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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfung gegen Corona- ja oder nein?



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Kackbratze
19.05.2021, 09:57
Letztendlich ist der entscheidende Punkt, der gerade vergessen wird, aber in einer Publikation auch schon angesprochen wurde:

Das Spike-Protein alleine kann Krankheiten und Symptome auslösen.

Das wiederum ist eine schlechte Nachricht für die Geimpften bzw. die Impfindustrie, wenn deren Produkt als Einzelbestandteil auch krank machen kann, was über eine Impfreaktion hinaus geht.


Und um nochmal auf das 2. Hä von Dir einzugehen:
Man braucht für die Forschung nicht mehr komplett erkrankte und infektiöse Mäuse oder Tiere, denen man dieses Protein aufwendig in die Stammzellen geschrieben hat.
Man kann einfach eine 0815-Labormaus inokulieren und schon produziert sie das Forschungsprodukt selber.

Relaxometrie
19.05.2021, 09:59
Hä?
https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/coronavirus-schon-spike-protein-kann-covid-19-ausloesen

Das wurde vor ca. einem Monat schonmal veröffentlich (auch hier verlinkt....finde es gerade nicht). Bisher scheint diese Entdeckung aber zum Glück keine ernsthafte Konsequenz für Geimpfte zu haben. Wenn man es konsequent zu Ende denkt, müsste man ja eigentlich dann von den Spikeproteinen, die man nach der Impfung produziert, krank werden. Aber so einfach (Spikeprotein im Körper ---> zu 100% krankmachender Effekt) scheint es nicht zu sein. Ich bin gespannt, was da noch entdeckt wird.

Nefazodon
19.05.2021, 11:34
Das wurde vor ca. einem Monat schonmal veröffentlich (auch hier verlinkt....finde es gerade nicht). Bisher scheint diese Entdeckung aber zum Glück keine ernsthafte Konsequenz für Geimpfte zu haben. Wenn man es konsequent zu Ende denkt, müsste man ja eigentlich dann von den Spikeproteinen, die man nach der Impfung produziert, krank werden. Aber so einfach (Spikeprotein im Körper ---> zu 100% krankmachender Effekt) scheint es nicht zu sein. Ich bin gespannt, was da noch entdeckt wird.

Naja, bisher ist einfach noch sehr wenig über Covid19 bekannt.
Allerdings deutet das, was bekannt ist, ja drauf hin, dass es bei der Erkrankung eben zwei Phasen gibt. Die erste Phase, die durch die Virämie ausgelöst wird und eine zweite autoimmune Phase. Dafür sprechen auch die Schwierigkeiten nach einer Infektion im Sinne eines "Long Covid".
Also scheint das Virus das Potenzial zu haben Autoimmunreaktionen zu triggern. Und es ist denkbar, dass das tragende Element dafür das Spikeprotein ist.

Die Erkenntnis ist schon etwas beunruhigend, allerdings glaube ich, dass trotz allem eine Impfung immer noch sicherer ist, als die eigentliche Erkrankung, da man im Zuge einer Impfung dem Spikeprotein ja viel kürzer ausgesetzt ist, als bei der Infektion mit einem replizierenden Virus, die über Tage aufrecht erhalten wird.

Außerdem scheint es ja, trotz inzwischen Millionen von Impfungen, in dieser Hinsicht keine negativen Sicherheitssignale zu geben.:-nix

Was bleibt ist also erstmal die triviale Erkenntnis:
Mäuse sind keine Menschen und Menschen sind keine Mäuse:-nix

Relaxometrie
19.05.2021, 11:47
allerdings glaube ich, dass trotz allem eine Impfung immer noch sicherer ist, als die eigentliche Erkrankung, da man im Zuge einer Impfung dem Spikeprotein ja viel kürzer ausgesetzt ist, als bei der Infektion mit einem replizierenden Virus, die über Tage aufrecht erhalten wird
Hoffentlich ist dem so.

Die Anzahl der z.B. beim AstraZeneca-Impfstoff verabreichten Adenoviren ist allerdings auch enorm groß: "mindestens 2,5·(10 hoch 8) infektiöse Einheiten pro Dosis" (Quelle (https://de.wikipedia.org/wiki/AZD1222#Impfstoffpr%C3%A4parat)).

ehem-user-02-08-2021-1033
19.05.2021, 11:54
Und um nochmal auf das 2. Hä von Dir einzugehen:
Man braucht für die Forschung nicht mehr komplett erkrankte und infektiöse Mäuse oder Tiere, denen man dieses Protein aufwendig in die Stammzellen geschrieben hat.
Man kann einfach eine 0815-Labormaus inokulieren und schon produziert sie das Forschungsprodukt selber.

Jetzt verstehe ich was du meinst.
Da hat sich wohl ein Spike-Protein in meinem Hirn verklemmt... oder war es doch ein Prion?
Seit Ende 2000 bin ich etwas vergesslich. ;-)

Lilalein
19.05.2021, 13:38
https://faktencheck.afp.com/nein-diese-studie-belegt-nicht-die-gefahr-von-spike-proteinen-corona-impfstoffen

Vielleicht hilft das weiter?

davo
19.05.2021, 13:43
Bei bisher mehr als 275 Mio. verimpften Dosen in den USA hätte man davon wohl schon was gemerkt.

Nefazodon
19.05.2021, 14:06
https://faktencheck.afp.com/nein-diese-studie-belegt-nicht-die-gefahr-von-spike-proteinen-corona-impfstoffen

Vielleicht hilft das weiter?

Danke für den Beitrag!
Finde die Information im Faktencheck sehr gut.

tl;dr:
Fazit: Nein, diese Studie beweist nicht die Gefahr der Impfungen. Diese tragen keine Spikes in sich, sondern nur die genetische Information, damit Muskelzellen diese produzieren. Die so entstandenen S-Proteine haben aber keine krank machenden Eigenschaften. Sie sitzen fest auf der Oberfläche der Muskelzellen, bewegen sich nicht frei durch den Körper und dringen auch nicht in neue Zellen ein. Genau dieses "Eindringen" hat aber die neue Studie untersucht. Es kann hier also keinen Zusammenhang zu Herzproblemen, Schlaganfällen oder Hirnvenenthrombosen nach Impfungen geben.

ehem-user-02-08-2021-1033
19.05.2021, 14:38
https://faktencheck.afp.com/nein-diese-studie-belegt-nicht-die-gefahr-von-spike-proteinen-corona-impfstoffen

Vielleicht hilft das weiter?

Das ist aber eine andere Studie... Aber danke für deinen Antwort Reflex...

ehem-user-02-08-2021-1033
19.05.2021, 14:41
Bei bisher mehr als 275 Mio. verimpften Dosen in den USA hätte man davon wohl schon was gemerkt.

Gut, dass man keine Krankheitssymptome nach der Impfung verspürt...

Für mich ist die Studie ein Indiz warum man sich krank fühlt und oftmals einen Tag AU ist... Mehr nicht.

ehem-user-02-08-2021-1033
19.05.2021, 14:45
Danke für den Beitrag!
Finde die Information im Faktencheck sehr gut.

tl;dr:

Puh...
https://threadreaderapp.com/thread/1393647952560787456.html

Zu viele Fragezeichen... Und der Herr da oben ist sicher kein COVIDiot.

davo
19.05.2021, 14:45
Kann Symptome auslösen (wie viele andere Impfungen auch) ist halt nicht dasselbe wie, kann eine Infektion auslösen. Da fängt das Problem ja schon mal an. Und Lungenentzündungen nach Impfung sind weder beschrieben noch mir unter meinen Kollegen aufgefallen ;-) Öffentlicher Rundfunk halt - und dann wird sowas unkommentiert in einem Forum für Mediziner geteilt. So entstehen Gerüchte.

Und Leber und Milz sind nicht Lunge. So geht es dann gleich munter weiter.

Da braucht man sich dann echt nicht wundern, wenn eine Massenhysterie ausbricht.

ehem-user-02-08-2021-1033
19.05.2021, 15:03
Kann Symptome auslösen (wie viele andere Impfungen auch) ist halt nicht dasselbe wie, kann eine Infektion auslösen. Da fängt das Problem ja schon mal an. Und Lungenentzündungen nach Impfung sind weder beschrieben noch mir unter meinen Kollegen aufgefallen ;-) Öffentlicher Rundfunk halt - und dann wird sowas unkommentiert in einem Forum für Mediziner geteilt. So entstehen Gerüchte.

Und Leber und Milz sind nicht Lunge. So geht es dann gleich munter weiter.

Da braucht man sich dann echt nicht wundern, wenn eine Massenhysterie ausbricht.

Klar und die Moleküle gelangen dann vom Muskel des Oberarms in die Leber.. Ich schaue nochmal schnell in meinem Anatomiebuch nach...
Vielleicht fehlt dem Menschen irgendein Schritt in der Pathophysiologie, damit eben nichts in der Lunge passiert. Das ist doch gut. Mit objektiven klinischen Beobachtungen kann man so dann auch sauber wissenschaftlich argumentieren...
Aber Laien, die sich als "Faktencheker" engagieren lösen in mir Brechreiz aus.
Und deine pauschale: "Dann wird so etwas unkommentiert geteilt" stimmt überhaupt nicht, da eben genau die Diskussion darüber stattfindet ohne, dass ich irgendeine Meinung vorgebe oder vorgeben möchte.
Das ist Wissenschaft, der Diskurs unter Fachleuten.

davo
19.05.2021, 15:08
Das ist Wissenschaft, der Diskurs unter Fachleuten.

"Fachleute"? Nur weil wir ein Medizinstudium abgeschlossen haben? Naja.

Und von "Diskurs" hab ich in diesem Thread bisher auch nur wenig gemerkt.

Diskurs unter Fachleuten findet IMHO woanders statt.

Kackbratze
19.05.2021, 15:17
Bei Plasberg 🙄

Die Frage ist, was bei akzidenteller Injektion in ein Gefäß passiert, aber das werden wir nicht herausfinden können.

Letztendlich ist das Prinzip der MRNA-Inokulation zur Oberflächenmodifikation für die Forschung hochinteressant.
Dadurch lassen sich in Zukunft auch mehr Krankheiten simulieren bzw. wenn man Autoimminerkrankungen oder Kreuzantigenität nachweisen will, kann man gezielte Einzelbestandteile testen und muss nicht mehr aufwendige Zellklone oder Mäusezüchtungen vornehmen.

ehem-user-02-08-2021-1033
19.05.2021, 15:34
"Fachleute"? Nur weil wir ein Medizinstudium abgeschlossen haben? .
Ja, so ein Hochschulstudium und so eine Facharztausbildung sind auch ein ziemlicher Schrott, wenn man sich mit Fragen der Gesundheit beschäftigen möchte...
Da können wir wirklich nix dazu beitragen.

ehem-user-02-08-2021-1033
19.05.2021, 15:35
Letztendlich ist das Prinzip der MRNA-Inokulation zur Oberflächenmodifikation für die Forschung hochinteressant.
Dadurch lassen sich in Zukunft auch mehr Krankheiten simulieren bzw. wenn man Autoimminerkrankungen oder Kreuzantigenität nachweisen will, kann man gezielte Einzelbestandteile testen und muss nicht mehr aufwendige Zellklone oder Mäusezüchtungen vornehmen.

Okay, klingt spannend. :-)

Nefazodon
19.05.2021, 16:14
"Fachleute"? Nur weil wir ein Medizinstudium abgeschlossen haben? Naja.

Und von "Diskurs" hab ich in diesem Thread bisher auch nur wenig gemerkt.

Diskurs unter Fachleuten findet IMHO woanders statt.


Ja, so ein Hochschulstudium und so eine Facharztausbildung sind auch ein ziemlicher Schrott, wenn man sich mit Fragen der Gesundheit beschäftigen möchte...
Da können wir wirklich nix dazu beitragen.

Naja, auch der Begriff "Fachleute" ist dehnbar bzw. mit Abstufungen bzw. Auslegungssache...
Vermutlich wissen die meisten der hier Schreibenden und Lesenden mehr über Virologie und Immunologie als der durchschnittliche Bäcker oder Lehrer, aber weniger als der durchschnittliche Immunbiologe oder Virologe..

Die "Fachlichkeit" wiederum der Diskussionen hier lässt tatsächlich manchmal zu wünschen übrig, aber das ist ja leider vielerorts in der heutigen Gesellschaft so...und besonders im Internet:rolleyes:

BTW.: Später einmal wird man über das 21. Jahrhundert zu berichten wissen, dass alle großen Probleme der Menschheit durch Diskussionen von Fachleuten in Internetforen gelöst wurden...gerade deswegen ist die erbitterte Diskussion auch oberste Bürgerpflicht!

davo
19.05.2021, 16:37
Ja, so ein Hochschulstudium und so eine Facharztausbildung sind auch ein ziemlicher Schrott, wenn man sich mit Fragen der Gesundheit beschäftigen möchte...
Da können wir wirklich nix dazu beitragen.

Schau dir einfach an, wieviele einfache Fragen Fachärzte zu medizinischen Themen anderer Fachbereiche stellen. Dann sollte es eigentlich einleuchtend sein, dass einen das Medizinstudium nicht zum Experten für Covid-19 oder Impfungen macht, und auch irgendein Facharzt nicht. Und selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass du Virologe sein solltest: Es ist ja auch für Virologen vieles unklar, und die Meinungen unterschiedlicher Virologen zu sehr vielen Fragen gehen stark auseinander. Liegt in der Natur der Sache, da es sich um ein neues Virus und eine neue Erkrankung (und natürlich auch eine neue Impfung) handelt, und die Forschung work in progress ist.

Zu glauben, dass man zu allen medizinischen Themen qualifiziert ist, nur weil man ein Medizinstudium hat, und vielleicht auch noch irgendeinen Facharzt, ist schon eine enorme Selbstüberschätzung.

ehem-user-02-08-2021-1033
19.05.2021, 16:46
Sorry, für den fachfremden Eckurs: Deswegen meine wichtige Frage: Das Design welcher Covid 19 Vektor -Impfstoffdose findet ihr besser?
AstraZeneca oder J&J

Im Ernst: das ist derart Stur hier, dass man schon wirklich mit dem Kopf schütteln muss.