Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dein 1. Dienst....
Muss ich zustimmen. In meinem ersten Dienst kam tatsächlich nichts und ich durfte schlafen und mein erstes Wochenende (vorletzte Woche) war relativ ruhig sodass selbst mein Hintergrund mal angerufen hat und gefragt hat wie es denn läuft ;-) da gab es nur ein zwei doofe Vorfälle nachts bei denen ich ihn dann doch wecken musste. Aber den Tag über durfte er Ruhe vor mir haben.
-Julchen-
11.04.2016, 19:12
Hm, ich hab den ersten "Dienst" erst am Pfingstsamstag und das is nur so ein Visitendienst wo man dann gehen kann. Aber ehrlich würd ich mirFänd ich nach nem Monat auch echt bisschen krass o_o
klingelpütz
11.04.2016, 19:30
Wie lange bist du dann dabei?
arbeiter79
12.04.2016, 18:51
In welchem Fach meint ihr haben Assistenzärzte die fachlich einfachsten Dienste, wo kann man am schnellsten anfagen mit Vordergrunddiensten ohne großes Risiko zu gehen?
Die wenigen Notfälle, die wirklich promptes Handeln erfordern bei uns, kann man nicht übersehen und sind dann tatsächlich auch kein Hexenwerk (Glaukomanfall, Verätzungen zB). Nach der Erstversorgung kann man dann immer noch anrufen. Es gibt sicherlich vieles, mit dem man überfordert ist, was man nicht erkennt. Aber solange man diese Grenzen erkennt, bleibt einem da eigentlich genügend Zeit, den Hintergrund anzurufen.
-Julchen-
12.04.2016, 20:26
Wie lange bist du dann dabei?
Hab im März angefangen, also anderthalb Monate. Wann ich zum ersten Mal nen richtigen Dienst machen muss wo ich so richtig alleine bin weiß ich garnicht, beim Vorstellungsgespräch hieß es drei Monate (das fänd ich ok). Naja, mal kucken... Noch bin ich wirklich mit dem Alltag auf Station gut beschäftigt und den kleineren Notfällen dort:-oopss
Elena1989
12.04.2016, 21:11
Hab im März angefangen, also anderthalb Monate. Wann ich zum ersten Mal nen richtigen Dienst machen muss wo ich so richtig alleine bin weiß ich garnicht, beim Vorstellungsgespräch hieß es drei Monate (das fänd ich ok). Naja, mal kucken... Noch bin ich wirklich mit dem Alltag auf Station gut beschäftigt und den kleineren Notfällen dort:-oopss
1,5 Monate ist trotzdem recht bald, finde ich. Aber ok, wenn man "nur" Visite macht...
Ich hab meinen ersten Dienst im Mai, dann bin ich drei Monate dabei. Find ich ja objektiv betrachtet ok, subjektiv könnte ich drauf verzichten :-wow
Ich habe meine ersten "richtigen" Dienste auch schon hinter mir, nach knapp sieben Wochen musste ich ran... Alles gut überstanden und ich musste nur selten den Hintergrund anrufen, es war aber auch absolut anfängerfreundlich ruhig. :-)
In den letzten Tagen sind nachts aber einige Sachen gewesen, die ich alleine wohl nicht hinbekommen hätte und bei denen mir echt der kalte Schweiß ausgebrochen ist als ich davon gehört habe, so dass meine Angst vor dem nächsten Nachtdienst noch größer ist als vor den allerersten. :-((
altalena
13.04.2016, 04:59
@cicely: Welche Fachrichtung machst du nochmal?
Sonnenschein1985
13.04.2016, 07:22
@Elena: Du machst doch KJP, oder? Wie sind denn da die Dienste, da kommt man schon mal zum schlafen, oder?
@altalena: Ich mache Neuro.
Elena1989
13.04.2016, 19:19
@Elena: Du machst doch KJP, oder? Wie sind denn da die Dienste, da kommt man schon mal zum schlafen, oder?
Das berichte ich nach dem ersten Dienst ;-) Kommt wohl auch sehr auf die Größe des Hauses an, ich arbeite in einem sehr großen Haus mit Versorgungsauftrag. Nach dem was ich bisher mitbekommen habe sind die Dienste wohl sehr unterschiedlich, teilweise nix los, teilweise steppt der Bär. Aber normalerweise kommt man wohl schon mal zum schlafen.
Elena1989
06.05.2016, 20:16
Übermorgen ist es so weit.... Dezente Panik.... ;)
erdbeertoertchen
07.05.2016, 17:55
Übermorgen ist es so weit.... Dezente Panik.... ;)
Wichtigste Telefonnummer, die des Hintergrundes. Notfallnummern des Jugendamtes und des Bereitschaftsrichters parat haben. Einzugsgebiet kennen. Ansonsten bekommst du Routine durch Dienste. Wichtig Ruhe bewahren, das wird!
Elena1989
07.05.2016, 18:10
Jaaaa, die Telefonnummern stehen alle in unserem Notfallambulanzordner, die sind da... Ich denke auch, sobald ich morgen mal drin bin wird es besser mit der Nervosität. Aber trotzdem... :-wow
Elena1989
08.05.2016, 22:19
Jaaaaa, ich lebe noch! Schön wäre es jetzt noch gewesen, wenn ich Zeit zum Mittagessen gehabt hätte, aber egaaaaal. Überlebt.
Thunderstorm
04.06.2016, 12:35
Habe gestern im korrigierten Dienstplan (wegen Urlaub und Krankheit) gesehen, dass ich am kommenden Sonntag meinen ersten Tagdienst Notaufnahme (inkl. Stationen) und dann die darauffolgende Woche ebenfalls Spätdienst NA/Station habe *gefaelltmirnicht* zum Glück gibt es noch einen 1. Dienstarzt auf Intensiv den ich erreichen kann, aber das war es dann auch schon... aaaaaahhhhhhhhhhhhhhh!
Gab es hier nicht irgendwo mal eine Aufstellung wichtiger Nofallmedikamente samt Dosierungen -gerade für Anordnungen auf Station?
easy-bisy
04.06.2016, 14:39
Viel Glück beim ersten Dienst. Bezüglich der Medis gibt es oft hausinterne Standards-entweder irgendwo offiziell schriftlich oder inoffiziell. Frag dochmal deine Kollegen. Und sprich doch deinen Hintergrund OA für den Dienst an, der freut sich warscheinlich über alle Fragen, die er/ sie dir schon vorher beantworten kann, dann klingelt bei dem/der nicht alle 20 min das Telefon ;-)
Mir hatten für meinen ersten Dienst alle Kollegen ihre Handynummer gegeben, zum Anrufen im Notfall. Viele organisatorischen Dinge weiß dein Hintergrund nämlich gar nicht... Meist sind ja auch Ärzte aus anderen Fachabteilungen da, die man fragen kann.
Ich hab so gefühlt die ersten 6 Monate für JEDEN Patienten in der ZNA Rücksprache mit dem Hintergrund gehalten, sonst lernt man ja auch nichts dazu. Kommt bestimmt auch auf das Fach und die individuelle Vorerfahrung an.
Ich hab so nach 3 Monaten in der Neuro die ersten Dienste gemacht- nach ca 1 Woche Einarbeitung auf der Stroke.
Am Anfang habe ich immer nur gehofft, dass kein Schlaganfall kommt, weil ich immer Angst hatte, zu langsam zu sein oder etwas falsch zu machen. Warscheinlich hast du auch dein absolutes Horrorszenario-
ich hatte natürlich im ersten Dienst einen Schlaganfall Patienten, war furchtbar aufgeregt und hab es irgendwie trotzdem hinbekommen.
Das Wichtigste zum Schluss- nimm dir was zu Essen mit! Incl. einer Kleinigkeit für die Kitteltasche (Müsli Riegel).
Viel Glück
FirebirdUSA
04.06.2016, 21:40
Hi Thunder das wird schon! Gute Pflegekräfte können einen am Anfang auch helfen und im Zweifel beim ITS Arzt oder OA nachfragen. Das ist legitim!
Hab bald meinen ersten Hintergrunddienst, da wird einem auch wieder mulmig...
Anne1970
05.06.2016, 17:13
Hi Thunder :-)
du wirst nicht gleichzeitig überall sein können (ZNA geht vor) daher ... leg dir im Kopf ein paar Medikamente für die (Station) zurecht, die du notfalls am Telefon oder vorher schriftlich als Bedarfsmedikation anordnen kannst, für die keine Nadel nötig sind...
z.B. Nifedipin Tropfen ( 3-5 Ttr), Tavor expidet 1 mg ( für unter die Zunge) Diazepam 5 -10 mg oral, Diazepam rectal 10 mg ( als Zäpfchen), bei starkem Hochdruck: Clonidin 1/2 Ampulle (->0,075mg ) s.c ( !) (cave Herzfrequenz!) starke Schmerzen: Dipidolor 7,5 mg s.c. (= halbe Ampulle), Luftnot Atrovent/Salbutamol -Inhal., Bradykardien (zum Überbrücken): Salbutamol -Inhalation ... bei Migräneanfall: AcoTop nasal oder Imigran inject s.c. ( auch wenn du selbst einen hast ;-) )
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