Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dein 1. Dienst....
Morgen Premiere...und weil's sooo schön ist, dann Sonntag und Dienstag wieder dran.
Viel Glück !!!
wird schon schiefgehen. auch wenn du kaum schlafen wirst können.
dein hintergrund weiß das ja auch, dass du den ersten dienst hast.
welches fachgebiet ? wie lange biste dabei ?
Na toll, nach grandiosen 5 Wochen Einarbeitungszeit in der chirurgischen Ambulanz wird es losgehen und ich werd der einzige Chirurg nachts im Haus sein *ächz* :-keks
Vorgehensweise: eingipsen und am nächsten Tag wieder einbestellen, wenn das nicht geht, intubieren und Gipsbett :-peng :-oopss :-wow :-lesen :-nix :-notify
die chondropathia
25.01.2007, 21:46
Koin Problem! Hab auch nach sub 1 Monat meinen ersten Dienst in der Chir gemacht und das ging prima. Angesichts der teilweise extremen Fälle, die man da so sieht, ist das eine Erfahrung fürs Leben. Ich möchte es nicht missen,
DC, jetzt passionierter Urolog :-)
medimädchen
26.01.2007, 08:22
Meinen ersten Dienst hat ich nach grandiosen 2 Wochen und dann am Wochenede Samstag und Sonntag - mit Chef im Haus. Keine Ahnung, aber ich hab´s überlebt, nebenher an diesem We rund 15 Patienten neu aufgenommen und die sind auch noch alle am Leben. Was will man mehr :-notify
Neurologie, 1000-betten-Haus, Montag-Dienstag.
Diensthandy gegen 4 Uhr nachmittags übernommen (zum Glück keine Patienten in der Warteschlange), fast sofort der erste Anruf: ältere Patientin mit V.a. Parkinson. In die Notaufnahme gedackelt...Patientin schon älter, psychomotorisch ziemlich verlangsamt, exsikiert, Anamnese schwer möglich...bis auf einen mittelgroben intermittierenden Extremitätentremor nicht viel neurologisches. Bekannte Depressionen, nimmt nicht weniger als drei Antidepressiva, davon ein Lithiumpräparat. Rücksprache mit den Hintergrund, Psychiatrie-Konsil, CT angemeldet, Lithiumspiegel mit abgenommen. Kaum alles fertiggemacht, Anruf von Station, einem der Kollegen wäre eingefallen, daß einer seiner Patienten unbedingt an diesem Nachmittag ein Rö-Tx (Ausschluß Pneumothorax) haben sollte. Anruf in die Radiologie...ist schon geröntgt worden. Nächster Anruf aus der Notaufnahme fast zeitgleich, Patient mit Hemihypästhesie im Gesicht...entpuppte sich dann als periphere Fazialisparese. Stationäre Aufnahme, Labor abgenommen, auf dem Weg zur Station einmal durchs CT. Anruf aus einer Geriatrieklinik in der Nähe, ob wir nicht eine Patientin mit dort diagnostiziertem Guillain-Barré-Syndrom übernehmen könnten. Blick auf die Uhr - es ist schon nach 6, wenn Patienten nicht intensivpflichtig sind, würden sie um die Zeit auf die Aufnahmestation kommen. Patientin soweit stabil, läge in der auswärtigen Klinik zur Beobachtung auf ITS. Auf mein Hintergrund verwiesen und Zeit gehabt, mich mit dem Kollegen aus der Psychiatrie zu unterhalten. Patientin wird übernommen, vorausgesetzt, die Internisten haben wegen ihrer Niereninsuffizienz und der Exsikose keine Einwände. Iinternistisches Konsil organisieren (gut, daß in der Notaufnahme der Schreibplatz des Internisten gleich neben unserem liegt). Neuer Anruf von Station...da wären ein Paar Angehörige, die sich wohl von der Nasensonde einer Patientin wundern...na gut, noch einmal hin, kurz denen erklärt, wozu das Ding gut ist. Nebenbei auch einen Patienten mit mittelschwerem Postpunktionssyndrom mit ein Paar Worten und 20 Tropfen Novalgin beruhigt. Zurück in die Notaufnahme, junger Patient mit etwas, was sich dann als Okzipitalisneuralgie entpuppt. Mein Hintergrund ist auch da, nach kurzer Rücksprache Patient nach Hause geschickt. Die Patientin mit dem Guillain-Barré-Syndrom wird erst morgen übernommen. Uff, das ging noch gut. Internist ist mit seinem Konsil fertig, so daß die Psychiater ruhig sich um die alte Frau mit den Depressionen kümmern können. Draußen in der Rettungswagen-Einfahrt eine mit dem diensthabenden Internisten geraucht.
Labor von dem Patienten mit der Fazialisparese ist da. Gerinnung und Thrombos normal. Zurück auf Station, LP. Ich ziehe mich ins Arztzimmer zurück und widme mich den Briefen. Uhrzeit dürfte irgendwann nach 8 Uhr sein, nähere Angaben unmöglich. Irgendwann kurz vor 10 Uhr ist dann Liquorlabor fertig, alles unauffällig. Oberarzt ruft an, er verlasse das Haus, ordnet Kortison nach Stennert-Schema. Kurz auf Station, Paar Braunülen gelegt, das Kortison angeordnet und zurück ins Arztzimmer. Zimmer erst vorige Woche bezogen (Stationsumzug!), daher ziemlich unordentlich. Bis irgendwann Mitternacht Sachen ein- und umgeräumt, dann verschlüsselt und Briefe diktiert...Diensthandy bleibt still. Ab ins Bett, unruhiger Schlaf bis morgens um halb sieben. Gottseidank keine Anrufe, eine Zeitlang dachte ich sogar, Diensthandy sei kaputt.
Anziehen, kaltes Wasser ins Gesicht, zurück auf Station. Ein Paar Anamnesedetails bei meiner einzigen Aufnahme aus der Nacht nachgeholt, kurz Aufnahmebefund diktiert und los zur Frühbesprechung. Zwischendurch Anruf vom OA, ob es in der Nacht denn sooo ruhig gewesen sei (ist eher die Ausnahme in dem Haus). Dieser OA ist echt Klasse!
Ab zur Frühbesprechung. Kann es kaum erwarten. Nicht, weil mein erster Dienst zu Ende ist, sondern weil es da Kaffee gibt! Geschafft!
Mal sehen, wie es kommenden Sonntag wird.
teletubs
26.01.2007, 22:38
Meinen ersten Dienst hat ich nach grandiosen 2 Wochen und dann am Wochenede Samstag und Sonntag - mit Chef im Haus. Keine Ahnung, aber ich hab´s überlebt, nebenher an diesem We rund 15 Patienten neu aufgenommen und die sind auch noch alle am Leben. Was will man mehr :-notify
nach einem vierteljahr 20dienste gemacht zu haben! :-))
nach einem vierteljahr 20dienste gemacht zu haben! :-))
Willkommen im Club. Heute war Dienstplanbesprechung für Februar. Nachdem ich als absoluter Greenhorn (ende Dezember angefangen) schon im Januar drei Dienste habe, sind es im Februar schon sechs. Wenn ich rechnen kann, macht das 9 in knapp über 2 Monaten.
Naja, was soll's...was uns nicht umbringt.......
teletubs
27.01.2007, 08:54
Willkommen im Club. Heute war Dienstplanbesprechung für Februar. Nachdem ich als absoluter Greenhorn (ende Dezember angefangen) schon im Januar drei Dienste habe, sind es im Februar schon sechs. Wenn ich rechnen kann, macht das 9 in knapp über 2 Monaten.
Naja, was soll's...was uns nicht umbringt.......
genau...im februaur wird´s mir ja richtig langweilig bei so wenig diensten!!! :-)) bin doch eher eine frequenz von alle drei tage statt einmal die woche gewohnt! :-)) naja...kann man das nicht olympisch machen??? dienst-olympiasieger...zumindest ein podestplatz müsste drinne sein! ;-)
medimädchen
27.01.2007, 12:47
Bei uns wird jetzt zur Zeit das Schichtsystem ausprobiert. Eine Woche früh, spät und nacht...und das We dann jeweils mit zwei Leuten Samstag und Sonntag je zwölf Stunden. Ich glaube die Zeiten, in denen man erst nach einem Virtel oder gar halben Jahr den ersten Dienst hat scheinen wohl vorbei zu sein. :-lesen :-keks
ich liebe Schichtdienst! Alle 11 Wochen eine Spät- und eine Nachtwoche, und dazwiscchen noch ein Samstagtag- und ein Sonntagtagdienst von 12h. So kann man leben :-)
ich liebe Schichtdienst! Alle 11 Wochen eine Spät- und eine Nachtwoche, und dazwiscchen noch ein Samstagtag- und ein Sonntagtagdienst von 12h. So kann man leben :-)
Da scheint aber eine richtig opulente Personaldecke vorhanden zu sein.
medimädchen
27.01.2007, 13:05
also laut Plan bin ich jedes 3. Wochenende mit Dienst dran und die Spät bzw. Nachtwoche ist so jede 5-6te. Naja wir haben grad erst mit dem System angefangen. Schaun wir mal, ob es sich bewährt.
wir sind halt 11 Assistenten. 10,5 Stellen, aber die halbe Stelle macht volle Dienste :-) Und so klappt das hervorragend :-top
medimädchen
27.01.2007, 14:17
Ui 11 Assitstenten ist schon nicht übel - wir sind leider nur 7 und eine davon halbtags und 3 Berufsanfäger dabei.
Sieben ist doch fürstlich!!!!
Wir sind leider nur sechs (bald nur fünf, da einer das Haus verläßt) und davon macht einer keine Dienste, da er ausschließlich für die Stroke Unit und tagsüber für die Notaufnahme zuständig ist (wieder einmal so eine Schnappsidee unserer Verwaltung, die Stroke als überregional zertifizieren zu wollen...und dafür muß auch ein Assi ausschließlich dafür abgestellt sein). Und wo noch ein Kollege geht, wird das interessant werden, falls nicht zeitnah sich einer für die Stelle findet.
@Tombow: Wieviel Betten hat eure Neurologie und wie sieht euer Stellenschlüssel aus?
@Tombow: Wieviel Betten hat eure Neurologie und wie sieht euer Stellenschlüssel aus?
Stellenschlüssel 1-3-6, momentan ist die CA-Stelle und eine Oberarztstelle nicht besetzt, also effektiver Schlüssel 0-2-6 (bald dann effektiv 0-2-5 und wenn es ganz schlimm läuft, ab dem 1.4 0-2-4). 40 Betten Normalstation + 4 Betten Stroke, die aber keine eigene Station sind, es werden je nach Belegung auf der konservativen oder der chirurgischen ITS Betten belegt, die uns als "Stroke Unit" zustehen. Station wird momentan zu dritt gemacht, da nach langer Zeit mit einer oder zwei unbesetzten Stellen die meisten Assis viel an Altlasen zum Diktieren haben und wochenweise einer zum Diktieren abgestellt wird (darf sich dann zugleich mit dem Kollegen auf Stroke die Notaufnahme "teilen").
Das ist ähnlich wie in der Neur. Klinik meines Wohnorts. 42 Betten + 4 Stroke-Unit. ITS zusammen mit Internisten.
Stellenschlüssel: 1:3:6, siebte Stelle ist gerade ausgeschrieben.
Naja...mit dem Unterschied, wir kriegen keine siebte Stelle. Dürfen uns gar glücklich schätzen, daß wir keine Stelle gestrichen bekommen. Und es hängt ständig in der Luft, ob die dritte OA-Stelle wiederbesetzt wird.
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