Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Freuden und Leiden der jungen Vorklinik-Studenten
Bonnerin
13.04.2015, 19:03
@ hoppel: Das wird schon werden, Daumen sind gedrückt.
@ davo: Sag ich doch, BC ist harmlos ;-)
Bei mir ist ein Silberstreif am Physio-Horizont zu sehen. Da ich bereits in Histo und Anatomie zu den Thieme Taschenlehrbüchern gegriffen hatte, hab ich aus Verzweiflung heute das Physio-TLB gekauft und plötzlich kommt ein Anflug von Verständnis der Thematik meinerseits auf :-)
Ich finde den Hick/Hick sehr gut. Ist umfangreich genug, um alles gut erklärt zu haben, sehr gut geschrieben, aber dennoch knapp genug um während des Semesters problemlos verwendet zu werden. Eines der besten Lehrbücher die ich je gesehen habe. Hab mir heute allerdings dennoch mal den Schmidt/Lang/Heckmann ausgeliehen damit ich für unser integriertes Seminar (wo wir jede Stunde Antworten auf Fragen zu einem klinischen Fall ausarbeiten müssen, und dann irgendjemand zufällig für eine spontane Präsentation ausgewählt wird) eine wirklich umfassende Literatur habe :-)) Aber das Physiologie-TLB hat auch viele Fans. Freut mich, dass es dir gefällt :-)
Bonnerin
13.04.2015, 19:55
An sich mag ich das Thime-KLB von Huppelsberg, aber das ist mir zum Verstehen nicht genug.
Schmidt/Lang ist auch ziemlich gut, glaub ich, aber ich mag das Format von Springer nicht so ganz.
Bei uns sind die Integr. Sem. deutlich gechillter gelaufen ;-) Aber mit ein wenig Glück kommt man ja bei euch anscheinend nicht dran, da drück ich mal die Daumen.
Finde es merkwürdig, dass ihr in den Anatomie-Seminaren vers. Themen habt. In welchem Seminar bist du denn gelandet?
Witzigerweise benutzt in Bonn in der Vorklinik eigentlich keiner die Taschenlehrbücher, mal abgesehen von der Renate. Aber das TLB-Anatomie von Kirsch hab ich auch total geliebt und es hat mich durchs 3. Semester gebracht.
Doch, jeder muss bei uns "mindestens einmal" ein Referat halten das als "mindestens ausreichend" beurteilt wurde :-)) Didaktisch gesehen ist das eigentlich eh optimal: sie zwingen dich, jede Stunde aktiv mitzumachen. Ist natürlich "nervig", aber sicher auch effektiv :-)) Bei den anderen Seminaren ist es ja so, dass der Großteil der Leute, bis auf das eigene Referat, eher nur körperlich anwesend ist, da ist der Lerneffekt also verdammt gering. Insofern haben die Physiologen das schon ganz clever gemacht mit ihrem integrierten Seminar.
Hier die Themen der verschiedenen Anatomie-Seminargruppen:
- Anatomische und zellbiologische Aspekte der Pharmakokinetik
- Grundlagen und Klinik der menschlichen Fortpflanzung - ein interdisziplinärer Ansatz
- ZNS - Erkrankung, Forschung, Anatomie
- Klinische Anatomie der Lungen- und Urogenitaltrakterkrankungen
- Plastizität des Muskels
- POL-Seminar: Topographische Anatomie in bildgebenden Verfahren, verdeutlicht an ausgewählten Patienten
- Ausgewählte Aspekte der Anatomie der Lunge mit klinischen Bezügen
- Anatomische Grundlagen zum Einsatz von (Ersatz-)Materialien in der Medizin
Ich hätte mich besonders interessiert für ZNS, Lunge/Urogenitaltrakt und topographische Anatomie. Hab mich dann letztlich für topographische Anatomie entschieden, da das eher eine Schwäche von mir ist, und ich somit hoffe, da möglichst viel dazuzulernen.
hoppel228
14.04.2015, 10:29
Juhu: Knochentestat bestanden. Ich hatte aber auch nette Fragen. Und es kam viel von dem ran, was ich gestern und heute früh gelernt hab :D
Herzlichen Glückwunsch! Klingt ja gut :-))
hoppel228
14.04.2015, 11:57
Danke :-) Ich muss aber dringend meine Lernstrategie ändern, sonst wird das nix mit Bestehen der großen Klausuren.
ehemaliger User_29072015
14.04.2015, 17:33
Wer ist dein Tischproff?
Das wird mit der Klausur. Versuch immer so 3-5 Punkte zu bekommen in den Testaten und dann die 50% packst du. Viel Erfolg!
hoppel228
14.04.2015, 17:50
Tischprof ist Prof T. (k.A. ob's da mehrere gibt) und Testat hatten wir bei Prof. D - beide sehr nett. Es ist mehr meine grundsätzliche Lernweise, die mich stört: Ich kann sehr gut unter Stress lernen und wenn die Zeit knapp wird. Wenn noch Wochen bis zur Prüfung sind, lerne ich bei weitem nicht so effektiv. Die Stresslernerei ist einerseits anstrengend und nervenaufreibend - v.a. werd ich bei großen Themengebieten damit nicht zurande kommen.
Freu mich wieder auf Donnerstag: Endlich wieder schnippeln. :-)
ehemaliger User_29072015
14.04.2015, 18:28
Sehr geil!!! Prof. T. hatten Freunde auch und ich hatte Prof. D, 0,0 Probleme :-)
Hol dir die Tutoriumssachen, die sind super!
hoppel228
14.04.2015, 18:44
Das mit dem Tutorium ist schon fest eingeplant :-) Fand's auch toll, dass Prof. D. uns bei der Testatvorbesprechung gesagt hat, dass wir uns Unsicherheit nicht anmerken lassen sollen und uns selbstbewusstes Auftreten angeraten hat. Ein Prof. (den Namen weiß ich nicht) soll wohl auch immer einen Punkt abgezogen haben, wenn Leute zu nervös/ unsicher etc. wirkten
Ich hatte gestern bzw. heute zum ersten Mal den Kursus der Medizinischen Psychologie und Soziologie. Der ist in Gießen zweigeteilt in einen Kommunikationskurs und ein Experimentalpraktikum.
Im Kommunikationskurs haben wir ca. 1/3 Theorie, ca. 1/3 Praxis in Form von Arzt-Patient-Gesprächen untereinander, und ca. 1/3 Praxis in Form von Arzt-Patient-Gesprächen mit Schauspielpatienten. Bei diesen Gesprächen wird man dann auch gefilmt und bekommt peer feedback.
Im Experimentalpraktikum gehts hauptsächlich um (angewandtes) wissenschaftliches Arbeiten, sprich jede der 11 Gruppen bereitet ein Experiment vor, bei dem man dann einmal, mit Studenten der anderen Gruppen als Versuchspersonen, der Versuchsleiter ist, und mehrmals bei den Experimenten der anderen Gruppen als Versuchsperson teilnimmt. Zu diesem Zweck wird jede der 11 Gruppen nochmal in fünf Untergruppen aufgeteilt, bekommt dann Literatur, und entwirft dann z.B. ein paar Items, oder kümmert sich um Testgütekriterien, oder erstellt ein Poster zur Präsentation der Ergebnisse, und hält zu diesem Zweck auch ein kurzes Referat (20-60 Minuten pro Untergruppe bzw. 10-15 Minuten pro Person). Eigentlich ganz interessant. Zusätzlich gehen wir jedes Mal Physikumsfragen zum Thema Methodik durch.
Das Referat meiner Untergruppe ist zum Glück ziemlich bald, insofern hab ich dann etwas mehr Luft. Morgen z.B. hab ich frei, da mein Anatomie-Seminar erst nächste Woche anfängt, aber hab trotzdem ein volles Programm das den ganzen Tag in Anspruch nehmen wird :-))
Was tut sich bei euch so?
Also in Heidelberg ist im 4. Semester Neuroanatomie und -physiologie angesagt. Bislang bin ich noch nicht so begeistert.
Das mit den Experimenten in Gießen habe ich schon von einem Bekannten gehört. Das finde ich ziemlich cool. Bei uns ist Psycho eher lahm, zumindest die Seminare. Und beim Kurs kann man wählen und muss schon ein bisschen Glück haben mit dem Dozenten. Ich hatte letztes Semester "Grenzsituationen ärztlichen Handelns", das war sehr interessant und auch mit Rollenspielen verknüpft und so weiter.
Naja, das Seminar und das integrierte Seminar waren bei uns leider auch ziemlich sinnlos. Wir haben eigentlich nur ein paar Themen aus den Vorlesungen wiederholt, und halt die beiden (sehr simplen) Klausuren geschrieben. Dieses Semester ist Psycho zwar arbeitsintensiver, aber dafür hoffentlich auch interessanter :-))
Was ist eigentlich mit denen, die gerade an der MH Brandenburg angefangen haben? Würd mich echt interessieren, was die so zu berichten haben.
hoppel228
20.04.2015, 19:48
Wisst ihr wie's mit dem Erste-Hilfe-Kurs ausschaut. Seit 1.4.15 wurde der Erste-Hilfe-Kurs auf 9UE abgespeckt - gilt das auch für Medizinstudenten? Find grad keinen Erste-Hilfe-Kurs in Berlin, der noch auf 16UE angelegt ist ...
*milkakuh*
20.04.2015, 19:56
Wir hatten hier neulich schon einen eigenen Thread dazu. Aber ja: Der 9UE-Kurs muss anerkannt werden, da in der Approbationsurkunde explizit ein "Erste Hilfe-Kurs einer anerkannten Stelle" verlangt wird. Eine Stundenanzahl wurde sicher bewusst nicht genannt, damit bei einer Änderung der BG-Richtlinien nicht die Approbationsordnung geändert werden muss.
hoppel228
20.04.2015, 20:02
Sehr schön, danke :-)
Das heißt dann sozusagen, dass der einzige Grund, warum man den Acht-Stunden-Kurs nicht verwenden konnte, war und ist, dass er Lebensrettende Sofortmaßnahmen heißt, und nicht Erste Hilfe? Auch kurios :-))
hoppel228
20.04.2015, 21:17
Der neue Kompaktkurs geht 9h - der Führerscheinkurs aber nur 8h!!! :-D
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