Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfung gegen Corona- ja oder nein?
Da ist halt die Frage, ob man damit nicht das Immunsystem mit den ganzen unspezifischen Faktoren (cyclooxygenasen usw) vorher schon einschränkt. Bei paracetamol ja wahrscheinlich weniger das Problem, das war ja AFAIR auch im Studienprotokoll so vorgesehen.
Die WHO empfiehlt bei anderen Impfungen auch keine präventive Gabe, aber symptomatisch dann doch wirksame Behandlung.
Aber cool, dass du dich jetzt Impfen hast lassen, trotz deiner anfänglich starken Skepsis!
GelbeKlamotten
06.03.2021, 14:46
Aber cool, dass du dich jetzt Impfen hast lassen, trotz deiner anfänglich starken Skepsis!
Meine Skepsis richtete sich ja zu großen Teilen gegen die mRNA Impfstoffe. Von daher bin ich offenbar eine der wenigen, die sich darüber gefreut haben, dass es in den Krankenhäusern jetzt größtenteils AZ gibt :)
Ja sich nicht impfen lassen und dem Virus freien Lauf lassen für ewig und drei Tage.... Hmmm zu überlegen?
Ist eher eine Option für die die keine Impfung bekommen - was auf kaum jemanden von uns zutreffen dürfte. Wenigstens ein paar Vorteile muss es ja haben im Gesundheitswesen angestellt zu sein.
Ist eher eine Option für die die keine Impfung bekommen - was auf kaum jemanden von uns zutreffen dürfte. Wenigstens ein paar Vorteile muss es ja haben im Gesundheitswesen angestellt zu sein.
Hugh...? Waren da nicht einige eher ablehnend in der Vergangenheit?
Ich kenne jmd. , die wegen Angst vor Nadeln ablehnt.
McLaren422
09.03.2021, 20:15
bin ab heute auch geimpft, mit AZ. War beim Reste-Impfen (also da wurden die Chargen verimpft, die noch übrig waren vom Tag). Bis jetzt merk ich nicht viel, bisschen müde und abgeschlagen und hab auf einmal ein großes Interesse an einem Opel Astra. :D :D
Ne Spaß, manche von uns hats richtig reingehauen nach AZ, teilweise sehr heftige Nebenwirkungen, andere wieder rum haben kaum was gemerkt. Ich nehm prophylaktisch Paracetamol ein.
Da ich schon die Seuche hatte (zwei positive Antikörper-Tests im Abstand von 6 Monaten) stell ich mir die Frage, ob bei mir auch ne einmalige Impfung ausreicht, bei den mRNA-Impfstoffen wird das ja aktuell diskutiert, mal schauen, wie es bei AZ ist.
Sollen Leute die Covid19 hatten überhaupt geimpft werden?
Man soll 6 Monate nach Genesung geimpft werden. Ist vielleicht auch vor dem Hintergrund der Stoff-Knappheit so gedacht (und wegen überschießender Immunreaktionen).
Aber da es bei McLaren ja lange genug her sein sollte und keine Dosis "unterschlagen" wurde, kann er das zum Auffrischen ja machen.
querfeldein
10.03.2021, 12:59
Ja, genau so schreibt es auch das RKI "Aufgrund dieser anzunehmenden Immunität nach durchgemachter Infektion, zur Vermeidung überschießender Nebenwirkungen und in Anbetracht des bestehenden Impfstoffmangels sollten ehemals an COVID-19 erkrankte Personen nach Ansicht der STIKO unter Berücksichtigung der Priorisierung im Regelfall etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden." (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html)
Nachdem ich nach meiner Impfung mit AZ ziemlich flach lag, hatte ich überlegt, ob man von einer (relativ ausgeprägten) Impfreaktion darauf schließen könnte, dass man bisher kein COVID hatte. Im Sinne von: der Körper hält noch keine AK gegen das Spike Protein bereit. Wenn man aber auch bei durchgemachter Infektion "überschießende NW" befürchten muss, dann kann man da wohl echt nichts rauslesen. Zumal man vielleicht auch auf das Carrier-Adenovirus reagieren könnte. Oder wie seht ihr das?
Rahmspinat
10.03.2021, 15:00
Ja, genau so schreibt es auch das RKI "Aufgrund dieser anzunehmenden Immunität nach durchgemachter Infektion, zur Vermeidung überschießender Nebenwirkungen und in Anbetracht des bestehenden Impfstoffmangels sollten ehemals an COVID-19 erkrankte Personen nach Ansicht der STIKO unter Berücksichtigung der Priorisierung im Regelfall etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden." (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html)
Nachdem ich nach meiner Impfung mit AZ ziemlich flach lag, hatte ich überlegt, ob man von einer (relativ ausgeprägten) Impfreaktion darauf schließen könnte, dass man bisher kein COVID hatte. Im Sinne von: der Körper hält noch keine AK gegen das Spike Protein bereit. Wenn man aber auch bei durchgemachter Infektion "überschießende NW" befürchten muss, dann kann man da wohl echt nichts rauslesen. Zumal man vielleicht auch auf das Carrier-Adenovirus reagieren könnte. Oder wie seht ihr das?
Kann ich verneinen, hatte COVID im Mai. Wurde am Freitag mit AZ geimpft und der Samstag hat sich angefühlt, wie als ob man von einem Laster überfahren worden wäre. Weitaus stärker als COVID selbst. Sonntag wars dann aber wieder vergangen und Montag war ich wieder fit. Mein AG wusste schon wieso er mich am Freitag impft :D
Heute Impfung mit AZ, garkeine Nebenwirkungen
McLaren422
10.03.2021, 17:37
Heute Impfung mit AZ, garkeine Nebenwirkungen
kommt noch
Mir gehts wie Rahmspinat. Ich fühl mich grad präfinal hier. Und gegen meinen Arm ist nen LKW gefahren...
Als ich die Seuche hatte, gings mir 1000 mal besser (abgesehen von dem Husten). Oh man :D
ich glaube die, die es bereits hatten, reagieren deutlich heftiger auf die Impfung mit AZ. Haben aber danach auch Antikörper-Level bis zum Mond (die die von doppelt geimpften übersteigt).
Colitis ulcerosa
10.03.2021, 17:43
Punkt Mitternacht wird es kommen.
denkstdu
10.03.2021, 18:15
Also ich hatte nur gefühlten Ganzkörpermuskelkater mehr nicht.
kommt noch
Mir gehts wie Rahmspinat. Ich fühl mich grad präfinal hier. Und gegen meinen Arm ist nen LKW gefahren...
Als ich die Seuche hatte, gings mir 1000 mal besser (abgesehen von dem Husten). Oh man :D
ich glaube die, die es bereits hatten, reagieren deutlich heftiger auf die Impfung mit AZ. Haben aber danach auch Antikörper-Level bis zum Mond (die die von doppelt geimpften übersteigt).
Vielleicht hab ich ja nen Denkfehler,ABER genauso sind die Rückmeldungen,die ich bisher bzgl Astra Zeneca erhalten habe. 1-2 Tage schlimmstes Krankheitsgefühl ever und jetzt kommt der Punkt für mich:
Mit Astra Zeneca und seiner (wahrscheinlich) etwas geringeren Wirksamkeit im Vergleich zu den mRNA Impfstoffen versucht man, „schwere Krankheitsverläufe,Hospitalisierung und Tod zu vermeiden“ und wird wahrscheinlich vor allem gegen Mutationen nachboostern mit mRNA Impfstoffen.
Schwere Verläufe sind bei jungen, gesunden Personen ja aber gar nicht zu erwarten.
Aus meiner Sicht sinnvoller wäre es da doch aktuell, erstmal alle Risikogruppen (Alte,Immungeschwächte,Tumorpatienten) zu impfen, anstatt Klinikpersonal zu bedrängen,zumal bisher meines Wissens nach nur für Biontech nachgewiesen wurde, dass man eine sterile Immunität besteht...
ehem-user-02-08-2021-1033
10.03.2021, 18:48
Ich frage mich ernsthaft, ob es nicht doch schwerstkranke gibt, die einfach zu krank sind für eine Impfung.
Korrekt, aber was würde ihnen nutzen,wenn ich Astra Zeneca erhalte,selbst nicht schwer daran erkranke, sie aber trotzdem anstecken kann?!
Gerade bei Klinikpersonal, was potentiell “Schwerstkranke“ behandelt, sollte man doch meinen,dass der nach jetzigem Wissenstand „veste“ Impfstoff angewendet wird.Stattdessen liegen alle einige Tage flach und brauchen dann wahrscheinlich noch ne 3. Runde...
Feuerblick
10.03.2021, 18:58
Woher willst du das denn wissen? Alle Impfungen wollen doch schwere Verläufe verhindern. Schwere Verläufe, die über bisschen Husten hinausgehen. Und für AZ gab es doch auch die Annahme, dass eine sterile Immunität bestehen könnte. :-nix
Naja,wenn ich ne Röteln-Impfung bekomme, gehe ich ja (außer ich gehöre zu den Non-Respondern) davon aus,dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Röteln mehr bekomme...Und nicht davon, dass ich trotzdem Röteln bekomme nur mit nem milderen Krankheitsverlauf😉
Zusammengefasst:Ich finde die mir berichteten NW von astra Zeneca schon beeindruckend und von den anderen Impfungen ( ganz unabhängig von Corona) deutlich entfernt und kann manches diesbezüglich nicht ganz nachvollziehen...
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