Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Mutmach-Thread: Physikum H16
1995jp95
25.08.2016, 11:21
Mir geht's auch ähnlich, nur das ich momentan noch haargenau bei 90 Prozent liege, aber dummerweise bei ein zwei Fragen nicht weiß, ob ich tatsächlich das abgekreuzt habe, was ich mir aufgeschrieben habe. Bei mir war die Chance auf ne 1 vorher ziemlich groß muss ich sagen, hatte immer richtig richtig gute Ergebnisse beim kreuzen, aber gestern fand euch es echt schwer! In Psychologie waren ja mal die Hälfte absolut neue Fragen, bei denen ich raten musste, weil ich es nicht so genau gelernt habe. Verstehenicht, warum man sowas plötzlich machen muss. Bin momentan aber so glücklich übers Bestehen, da sich mich nicht weiter für er aufregen will.
McLaren422
25.08.2016, 18:56
ich will ja nicht euren Ehrgeiz schlechtreden, aber warum will man denn unbedingt ne 1 haben? Hat man da später Vorteile in Sachen Karriere? Oder vllt in Sachen Doktorarbeit? Hat das spezielle Gründe, warum ihr so gut sein wollt? Wollt ihr eure Grenzen austesten oder isses wirklich nur fürs Ego? Weil eigentlich gehts ja nur ums Bestehen, es sei denn, man muss sich wie ich mit dem Physikum noch wo bewerben (Quereinstieg). Wollte deswegen die 2 haben, was auch geklappt hat. ;)
Bitte bitte nicht als Angriff verstehen, es interessiert mich halt. :)
Warum wolltest du keine 1,3 oder 4 haben, sondern unbedingt ne 2?
Wärst du mit ner 1 nicht viel besser dran gewesen?
McLaren422
25.08.2016, 19:01
man hat mir gesagt, dass das Physikum eventuell die Zulassungsschancen beeinflusst, wenn ne Rangliste unter Quereinstiegern gebildet wird. Von daher war mir ne 2 wichtig, weil ich da sicherlich einer von den besseren bin.
Ne 1 war von Anfang an irgendwie unerreichbar. Wenn ich mir das zum Ziel gesetzt hätte, hätte ich mich nur selber enttäuscht. Da hats bei Kreuzen nie dazu gelangt. Irgendwann is die Grenze erreicht. Im Mündlichen hätte ich eigentlich ne 1 verdient gehabt, aber naja, ich will nicht meckern. ;)
Edit: ne 1 is immer gut. Hätte wie gesagt auch gerne ne 1,5 gehabt, weils Mündliche echt gut lief. Aber die Prüfer waren halt mal nicht ganz so locker bei uns. Aber mit 2,0 sollte ich trotzdem noch vorne mit dabei sein, wenn ich mir so die Durchschnitte angucke. ;)
Ist es nicht völlig normal, dass man die bestmögliche Note erreichen möchte - bei jeder Prüfung?
Sich erreichbare Ziele zu setzen, ist psychohygienisch sicher sinnvoll - hab ich auch gemacht. Aber das ändert doch nichts dran, dass man eigentlich gern die bessere Note hätte. Oder?
McLaren422
25.08.2016, 19:08
na klar ist das normal. Aber ich denk mir auch immer "bringt mir die gute Note was?" Wenn ich das mit nein beantworten kann, mach ich mir weniger Stress und Druck. So bleibt mein Motto immer "Hauptsache bestanden". Das heißt aber nicht, dass ich jetzt absichtlich faulenze, weil ich denk mir immer, dass das alleine schon schwer genug ist. Dann lern ich recht viel und es kommen dann doch ganz gute Noten raus. ;)
Man hat durch die bessere Note langfristig nur Vorteile.
Sicherlich kann man auch einen Job oder eine Doktorarbeit finden ohne die 1, aber wenn man sie hat, dann macht es das ganze mit Sicherheit auch leichter.
Ausserdem wollte ich sehen wie viel möglich ist.
Und nach dem man so viel Zeit in der Vorklinik mit Lernen verbracht hat wäre das ein schöner Abschluss gewesen, weil man dann quasi alles rausgeholt hätte aus dieser Studienzeit was langfristig möglich ist.
McLaren422
25.08.2016, 19:20
ok das verstehe ich. :)
Was meinst du mit "Job". N Hiwi Job während des Studiums oder später als Arzt?
Und bei mir hat sich keiner für die Physikumsnote damals interessiert, als ich Dr. Arbeit gemacht hab. :D
Ich kann schon verstehen, dass man eine möglichst gute Note will. Und auch, dass man das nicht immer rational erklären kann.
Vor dem Physikum hab ich auch immer gesagt, dass mir die Note egal ist und ich einfach nur bestehen will. Als es dann letzten Endes nur eine 4 geworden ist, hats mich dann doch genervt und nervt mich ehrlich gesagt bis heute. Und ich strebe nicht wirklich ein Berufsziel an bei dem Noten wirklich wichtig wären. Ist vielleicht einfach ein blödes Ego-Ding, ist aber halt trotzdem einfach so.
Abartig. Medizin ist echt das einzige Fach, in dem man unter Rechtfertigungsdruck gerät, warum man sich anstrengt und ne gute Note will. Gibt doch zig Gründe: Weil mans kann, fürs Ego, Jobchancen (auch im nicht-kurativen Bereich), Hiwi-Stellen, für Stipendien, für Auslandsaufenthalte an renommierteren Einrichtungen, Auslandsförderung, Uniwechsel, Promotionsstellen, als Belohnung für viel Fleiß und Mühe, Ehrgeiz oder einfach um sich mal vom Durchschnitt abzuheben.
Schaden wird dir ne 1 sicher nicht, aber kannst du das von der 4 auch sagen?
McLaren422
25.08.2016, 22:10
Muss man ja nicht gleich pampig werden. Das war eine ganz liebe Frage ohne irgendjemanden auch nur annähernd anzugreifen. ;)
Und unter "Rechtfertigungsdruck" setze ich auch keinen. Es war mir halt bis jetzt nicht klar, inwiefern ein gutes Physikum einem helfen soll. Mir hat man gesagt, dass die Physikumsnote keine Sau interessiert.
Nicht mal die Staatsexamensnote soll allzu sehr interessieren. Kein Wunder bei der Arbeitsmarktsituation...
Was schon eher interessiert sind Art der Dissertation oder vllt auch Publikationen, gerade, wenn man Karriere in ner Klinik machen will.
Und ja, ne 4 schadet auch nicht, weil es dich dazu berechtigt, das klinische Studium in Angriff zu machen.
Und glaub mir, im Medizinstudium isses normal, dass sich jeder anstrengen muss, das geht nicht ohne. Von daher ist es selbstverständlich, dass man das macht und deswegen is da nix mit "Rechtfertigen". ;)
Absolute Arrhythmie
26.08.2016, 05:40
Je nach Fach und Stadt ist die Note schon relevant. Arzt wird man aber auch mit ner 4 :-)
McLaren, was ist dein Problem? Du erwartest eine Erklärung von Leuten mit ner 1, warum sie eine 1 haben, weil man dir erzählt hat, eine eins sei nicht nötig?
Manche haben eben einen höheren Anspruch wie du und geben sich nicht mit ner 2 zufrieden, warum sollten sie auch? Und warum sollten sie sich dafür rechtfertigen? Nur weil du es nicht verstehst?
McLaren422
26.08.2016, 10:11
Meine Fresse, wie sich manche gleich angegriffen fühlen, nur weil man mal n bissl ne andere Frage stellt. Wenn dich das derartig aus der Bahn schmeißt, dann viel Spaß am Patienten ^^
Es hätte ja sein können, dass die 1 für irgendwas gut ist, ich dachte, Physikumsnote is so ziemlich egal. Vllt war ich diesbezüglich ja falsch informiert und alleine deswegen habe ich hier die Frage gestellt. Ist das so verwerflich?
Anmerkung: Was mein Problem ist? Gar keins!^^ Und verstehen tu ich bis jetzt auch alles. ;)
Danke, für die Besorgnis bezüglich der Arbeit am Patienten :-wow
Alle mal etwas runter vom Gas. Inzwischen hat sich ja geklärt, warum manche ein Sehr gut wollen, und dass sich eine sehr gute Note manchmal auszahlen kann (meiner bisher geringen Erfahrung nach variiert das sehr stark - hin und wieder wird sehr stark auf Noten und den Lebenslauf allgemein geschaut, v.a. an bekannten Abteilungen an Unikliniken, während in vielen Fällen gar niemand die Noten am Schirm hat), ist nun auch allen klar. Alles ist also gut und wir können zum eigentlichen Thread-Thema zurückkehren :-p
McLaren422
26.08.2016, 11:07
Das war grad mal Standgas :-blush
Egal, wer Zuspruch in Sachen Mündliche Prüfung braucht, einfach an mich wenden. :-angel
Sternchenhase
26.08.2016, 19:33
Ich drehe hier gerade ein wenig durch :heul:
Ich habs ja irgendwie geschafft den ersten mündlichen Termin am Montag zu erwischen, und ich schaffe nicht mehr alles idahin.
Meine Prüfer sind zwar nicht schlecht, aber nur bei einem der drei kann man anhand von Altprotokollen den Stoff merklich eingrenzen. Das macht mich gerade echt hin :(
Du packst das! Und kannst dann gemütlich den andern beim lernen zukucken! Nur nicht aufgeben, das wird gut!
Sternchenhase, ich leide mir dir, hab zwar einen Tag erst nach dir, aber ich hab auch keinen Schimmer, wie das alles noch bis dahin funktionieren soll. Einer von den Prüfern hat auch nicht mal Altprotokolle. Klar, auf Lücke lernen, aber bei mir sind das eher Wissenskrater...
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