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Leckrer
28.03.2024, 17:17
Abseits aller Unsachlichkeiten ist es mir wirklich ein Rätsel, wieso es hier nicht zur Mitgliederabstimmung kam. Nie im Leben wäre das durchgekommen. Am meisten nervt mich ehrlich gesagt, wie jetzt mit fadenscheinigen Kalkulationen versucht wird, den Abschluss schönzureden und das öffentliche Meinungsbild zensiert wird. Der ganze Kommentarbaum mit hunderten unangenehmen Kommentaren/Meinungen wurde einfach mal eben gelöscht. Sehr erwachsene Diskussionskultur.

rtpcr
28.03.2024, 17:38
Abseits aller Unsachlichkeiten ist es mir wirklich ein Rätsel, wieso es hier nicht zur Mitgliederabstimmung kam. Nie im Leben wäre das durchgekommen. Am meisten nervt mich ehrlich gesagt, wie jetzt mit fadenscheinigen Kalkulationen versucht wird, den Abschluss schönzureden und das öffentliche Meinungsbild zensiert wird. Der ganze Kommentarbaum mit hunderten unangenehmen Kommentaren/Meinungen wurde einfach mal eben gelöscht. Sehr erwachsene Diskussionskultur.

Danke! Diese Kommentarfunktion auf ihrem Instagramkanal zu deaktivieren, finde ich auch unmöglich! Mundtot by MB

h3nni
28.03.2024, 18:04
Jetzt hat man arztspezifische Tarifverträge und sie bringen nichts, weil man sich nur nach den anderen Beschäftigten richten kann laut TdL?
Lohnt sich ja!

Zusatz: aus dem Fazit (https://www.marburger-bund.de/bundesverband/meldungen/tdl-tarifeinigung-mit-der-tdl-kompromiss-der-5-runde): "Natürlich sind diese auch in dem Umstand begründet, dass die TdL die ab September 2023 erfolgte Entgeltsteigerung aus der letzten Tarifrunde erneut in Anrechnung gebracht hat."

Konnte ja keiner ahnen, dass Zahlungen und eine Erhöhung in nem Jahr kurz vor Ablauf des Vertrags dann gegen uns verwendet werden könnten...

Salatsultan
28.03.2024, 18:16
Es waren aus verschiedenen Gründen meine letzten Tarifverhandlungen für die TdL, ich hab mich gerne engagiert, eingesetzt und leider für das erreichte viel Lebenszeit investiert. Ich bin nicht unzufrieden wenn auch das maximale Auskotzen beim minimalen Engagement vieler leider einen sehr bitten Beigeschmack hinterlässt, aber auch das ist vielleicht Zeitgeist.

Ich glaub es ist am Ende immer noch eine tragbare Einigung - zufriedenstellen ist sie nie, weil am Ende ja immer ein Kompromiss steht der maßgebliche Implikationen auf beiden Seiten hat. Spannend ist der Austausch mit KollegInnen die in anderen Tarifbereichen Verhandlungen führen und den Abschluss als überraschend gut einordnen. Aber die blicken auch aus einer Verhandlungsperspektive und nicht aus der Perspektive des betroffenen im Gesundheitssystems. Was ich mir schon immer ein Anliegen war aber ich noch vehementer verfolgen werde ist die Einbringung von Basisdemokratischen Elementen in den Entscheidungsprozess.

Aber zur Wahrheit gehört auch, bei Verdi ist auch noch nie ein Abschluss von den Mitgliedern abgelehnt worden (so meine Rückmeldung) und im Internet schaukelt sich die enttäuschte Mehrheit hoch die sich auf Instagram um ihre Rechte gebracht sieht, lol.

Blaulicht86
28.03.2024, 18:26
Da fühlt man sich doch einfach nur ver…… Juckelt zich Stunden zu im Vorfeld mehr schlecht als recht organisierten Streiks, beklatscht die Redner, lässt sich jetzt mit sowas abspeisen und wird mit Zensur mundtot gemacht, wenn man nicht mitgeht wenn Sch…. als Gold verkauft wird. Das kennen wir von unserer Teppichabteilung nur allzu gut. Aber das von einer “Gewerkschaft”? Unsere Abteilung ist ziemlich sprachlos.

Watti
28.03.2024, 18:46
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/lufthansa-bodenpersonal-einigung-tarifkonflikt-100.html

freak1
28.03.2024, 18:53
Finde es auch dreist, dass wir nichts rückwirkend bekommen. Nach der Giganullrunde bei der letzten Verhandlung, jetzt effektiv nochmal 6 Monate (oder mehr? Nachgucken würde mich jetzt nur aufregen) Nullrunde oberdrauf.

Hox
28.03.2024, 20:12
Bei ZEIT online wird die Tarifeinigung leider auch sehr positiv verkauft. 10% mehr in 10 Monaten und dass die Reduktion auf 40 Wochenstunden erst 2026 kommt, muss ich auch irgendwie überlesen haben.
Leider beschleicht mich beim Lesen auch der Eindruck, dass diese einseitige Darstellung durch den MB mindestens begünstigt wurde.

Edit, hier noch der link https://www.zeit.de/arbeit/2024-03/tarifeinigung-aertze-unikliniken-marburger-bund

Endoplasmatisches Reticulum
28.03.2024, 20:21
.....

JAK1
28.03.2024, 20:47
Es waren aus verschiedenen Gründen meine letzten Tarifverhandlungen für die TdL, ich hab mich gerne engagiert, eingesetzt und leider für das erreichte viel Lebenszeit investiert. Ich bin nicht unzufrieden wenn auch das maximale Auskotzen beim minimalen Engagement vieler leider einen sehr bitten Beigeschmack hinterlässt, aber auch das ist vielleicht Zeitgeist.

Ich glaub es ist am Ende immer noch eine tragbare Einigung - zufriedenstellen ist sie nie, weil am Ende ja immer ein Kompromiss steht der maßgebliche Implikationen auf beiden Seiten hat. Spannend ist der Austausch mit KollegInnen die in anderen Tarifbereichen Verhandlungen führen und den Abschluss als überraschend gut einordnen. Aber die blicken auch aus einer Verhandlungsperspektive und nicht aus der Perspektive des betroffenen im Gesundheitssystems. Was ich mir schon immer ein Anliegen war aber ich noch vehementer verfolgen werde ist die Einbringung von Basisdemokratischen Elementen in den Entscheidungsprozess.

Aber zur Wahrheit gehört auch, bei Verdi ist auch noch nie ein Abschluss von den Mitgliedern abgelehnt worden (so meine Rückmeldung) und im Internet schaukelt sich die enttäuschte Mehrheit hoch die sich auf Instagram um ihre Rechte gebracht sieht, lol.

Klar der heilige Salatsultan, der statt in der Sauna zu hocken, für 0 Euro aus reiner Herzensgüte für uns im MB kämpft. Mir kommen fast die Tränen. Sollen wir einen Spendenfonds einrichten? Und hör mit diesem Engagementgelaber auf. Das kann doch kein Mensch mehr hören. Man zahlt Beiträge dafür, dass Leute im MB diese Sachen regeln und zwar bezahlt. Wenn du dir die Bahnstatistik anschaust sind da auch die bösen, bösen Passagiere schuld? Die könnten doch selber mal den Bahnführerschein machen oder in der Freizeit ein paar neue Gleise verlegen. Was ist das für ein Schwachsinn sorry.

Ich geb dir recht, dass man mit der Einigung leben kann. Gut ist die zwar noch lange nicht, aber als Arzt muss man auch nicht verhungern. Das ist aber halt auch nicht der Anspruch an eine Gewerkschaft. Die Gewerkschaft muss das bestmögliche rausholen und nicht das erstbeste akzeptieren.

Wenn das so glasklar ist, warum habt ihr es dann nicht gemacht? Dann wäre jegliche Diskussion nämlich irrelevant, wenn 80% ja sagen? Da belügst du dich doch selber. Es würde übrigens auch die MB-Leute schützen, weil sie Verantwortung an die Basis abgeben könnten.

dermoxin
28.03.2024, 20:59
Wenn ich es richtig sehe, wurden nach dem Shitstorm bei ALLEN Posts vom MB auf Instagram die Kommentarfunktion deaktiviert. :)

Salatsultan
28.03.2024, 21:08
Klar der heilige Salatsultan, der statt in der Sauna zu hocken, für 0 Euro aus reiner Herzensgüte für uns im MB kämpft. Mir kommen fast die Tränen. Sollen wir einen Spendenfonds einrichten? Und hör mit diesem Engagementgelaber auf. Das kann doch kein Mensch mehr hören. Man zahlt Beiträge dafür, dass Leute im MB diese Sachen regeln und zwar bezahlt. Wenn du dir die Bahnstatistik anschaust sind da auch die bösen, bösen Passagiere schuld? Die könnten doch selber mal den Bahnführerschein machen oder in der Freizeit ein paar neue Gleise verlegen. Was ist das für ein Schwachsinn sorry.

Ich geb dir recht, dass man mit der Einigung leben kann. Gut ist die zwar noch lange nicht, aber als Arzt muss man auch nicht verhungern. Das ist aber halt auch nicht der Anspruch an eine Gewerkschaft. Die Gewerkschaft muss das bestmögliche rausholen und nicht das erstbeste akzeptieren.

Wenn das so glasklar ist, warum habt ihr es dann nicht gemacht? Dann wäre jegliche Diskussion nämlich irrelevant, wenn 80% ja sagen? Da belügst du dich doch selber. Es würde übrigens auch die MB-Leute schützen, weil sie Verantwortung an die Basis abgeben könnten.

Für dich gibts ein einfaches: Augen auf bei der Berufswahl. Deine persönlichen Angriffe kannst du dir sparen, für konstruktive Kritik bin ich gerne offen aber deine „ich hab bezahlt, wo ist meine Revolution“ Mentalität ist ein Witz.

JAK1
28.03.2024, 21:16
Für dich gibts ein einfaches: Augen auf bei der Berufswahl. Deine persönlichen Angriffe kannst du dir sparen, für konstruktive Kritik bin ich gerne offen aber deine „ich hab bezahlt, wo ist meine Revolution“ Mentalität ist ein Witz.

Augen auf bei der Berufswahl? Das Argument verstehe ich nicht. Hätte ich denn als 18 Jähriger nach dem Abitur ahnen müssen wie sich das Gesundheitsystem entwickelt und bin deshalb selber schuld und alle anderen Ärzte auch?

Nein das ist kein Witz. Der MB bekommt genau wie jede andere Gewerkschaft ihre Mitgliedsbeiträge, damit sie mich anständig vertritt. Ich finde es schon durchaus komisch, dass von Verdi, Cockpit, IG Metall und Co nie solche Sprüche kommen? Wofür wird denn sonst mein Geld verwendet? Es geht ja nicht um Revolution, sondern um eine anständige Arbeit vom MB. Ich wäre da auch deutlich nachsichtiger, wenn man einfach zugeben würde, dass diese Rauszögertaktik der TdL nicht hätte akzeptiert werden dürfen. Ich vermisse da komplett die Selbstreflexion.

Endoplasmatisches Reticulum
28.03.2024, 21:31
..........

Salatsultan
28.03.2024, 21:33
Ne, aber dann hättest dir einen Job gesucht mit adäquater Gewerkschaft. Es gibt ganz viel Reflektion, Kritik usw. und deine Empörung über meinen Aufruf zum Engagement ist genau eines - der Treffer ins Schwarze. Wie soll ich am Verhandlungstisch jemanden überzeugen wir machen jetzt voll Streik wenn schon am 2. Streiktag nur noch die Hälfte zur Kundgebung um die Ecke fährt und dazu hätten die Leute nur lesen und in den Bus steigen müssen. Im Nachhinein kotzen alle aber vorher schaffen es die Leute noch nicht einmal an der Kommunikation oder an den Treffen teilzunehmen. Geschweige den mal selbst die Klinik oder Anonym irgenwo auf Verfehlungen aufmerksam zu machen. Man macht es sich bequem im eigenen Moloch der Knechtschaft, jammert und wartet das einen der MB aus der Scheisse zieht weil man ja Beitrag zahlt, ja lol ey.

Bender B. Rodriguez
28.03.2024, 21:37
@ER Schön auf den Punkt gebracht.

Endoplasmatisches Reticulum
28.03.2024, 21:38
Ah, und fun Fact: Das Durchsetzen der Gewerkschaftsziele wird lt. MB also innerärztlich deutlich von Ober- und Chefärzten behindert. Zumindest die Oberärzte belohnen wir aber in derselben Tarifrunde, deren Durchsetzung sie demnach behindern, mit einer neuen Entgeltstufe. Komische Verquickung im Tarifwerk, das Fußsoldaten und leitende Erfüllungsgehilfen der Arbeitgeberinteressen unter einem Mantel tarifiert. Da weiß ich nicht ganz, was ich davon halten soll.

Nefazodon
28.03.2024, 21:47
Es waren aus verschiedenen Gründen meine letzten Tarifverhandlungen für die TdL, ich hab mich gerne engagiert, eingesetzt und leider für das erreichte viel Lebenszeit investiert.

Was ich mir schon immer ein Anliegen war aber ich noch vehementer verfolgen werde ist die Einbringung von Basisdemokratischen Elementen in den Entscheidungsprozess.

Ich fände es echt schade, wenn Du dich nicht mehr engagierst und hoffe, dass Du weiterhin versuchen wirst, etwas zu verändern.
Du warst endlich mal einer, der nicht nur geredet hat, sondern tatsächlich etwas getan hat.
Und ich hatte immer die Hoffnung, dass Du vielleicht Feedback aus dem Forum mitnehmen und an den MB weitergeben kannst.
In jedem Fall wünsche ich dir alles Gute!

Dennoch: Die Tatsache, dass es nicht nur hier unzufriedene Stimmen gibt, sondern auch bei Instagram sollte dem MB zu denken geben.
Ich denke, dass es vieles gibt, was der MB besser machen könnte *und* endlich besser machen *muss*:
Mehr und bessere Kommunikation. Mehr Basisdemokratie, wie Du es nennst.

Während ich dir für dein Engagement danken möchte und es respektiere, und während ich auch einen gewissen Frust bei dir verstehe, dass Du jetzt Teile des Hates abbekommst, obwohl Du sicherlich nicht über die Annahme des Tarifergebnisses zu entscheiden hattest, muss ich aber auch sagen, dass der Kommentar:


Für dich gibts ein einfaches: Augen auf bei der Berufswahl.

aus meiner Sicht völlig verfehlt ist!

Dass wir Ärzte/Ärztinnen geworden sind -aus welchen Motiven (Hilfsbereitschaft, Interesse am Menschen, Ansehen, whatever) auch immer- heißt doch nicht, dass wir schlechte Arbeitsbedingungen und/oder Bezahlung als gottgegeben akzeptieren müssten. Und das weißt Du auch.

JAK1
28.03.2024, 21:48
Ne, aber dann hättest dir einen Job gesucht mit adäquater Gewerkschaft. Es gibt ganz viel Reflektion, Kritik usw. und deine Empörung über meinen Aufruf zum Engagement ist genau eines - der Treffer ins Schwarze. Wie soll ich am Verhandlungstisch jemanden überzeugen wir machen jetzt voll Streik wenn schon am 2. Streiktag nur noch die Hälfte zur Kundgebung um die Ecke fährt und dazu hätten die Leute nur lesen und in den Bus steigen müssen. Im Nachhinein kotzen alle aber vorher schaffen es die Leute noch nicht einmal an der Kommunikation oder an den Treffen teilzunehmen. Geschweige den mal selbst die Klinik oder Anonym irgenwo auf Verfehlungen aufmerksam zu machen. Man macht es sich bequem im eigenen Moloch der Knechtschaft, jammert und wartet das einen der MB aus der Scheisse zieht weil man ja Beitrag zahlt, ja lol ey.

Jetzt sind plötzlich zu wenig in den Bus gestiegen? Das war das Problem haha da weiß ich gar nicht was ich dazu sagen soll. Auf der MB Instagramseite steht nämlich zu diesem Streik, ich zitiere: starke Beteiligung. Was denn jetzt?

Woher willst du das denn wissen? Ich war mehrfach im Kontakt mit dem Betriebsrat. Hab mehrfach mit dem MB Rücksprache gehalten. Geholfen wurde mir überhaupt nicht. Einzige Aussage ja kündigen sie halt oder wenn sie wollen dann verklagen wir die halt, aber wird halt langwierig lol. Aber da bin ich sicher auch dran schuld, wenn ich so schwach bin.

Hox
28.03.2024, 21:54
Es waren aus verschiedenen Gründen meine letzten Tarifverhandlungen für die TdL, ich hab mich gerne engagiert, eingesetzt und leider für das erreichte viel Lebenszeit investiert. Ich bin nicht unzufrieden wenn auch das maximale Auskotzen beim minimalen Engagement vieler leider einen sehr bitten Beigeschmack hinterlässt, aber auch das ist vielleicht Zeitgeist.

Ich glaub es ist am Ende immer noch eine tragbare Einigung - zufriedenstellen ist sie nie, weil am Ende ja immer ein Kompromiss steht der maßgebliche Implikationen auf beiden Seiten hat. Spannend ist der Austausch mit KollegInnen die in anderen Tarifbereichen Verhandlungen führen und den Abschluss als überraschend gut einordnen. Aber die blicken auch aus einer Verhandlungsperspektive und nicht aus der Perspektive des betroffenen im Gesundheitssystems. Was ich mir schon immer ein Anliegen war aber ich noch vehementer verfolgen werde ist die Einbringung von Basisdemokratischen Elementen in den Entscheidungsprozess.

Aber zur Wahrheit gehört auch, bei Verdi ist auch noch nie ein Abschluss von den Mitgliedern abgelehnt worden (so meine Rückmeldung) und im Internet schaukelt sich die enttäuschte Mehrheit hoch die sich auf Instagram um ihre Rechte gebracht sieht, lol.

Hallo Salatsultan,
Vielen Dank für dein Engagement und auch deine Bereitschaft dich hier der Kritik auszusetzen, die leider nicht immer konstruktiv und sachlich geäußert wird.

Du sagst, dass du dich für mehr basisdemokratische Elemente einsetzt/einsetzen willst. Von welcher Seite kommt da Gegenwind bzw. Welche Argumente werden dagegen angeführt?

Bei der zentralen Kundgebung in Hannover fand ich sehr auffällig, wie unterschiedlich die Beteiligung aus bestimmten Regionen war. Dies lässt sich auch nicht nur durch die Entfernung erklären, Süddeutschland war sehr viel vertreten. Lassen sich solche regionalen Unterschiede auch in der GTK erkennen?