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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfung gegen Corona- ja oder nein?



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Kandra
01.01.2021, 20:48
Wir haben auch klinikintern geimpft.

Lizard
01.01.2021, 20:48
Schon krass wie unterschiedlich das läuft.
Hier immer noch null Impfungen in der Klinik.
(soweit ich weiß)

Rhiannon
01.01.2021, 22:23
Schon krass wie unterschiedlich das läuft.
Hier immer noch null Impfungen in der Klinik.
(soweit ich weiß)

Dito. Bisher keine Info, wann es wie losgeht.

Choranaptyxis
01.01.2021, 23:01
Hier auch noch nicht, soll aber wohl Ende nächster Woche losgehen, Aufklärungsbögen wurden zumindest schon gedruckt.

Dooly
01.01.2021, 23:18
[truba][;2175417']Soviel zu "Wer ist Doc Caro" - https://www.welt.de/politik/deutschland/article223574416/Oberaerztin-schlaegt-Alarm-Wir-wollen-die-Impfung-und-zwar-schnell.html
Sehr geehrter Herr laschet, vielleicht kennen Sie mich ja schon..... LOOOL, genau.... I bims, die 1 dic caro, i han 1 Blog lolHahaha, geil XD

Ich halte sie auch für ne bekannte Medfluencerin und glaube schon, dass das Social Media Team von Laschet usw. Doc Caro kennen. Das gesamte Werk kann man ja auf Insta lesen, auch ohne ihr zu folgen, falls das jemanden interessiert.
Find Reflexes Erklärung plausibel, dass die Verantwortlichen an der UK ihren Teil dazu beigetragen haben. Bei Insta hatte Doc Caro neben Herrn Laschet auch die UK verlinkt. Bin mal gespannt, wenn sie ein Update dazu postet.

mbs
03.01.2021, 03:13
Wird interessant werden ob und wenn ja ab wann man Probleme bekommt wenn man als Klinikangestellter noch nicht geimpft ist.

Matzexc1
03.01.2021, 08:49
Bei mir wurde am 27.12 bereits angefangen und meine 1.Dosis bekam ich am Neujahrsmorgen, interressanterweise wurden Anästhesisten nicht in den Vorgaben erwähnt das hat der Chef aber sehr schnell geklärt.

Colitis ulcerosa
04.01.2021, 11:40
Ja. Definitiv. Habe keine Angst vor corona aber ich habe Angst um meine Familienangehörige. Dass ich es nach Hause mitbringe und sie anstecken kann. Vielleicht ist es sehr egoistisch von mir. Aber corona Patienten zu versorgen und gewisses Infektionsrisiko für eigene Angehörige zu sein, ohne geimpft zu werden ist schlimm.

crossie
04.01.2021, 13:39
Nur noch mal so, weil ich das als Begründung pro Impfung auch immer von Kollegen höre: ob es neben der klinischen auch eine sterile Immunität gibt ist für keinen der bisher entwickelten SARS-CoV-2 Impftsoffe untersucht. Auch wenn ich das persönlich sehr hoffe, dass es so ist, weil das auch meine Hauptmotivation ist, ist das noch völlig unklar und sollte einen nicht in falscher Sicherheit wiegen.

Bonnerin
04.01.2021, 16:05
Das sterile Immunität nicht versprochen wird war aber doch gleich zu Anfang der Diskussion klar?
Wobei "nur" das Verhindern einer symptomatischen Infektion und den Folgen ja bei ausreichend hoher Impfzahl erstmal ausreichend ist um ein normales Leben zurück zu bekommen. Wenn eben alle geimpft sind kann das Virus halt keinen attackieren. Für die immunsuppremierte Gruppe muss man sich halt was überlegen.Natürlich stellt sich dann die Frage, wie lange die Wirkung anhält (a la Influenza, Hep. B oder Gelbfieber) und eventuelle Nachimpfungen. Aber genau die gleiche Diskussion wird ja auch über Immunität Post-Covid geführt. Länger als 10-12 Monate kann man halt momentan nicht wirklich voraussagen.

roxolana
04.01.2021, 20:42
Es macht aber am Anfang, solange noch nicht alle geimpft sind, einen großen Unterschied. Man muss sich als Geimpfter weiterhin an alle Hygieneregeln wie MNS usw. halten und sollte sich im Klaren darüber sein, dass man möglicherweise weiterhin Angehörige anstecken kann.

Dooly
04.01.2021, 21:18
In NRWs Krankenhäuser (also auch Dr. Holzners Essener UK) wird voraussichtlich ab dem 18.1. geimpft. War also doch die Organisation des Landes und nicht die des UKs Ursache für den späten Impfstart. Kein KH in NRW hat seine Mitarbeiter geimpft.
https://www1.wdr.de/nachrichten/corona-impfung-nrw-102.html

crossie
05.01.2021, 00:16
Ich merke wirklich, dass ich zu naiv für die Welt bin. Ich dachte wirklich, dass einen Tag nach Zulassung flächendeckend im Dreischichtbetrieb losgeimpft wird. War ja genug Zeit um alles vorzubereiten und Super-Spahn meinte ja auch (wie immer) "man sei bestmöglich vorbereitet". Dass das nun - mal wieder - so ein Reinfall wird hätte ich ernsthaft nicht für möglich gehalten. Wenn wenigstens mal jemand sagen würde "okay haben wir kacke geplant, sorry, wir machens besser". Aber nein, die Ausrede auf die Frage, warum 10 Tage nach Impfstart grad mal 10% der bisher verfügbaren Dosen verimpft wurden ist "zu wenig Impfstoff"! Klar, logisch, hätte ich auch selbst drauf kommen können.

Ich möchte mich eigentlich nur noch frustriert abwenden.

Rhiannon
05.01.2021, 00:23
In NRWs Krankenhäuser (also auch Dr. Holzners Essener UK) wird voraussichtlich ab dem 18.1. geimpft. War also doch die Organisation des Landes und nicht die des UKs Ursache für den späten Impfstart. Kein KH in NRW hat seine Mitarbeiter geimpft.
https://www1.wdr.de/nachrichten/corona-impfung-nrw-102.html

Das halte ich für ein Gerücht. Ein Ex-Kommilitone von mir (seines Zeichens Urologe in nem KH in NRW) postete nämlich vorgestern, dass er im KH geimpft wurde. Scheint also nicht überall in NRW gleich gehandhabt zu werden.

tragezwerg
05.01.2021, 04:49
Ich merke wirklich, dass ich zu naiv für die Welt bin. Ich dachte wirklich, dass einen Tag nach Zulassung flächendeckend im Dreischichtbetrieb losgeimpft wird. War ja genug Zeit um alles vorzubereiten und Super-Spahn meinte ja auch (wie immer) "man sei bestmöglich vorbereitet". Dass das nun - mal wieder - so ein Reinfall wird hätte ich ernsthaft nicht für möglich gehalten. Wenn wenigstens mal jemand sagen würde "okay haben wir kacke geplant, sorry, wir machens besser". Aber nein, die Ausrede auf die Frage, warum 10 Tage nach Impfstart grad mal 10% der bisher verfügbaren Dosen verimpft wurden ist "zu wenig Impfstoff"! Klar, logisch, hätte ich auch selbst drauf kommen können.

Ich möchte mich eigentlich nur noch frustriert abwenden.

Ich finde es schockierend, dass die Unterschiede so groß sind. Bei uns ging es direkt am 27.12. los mit der Impferei, und das Impfzentrum brummt. Allein in meiner Abteilung sind schon 100 Leute geimpft worden. Und auch die Ü80 Bevölkerung ist schon fleißig am geimpft werden.

Reflex
05.01.2021, 06:15
Ja, ich halte es für naiv zu glauben, dass viele Menschen sehr schnell geimpft werden können. Es muss Impfstoff, Lagermöglichkeiten und auch medizinisches Personal ausreichend vorhanden sein. Dass das jetzt nicht überall reibungslos klappen kann, war doch zu erwarten, weil einfach viele unterschiedliche Schnittstellen zusammen passen müssen. Das ist ein organisatorischer Kraftakt, der auch immer steht und fällt mit den Leuten vor Ort. Wer das jetzt für eine maßlose Enttäuschung hält, sollte dann mal in die Niederlande gucken...

davo
05.01.2021, 06:37
Man kann auch nach Israel, in die USA oder nach Großbritannien schauen. Es gibt genug positive Beispiele. Man muss/soll sich nicht immer nach unten orientieren.

Sealwolf
05.01.2021, 06:40
Ich habe gestern mit einem Kollegen telefoniert, der als Arzt regelmäßig COVID Patienten sieht (Hausarzt-Praxis ohne Infektsprechstunde) und seit einiger Zeit an einer Impfstudie teilnimmt (noch nicht zugelassener Impfstoff, er hat schon vor Monaten beide Dosen erhalten). Wir haben zusammen überlegt, wie er sich nun verhält, wenn die "richtige" Impfung zugelassen wird. Zum einen möchte man natürlich die Studie unterstützen, andererseits auch nicht auf einen wirksamen Schutz verzichten und vielleicht weitere Patienten und Angehörige gefährden. Wir haben dann überlegt, dass er ja die Verblindung "sprengen" könnte, indem er einen eigenen Antikörpertest bei sich durchfürt. IgG müsste ja doch im Verumfall anschlagen. Bei der Impfung selber hatte er nur ein bisschen "Armweh". Was haltet Ihr von der Konstellation? Meine erste Reaktion war: Eigentlich hätte doch klar sein müssen, dass eine Impfung zugelassen wird vor Ende der Studie und man hätte sich vorher schon darüber den Kopf zerbrechen können.

Reflex
05.01.2021, 07:02
Man kann auch nach Israel, in die USA oder nach Großbritannien schauen. Es gibt genug positive Beispiele. Man muss/soll sich nicht immer nach unten orientieren.

Mir geht es weniger um den Vergleich ansich, sondern eher um die Relation einer „maßlosen Enttäuschung“. Direkte Vergleiche sind durch unterschiedliche medizinische Strukturen der Länder, Bevölkerungsdichte und Beschaffung der Impfstoffe ungeeignet.

Choranaptyxis
05.01.2021, 07:52
Für schlechte Beispiele kann man auch nach Frankreich schauen, siehe Artikel bei der Tagesschau. (https://www.tagesschau.de/ausland/corona-impfung-frankreich-101.html)

Bei uns hat laut Aussage der Uniklinik noch kein Krankenhaus in der Stadt Impfstoff erhalten, und ein genaues Datum steht anscheinend noch nicht fest. Einwilligungsbögen werden aber schon verteilt und jede Abteilung sammelt die auch schon ein. Gestern kam dann auch der Anruf an die studentischen Hilskräfte, wer geimpft werden möchte, worüber ich mich echt gefreut habe.
Nur die PJ-ler (sind ja auch teils HNO, Anästhesie etc.) haben wohl bisher wenig Infos, kommen evtl heute, aber die sind laut Uniklinikbeauftragtem fürs PJ ja auch nicht systemrelevant, kannste dir nich ausdenken.