, dann kann es bei (prognostiziert ansteigendem Zinsniveau) sehr wohl Sinn machen den jetzt abzuschließen.
Gast26092018
06.04.2018, 13:05
Ja, das war auch das Argument meiner Beraterin. Die meinte es mache nur Sinn, wenn ich auch wirklich vorhabe eine Immobilie zu kaufen. Wegen dem Darehenszins
Es gibt manche Mediziner, die einen BSV eröffnen und erst mal nur die Gebühren bezahlen. Die lassen es dann ruhen. Nur für die Zinssicherung.
Relaxometrie
06.04.2018, 21:31
Beim Erwerb von Immobilien sollte man meiner Meinung nach auch bedenken, daß sie immobil und unfrei machen können. Wenn man sich in der Lebens- und Berufsplanung sicher ist, sich geographisch nicht mehr weit vom Fleck bewegen zu wollen/ müssen, ist die Freiheit, die man im Eigenheim hat, natürlich wunderbar.
Wenn man sich vor dem Kauf überlegt, daß man die Immobilie im Zweifel auch wieder verkaufen oder vermieten würde, ist es auch ok.
Ich kenne aber auch Beispiele von Menschen, die meiner Meinung nach Opfer ihres Eigenheims geworden sind; und zwar nicht finanziell gesehen.
Insofern sollte man vor dem Erwerb einer für die Eigennutzung vorgesehenen Immobilie gründlich überlegen, wie freiheits- und veränderungsliebend man ist.
Leider hat man nicht immer die Wahl. Hab neulich mal beim Immoscout eine bestimmte Region angeschaut. Ergebnis: 2 Objekte bei Vermietung und 140 bei Verkauf.
Gast26092018
06.04.2018, 22:04
Ursprünglich war mein Plan zu kaufen eine Weile drin zu wohnen und dann zu vermieten und irgendwann verkaufen. Als eine Art Altersvorsorge....
Relaxometrie
06.04.2018, 23:07
Leider hat man nicht immer die Wahl.
Klar gibt es Situationen, in denen man vielleicht sogar kaufen muß. Oder es passt eben einfach in den Lebensentwurf hinein.
Ich wollte den Eigenheimkauf auch nicht schlecht machen; sondern als einen Aspekt in die Diskussion einwerfen, daß der Eigenheimkauf meiner Meinung nach schnell mal idealisiert und als das Nonplusultra dargestellt wird; was es eben nicht in allen Situationen ist.
Gast26092018
07.04.2018, 07:04
Ich zahle monatlich fast 1000 Euro Miete und finde das enorm viel. Bei so hohen Mietpreisen macht es vielleicht Sinn zu kaufen. Ich würde vielleicht meinen Vermieter fragen, ob er mir meine Wohnung verkauft. Aber ich bezweifle das er das in 5 Jahren schon tun würde. Er hat die Wohnung selbst erst vor 5 Jahren neu gekauft.
Relaxo hat bestimmt nicht Unrecht mit dem, was sie sagt. Wobei man ja durchaus auch Eigentum wirklich wieder verkaufen kann, wenn sich die Lebensumstände ändern. Interessanterweise ist es in anderen Ländern ja sogar so, dass bei von Anfang an klarem Wissen, dass man nur kurz am Ort sein wird, sogar gekauft wird. Als ich zum PJ in Irland war, haben die SHOs, die im Halbjahres- maximal Ganzjahrestakt geplant die Stelle wechseln und da auch quer durchs Land ziehen, alle Häuser gekauft und sie dann eben nach kurzer Zeit wieder verkauft. Zu mieten wäre keinem in den Sinn gekommen.
Das wird er nicht tun weil aktuell noch die Spekulationssteuer anfallen würde. Um die zu vermeiden muss er sie 10 Jahre halten oder selber genutzt haben.
Mit der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Grunderwerbssteuer + Notar- und Gerichtskosten macht das in Deutschland leider nicht viel Sinn.
Das wird er nicht tun weil aktuell noch die Spekulationssteuer anfallen würde. Um die zu vermeiden muss er sie 10 Jahre halten oder selber genutzt haben.
Aber das Selbernutzen ist ja der Sinn dahinter. Die Frage ist ja, macht mieten wirklich Sinn, wenn man es kaufen kann und u.U. niedrigere monatliche Raten hat... :-nix
Mit der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Grunderwerbssteuer + Notar- und Gerichtskosten macht das in Deutschland leider nicht viel Sinn.
Zumindest bei der Grunderwerbssteuer soll sich ja demnächst was tun. Familien mit Kindern sollen Freibeträge bekommen, es war ja sogar mal ein Freibetrag generell im Gespräch...
tragezwerg
07.04.2018, 09:16
Zumindest bei uns in der Region sind die Mietpreise so sehr am steigen, dass sich der Immobilienkauf fast immer lohnt. Ich zahle aktuell ca. 500 Euro/Monat weniger für den Kredit (Neubau) als wenn ich in einem vergleichbaren Haus zur Miete wohnen würde. Mit dem Vorteil in 20 Jahren ein eigenes Haus zu haben, was ja auch eine gute Altersvorsorge ist (immerhin machen Mietkosten einen Großteil der monatlichen Ausgaben aus).
@ Relaxometrie
Ich wollte Deinen Bemerkung nicht werten.
Ich hoffe, dass ich beim nächsten Umzug nicht direkt kaufen muss. Ich würde schon gerne erst in der Region leben und arbeiten, bevor ich mich "anbinde".
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