PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dein 1. Dienst....



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 [14] 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

apple
05.03.2008, 15:32
Das wird schon :-top

mar7ini
06.03.2008, 20:28
Ich werde nach 4-6 Wochen Schonfrist Dienste machen müssen. Ich werde alleine auf Station sein. Mein Hintergrund kann in 6-8 Minuten im KH sein. Die anderen Assis trösten mich mit den Worten, dass man sich auf keinen Dienst vorbereiten kann, egal wie lange man arbeitet, denn man weiß ja immer nur theoretisch - egal ob nach 4, 6, oder 20 Wochen - was man z.B. tut, wenn eine Frau mit vorzeitigen Wehen kommt. Praktisch weiß man es eben nicht bis man es getan hat, aber dann weiß man es praktisch für immer :-)

Mal sehen ob ich mich beim 1 Dienst daran erinnern werde :-oopss

Flauta
06.03.2008, 20:51
Das habe die mir auch bei Arbeitsbeginn erklärt: Erfahrung hat keinen Vorteil bei schwierigen Klassen....auf schwierige Hauptschulklassen kann man sich nie vorbereiten, da muss man ins kalte Wasser...das muss dann gehen ...ich hasse diese Sprüche!!! Besonders für BErufsanfänger sehr motivierend! Und ich behaupte das Gegenteil!!!!

test
06.03.2008, 21:20
Ich werde nach 4-6 Wochen Schonfrist Dienste machen müssen. Ich werde alleine auf Station sein. Mein Hintergrund kann in 6-8 Minuten im KH sein. Die anderen Assis trösten mich mit den Worten, dass man sich auf keinen Dienst vorbereiten kann, egal wie lange man arbeitet, denn man weiß ja immer nur theoretisch - egal ob nach 4, 6, oder 20 Wochen - was man z.B. tut, wenn eine Frau mit vorzeitigen Wehen kommt. Praktisch weiß man es eben nicht bis man es getan hat, aber dann weiß man es praktisch für immer :-)

Mal sehen ob ich mich beim 1 Dienst daran erinnern werde :-oopss

naja, aber wäre es nich wahrscheinlicher, dass man nach längerer Zeit vielleicht schon mal eine Frau mit vorzeitigen Wehen im normalen Tagdienst mit Unterstützung gesehen hat und von daher vielleicht souveräner mit der Problematik umgehen kann?

mar7ini
07.03.2008, 13:48
Schhhhhh... ich muss es glauben können! :-top

dreamchaser
14.03.2008, 19:30
So, nun ist auch mein erster Dienst vorbei: insg. 26h, 2 h geschlafen. War aber sehr ruhig, immer nur kleinere Sachen, ab 24 Uhr dann in der Notaufnahme 4 Aufnahmen und 2 ambulante Patienten, dann eine Leiche um 2 Uh (war erwartet, Palliativstation). Um 4:30 Uhr dann ins Bett, 5:30 Uhr nochmal angepiept worden - an den Kollegen, der ab 4 Uhr wach ist verwiesen- weitergeschlafen bis 6:50 Uhr. Dann schnell Brife diktiert, Frühbesprechung, schnell Visite und ab nach Hause. Meine Kollegen haben netterweise meine BE gemacht und entlassen meine at., die noch auf Untersuchungen warten...
Nächsten Freitag gehts in die nächste Runde...

hypnotel
16.03.2008, 20:40
Mal ne andere Frage, wann mußten denn die Betäuber unter Euch die ersten Dienste machen?
Bei uns machen anästhetische Berufsanfänger nach 2-4 Monaten Hausdienste; ein OA-Hintergrund ist immer erreichbar und nötigenfalls in max. 10 min in der Klinik. Außerdem bemüht man sich, für die ersten Einsätze gleichzeitig den NAW Dienst mit einem Anästhesisten zu besetzen.

Bedingungen für die 'Dienstfähigkeit' sind:

10 sichere RSI (Crush-Intubation)
Beherrschung der Grundlagen Anästhesie / Intensiv
Überblick über die interdisz. Intensivstation
Belastbarkeit/ starkes Nervenkostüm ;-)

...hat sich in der Praxis bewährt. Hängt natürlich sehr von der Struktur des Hauses ab und was für Notfälle eintreffen können(wir haben keine Gyn und keine Neurochirurgie). :-bee

eileiter
20.03.2008, 08:33
Ich hab euch noch gar nicht von meinen ersten Nachtdiensten berichtet.

Tag 1: Nacht war ruhig, konnte kein Auge zutun, Ruf um ca. 4Uhr, schlechtes CTG, schnell OA gerufen, der eine Saugglocke gemacht hat (kann ich noch nicht!).

Tag 2: Schlafen ab 1Uhr bis 4Uhr, Ruf in Ambulanz: Akutes Abdomen, schockige Patientin mit UB-Schmerz einseitig. Chirurg meint es sei was gynökologisches, gleich OA gerufen. V.a. stielgedrehte Ov-Zyste. Prä-operative Vorbereitungen etc. Bis weit über Dienstende im OP.

Tag 3: Absoluter Katastrophen Tag. Schwangere mit Schmerzen (ich denk natürlich es sind Wehen), Katastrophen-CTG, OA gerufen,Uterusruptur >>Notsectio. 2,5 l Blutverlust, Kind nicht gut... SCHRECKLICH!!!! Im OP bis eins. Danach noch ein weniger tragischer Fall in der Ambulanz und eine normale Geburt. Im Bett um 3, konnt natürlich kein Auge zutun...

Ich hoffe, dass die nächsten Nächte halbwegs NORMAL verlaufen werden. Ich glaub ich hatt mit Tag 3 einfach nur Riesenpech.

mar7ini
20.03.2008, 08:59
Eileiter - wow. Bist Du auch völlig alleine in den Diensten? Das sind ja die schlimmsten Sachen die in der Gyn passieren können, da hat ja nur ein Nabelschnurvorfall gefehlt...
Mir sträuben sich die Haare wenn ich bedenke, dass ich in einigen Wochen das Gleiche erleben könnte.
Vieviele Betten habt ihr denn?

Tombow
20.03.2008, 09:12
Gucken denn die Schwestern/Patienten nicht komisch, wenn man sagt "Moment, ich muss das mal kurz nachgucken" und dann ein Buch aus der Tasche holt?
Davon soll man sich nie beirren lassen. Gehört zum Alltag. Außerdem muß man auch wissen, wonach man nachschlägt.

*Schnief* heute letzter Dienst im aktuellen KH. Mal sehen, wie der "Abschiedsdienst" wird.

Feuerblick
20.03.2008, 10:31
Davon soll man sich nie beirren lassen. Gehört zum Alltag. Außerdem muß man auch wissen, wonach man nachschlägt.

*Schnief* heute letzter Dienst im aktuellen KH. Mal sehen, wie der "Abschiedsdienst" wird.Du wechselst schon wieder?

gynokokke
20.03.2008, 10:42
Mir war vor meinem ersten Dienst so Elend, dass ich Durchfall hatte und so bleich auf den Dienst kam, dass ich gefragt wurde, ob ich krank sei. Ging aber alles gut, trotz grosser Geburtshilfe. und es war hilfreich, dem OA nochmal kurz zu stecken, dass das mein erster Dienst ist. Durfte grosszügig anrufen.

Muriel
20.03.2008, 11:26
Ich glaube den absoluten Horror, den man kaum übertreffen kann, hatte eine gute Freundin von mir in ihrem ersten Gyndienst, den sie nach phänomenalen 3 Wochen machen durfte. Zuerst hat eine Patientin unter der prinzipiell völlig normalen Geburt eine LE geschossen, was nicht so richtig spaßig war und dann durfte sie sich mit den Ehemann einer Patientin, die in der 25.SSW mit nem HELLP kam und leider Zeugin Jehovas war, über EKs auseinandersetzen. Die Patientin ist letztendlich aufgrund nicht gegebender Eks mit 27 Jahren verstorben. Toll, oder?
:-kotz

eileiter
20.03.2008, 12:02
Wir haben gut 40 Betten, aber dafür 1500 Geburten/Jahr mit Risikoschwangerschaften/-Geburten (BEL, vag. Geurten mit Z.n. Resectio blabla)

eileiter
20.03.2008, 12:04
Und naturlich bin ich gaaaanz alleine in den Diensten. Manche OÄ sind im Haus :-) , andere brauchen 15 min. Toll, was? :-heul

beetle-max
24.03.2008, 12:04
Ihr seid ja absolut nicht zu beneiden!!!
Als ich damals während meiner Kr.pflege Ausbildung Nachtdienst hatte, hatte auch eine junge (damals noch) AIP´lerin ihren 1. Dienst. Ihr ging es so richtig schlecht- mußte ständig auf Toilette, war kreidebleich. Sie hätte bei einem Notfall auch ne Weile auf den OA warten müssen und kam einfach mit dem Gedanken dieser Verantwortung nicht klar. Es ist schon erschreckend, daß es so vielen so geht...Irgendwie hofft man ja insgeheim selbst, daß sich ja irgendwann endlich mal was ändern muß. Nach 3 Wochen den 1. Dienst finde ich einfach zu früh und ein schnell zu erreichender Hintergrundarzt ist einfach ein Muß!!! Ich wünsche euch allen bei euren Diensten alles Gute, einen kühlen Kopf und schnell zu erreichende Kollegen :-top



Und naturlich bin ich gaaaanz alleine in den Diensten. Manche OÄ sind im Haus :-) , andere brauchen 15 min. Toll, was? :-heul

Leelaacoo
24.03.2008, 12:11
Sagt mal...(jetzt vor allem die in der Inneren)...kommen bei euch die OAs ins Haus (auch nachts?). Ich habe in 2 Jahren noch nie erlebt, daß bei uns mal einer gekommen ist, und ich habe nun den ersten ITS-Nachtdienst anstehen und hab ein wenig Bammel (Intubieren geht, aber im ZVK legen /Sono/ Echo etc. bin ich absolut unsicher)...und wenn ich ITS mache, ist nur noch ein Assi im Haus (andere Abteilung), der frisch ist. Hmmm... :-((

LG Lee

Persephone
24.03.2008, 13:28
Bei uns kommen die OÄ ins Haus. Hatte schon häufiger Teerstuhl oder Hämatemesis mit Hb-Abfall oder Notfälle auf der Intensiv, als der 1. Diensthabende draussen war (der fährt bei uns NEF und macht die Intensiv, ich mach die peripheren Stationen und die Ambulanz). Meist fragen sie, ob sie sich arg beeilen müssen und wenn ja sind sie innerhalb von 20 min da. Ich kann halt noch keine Gastros machen und von der Intensivmedizin hab ich noch weniger Ahnung, und wir haben ein System (früh und unerfahren Dieste), da muß man sich drauf verlassen können, dass die OÄ rasch kommen! Ist ein gutes Gefühl und ich wurd auch noch nie angemault, wenn ich nachts angerufen hab. :-top

Leelaacoo
24.03.2008, 19:42
Na ja...anrufen kann ich auch immer, das ist garnicht das Problem...aber durchs Telefon läßt sich der ZVK schlecht legen :-party

Mal sehen....die Pflege ist richtig fit, wird schon irgendwie. Früher oder später passieren schlimme Dinge, ich hoffe nur, daß es sehr viel später sein wird und ich zumindest keine groben Fehler mache :-lesen :-keks

LG Lee

meistereder
07.04.2008, 20:45
Hab meinen ersten Dienst vorgestern hinter mich gebracht. Hab jetzt 2 Monate Berufserfahrung (wenn ich als Pat wüßte, dass da so einer unterwegs ist würde ich flüchten!) und 2 Tage vor dem Dienst davon erfahren (konnte nicht besetzt werden, aslo muss halt der Noob ran)
Stationsdienst, 5 Stationen ca 130 Patienten, ein Aufnahme-Assi (der vor lauter Stress keine Zeit hatte) + recht netter Intensivkollege waren noch im Haus. Weiterhin mein recht cholerischer OA, den ich nur was fragen kann, wenn wirklich jemand im sterben liegt. Bin von einem Pieper zu nächsten gerannt und hab erst ne halbe Stunde nach Feierabend angefangen, mir die Laborwerte von alle Patienten anzuschauen. Bin dann nach 4 Überstunden völlig ko heimgerannt.
Fachlich schon machbar, aber saustressig. Hatte auch nen Riesenbammel vorher. Naja der nächste Dienst kommt bestimmt.