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freak1
29.09.2023, 22:38
12,5% wäre wenigstens mal angemessen. Denke der MB lässt sich am Ende auf 3.x % und eine Einmalzahlung runterhandeln. Wäre ja nicht der erste Verkauf der Seele.

Dooly
30.09.2023, 09:54
Stimmt, hab diesen Monat knapp 175 € brutto mehr Geld bekommen. And I think that is beautiful.
33557

blaabc
30.09.2023, 11:23
Bei meinem Gehalt lande ich bei 12,5% mehr Brutto bei 6,5% Netto. In Anbetracht der Inflation... Wobei ich ebenso glaube, dass maximal 4% Brutto ab Oktober rausspringen, also dicke 2% Netto.

dissection
02.10.2023, 21:57
Kleine Erinnerung dass Lauterbach Feind unseres Berufsstandes bleibt und dass die SPD angesichts des wachsenden Wohlstandsgefälles (aufgrund der expansiven Geldpolitik der letzten 14 Jahre) die Lösung darin sieht die Mitglieder der erwerbsabhängigen Mittelschicht in Verteilungskämpfen gegeneinander auszuspielen: https://x.com/Karl_Lauterbach/status/1708571101972807817?s=20 In der Sozi-Bubble wird (den Reaktionen meines Umfeldes zufolge) diese Ansicht mitgetragen. Divide et impera. SPD einfach weiterhin unwählbar : )

Qwert1133
03.10.2023, 17:53
In der Sozi-Bubble wird (den Reaktionen meines Umfeldes zufolge) diese Ansicht mitgetragen. Divide et impera. SPD einfach weiterhin unwählbar

Ja, leider nicht nur da. Die beinahe hasserfüllten Kommentare in den Onlinemedien zeigen auch deutlich, dass wir auf ein Verständnis in der Bevölkerung nicht wirklich hoffen können. Am Ende müssen wir für unsere Interessen einstehen.

Die veröffentlichten Forderungen gehen schon in die richtige Richtung, aber @Dooly hat ja schon gezeigt, dass die Forderungen der letzten Runde auch in die richtige Richtung gingen und am Ende wurden 3.15% in 14 Monaten akzeptiert. Am Ende wird es wohl auf einen Abschluss in der Höhe des VKA Abschlusses, also etwa 9% in 18 Monaten hinauslaufen.
Da die TdL aktuell wohl noch nichtmal in Verhandlungstermine eingewilligt hat läuft auch schon wieder die gleiche Verzögerungstaktik der letzten Tarifrunden ungebremst weiter.

Was mich ratlos macht: Wir verdienen aktuell bei 5% längerer Arbeitszeit das gleiche wie die Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern. Die Entgelte der Kollegen steigen im April 24 weitere 4% und neue Tarifverhandlungen stehen bereits im Juli 24 an. Um da mithalten zu können, müsste der MB schon die vollen 12.5% in 12 Monaten durchdrücken - die Wahrscheinlichkeit hierfür tendiert gegen 0.

Dooly
03.10.2023, 18:26
Da die TdL aktuell wohl noch nichtmal in Verhandlungstermine eingewilligt hat läuft auch schon wieder die gleiche Verzögerungstaktik der letzten Tarifrunden ungebremst weiter.
Ah so, der erste Termin ist tatsächlich noch nicht festgelegt? Verdi wird am 26.10. starten. Verdi hatte bei der VKA Runde ordentlich reingeschissen.

blaabc
04.10.2023, 13:37
Ja, leider nicht nur da. Die beinahe hasserfüllten Kommentare in den Onlinemedien zeigen auch deutlich, dass wir auf ein Verständnis in der Bevölkerung nicht wirklich hoffen können. Am Ende müssen wir für unsere Interessen einstehen.

Die veröffentlichten Forderungen gehen schon in die richtige Richtung, aber @Dooly hat ja schon gezeigt, dass die Forderungen der letzten Runde auch in die richtige Richtung gingen und am Ende wurden 3.15% in 14 Monaten akzeptiert. Am Ende wird es wohl auf einen Abschluss in der Höhe des VKA Abschlusses, also etwa 9% in 18 Monaten hinauslaufen.
Da die TdL aktuell wohl noch nichtmal in Verhandlungstermine eingewilligt hat läuft auch schon wieder die gleiche Verzögerungstaktik der letzten Tarifrunden ungebremst weiter.

Was mich ratlos macht: Wir verdienen aktuell bei 5% längerer Arbeitszeit das gleiche wie die Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern. Die Entgelte der Kollegen steigen im April 24 weitere 4% und neue Tarifverhandlungen stehen bereits im Juli 24 an. Um da mithalten zu können, müsste der MB schon die vollen 12.5% in 12 Monaten durchdrücken - die Wahrscheinlichkeit hierfür tendiert gegen 0.

In der Tat schockierend. MB wird das aber nicht annähernd durchdrücken können, obwohl es natürlich absolut gerechtfertigt wäre. Zeit, zu gehen.

Nefazodon
04.10.2023, 15:17
Zeit, zu gehen.

Dieser Massenexodus, wie sie alle aus dem Gesundheitssystem fliehen.

Als wenn:rolleyes:

Cor_magna
04.10.2023, 15:42
Ja, leider nicht nur da. Die beinahe hasserfüllten Kommentare in den Onlinemedien zeigen auch deutlich, dass wir auf ein Verständnis in der Bevölkerung nicht wirklich hoffen können. Am Ende müssen wir für unsere Interessen einstehen.


Otto-Durchschnitt hat keine Ahnung, was im Krankemhaus hinter den Kulissen abgeht.
Meiner Erfahrung nach, sind die meisten "normalen" Arbeitnehmer (9 to 5 Job) schockiert, wenn sie von einer Vertrauensperson (also jemandem dem sie glauben, dass er nicht übertreibt) die wahren Umstände und Situationen einer durchschnittlichen Chirurgie oder Inneren geschildert bekommt. Und sind dann auch entsprechend bereit, Ärzte zu unterstützen.

Aber wie gesagt, die meisten der Bevölkerung denken eben, Ärzte werden von der Pflege und Patienten angehimmelt und verdienen dann auch noch gut bis sehr gut. Daher der Unmut.

Aber die Zeit ist auf unserer Seite. Ohne Ärzte geht es halt nicht, das wird in den nächsten Jahren aufgrund der sich deutlich verschärfenden Persinalsituation auch noch beim letzten Uneinsichtigen ankommen.

Endoplasmatisches Reticulum
04.10.2023, 16:19
Otto-Durchschnitt hat keine Ahnung, was im Krankemhaus hinter den Kulissen abgeht.
Meiner Erfahrung nach, sind die meisten "normalen" Arbeitnehmer (9 to 5 Job) schockiert, wenn sie von einer Vertrauensperson (also jemandem dem sie glauben, dass er nicht übertreibt) die wahren Umstände und Situationen einer durchschnittlichen Chirurgie oder Inneren geschildert bekommt. Und sind dann auch entsprechend bereit, Ärzte zu unterstützen.
Richtig. Bloß war Ottos unterstellte Empörung in der Vergangenheit das vorgeschobene Rational des MB, statt ärztliche Forderungen durchzusetzen beim Knurren der Arbeitgeber den Schwanz zwischen die Beine zu klemmen und davon zu hoppeln.


Aber die Zeit ist auf unserer Seite. Ohne Ärzte geht es halt nicht, das wird in den nächsten Jahren aufgrund der sich deutlich verschärfenden Persinalsituation auch noch beim letzten Uneinsichtigen ankommen.
Ist sie das? Unser Ersatz in Form von Physician Assistants wird doch gerade salonfähig gemacht. Und was las ich hier neulich im Forum - Psychologen machen jetzt ärztliche Vordergrunddienste in der Klapse?

rafiki
04.10.2023, 16:33
Ohne Ärzte geht es halt nicht,

Ganz ohne nicht, stimmt. Aber ein Teil ist leicht zu ersetzen. Und die Ärzteschaft selbst wird sich immer mehr aufteilen in Prekariat und Privatmediziner.

Qwert1133
05.10.2023, 01:06
Dieser Massenexodus, wie sie alle aus dem Gesundheitssystem fliehen.

Als wenn:rolleyes:

Also ich bin mir sehr sicher, wenn für die meisten Facharztweiterbildungen nicht 5-6 Jahre Klinik im Abhängigkeitsverhältnis Pflicht wären, würden die Kliniken jetzt schon sehr viel schlechter dastehen. Die wenigsten sind doch bereit zu den dortigen Arbeitsbedingungen freiwillig zu arbeiten. Eine Flucht aus dem deutschen Gesundheitssystem ist zumindest für einige eine Option, für andere bieten MVZs attraktive Arbeitsbedingungen ohne Dienste. Zuletzt bieten Zeitarbeitsfirmen für den gebotenen Stress zumindest eine adäquate Bezahlung und kümmern sich um die Durchsetzung deiner Arbeitnehmerrechte. Ich selbst werde mit Sicherheit nicht für ein Facharztgehalt in der Klinik bleiben...

Zum Thema Exodus:
Letztens saßen doch tatsächlich unsere 3 Klinikleiter für Einstellungsgespräche mit 3 Bewerbern zusammen, allerdings ist von denen niemand aufgetaucht. Gestern bekam ich auf Facebook eine Stellenanzeige für die Chirurgie in der Uniklinik Aachen zu Gesicht. Und mehrere Internistische Kliniken meiner Uniklinik haben im Ärzteblatt stellen inseriert. Die Uniklinik Tübingen sucht mit einem heftigem Video nach Personal. Ich denke da merkt man schon ein wenig die Flucht?

Endoplasmatisches Reticulum
05.10.2023, 09:16
Ja, Chirurgie ... In Großstädten habe ich von der angeblichen Ärzteflucht noch nicht viel bemerkt, von typischen Brandfächern mal abgesehen. Die Chefärzte verhalten sich unverändert wie Lehnsherren und die Bewerber strömen nonstop nach. Ich würde Stelleninserate auch nicht überintepretieren. Auch HNO-, Derma- oder Humangenetikstellen sieht man vereinzelt. Das kann eher Timing als Not sein, oder bei jungen Chefs mit "modernem" Vertrag ggf. auch Vorgabe der HR zur "Optimierung der Talent Acquisition".

Vor der Klinikflucht steht die Fachflucht. Zumindest für alle, die noch durch die Lizensmühle Facharzt durch müssen. Wenn aber immer mehr Leute wegen der Work-Life-Balance in Ausweichfächer wechseln, verschärft sich in Folge auch da der Nachfrageüberhang. Wir befinden uns aktuell in einer Stufe der Abwärtsspirale, in der es für alle erstmal noch ätzender wird, weil sich die Zustände in den Brandfächern unwesentlich verbessern, aber die Nischenfächer als Alternative schwieriger im Zugang werden und die dortigen Arbeitsbedingungen ebenfalls zu verelenden drohen.

Nefazodon
05.10.2023, 11:00
Die Uniklinik Tübingen sucht mit einem heftigem Video nach Personal.

Danke für den Tipp. ;-)Das Werbevideo für Tübingen ist der Hammer!

Eine wirkliche Flucht der Ärzte/Ärztinnen aus der Klinik oder gar dem Gesundheitswesen kann ich nicht feststellen. Und es strömen weiterhin junge Studierende, die unbedingt Arzt/Ärztin werden wollen sowie Kollegen aus dem Ausland nach.

Um back zum Topic Tarifverhandlungen zu kommen: Leider sehe ich die Schmerzgrenze vieler Kolleginnen und Kollegen noch nicht erreicht. Insofern darf man auf die Verhandlungen gespannt sein.

Qwert1133
05.10.2023, 13:00
Eine wirkliche Flucht der Ärzte/Ärztinnen aus der Klinik oder gar dem Gesundheitswesen kann ich nicht feststellen.



Nein, da sind wir sicher noch nicht, da hast du recht. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass meinen Gefühl nach die Luft auch für Unikliniken dünner wird.

Zurück zu den Tarifverhandlungen & der Schmerzgrenze: Ich wünsche mir weiterhin, dass der von der Tarifkommission erarbeiteten Vorschlag im Anschluss zur Abstimmung gestellt wird: Das hier oder Streik? In der großen Tarifkommission, welche bisher das Entscheidungsgremium für die Tarifverträge darstellt, muss man leider mit der Lupe hinschauen, um einen Assistenzarzt zu finden. Ich möchte keinem der sich dort befindenden OÄ etwas unterstellen, aber dort gibt es einfach einen nicht wegzudiskutierenden Interessenkonflikt bzw. sind diese von Themen wie Schichtarbeit, Bereitschaftsdiensten oder Arbeitszeiterfassung nicht mehr in gleichem Umfang betroffen. Umgekehrt machen ihnen in ihrer Funktion als Vorgesetzte und Dienstplaner Themen wie freie Wochenenden für Assistenten massive Probleme.

Um eine Abstimmung unter den betroffenen Ärzten zu erwirken wäre wohl eine Satzungsänderung beim MB notwendig - bis sich sowas allerdings realisieren lässt habe ich entweder selbst einen Interessenkonflikt oder bin dem KH längst entflohen :-dance

Andere interessante Möglichkeiten: Wir gehen einen Schritt zurück und jede Uniklinik stellt ein eigenes Verhandlungsteam, welches einen Haustarifvertrag verhandelt a la Berlin - hier sind tolle Strukturen gewachsen in denen sich niederschwellig engagiert werden kann.
Alternativ gibt es in England eine eigene Union für Assistenzärzte die eigene Verträge aushandelt.

Endoplasmatisches Reticulum
05.10.2023, 13:51
Nunja. Der Marburger Bund hat in den vergangenen Tarifrunden und durch sein insgesamt arbeitnehmerfeindliches Gebaren während der Pandemie einiges an Vertrauen in der Ärzteschaft verspielt.

Wenn man über Jahre die kleinen Fische geboxt hat, hat es eher satirisches Potential, eine mangelnde Beteiligung der kleinen Fische am Weggeboxtwerden zu lamentieren. Wir sind ja nicht da, wo wir sind, weil die kleinen Leute sich nicht im MB engagiert haben, sondern weil die Eliten im Marburger Bund immer wieder schlechte Entscheidungen für uns und in unserem Namen getroffen haben.

Und wenn der MB ohne ständige und maßgeblich seine Entscheidungsfindung steuernde Kontrolle der Ärzteschaft Entscheidungen trifft, die für die vertretenen Ärzte offen nachteilig sind, dann ist er keine geeignete Vertretung und infolgedessen auch keine Gewerkschaft.

Dooly
05.10.2023, 14:14
Bei einer Mitglieds- oder Mitarbeitendenbefragung halte es für realistisch dass sämtliche Leute für Streik stimmen und nicht mal die Hälfte streiken wird. So würde ich die Mitglieder auch nicht abstimmen lassen. Das Problem der Mitbestimmung ist eben die schlechte Mitgliedsbindung des MBs. Die Entscheidung gegen Erzwingungsstreik ist doch wahrscheinlich bereits gefallen. Man hätte die Leute längst für einen Streik vorbereiten und abholen müssen. Es gab in der Realität keine Ansätze einer Mobilisierung. Die Zeit des MBs wird kommen. Wenn das ganze System aufläuft, wird er sich wieder heroisieren, obwohl er uns eigentlich nur 2 Jahrzehnte - inklusive der Jahrhundertchance mit der Pandemie - im Stich gelassen hat.

Qwert1133
05.10.2023, 14:38
Bei einer Mitglieds- oder Mitarbeitendenbefragung halte es für realistisch dass sämtliche Leute für Streik stimmen und nicht mal die Hälfte streiken wird. So würde ich die Mitglieder auch nicht abstimmen lassen. Das Problem der Mitbestimmung ist eben die schlechte Mitgliedsbindung des MBs. Die Entscheidung gegen Erzwingungsstreik ist doch wahrscheinlich bereits gefallen. Man hätte die Leute längst für einen Streik vorbereiten und abholen müssen.

Warum sollte denn jemand heimlich für Streik stimmen und dann nicht streiken? Bzw. denkst du das ist ein Problem, vor dem nicht auch die Eisenbahner und Piloten stehen? Irgendwie schaffen die es doch trotzdem, Streiks durchzuführen. In den allermeisten Kliniken reicht außerdem 50% Streikbeteiligung locker um an die Notversorgung heranzukommen bzw. das Elektivprogramm zum Erliegen zu bringen.

Bzgl. Mobilisierung: Ich denke das würde auch erst Sinn machen, wenn ein Streik wirklich angekündigt wird. Dann kann man die eigenen, ggf. wenig informierten Kollegen zuzugehen und sie zum Streiken zu überzeugen. Aber grade eben ist das doch bei der viel zu vagen Ausgangslage noch verschwendete Zeit.

Insofern befürworte ich, dass der MB jetzt erstmal verhandelt. Im Anschluss hast du wahrscheinlich recht, dass eine Entscheidung gegen Streik bereits gefallen und der Abschluss unter Umgehung der Basis vorbeientschieden wird. Das liegt aber nicht an der bisher fehlenden Kommunikation sondern an den alten weißen Frauen und Männern in Entscheidungspositionen des MB die um den guten Ruf der Ärzteschaft fürchten.

Berlin hat doch eben erst vorgemacht, dass ein Ärztestreik funktioniert und dabei tragfähige Abschlüsse erzielt werden können. Und ich weigere mich zu glauben, die Streikbereitschaft in Berlin anders ist als in den im Tarifverbund organisierten Unikliniken. Der Unterschied liegt in der Arbeitnehmervertretung, in welcher nicht mehr der MB das sagen hat, sondern die dort gegründete Ärzt:inneninitiative.

Dooly
05.10.2023, 16:48
Warum sollte denn jemand heimlich für Streik stimmen und dann nicht streiken? Bzw. denkst du das ist ein Problem, vor dem nicht auch die Eisenbahner und Piloten stehen? Irgendwie schaffen die es doch trotzdem, Streiks durchzuführen.Theoretisch wird der größte Teil zustimmen, dass die bisherigen Bedingungen und der TV kacke sind und man hat online einfach und schnell abgestimmt. Praktisch gibt es aber zig Gründe nicht zu streiken. Wieso ist man trotz der Bedingungen an einer Uni? Wie konnten sich solche Bedingungen etablieren, halten und verschlechtern? Wir haben alle unsere Gründe.


Bzgl. Mobilisierung: Ich denke das würde auch erst Sinn machen, wenn ein Streik wirklich angekündigt wird. Dann kann man die eigenen, ggf. wenig informierten Kollegen zuzugehen und sie zum Streiken zu überzeugen. Aber grade eben ist das doch bei der viel zu vagen Ausgangslage noch verschwendete Zeit.Seh ich völlig anders. Von jetzt auf gleich organisiert man keinen Streik, erst recht nicht in der Ärzteschaft. Du hast Berlin mitverfolgt, da gab es auch eine Vorlaufzeit. Ich sehe den Unterschied zwischen der MB und der Verdi Gruppe bei mir im Haus. Das Mindset in den anderen Berufsgruppen ist einfach völlig anders. Wenn Cockpit zum Streik aufruft, wird gestreikt.

Dooly
05.10.2023, 18:32
Qwert, warum denkst du spricht Botzlar in dieser cringen Pressemitteilung von “Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen an allen Universitätskliniken”, “enge Tuchfühlung mit den Mitgliedern” sowie einen Appell an die Unterstützung von allen? Unter Inkaufnahme Mitarbeitende der Kliniken zu verhöhnen, wo all das nicht stattgefunden hat, wie bei dir und bei mir?