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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Physikum H 2015 - Ich mach drei(hundertzwanzig) Kreuze



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Muriel
04.09.2015, 10:02
Ach Lene, das tut mir so Leid :-(( Kannst Du Gründe ausmachen? Nervosität und Quatsch wider besseres Wissen erzählt? Pech und die Lücken abgegriffen? Falsche Chemie zwischen Dir und den Prüfern?

Melina93
04.09.2015, 10:23
Das tut mir Leid, LT. Aber nicht aufgeben! Du wirst es schaffen.
Aber jetzt ist die Trauer erst mal da, kann ich auch verstehen :(

charmingbaer
04.09.2015, 10:38
Das tut mir sehr leid, LaTraviata :-(

el suenio
04.09.2015, 10:46
Oje, LaTraviata :-(( Ich glaub, da ist man erst Mal bedient. Beim nächsten Mal wird dafür alles besser, auch, wenn dir das grad wahrscheinlich nicht so viel nützt.

Laura12
04.09.2015, 11:10
Oh nein, das tut mir echt Leid. Aber jetzt den Kopf nicht hängen lassen, denn es kann ja das nächste Mal nur noch besser werden.
Jetzt genieße erstmal trotzdem ein bisschen die freie Zeit (auch wenn es sicher erstmal schwer fällt) und dann kannst du mit neuer Kraft in den nächsten Anlauf startet (und dann klappt es ganz bestimmt ;) )

Sternchenhase
04.09.2015, 11:14
Sitzen geblieben in der Vorklinik, einmal mehr...
Ich bin so enttäuscht von mir selbst.

:troest: :knuddel: Du schaffst das nächstes Mal! Da bin ich mir sicher

davo
04.09.2015, 11:18
LaTraviata, das tut mir echt leid für dich :-heul Aber truba hat Recht: die Hälfte ist geschafft - jetzt erhol dich erst mal vom Stress der letzten Wochen, und dann kannst du analysieren woran es lag, und im März/April ist dann die zweite Hälfte auch noch erledigt! :knuddel:

erdbeertoertchen
04.09.2015, 12:26
LT, lass dich drücken!

Matzexc1
04.09.2015, 14:04
Ich mache es Dir leider nach, Matze.

Sitzen geblieben in der Vorklinik, einmal mehr...
Ich bin so enttäuscht von mir selbst.

Oh nein. Das tut mir sehr leid für dich,wenigstens ist die Schriftliche weg.Wenn du noch Unterlagen brauchst Nachricht genügt.

FlameIngo
04.09.2015, 15:10
Wieso gibts eigentlich mündliches Physikum und nicht nur schriftliches wie in den USA ? Hat das irgendeinen Mehrwert ? Staatsexamen kann man es ja ohnehin kaum nennen, weil es extrem unterschiedlich bewertet und geprüft wird, schon an derselben Uni.

Absolute Arrhythmie
04.09.2015, 15:15
Ich finde das auch total bescheuert. Manche haben total liebe, freundliche Prüfer die brav jedes Jahr die selben Grundlagen Fragen. Und andere haben drei Typen da sitzen die es geil finden die Lücke zu finden und einen mit irgendeinem Spezialwissen fertig zu machen.
Komplette Willkür, das Ganze...
Man kann ja vom schriftlichen halten was man will, aber die Situation dort ist gut trainierbar und mit ausreichender Vorbereitung kann man auch bestehen. In der mündlichen hägt (zumindest die Note) auch zu einem großen Anteil vom Glück ab.

altalena
04.09.2015, 15:20
Lene, das tut mir Leid!!! Is n beschissenes Gefühl..... Ich drück dich feste und versuch, den Kopf nicht hängen zu lassen und jetzt erstmal ein paar Monate Uni Uni sein zu lassen. Beim nächsten Mal wird's was!!!! :troest:

Hoppla-Daisy
04.09.2015, 15:45
Oh je, Lene........ ich fühle mit dir :troest:

Es ist so gemein. Ich weiß ja, wie sich das anfühlt. Bin zwar "nur" im schriftlichen P einmal durchgefallen. Aber ich kann mich erinnern, wie ich meinen Mega-Hänger im Mündlichen hatte, wo ich nie und nimmer damit gerechnet hätte, dass man mich durchwinkt. Woran lag es denn?

Und sei bitte, bitte, bitte nicht enttäuscht von dir (da kriege ich Pipi in die Augen, wenn ich sowas lese)! Gottseidank sind wir keine Maschinen - auch wenn wir es manchmal gerne wären. Jetzt versuch erst einmal auszuspannen und Abstand zu gewinnen. Dann Analyse, Problem erkennen und angehen. Nur jetzt nicht liegen bleiben.

Ich drück dich, Lene! :knuddel:

Melina93
04.09.2015, 15:46
Wenn ich so sehe, was man im schriftlichen Physikum teilweise wissen musste, ist es aber auch nicht so prickelnd. Habe ja teilweise einfach gekreuzt, weil ich wusste es ist richtig. Aber begründen hätte ich es bei manchen Fragen nicht können. Ich habe mal einen Artikel gelesen, in dem es hieß, dass ca. 30% der Fragen im schriftlichen Physikum kaum bis gar keine Bedeutung für den späteren Arztberuf haben. Weis nicht, ob das stimmt. Aber das wäre schon heftig :)
Mündliche Prüfungen sind nie 100% perfekt fair, das liegt aber nicht ( nur) an den Prüfern, sondern an allen Umständen, die an diesem Tag, für diese Stunden zusammen kommen.
Was halt gar nicht geht ist, wenn die Prüfer irgendwie anfangen die Leute fertig zu machen. Soll es ja geben und das ist dann halt echt mies.

davo
04.09.2015, 15:52
Grundsätzlich kann ich schon nachvollziehen, was der Sinn des mündlichen Teils ist - man kann nach Verständnis und Zusammenhängen fragen. Schriftlich wird man ja dressiert wie ein Zirkusaffe, aber das ist vermutlich nicht sehr stark korreliert mit einem guten Verständnis des Stoffs. Mir hat das Kreuzen der Altfragen für den schriftlichen Teil deutlich mehr gebracht als das eigentliche Lernen - das sagt ja schon alles. (Wobei natürlich dennoch die, die schriftlich ein Sehr gut schaffen, meist auch wirklich sehr gute Studenten sind - schlicht und einfach weil letztlich der Fleiß und die Selbstdisziplin, und natürlich die Selbstwirksamkeitserwartung und die "innere Ruhe" im entscheidenden Moment, bei beiden Teilen die wichtigsten Faktoren sind.) Und Melinas Punkt ist auch wichtig - oft kann man zwei, drei Antwortmöglichkeiten als völligen Blödsinn identifizieren, und rät dann zwischen den verbleibenden. Ich hab deshalb das Gefühl, dass ich während meiner Vorbereitung für den mündlichen Teil deutlich mehr gelernt habe als während meiner Vorbereitung für den schriftlichen Teil. Im Sinne von Wissen, das auch hängen bleiben wird, im Sinne von Wissen, das auch klinisch wichtig ist. Die Ungerechtigkeit des Prüferloses bleibt natürlich. Bei uns ist es halt glücklicherweise so, dass die meisten Prüfer im mündlichen Teil primär auf das Verständnis größerer Zusammenhänge Wert legen, und es nur sehr wenige gibt, die einen wirklich an die Grenzen bringen wollen. An anderen Unis ist das wohl teilweise anders.

Mein Fazit: wenn die Prüfer die "richtige" Einstellung haben, hat der mündliche Teil einen großen Mehrwert. Wenn bei den Prüfern jemand dabei ist, der es nicht so gut mit den Studenten meint, dann ist es hingegen ein Problem.

Muriel
04.09.2015, 15:54
Aber Dich wird keiner fertig machen können, da Du gut bist und das schaffen wirst, was Du Deinem Spiegelbild mittlerweile fest und überzeugend erzählen kannst :-)

Melina93
04.09.2015, 16:02
Ich habe es tatsächlich ausprobiert und nach anfänglichem peinlich berührtem Lachen, war es tatsächlich hilfreich :) Auch wenn es immer noch sehr befremdlich ist :P
Ich hab schon große Lücken, da muss man ehrlich bleiben. Wird also auch bisschen von den Fragen abhängen. Aber auch wenn die Prüfer laut Altprotokollen extrem anspruchsvoll sind, sind es auch wirklich keine Unmenschen.
Vor mir ist ja noch Matze dran. Ich hoffe die Party geht dann Dienstag noch weiter hier, nachdem er bestanden hat :)

davo
04.09.2015, 16:03
(Nachtrag: Und es ist ja auch wichtig, als Arzt etwas nicht nur zu wissen, sondern auch erklären zu können, argumentieren zu können, usw.)

Und die Idee von Muriel fand und finde ich echt top! :-top

Absolute Arrhythmie
04.09.2015, 16:24
@davo: bei mir war es genau umgekehrt, ich hab für die schriftliche viel gelernt (ja, auf verständnis) und nur soviel gekreuzt wie es im ML-Plan vorgegeben war. Und ich hab damit ja anscheinend alles richtig gemacht. Ich hab natürlich die ganze Vorklinik viel gelernt, aber war auch kein echter Überflieger, da gibt es ganz andere. Jetzt beim Lernen für die Mündliche merke ich, wieviel mir das Lernen für die Schriftliche gebracht hat. Ich hab die ganzen Stoffwechselwege zB scon für die Schruftliche gelernt, das war jetzt reine Wiederholung. Ebenso in Physio, ich weiß gar nicht, wie ich das alles auswendig lernen sollte, was da so gefragt wird.
Und Anatomie ist eh ein Thema für sich, aber das hatte ich fürs schriftliche auch schon mit ML und Promethen und Renate für Histo gelernt. Da ist echt enorm viel hängen geblieben und ich fühl mich wirklich klüger als vor dem Physikum :-))
Aber abschließend beurteilen kann ich mein Vorgehen natürlich erst nach der Mündlichen nächste Woche.

Es gibt hier jedenfalls einige Prüfer, die definitiv keine Basics abfragen. Ich zumindest finde nicht, dass die Cholesterin-Biosynthese en Detail, mit der Anzahl aller verbrauchten NADPs, etc, Basiswissen ist. Es gibt ein paar Themen von ein paar Prüfern, die lernt man nur, weil sie in den Protokollen stehen. Und da hört für mich der Sinn dieser Prüfung auf. Es soll doch überprüft werden, ob ich verstanden habe was ich in den letzten zwei Jahren gelernt hab. Und nicht ob ich Bullshit-Wissen in 10 Tagen in meinen Kopf prügeln kann.
Mein BC-Prüfer fragt zB gerne nach dem Refsum-Syndrom. Wer es von sich aus - ohne googlen - kennt, der darf sich ein Eis kaufen.

][truba][
04.09.2015, 16:31
Amerikaner machen doch auch mdl.-praktische Prüfung.