Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eigen- oder Fremdgefährdung? Der Psychiatertreffpunkt
erdbeertoertchen
18.10.2017, 21:18
Missverständlich ausgedrückt. Ich arbeite nach VT ,aber das klassische VT Konzept gefällt mir nicht , also in Form der kognitiven VT. ( der ursprünglich entwickelten VT aus den 60ern) ich mag die Weiterentwicklungen mehr u.a. die DBT
roxolana
19.10.2017, 08:18
Ja, ich kann mit CBT auch nicht so viel anfangen.
Ich kram den Thread mal wieder aus der Versenkung...
Hab vor ungefähr einer 1 Woche mit dem Lernen für den Facharzt angefangen und will gerade nur was anderes machen :-wow :-peng :-oopss
Arbeite das Facharztwissen Buch von vorne bis hinten durch und nach einigen Protokollen von Kollegen frage ich mich schon, aus welchem Grund historische Definitionen etc abgefragt werden. Ich arbeite ja klinisch, nicht Medizin-geschichtlich...
Hat jemand von Euch bald Prüfung?
LG
Hab vor ungefähr einer 1 Woche mit dem Lernen für den Facharzt angefangen und will gerade nur was anderes machen
Dann mach doch was anderes! Um in Psychiatrie durchzufallen, muss man sich schon sehr dumm anstellen.
Dann mach doch was anderes! Um in Psychiatrie durchzufallen, muss man sich schon sehr dumm anstellen.
Bist Du Facharzt für Psychiatrie? Kannst Du bspw. die psychpharmakologische Wirkweise mit Rezeptoren zu den Medikamenten ohne Vorbereitung und lernen runterbeten?
Bist Du Facharzt für Psychiatrie? Kannst Du bspw. die psychpharmakologische Wirkweise mit Rezeptoren zu den Medikamenten ohne Vorbereitung und lernen runterbeten?
Ja, bin ich.
Runterbeten kann ich nichts, wissen nur das, was sinnvoll ist. Hab aber noch nie gehört, das so etwas verlangt wird, das ist eine klinische Prüfung, kein Biochemie-Examen.
Danke für die schnelle Antwort. Wo hast Du denn Deine Prüfung gemacht? Mir ist schon klar, dass es eine klinische Prüfung ist, aber den Protokollen nach die ich bislang gesehen habe, wurden solche Dinge durchaus gefragt - und gar nicht so selten.
Danke für die schnelle Antwort. Wo hast Du denn Deine Prüfung gemacht? Mir ist schon klar, dass es eine klinische Prüfung ist, aber den Protokollen nach die ich bislang gesehen habe, wurden solche Dinge durchaus gefragt - und gar nicht so selten.
In Düsseldorf. Selbst wenn sowas gefragt wird, darauf liegt auf keinen Fall der Schwerpunkt und dürfte damit wohl kaum bestehensrelevant sein, wenn man da jetzt nicht die Details weiß.
erdbeertoertchen
09.03.2018, 20:03
An diejenigen, die in der KiJu arbeiten.
Wie macht ihr das mit Medikamenten? Fragt ihr immer bei jedem Medikament , ob ihr es geben dürft? Oder zB eher bei Jugendlichen, auch Medis wie zB Schmerzmittel ohne Zustimmung der Eltern?
Wie macht ihr das mit Infos bei Krisenpatienten, ruft ihr jede Tag die Eltern an und berichtet wie es den Jugendlichen geht?
Elena1989
09.03.2018, 20:32
An diejenigen, die in der KiJu arbeiten.
Wie macht ihr das mit Medikamenten? Fragt ihr immer bei jedem Medikament , ob ihr es geben dürft? Oder zB eher bei Jugendlichen, auch Medis wie zB Schmerzmittel ohne Zustimmung der Eltern?
Psychopharmaka werden aufgeklärt (inkl. Aufklärungsbogen etc.). So "banale" Sachen wie Ibuprofen klären wir im Jugendbereich nicht auf, das gibt es bei Jugendlichen auch mal einfach so.
macht ihr das mit Infos bei Krisenpatienten, ruft ihr jede Tag die Eltern an und berichtet wie es den Jugendlichen geht?
Also, ich rufe die Eltern am Tag nach der Aufnahme natürlich an (vorausgesetzt, die Eltern sind nicht schneller). Ansonsten nur bei akuten Krisen (Time - Out, Fixierungen) oder anderweitigen Verschlechterungen oder natürlich, wenn es was akutes zu klären gibt. Bei komplikationslosem Verlauf ohne akuten Klärungsbedarf rufe ich nicht an, das sehe ich auch etwas im Verantwortungsbereich der Eltern, anzurufen und sich zu erkundigen. (Da gebe ich natürlich auch gerne Auskunft, erfahrungsgemäß reicht den meisten aber die Info vom PED und die wenigsten haben wirklich Bedarf täglich mit mir zu telefonieren.)
Ansonsten ist bei uns ein Familiengespräch pro Woche angedacht (im Akutbereich)
Bandwurm
11.03.2018, 01:54
Wir haben ein Aufklärung bei Aufnahme, dass wir Medikamente des Alltags, z.B. Paracetamol, Fenistil Salbe ,ect. bei Bedarf geben. Im Kinderbereich rufen wir aber trotzdem öfters an, je nach Schwierigkeitsgrad der Eltern. Meist aber auch eher, um die Erkrankung mitzuteilen (z.B. Fieber, Paracetamol und Bettruhe) Psychopharmaka werden -bis auf Notfälle- immer vorher aufgeklärt
@jijichu
Bei mir hat in Bayern in der Neuroprüfung, der Psychiater im Zusammenhang mit UW-Bewegungsstörung die Wirkweise der Neuropleptika abgeprüft.
@jijichu
Bei mir hat in Bayern in der Neuroprüfung, der Psychiater im Zusammenhang mit UW-Bewegungsstörung die Wirkweise der Neuropleptika abgeprüft.
Ja, dass und mehr ist hier in Hessen auch einige Male vorgekommen... Ich hab ja noch 3 Monate zum rein hauen...
Freundlicherweise hat mein ehemaliger Chef in einer Prüfung mal die Details (Inhalte diverser Paragraphen etc) vom PsychKHG abgeprüft. Es geht also auch anstrengend :grins:
MVP_Rose
18.04.2018, 19:27
Hallo ihr Lieben, ich habe nach 2 Monaten mit unschönen Arbeitsbedingungen meine erste Stelle in der Inneren gekündigt und sehe mich jetzt nach einer Stelle in der Psych um, da mir es dort im Wahlfach wirklich Spaß gemacht hat. Hab leider schon wieder sehr viel vergessen, aber die passenden Bücher parat (ICD-10, Benkert, AMDP). Suche nach einer ordentlichen Klinik im Bereich Offenbach/Frankfurt - kennt jemand eine? Wie ist die Uni? Hab eigentlich keinen Bock mehr auf lange Arbeitszeiten, 5 Minuten Oberarztbetreuung um 16 Uhr und keine Fortbildung. Habt ihr irgendwelche speziellen Tipps für den Berufsstart? Bin was die ganze rechtliche Schiene und die Psychopharmaka angeht eher unwissend. Liebe Grüße von einem hoffentlich zukünftigen Kollegen
Colourful
18.04.2018, 20:21
MVP-Rose - komm zu uns. Sind genau da, kommen meistens pünktlich raus.
SteffiChap
01.05.2018, 22:38
Hallo ihr Lieben, ich habe gerade das schriftliche Examen hinter mich gebracht und beginne nun bald mit dem PJ. Aufgrund dessen, dass ich mit dem Wahltertial unsicher bin, interessiert mich, ob ihr alle schon Famulaturen oder das Wahltertial in der Psychiatrie gemacht habt und es lange klar war, in welche Richtung es geht oder ob ihr euch (spontaner) aus anderen Gründen dafür entschieden habt.
Lieben Dank!
erdbeertoertchen
02.05.2018, 05:58
Ich wollte eigentlich in die Augenheilkunde, habe dort famuliert und PJ gemacht, letzlich habe ich mich doch gegen das Fach entschieden und bin ohne jegliche Vorerfahrung in die KJP. Nun bin ich im 3 Jahr.
SteffiChap
02.05.2018, 06:43
Vielen Dank, erdbeertoertchen, das macht mir Mut. So ähnlich wäre es bei mir auch, nur beim Wahltertial könnte ich noch was ändern. Bei mir war alles auf Anästhesie (und zu Studienbeginn auf Gyn) ausgerichtet.
Sollte jemand (s)ein Haus für ein kurzfristiges PJ-Tertial empfehlen können, am liebsten Berlin/ Brandenburg, würde ich mich sehr über Tipps freuen. :)
Bei mir war es auch so, dass ich keine Famulaturen in der Psychiatrie gemacht hatte und ich wollte auch zunächst Innere machen. Hab dann im PJ Psychiatrie gemacht und bin im PJ Haus sogar geblieben <3
Ich könnte dir ein Haus im Berliner Südosten empfehlen.
SteffiChap
02.05.2018, 06:58
Bei mir war es auch so, dass ich keine Famulaturen in der Psychiatrie gemacht hatte und ich wollte auch zunächst Innere machen. Hab dann im PJ Psychiatrie gemacht und bin im PJ Haus sogar geblieben <3
Ich könnte dir ein Haus im Berliner Südosten empfehlen.
Das hört sich super an, Tipps nehme ich sehr gern. :)
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