Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Freuden und Leiden der jungen Vorklinik-Studenten
Sternchenhase
19.08.2015, 22:25
Letzter Tag KPP. Die letzte Woche nur die kostenlose Putze + Küche gewesen. Davor auch nicht viel gelernt.
Jo, kenn ich :-)). Letzter Tage heute oder morgen? In beiden Fällen Glückwunsch :-)!
Jetzt kann ich mich endlich auf sinnvolle Sachen konzentrieren: Für's 4. Semester lernen z.B. :-D
Ich versuche es auch schon die ganze Zeit mit Lernen, de facto bin ich jetzt endlich bei Scrubs Staffel 9 :-oopss.
hoppel228
19.08.2015, 22:53
Jo, kenn ich :-)). Letzter Tage heute oder morgen? In beiden Fällen Glückwunsch :-)!
Ich versuche es auch schon die ganze Zeit mit Lernen, de facto bin ich jetzt endlich bei Scrubs Staffel 9 :-oopss.
Der letzte Tag war heute. Ich such ja eigentlich eine Lerngruppe in Berlin um das Lernen spassiger zu gestalten - findet sich nur keiner.
Wenn du mit Scrubs fertig bist, würd ich ER schaun - zur Vertiefung des bei Scrubs gelernten Wissens. :-stud
Differenzialdiagnose
20.08.2015, 09:00
Gilt das eigentlich als intragenerationale vertikale Mobilität, wenn ich mich nun in's Klinik-Unterforum begebe? ;D
Confused.
23.08.2015, 00:12
Montag beginnt mein KPP, ich hoffe es wird interessant und ist nicht genauso toll wie meine 1 1/2 Monate beim DRK Krankenfahrdienst (6-18 Uhr teilweise arbeiten, dauernder Stress, keine Organisation und das für 300€ im Monat da Anfang eines FSJ's).
hoppel228
23.08.2015, 08:21
Montag beginnt mein KPP, ich hoffe es wird interessant und ist nicht genauso toll wie meine 1 1/2 Monate beim DRK Krankenfahrdienst (6-18 Uhr teilweise arbeiten, dauernder Stress, keine Organisation und das für 300€ im Monat da Anfang eines FSJ's).
Die Erträglichkeit des KPP richtet sich ganz nach den jeweiligen Schwestern/ Pflegern. Von super bis scheiße war bei mir alles dabei. :-D
KeepWell
23.08.2015, 08:25
In meinem Pflegepraktikum in der Ausbildung hatte ich Glück :D sehr nette Schwester/Pfleger! Aber das Verhältnis war schon anders, da man ja kein Pflegeschüler war... :D
Das Problem bei mir sind gar nicht mal die Krankenschwestern/Pfleger, sondern die Uni Ärzte. Bis die erstmal gecheckt haben dass man Medizinstudent ist, zeigen die einem gar nichts. Keine Ahnung wie oft ich denen schon Informationen aus der Nase ziehen musste... solange man keinen Kittel trägt, wird man wirklich kaum beachtet.
Sternchenhase
23.08.2015, 12:47
Das Problem bei mir sind gar nicht mal die Krankenschwestern/Pfleger, sondern die Uni Ärzte. Bis die erstmal gecheckt haben dass man Medizinstudent ist, zeigen die einem gar nichts. Keine Ahnung wie oft ich denen schon Informationen aus der Nase ziehen musste... solange man keinen Kittel trägt, wird man wirklich kaum beachtet.
Je nach Station hast du doch kaum was mit denen zu tun. Und du hast ja auch keine irgendwie ärztlichen Aufgaben, sondern unterstützt die Pflege. Klar ist es toll, wenn sie sich mal Zeit für dich nehmen, aber ein Muss ist es nicht, du fällst ja nicht ihren Zuständigkeitsbereich.
Von der Pflege, gerade auf der Intensiv habe ich auch am meisten lernen können. Und wie bei hoppel war bei mir alles dabei- von richtig gut bis richtig fies.
hoppel228
23.08.2015, 13:45
Mir war es wichtig aus dem KPP soviel wie möglich mitzunehmen: Da kostenlose Putzkraft und großer Zeitaufwand für ein Putzpraktikum. Die Ärzte hab ich auch ab und zu angehauen: Wichtig ist, sich nett vorzustellen - haben mir dann auch mal was gezeigt.
Zusammengerechnet kam vom Lernfaktor auch bei pflegerischen Sachen nicht viel bei raus: Hätte man locker innerhalb 1 Woche lernen können. Am häufigsten haben mir die Schwestern erklärt, wie man Betten bezieht ...
Sternchenhase
23.08.2015, 14:27
Mir war es wichtig aus dem KPP soviel wie möglich mitzunehmen: Da kostenlose Putzkraft und großer Zeitaufwand für ein Putzpraktikum. Die Ärzte hab ich auch ab und zu angehauen: Wichtig ist, sich nett vorzustellen - haben mir dann auch mal was gezeigt.
Zusammengerechnet kam vom Lernfaktor auch bei pflegerischen Sachen nicht viel bei raus: Hätte man locker innerhalb 1 Woche lernen können. Am häufigsten haben mir die Schwestern erklärt, wie man Betten bezieht ...
Ja, das mit dem Betten beziehen sowie Körperpflege hatte ich auch :-)). Aber die Pflege hatte meist mehr Zeit als die Ärzte (relativ gesehen, wirklich Zeit war natürlich selten). Bei den Ärzten durfte ich zum MRT und zu Ultraschalluntersuchungen sowie Anamnesegesprächen mit, aber so Sachen wie Blutabnehmen oder auch ganz basic EKG befestigen/ Infusionen richten/ die Laborwerte erklären/ worauf man achten muss, das hat bei mir alles die Pflege gemacht.
hoppel228
23.08.2015, 14:55
Ja, das mit dem Betten beziehen sowie Körperpflege hatte ich auch :-)). Aber die Pflege hatte meist mehr Zeit als die Ärzte (relativ gesehen, wirklich Zeit war natürlich selten). Bei den Ärzten durfte ich zum MRT und zu Ultraschalluntersuchungen sowie Anamnesegesprächen mit, aber so Sachen wie Blutabnehmen oder auch ganz basic EKG befestigen/ Infusionen richten/ die Laborwerte erklären/ worauf man achten muss, das hat bei mir alles die Pflege gemacht.
Was du hast Laborwerte erklärt bekommen ... EKG durfte ich nur einmal befestigen: War aber auch eine sehr erklärfreudige Schwester, mit der ich leider nur kurz in einer Schicht war.
Gott sei Dank ist das vorbei.
Sternchenhase
23.08.2015, 14:59
Gott sei Dank ist das vorbei.
:-meinung :-party
Ich habe mich auf Station eigentlich ganz wohl gefühlt. Ich hatte einigermaßen Zeit für die Patienten, man kriegt mehr mit als das direkte perioperative Geschehen und kann nach dem Einsatz auch echt gut verstehen, warum viele Pflegekräfte häufiger mal genervt sind.
Heerestorte
24.08.2015, 19:46
Man muss, wie so oft im Leben, einfach Glück haben. Man kann auch ein richtig geiles KPP erwischen.
Ich habe, aufgrund von Vorausbildung, nur etwas mehr als 30 Tage geleistet,
aber auf der Station, auf der ich war, hätte ich mir problemlos 90 Tage vorstellen können.
hoppel228
24.08.2015, 19:48
Wenn denn, fänd ich's gut, wenn Pflegeschüler und Medizinstudenten in den gegenseitigen Alltag eingeführt werden: 2 Wochen reichen da völlig. Fand's immer schön, wenn die Schwestern über so manche Ärzte gelästert haben. Das Verständnis der Pflegekräfte für die Ärzteschaft ist z.T. nicht sehr ausgeprägt.
Da ich v.a. als Pflegehelfer und Putzi eingesetzt war, habe ich viel Verständnis für diese gewonnen. :-))
][truba][
24.08.2015, 19:51
Fand's immer schön, wenn die Schwestern über so manche Ärzte gelästert haben. Das Verständnis der Pflegekräfte für die Ärzteschaft ist z.T. nicht sehr ausgeprägt.
Und du glaubst, anders herum gibt´s das nicht? ;-)
hoppel228
24.08.2015, 19:58
[truba][;1870086']Und du glaubst, anders herum gibt´s das nicht? ;-)
Das habe ich nicht geschrieben. Aber es wird immer betont, dass das KPP dazu dient, damit die Ärzteschaft mehr Verständnis für die Pflegekräfte bekommt. Andersrum scheint das nicht nötig zu sein.
Das wäre sicher für beide Seiten interessant.
Confused.
25.08.2015, 15:27
Bisher: Betten beziehen, "Bring das mal dahin" und Essen austeilen.
NitroBacter
28.08.2015, 14:16
Das ist auch in der Ausbildung im ersten halben Jahr der Aufgabenkattalog :D
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