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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eigen- oder Fremdgefährdung? Der Psychiatertreffpunkt



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Relaxometrie
15.12.2025, 18:46
Ich frage Dich nochmal: arbeitest Du in Deutschland in einer Praxis mit Kassensitz(en)?
?

Ok, dann waren Deine Kommentare also nur heiße Luft eines Besserwissers, der von den bürokratischen Problemen der ambulanten Medizin keine Ahnung hat, aber trotzdem mal semiaggressiv seine unfundierte Meinung kundtun möchte :-sleppy

fxf90
06.01.2026, 14:25
(re-Post) Lernpartner*in gesucht für Facharztprüfung Psychiatrie in Berlin/ Brandenburg

Hallo zusammen,

Gibt es hier jmd., der/ die dieses Jahr auch den Facharzt anstrebt (aus Raum Berlin/ Brandenburg) und Lust hätte, sich mit auszutauschen? Café, Bib, Zoom Meetings.. wäre für alles offen. Zusammen ist man motivierter!

Bin w, 35 J, falls das eine Rolle spielen sollte.

Cinnafly
01.03.2026, 20:08
Hallo zusammen,
nach ein paar Jahren Klinik bin ich jetzt in der ambulanten Versorgung gelandet (wo ich auch langfristig hin wollte). Wie schon erwartet, ist das leidige Problem
der fehlenden Psychotherapieplätze in mindestens jeder zweiten Sprechstunde Thema.
Zusätzlich zu einem mehrseitige Flyer mit Tipps und Tricks für die Suche, verschreibe ich gerne DiGAs zur Überbrückung der Wartezeit. Mich würde in dem Kontext interessieren, mit welchen ihr die beste Erfahrung gemacht habt. :)
LG
Cinnafly

Rudiologe
03.03.2026, 11:35
Sehr gute Erfahrungen: Velibra, Somnio, Deprexis. Das sind auch die DiGas, die ich ständig verordne. Attexis und Oriko (für ADHS) sehen auch gut aus, die sind aber eher was für Leute ohne Therapieerfahrung, da gab's eher gemischte Rückmeldungen.

Rudiologe
06.03.2026, 13:32
Nochmal eine Frage an die ambulanten Kollegen aus dem KV-Bereich: ich hatte neulich eine Verordnungsberatung bei meiner KV, wo gesagt wurde, dass bei zweimal täglicher Verordnung von z.B. Lisdexamphetamin oder vielen Methylphenidat-Präparaten ggfs. ein Regressrisiko bestehe, da die Präparate nur zur einmal täglichen Einnahme zugelassen sind. Ich rezeptiere das aber ständig so (also z.B. kleinere Dosis Lisdexamphetamin mittags dazu bei Crash oder unzureichender Wirkdauer) und alle mir bekannten Kollegen eigentlich auch. Wie sind da eure Erfahrungen?

GloriaSchmidt
11.03.2026, 04:25
Nochmal eine Frage an die ambulanten Kollegen aus dem KV-Bereich: ich hatte neulich eine Verordnungsberatung bei meiner KV, wo gesagt wurde, dass bei zweimal täglicher Verordnung von z.B. Lisdexamphetamin oder vielen Methylphenidat-Präparaten ggfs. ein Regressrisiko bestehe, da die Präparate nur zur einmal täglichen Einnahme zugelassen sind. Ich rezeptiere das aber ständig so (also z.B. kleinere Dosis Lisdexamphetamin mittags dazu bei Crash oder unzureichender Wirkdauer) und alle mir bekannten Kollegen eigentlich auch. Wie sind da eure Erfahrungen?

Also bei Medikinet adult ist die zweimal tägliche Gabe zugelassen (morgens und mittags) und der Hersteller formuliert das auch in der Fachinfo, das verschreibe ich regelhaft so. Lisdexamphetamin wirkt ja deutlich länger, da habe ich meist immer nur eine morgens verordnet aber in der Fachinfo steht ja auch nur, dass die Initialdosis eine Kapsel ist und „nicht weniger als eine Kapsel pro Tag genommen werden soll“ (bei elvanse). Regress dafür gabs bei uns noch nie :)
Aber spannend, dass die KV das so anmerkte - das wundert mich

Rudiologe
26.03.2026, 13:00
Also bei Medikinet adult ist die zweimal tägliche Gabe zugelassen (morgens und mittags) und der Hersteller formuliert das auch in der Fachinfo, das verschreibe ich regelhaft so. Lisdexamphetamin wirkt ja deutlich länger, da habe ich meist immer nur eine morgens verordnet aber in der Fachinfo steht ja auch nur, dass die Initialdosis eine Kapsel ist und „nicht weniger als eine Kapsel pro Tag genommen werden soll“ (bei elvanse). Regress dafür gabs bei uns noch nie :)
Aber spannend, dass die KV das so anmerkte - das wundert mich

Mich hat das auch gewundert. Das Regressrisiko ist wahrscheinlich wirklich gering, da durch eine Dosisverteilung ja meist keine relevanten zusätzlichen Kosten entstehen.

Nefazodon
04.04.2026, 11:11
Aktuell wird in den Medien über die drohende Schließung der Dietrich Bonhoeffer Klinik in Alhorn berichtet.

Ich finde den Fall krass. Ich wusste nicht, dass es soviele suchtkranke Kinder in Deutschland (laut der Homepage 200.000) und auf der anderen Seite so wenige stationäre Rehaplätze (deutschlandweit ca. 85 Plätze von denen 60 jetzt wegfallen sollen) gibt...
Das scheint mir ein krasses Missverhältnis zu sein...!

Es gibt eine Petition auf change.org um die Klinik zu erhalten, auf die ich aufmerksam machen wollte.
Hier der Link zur Petition: https://c.org/P8MrjztdN2

Was haltet ihr von dem Thema?

Rudiologe
28.04.2026, 13:18
Hat jemand von euch einen Link zu einem schriftlichen Aufklärungsbogen für Clozapin? In meiner alten Praxis hatten wir sowas natürlich, in der Praxis jetzt leider nicht.