Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Mutmach-Thread: Physikum H16
OP-Pingu
26.08.2016, 21:32
Ihr werdet das schaffen..ich darf auch am 1.9 in die mundliche..und nachdem bei mir die schriftliche mies lief ist das eher alles blöde
Aber Zähne zusammen beißen und den Prüfern zeigen das man erzählen kann..
Ich drücke die Daumen
Sternchenhase
26.08.2016, 21:53
Danke für die Aufmunterung :-).
Ich hab einfach so Sorge vor dem Moment des Durchfallens. Ich bin noch nie in einer mündlichen Prüfung durchgefallen und ich stelle es mir furchtbar vor.
Und den Moment in der Prüfung, wenn ich einfach die Antworten nicht weiß.
Es ist so frustrierend, ich lerne und lerne und sehe aber nur, wie viel ich noch nicht kann. Mein Kopf ist ein schwarzes Loch :-?. Passend zu deinen Kratern, Gin :-peng.
Aber Solara hat Recht, egal wie es ausgeht, Montag ist es rum.
McLaren422
26.08.2016, 23:05
ach Sternchen, ich kann dich beruhigen, so geht es (fast) jedem. Bist nicht die erste und ganz sicherlich nicht die letzte. Es ist doch so dass sich ALLE denken "wie soll ich die Stoffmenge schaffen?" "was ist, wenn ich in der Prüfung was nich weiß oder n Blackout hab?" Ganz normale Gedanken, hat jeder. Es ist normal, überfordert zu sein, gibt wohl nur ne dünne Elite, die das nicht ist.
Die Prüfer sin auch nur Menschen und wenn man wirklich ne 5 will, dann muss man schon arg blöd sein, wirklich, da darf man halt dann echt fast gar nix wissen. Aber das kann ich mir bei den meisten eh nicht vorstellen, da muss es echt beim Grundlegendsten hapern. Wie gesagt, es geht hier nur ums Bestehen, 4 gewinnt (auch wenn mir da jetzt der ein oder andere widersprechen würde :-)) ).
Lern streng nach Protokollen und lern nich so krass die Details, dann bin ich mir fast sicher, dass das wird. :) Und ich hab gehört, dass die meisten Prüfer seeeeeeehr großzügig in Sachen Noten sind.
Zur Not weise freundlich, aber bestimmt drauf hin, dass du nur 5 Tage zwischen schriftlich und mündlich hattest. :D
Darauf hinweisen, dass man nur fünf Tage zwischen schriftlichem und mündlichen Teil hatte, würde ich NIE. Das kann bei manchen Prüfern ganz gewaltig in die Hose gehen, und die Atmosphäre der Prüfung in eine sehr schlechte Richtung lenken (und macht einfach allgemeinen einen sehr schlechten Eindruck - sucht nach Ausreden, kann keine Verantwortung übernehmen, etc. pp.). Und dann hat man quasi schon verloren.
Aber der Rest, den McLaren gesagt hat, stimmt schon. Um beim mündlichen Teil durchzufallen, muss man schon viel Pech haben. Es ist oft schwer, eine sehr gute Note zu erreichen, aber die Bestehensgrenze liegt beim mündlichen Teil meist ziemlich niedrig. Einfach immer alles sagen, was man zum Thema weiß, auch wenns nur Basics sind, auch wenns nur in einfachen Worten ist. Wenn möglich immer klinische Bezüge bringen. Nicht zu kompliziert denken, eher an die offensichtlichen Sachen denken. Mit einer positiven, selbstbewussten (nicht arroganten!) Einstellung in die Prüfung gehen.
Ich bin zuversichtlich, dass du es bald erfolgreich hinter dich gebracht haben wirst! :-top
Arrhythmie
27.08.2016, 07:31
Ich hab bei 2 Prüfer gar keine Protokolle weil sie neu sind, richtig toll, und bei einem zwar Protokolle, aber sie sagen aus: ALLLLLLEEESSSSS.
Das macht mich fertig.
Sternchenhase, ich kann so gut mit dir fühlen. Ich bin zwar erst Donnerstag dran, weiß aber auch nicht, wie ich das alles schaffen soll. Ein Prüfer lässt sich relativ gut eingrenzen, die anderen beiden fragen quer Beet alles in ihrem Fach. Der Biochemiker will häufiger, dass man ihm die Moleküle zeichnet, was ich natürlich nicht kann und bis Donnerstag gewiss auch nicht mehr lernen werde, weil ich einfach noch zu viel mit dem anderen Stoff zu tun habe.
davo, ich danke dir für deine Worte, das liest sich beruhigend und nimmt einem ein Stückweit den Druck.
Gehe ich recht in der Annahme, dass man nicht auf jede Frage die richtige Antwort haben muss, um die Prüfung zu bestehen? Also eben nicht alle Themen wirklich können muss?
Wie würdet ihr das mit dem Zeichnen handhaben in Biochemie? Und was macht man, wenn man das Präparat in Histologie nicht erkennt?
Feuerblick
27.08.2016, 09:23
Immer mit der Ruhe. Ihr habt für Klausuren und fürs Schriftliche gelernt. Gänzlich unvorbereitet seid ihr also nicht. Und man muss nicht überall unbedingt ins kleinste Detail gehen können. Es ist schon mal gut, wenn man auf die Startfragen des Prüfers eine Antwort weiß oder in der Lage ist, sich die Antwort herzuleiten. Und das ist zu schaffen.
Wenn man das Histo-Präparat nicht auf Anhieb erkennt, beschreibt man es erst einmal. Was sehe ich? Wo gibt es diese Strukturen? Was könnte es also sein? Was könnte es eindeutig nicht sein? Manche Histopräparate sind so doof, dass nicht mal die Profs es sicher wissen... Erfahrung aus meiner Histoprüfung mit dem damaligen gefürchteten Chef der Anatomie, mit dem ich auf genau diese Art dann ausdiskutiert habe, woher das Präparat kommen könnte. ;-)
Nicht aus der Ruhe bringen lassen. Notfalls darum bitten, dass der Prüfer die Frage noch einmal umformuliert, damit man weiß, worauf er abzielt. Nicht sofort zugeben, dass mein absolut keine Ahnung hat, aber auch nicht ewig lange rumstottern.
Die meisten Prüfer meinen es gut mit ihren Prüflingen und wollen niemanden reinreiten. Und hey, ihr habt schon so viele mündliche Prüfungen hinter euch gebracht. Nur weil das jetzt "Physikum" heißt, ist es eigentlich aber doch gar nix anderes ;-)
Ihr macht das schon!
Und nicht in andächtiges Schweigen verfallen, das war noch nie gut ;-). Wie Funkel schon schreibt, auch wenn man es nicht erkennt, beschreiben was man sieht, was das sein könnte und wo das unter anderem vorkommt etc.
Zu BC kann ich nix beitragen, ich hatte kein BC im mündlichen ;-).
Vielleicht die wichtigsten Sachen doch noch zeichnen können, jeden Tag bis dahin noch 3x abmalen und versuchen einzuprägen?
Und nein, man muss nicht alles wissen, definitiv nicht.
Arrhythmie
27.08.2016, 09:31
Danke!
Kiddo, ich schaue mir jetzt immer Histo Videos an und ich spreche mit mir selber während ich lerne. Erkläre es mir quasi selber.
Wegen Biochemie, auch mein Prüfer möchte alles mögliche gezeichnet haben. Ich lerne jetzt die Sachen zeichnen, die in den Protokollen stehen. Mehr nicht. Das schaffe ich nämlich nicht. NAD, Folsäure, Methyl Malonyl CoA... Ich zeichne die vor mich hin am Anfang und Ende meines Tages. Mittlerweile kann ich schon ein paar davon.
In Physio weiß ich gar nicht was ich machen soll, der Prüfer ist neu. Und er ist nicht da bis kurz vor der Prüfung und antwortet nicht auf Mails. Also wiederhole ich die Basics.
Zum Zeichnen: Vielleicht hat er ja bestimmte Moleküle, die er besonders gerne fragt? Ansonsten gibt es ja ein paar Standardmoleküle, die man zeichnen können sollte - eine Fettsäure, ein Triglyzerid, NAD, ATP, eine Aminosäure, etc. Die kann man sich ja anschauen.
Und natürlich muss man nicht jede Frage beantworten können. Niemand kann jede Frage beantworten. Auch bei der mündlichen Prüfung kann man sich zur inneren Beruhigung immer die schriftliche Bestehensgrenze von 60% im Hinterkopf behalten ;-) Mit Situationen, in denen man nicht mehr weiter weiß, muss man dann spontan umgehen - je nachdem, ob es eine große oder eine kleine Frage ist, ob es wichtige oder eher unwichtige Frage ist, wie weit die Prüfung schon vorangeschritten ist, wie lange man schon über den derzeitigen Themenkomplex redet, wie gut man bisher war, wie der Prüfer ist, usw. Einfach spontan entscheiden, was man macht, dann passt das schon. Nicht vorhandenes Wissen vortäuschen würde ich allerdings nie.
Viele Physikusmprüfungen sind nach einer gewissen Anfangsphase dann eher "Unterhaltungen" über bestimmte Themen (v.a. in Biochemie, wo ja alles irgendwie zusammenhängt) als Prüfungen im engeren Sinn. Und die Note richtet sich dann halt danach, wieviel man selbst zu dieser Unterhaltung beiträgt, wieviele Fehler man macht, wie tiefes Detailwissen man hat, usw.
Wenn man in Histo das Präparat nicht erkennt, dann beschreibt man, was man sieht, ob man ein Epithel sieht, wenn ja, welcher Art es ist, ob man irgendwelche Drüsen oder Gangsysteme sieht, usw. usf., und dann sagt man, dass man nicht weiß, was es ist, aber dass es aufgrund von xyz z.B. A oder B sein könnte.
Einfach locker und ehrlich bleiben und, wie in jeder anderen mündlichen Prüfung auch, keinen verzweifelten Eindruck machen, sondern das, was man weiß, kompetent schildern, und bei allem anderen zeigen, dass man zumindest eine Ahnung hat, worauf man achten müsste, was es warum sein könnte, usw.
Feuerblick
27.08.2016, 09:48
Wie davo schon schrieb: Ich habe mir die wichtigsten Moleküle rausgesucht und immer und immer und immer wieder gezeichnet. Irgendwann saß es dann tatsächlich. Ansonsten war Biochemie gruselig. Lag nicht am Prüfer sondern an meinem fehlenden Verständnis fürs Fach. Bestanden habe ich trotzdem ;-)
McLaren422
27.08.2016, 10:40
das war auch eher ironisch gemeint, davo, das mit dem Hinweis, nur 5 Tage zum Lernen gehabt zu haben. :D
Ich würde ebenso keinem empfehlen, nach der Begrüßung zu sagen:" ey, benoten Sie ja locker, wir hatten nur 5 Tage zum Lernen!" :D
Ich hab das aber tatsächlich gesagt, aber erst, nachdem die Noten gesagt wurden. Wir hatten auch nur 5 Tage Zeit und ich fand auch, dass diese Prüfung recht hart bewertet wurde (normalerweise ist ja bekannt, dass man eher großzügig die Noten vergibt, dieses Mal wars nicht so, sondern ne realistische Notenvergabe).
Ich hab in Altprotokollen gelesen, dass man teilweise noch mit ner 1 rausgegangen ist, wenn man lediglich 75% der Fragen richtig hat. Wenn bei euch auch so locker bewertet wird, dann garantiere ich euch, dass ihr von eurer Note überrascht sein werdet und zwar im positiven Sinne. :)
Danke!
Kiddo, ich schaue mir jetzt immer Histo Videos an und ich spreche mit mir selber während ich lerne. Erkläre es mir quasi selber.
Wo gibt es denn diese Histovideos ?
Hier gibts Histovideos, die sich bei uns verbreitet haben: https://www.dropbox.com/sh/za39iiif0z1x43e/AADJA5z_ClBLz4rNaoTa4lD1a?dl=0
@Sternchenhase wen hast du denn als Prüfer?
Ich würde mir da echt keine Gedanken machen, die meisten sind ja ganz nett und vollen einem nichts böses. Ich kenne eine in Marburg, die jetzt fast fertig ist und in einem mündlichen durchgefallen ist. Sie war auch total fertig, aber der Prüfer war zuversichtlich, dass sie das noch schafft und eine Woche später hatte sie dann auch bestanden. :)
Sternchenhase, ich drücke dir ganz fest die Daumen!
Arrhythmie
29.08.2016, 16:23
Ich auch!
Auch von mir rückwirkend alles Gute! :-top
Sternchenhase
29.08.2016, 18:55
Tja, um auf das Thema der Diskussion zurückzukommen- man kann wegen Histo durchfallen, habs eben ausprobiert.
Hatte Kopfhaut und Kopfentwicklung. Ich musste in den 4 Tagen einfach Prioritäten setzen, das ging einfach nicht anders :(. Und die beiden standen einfach nicht besonders weit oben auf der Liste.
Der Rest lief aber gut 🐵
Oh nein Sternchenhase :( Kopf hoch, das nächste Mal schaffst du es auf jeden Fall!
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