Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage des Tages
WhiteMountains
09.07.2016, 10:33
die lluminaten natürlich.
oder warens die freimaurer... bilderberger...zuckerberg...die marketingabteilung..
hmm..
Eine meiner existenziellen Lebensfragen wär damit allerdings gerade beantwortet worden:
Spricht eigentlich überhaupt jemals jemand mit den Zeugen Jehovas, die Tag für Tag, freundlich lächelnd mit ihrem Wägelchen vor der Uniklinik, an den Bahnhöfen, in der Innenstadt, einfach überall rumstehen? :-))
Fehlt nur noch eine Antwort auf die Frage, ob jemals jemand von eben diesen Leuten oder auch den Herrschaften, die an Türen klingeln, bekehrt bzw. von der "Lehre" (oder was auch immer) überzeugt wurde und den Zeugen Jehovas beigetreten ist?
Gast26092018
09.07.2016, 10:54
Als mein Vater gelebt hat er sie sogar zu Kaffee und Kuchen eingeladen und mit ihnen über die Bibel diskutiert ^^
Ich hab mich in England mal länger mit ein paar von denen unterhalten. Mit LDS-Missionaren kann man sich ebenfalls gut unterhalten :-p Aber ob das jemals "funktioniert" im Sinne von Missionierung: ich bezweifle es. Dafür sind sie - und das finde ich auch sehr gut so! - viel zu wenig fordernd.
WhiteMountains
09.07.2016, 11:16
kommt drauf an - wo wir früher in der wohnung lebten kam immer ein kerlchen, der aussah wie dieser prediger aus poltergeist - und auch ähnlich sprach (inhaltlich wie ausdruckstechnisch)
den haben wir irgendwann nur noch mit "hail satan" und prospekten der first church of satan begrüsst bis er aufgab.
die damen, die hier immer antanzen hab ich eine zeitlang jedesmal auf einen kaffee eingeladen -- über die bibel an sich diskutiere ich ganz gern und da ich das ding im gegensatz zu den damen gelesen habe samt etlicher zusatzliteratur wars auch immer ganz interesssant, sobald man sie auf widersprüche in ihren auswendig gelernten bibelstellen hinwies oder einfach fragen stellte, die nicht ihrer schulung entsprachen.
waren schlicht anregende gespräche über unterschiedliche standpunkte und ansichten zur existenz übernatürlicher wesen und unterschiedliche philosophien in der lebensgestaltung im endeffekt ;) dass ich kein interesse an wie auch immer gearteten göttern habe, wurde in so weit akzeptiert.
irgendwann wurds mir dann trotzdem zu viel - auhc das wurde akzeptiert.
irgendwo muss ich sie ja bewundern - wie man derart von irgendeiner nachweltmär überzeugt sein kann, dass man dafür wirklich aktives missionieren in kauf nimmt und tut - ist mir nicht nachvollziehbar.
WhiteMountains
09.07.2016, 11:18
ps und klar funktioniert das, sobald man auf jemanden trifft, der in einer - wie soll mans nennen - sinnsuchenden oder anlehnungsbedürftigen lebensphase? steckt.
auf die art sind die ja auch alle in den verein gekommen.
Bei den meisten ist das glaube ich eher familiäre Prägung.
WhiteMountains
09.07.2016, 11:34
hm hier sicher nicht - wird wohl auf die gegend ankommen, bzw wie lange und nahe ein königreichssaal mit entsprechender gemeinde existiert.
klar, deren nachwuchs wächst dann damit auf (und viele davon nehmen naturgemäss spätestens in der pubertät die beine in die hand) aber das gros ist im erwachsenenalter selbst auf sinnsuche.
den saal gibts in der nachbargemeinde auch erst seit 10-15 jahren
Gast26092018
30.07.2016, 05:36
Was koche ich heute? :-nix
Gast26092018
04.08.2016, 17:58
Ist man heutzutage 16 wenn man Abitur macht? :-nix
Auf meiner Station sind zwei 16 jährige Pflegepraktikantinen, die davor stehen Medizin zu studieren! Wahnsinn. Ich war damals 21 als ich Abitur gemacht habe^^ Gut ich musste halt in die 13. Klasse und ich bin in der 5. Klasse sitzen geblieben.
Ich wünschte ich wäre damals auch 16 gewesen. Ich habe die Schule gehasst wie die PEST! Jeder Gang zur Schule war wie ein Gang zum Schafott für mich damals.
Ernsthaft? Du wärst gerne minderjährig Student gewesen? Warum!? Für alles braucht man Mamas Unterschrift und ist für jeden allein schon aufgrund des Alters ein Sonderling. Nichts davon wäre für mich erstrebenswert gewesen.
Und in der Schule wäre es für dich nicht besser gelaufen, sondern (noch?) schlimmer.
Gast26092018
04.08.2016, 18:38
Weil ich meine ganze Jugend noch vor mir hätte. Das richtige Leben beginnt ja erst nach dem Abschluss, dann wird man zunehmen selbstständiger. Wofür brauche ich denn Mamas Unterschrift? Ich habe noch nie eine Unterschrift meiner Eltern gebraucht :-nix
Aber heutzutage sind doch viele 16/17 die Abitur machen, dann ist man kein Sonderling mehr. Als ich Erstie war hatte ich eine 14 jährige Komilitonin, die war unter den ganzen älteren schon eher ein Sonderling.
Es geht mir darum, das man das ganze Leben noch vor sich hat und die Jugend. In Russland machen die auch mit 17 ihren Abschluss. Man muss nicht so ewig lang zur Schule, das ist unnötig.
Wofür brauche ich denn Mamas Unterschrift? Ich habe noch nie eine Unterschrift meiner Eltern gebraucht :-nix
Du warst ja auch volljährig! Wofür man die braucht, wenn man minderjährig ist: Einschreibung, Wohnungsvertrag, Handyvertrag, Fitnessstudiovertrag... Keine Erstifahrt, Partys nur bis Mitternacht, kein Schnapskaufen... ;)
*milkakuh*
04.08.2016, 18:46
Wofür brauche ich denn Mamas Unterschrift? Ich habe noch nie eine Unterschrift meiner Eltern gebraucht :-nix
Das fängt schon bei der Immatrikulation an und geht direkt weiter beim Mietvertrag und Präpkurs..
Und ich glaube du schließt falsche Rückschlüsse. Man wird nicht selbstständiger, weil man studiert sondern eher, weil man älter wird...Auch wenn man mit 23 anfängt zu studieren hat man noch den Großteil seines Lebens vor sich. ;-) Und jugendlich fühle ich mich jetzt mit fast 26 immernoch. Alles eher eine Sache der Einstellung als eine Sache des tatsächlichen Alters würde ich sagen.
Es ist dennoch eine sehr kleine Minderheit, die bei Studienbeginn jünger als 18 ist. In meinem Semester warens glaube ich 1-2%. Da kann man dann oft nicht ins Lokal mitgehen, usw. Außerdem ist man einfach noch viel unselbständiger (auch wenn einem das selbst vielleicht gar nicht bewusst ist) und kann die ganzen Vorteile des Studentenlebens viel weniger genießen.
Ich fand die Schulzeit herrlich - so wenig Verantwortung und so viele Freiheiten. Mein Erststudium war auch nicht schlecht, aber subjektiv fand ich die Schulzeit viel entspannter, da man viel weniger tun musste, und da es noch nicht Richtung Beruf ging. Man musste nicht sorgfältig überlegen welche Summer School oder welches Praktikum oder welches Wahlfach man am besten machen sollte, man musste nicht zu Recruitermessen gehen und hin- und herüberlegen, welcher Einstiegsjob strategisch am sinnvollsten ist, sondern konnte einfach ein weitgehend vorgefertigtes Programm in Anspruch nehmen, und die Berufswelt und jegliche Art der (Selbst-)Verantwortung war noch weit, weit weg.
Ich glaube am meisten kann man ein Studium im Alter von 21-28 genießen. Selbst mit 18 oder 19 sind viele noch viel zu verbissen, viel zu wenig locker, trauen sich noch nicht, die vielen Freiheiten der Uni zu genießen. Ich persönlich würde mir definitiv nicht wünschen, mit 16 Abi gemacht zu haben.
WhiteMountains
04.08.2016, 19:08
du tust grad so, als wärst du irgendwas zwischen 80 und verwesung und blicktest auf ein verpenntes leben zurück...
ich hab nicht wirklich ahnung, wie alt du bist - aber vermutlich irgendwas um 30, wenn du mit 21 zu studieren begonnen hast und jetzt - weiss ich nicht - assistenz- oder schon facharzt bist.
irgendwann ist die kindheit halt einfach mal rum.
Mein Patenkind wird zum Abitur 17 sein. Ist ständig ausgelacht worden, weil er ja so ein Baby ist (einziger des Jahrgangs, der 2001 geboren ist). Nur deshalb. Mittlerweile haben sie sich dran gewöhnt ;-) - aber die ersten des Jahrgangs werden 18, machen jetzt schon den Führerschein ... Drama, dass das bei ihm noch in weiter Ferne ist.
Du siehst das viel zu verklärt und romantisch. Deine Zeit der Jugend ist einfach vorbei, wenn dir was an deinem Leben nicht passt, dann nimm es JETZT in die Hand, so verpasst du irgendwann dein gesamtes Leben. Noch bist du jung genug - das Ändern der eigenen Gewohnheit wird Jahr für Jahr schwerer, also nicht auf nächstes Jahr verschieben.
Gast26092018
04.08.2016, 19:17
Ja, das ist irgendwie was mich total traurig macht! Mein absolut verpenntes Leben:-heul ich stehe mit 30 da und blicke auf ein vergeudetes Leben zurück :-?
Dann mach was aus den nächsten 30! Sonst kuckst du mit 60 auf 60 Jahre verpenntes Leben zurück. Was hilft es dir zurückzuschauen? Das ist vorbei und nicht mehr änderbar! Aber deine Zukunft hast du in der Hand.
Du musst dir glaub ich wirklich einmal eine Liste mit konkreten Zielen für die nächsten Wochen/Monate aufschreiben, und entsprechende positive/negative Konsequenzen bei Erfüllung/Nichterfüllung. Du musst in die Gänge kommen, statt immer nur zu theoretisieren. Du hast ja in Sachen Bildung und Beruf viel erreicht, jetzt musst du halt versuchen, auch den Rest deines Lebens mit Leben zu füllen.
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