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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dein 1. Dienst....



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rogerM
13.08.2010, 19:20
ne bei uns gibt es nur zwei gyn assis, kannst dich gerne bei uns bewerben ;-)

Ophtalmoplegie
13.08.2010, 21:35
Öhm... bleib dann fachlich doch lieber bei dem, was bei den Sectiones so rauskommt... :-))

Aber im Ernst - keine Gyn-FÄ?! :-((
Wir sind ja auch ein kleines Haus, aber die Gyn hat ihren eigenen Hintergrund und der kommt halt rein, wenn ne Sectio oder sonst ne OP ansteht...

WackenDoc
14.08.2010, 10:17
Hab nächste Woche meine ersten "Alleingänge" als IvD in der der Notaufnahme.
Damals (also so kurz nach der Entdeckung des Feuers ;-)) in meinem alten Haus war es ja noch so, dass man für jeden Patienten den Hintergrund anrufen und die geplante Therapie angeben musste. Jetzt ist es so, dass man so ziemlich alles ganz alleine macht. Und wir hatten keine Aufnahmestation.
Außerdem gab es noch nen AvD, so hat sich die Arbeit ein wenig verteilt.

Jetzt schaut ab und zu der Diensthabende von der Intensiv vorbei und das war´s. Nur bei ganz wichtigen Entscheidungen ruft man den Hintergrund an.
Außerdem ist man ganz alleine- es gibt keinen AvD, der sich erstmal um die Patienten kümmert.
Hoffentlich kommen nicht so viele, in der Mitläuferwoche war es oft so, dass wir es zu zweit gerade mal so hinbekommen haben.

DocMartin
22.08.2010, 13:38
Sehr interessant dieser Thread hier :-top

I cant wait, I cant wait :-))

Annabell Lee
02.10.2010, 20:59
Findet ihr es leichter, wenn man vorher als Sitzwache tätig war? Oder ist die Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus nicht das Hauptproblem, sondern die Tatsache, dass man praktisch allein für alles verantwortlich ist? Kann man sich da irgendwie drauf vorbereiten?

Coxy-Baby
02.10.2010, 21:07
Findet ihr es leichter, wenn man vorher als Sitzwache tätig war? Oder ist die Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus nicht das Hauptproblem, sondern die Tatsache, dass man praktisch allein für alles verantwortlich ist? Kann man sich da irgendwie drauf vorbereiten?

War deine erste Autofahrt als Fahrer weniger anstrengend weil du schon einige Jahre Beifahrer warst?

Relaxometrie
02.10.2010, 21:11
War deine erste Autofahrt als Fahrer weniger anstrengend weil du schon einige Jahre Beifahrer warst?
Ich würde auf diese Provokationen von medizinfernen Personen, wie beispielsweise aus Posting # 445, gar nicht mehr reagieren, weil sonst irgendwann alle Threads unbrauchbar werden für diejenigen, die die Themen ernsthaft diskutieren möchten.

THawk
03.10.2010, 00:45
Für mich ist es am Montag so weit. Mir graust es jetzt schon davor.
Ich bin in der komfortablen Situation, noch einen Facharzt im Haus und den Oberarzt im Hintergrund zu haben + 2 Kollegen der Intensivstation. Trotzdem hab ich verdammten Bammel, wir sind einfach eine sehr große Klinik und meine Erfahrungen sind bisher sehr spezialisiert auf die kleinsten unserer Patienten...

Chaoskätzchen
03.10.2010, 06:59
Hey THawk,

Augen zu und durch.. und eines zur Beruhigung:

Man merkt sehr schnell, wenn etwas nicht stimmt und man Hilfe braucht.. und dann ruft man an.. Man hat ein Gefühl.. man spürt es.. und dafür ist der Erfahrene im Haus bzw. der Hintergrund da..

Und gerade dann, wenn es noch jemandem im Haus gibt.. den kann man ja vorher schon mit nem Zwinkern mal drauf hinweisen, dass es der erste Dienst ist.. Du wirst nicht mit Fragen stehengelassen..

Die Routinesachen wirst Du schnell lernen.. und Du wirst sehen, dass man gerade auch in den Diensten auch vieles anderes lernt.. und das Schöne:

Mit jedem Dienst wird man auch ein kleines bißchen tapferer :)

Liebe Grüße.

Solara
03.10.2010, 07:55
Für mich ist es am Montag so weit. Mir graust es jetzt schon davor.


Oha, jetzt schon?

Ich wünsche dir einen ruhigen Dienst!!

Ich hab GsD noch Schonfrist, bin aber dann ganz alleine, nur mit Rufdienst als Backup, ich denke vorsichtshalber noch gar nicht mal dran :-oopss.

WackenDoc
03.10.2010, 11:18
@THawk: Das schaffst du schon. Und lieber einmal zu viel nen erfahrenen Kollegen fragen, als dass man es im Alleingang und dann falsch macht. Egal ob die anderen motzen- frag lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Die Sicherheit kommt dann mit der Zeit und dann wirst du viele Situationen immer besser einschätzen können und es bildet sich ein gewissen Instikt dafür, welcher Patient was ernsthafteres hat und welcher eher "Standard" ist.

Hör auf dein Gefühl- wenn dir was "komisch" vor kommt, dann sag das deinem Oberarzt- auch wenn du es nicht objektivieren kannst.

Hoffentlich hast du erfahrene und nette Pflegekräfte und hör auf sie, aber bedenke, dass auch die ihre Grenzen haben und du verantwortlich bist.

Ich drück dir die Daumen, dass es erstmal ein entspannter Dienst zum Reinkommen wird.:-top

Käthe, MD
03.10.2010, 15:15
War deine erste Autofahrt als Fahrer weniger anstrengend weil du schon einige Jahre Beifahrer warst?

Haha, wie geil! You made my day! :-top

Anne1970
03.10.2010, 21:26
Ich würde auf diese Provokationen von medizinfernen Personen, wie beispielsweise aus Posting # 445, gar nicht mehr reagieren, weil sonst irgendwann alle Threads unbrauchbar werden für diejenigen, die die Themen ernsthaft diskutieren möchten.

:-top

THawk
05.10.2010, 15:03
Ein kurzer Bericht von mir - ich habe es überstanden und meine Kinder auch :-D

Es war ein recht ruhiger Dienst. Am meisten Horror hatte ich vor der Ambulanz. Dort hatte ich 2 Asthmatiker (eine Erstdiagnose), ein virale Tonsilloparyngitis und um drei Uhr (gäähn!) einen Sturz auf den Kopf vor 36h nun erbrochen und schrill geschrien... 1x nach Hause geschickt, 1x aufgenommen, 1x dem Kinderchirurgen angedreht.

Auf den Stationen ein bissl Fiebersenkung, ein wenig Neurocil, ein wenig Zugang legen. Und 3 Zugänge auf die Neo-Nachsorge (aber dort bin ich wenigstens fachlich wirklich fit!).

Um halb zwei im Bett, von drei bis kurz vor vier wieder gearbeitet, dann bis um 7 geschlafen.

Trotzdem bin ich heute ganz schön fertig, der Schlaf war nicht sonderlich erholsam. Aber ein gutes Gefühl durchgekommen zu sein. Am Samstag gehts weiter...

Chris2002
07.10.2010, 12:23
... muss auch mal kurz wimmern.. hab noch einen Monat, aber dann geht es los: kleines Haus, Aufnahme, 4 Stationen und die ITS und eben ich.. mit OA im Hintergrund.
Hätt schon lieber nen erfahrenen Kollegen auf der Intensiv.. aber das ist in so kleinen Häsern oft nicht drin, dafür eben andere Vorteile.

Mein Problem ist, dass ich tierisch Panik hab was zu übersehen....
oder einfach mit einer Situation nicht klar zu kommen.. oder eben alle 5 Minuten nicht weiter zu wissen und von meinem (echt netten OA) irgendwann nur noch angebrüllt zu werden...

Ist echt beruhigend zu lesen, dass ihr es alle überstanden habt..
aber so richtig weg geht die Angst leider nicht..

Moorhühnchen
08.10.2010, 13:54
Ich mach nun seit fast genau einem halben Jahr Dienste und ich mach sie (meistens) gerne! Ich mag Dienste!! :-) :-oopss

apple
09.10.2010, 10:35
Bei uns hat heute eine Kollegin, die erst am 01.10. frisch von der Uni kam, ihren 1. Dienst (24h), da die eigentliche Dienstärztin krank ist, die Arme, ich wünsche ihr einen ruhigen Dienst ohne Katastrophen ! :-((

Jeannychen
09.10.2010, 19:20
Und ich dachte mein 1. Dienst nach 25 Tagen (ebenfalls frisch von der Uni) unmeschnlich sei...

Ich drücke die Daumen der Kollegin, dass sie einen ruhigen Dienst und wenig Stress hat!

Tibia
09.10.2010, 20:30
Also im ersten Monat ohne bisherige Berufserfahrung Dienste machen zu müssen, ist schon heavy. Aber wenn das von der jeweiligen Obrigkeit so gewünscht bzw. abgenickt wird, muss eben der Hintergrund mehr einspringen und sich zur Abwechslung :-)) mal kümmern. Ich hatte ja in meinem ersten Dienst auch die leise Hoffnung, dass mein Hintergrund einfach mal durchruft, mich beruhigt; fragt, ob alles okay sei und welche Patienten ich aufgenommen habe oder mir ein warmes Mittagessen vorbeibringt :-wow :-)) - aber Pustekuchen. Manche sehen´s eben nicht so eng.

WackenDoc
10.10.2010, 19:06
So was find ich echt unverantwortlich.
Gerade wenn man frisch von der Uni kommt, braucht man doch ne ganze Weile, bis man im Haus weiss, wie was funktioniert, geschweige denn das ganze Fachliche.