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S.Pearce
29.09.2023, 09:42
Weiß jemand, wie Medi Learn es rechnet wenn die Kohorte sich uneinig ist bei der Lösung? angenommen zb die Aufgaben, sich quasi alle mit 20% auf die 5 Möglichkeiten verteilen oder eben eine antwort nur 30% hat, der rest verteilt sich auf die anderen Lösungen. Wird dann einfach das mit 30% als "richtig" gewertet, auch wenn es danach aussieht als ob nur geraten wurde?

darkdayzero
29.09.2023, 12:04
Weiß jemand, wie Medi Learn es rechnet wenn die Kohorte sich uneinig ist bei der Lösung? angenommen zb die Aufgaben, sich quasi alle mit 20% auf die 5 Möglichkeiten verteilen oder eben eine antwort nur 30% hat, der rest verteilt sich auf die anderen Lösungen. Wird dann einfach das mit 30% als "richtig" gewertet, auch wenn es danach aussieht als ob nur geraten wurde?

Ich glaube, das könnten die nur die Leute von MediLearn sagen, die hinter der Auswertung stecken - in den verfügbaren Infos zur neuen Auswertungsmethode wird sowas nicht erwähnt. Finde das mit der neuen Auswertung sowieso eher semi - ist einfach was anderes, wenn Profis auswerten und die Lösungen recherchieren, und nicht so wie jetzt einfach "die Masse" entscheidet. Die Mehrheit liegt meistens richtig, aber es ist eben eine Mehrheit und kein faktenbasiertes Auswertungssystem mehr.

Auch wenn ich gerne die Rückmeldung hätte, wie meine Prüfungstage gelaufen sind, werde ich abwarten, bis alle drei Tage rum sind, und meine Ergebnisse dann eintippen. Wenn ich sehe, dass es am ersten Prüfungstag eng war, bin ich leider direkt demotiviert, und das wäre eher suboptimal.

Sv271904
29.09.2023, 12:24
Wie läuft es überhaupt ab? Kann man nach jedem Tag das Fragenheft mitnehmen? Oder notiert man sich "seine Lösungen" auf einem Extrazettel?

ExamenM2_2023
29.09.2023, 12:32
Wie läuft es überhaupt ab? Kann man nach jedem Tag das Fragenheft mitnehmen? Oder notiert man sich "seine Lösungen" auf einem Extrazettel?

Das ist je nach Bundesland anders. Die meisten dürfen nach jedem Prüfungstag die Hefte mitnehmen. Wenn man es nicht selber mitnehmen darf gibts meistens Leute die irgendwo Fotos hochladen damit man "auswendig" das Ganze nachgucken kann

Kampf-Muffin
29.09.2023, 12:47
Es gibt wohl einen Algorithmus, also irgendwelche Faktoren spielen wohl noch mit rein und nicht nur die Mehrheit...aber ich finds auch schwer, da so ganz drauf zu vertrauen, wobei es einem ja schon ne halbwegs sichere Tendenz gibt. Und ja, meist kann man die Hefte einfach mitnehmen,bzw wenn man früher abgibt, kann man die bei uns nach Prüfungsende bei der Aufsicht holen

medstud2000
29.09.2023, 12:55
Es gibt ja auch Fragen, wo die meisten daneben liegen, z. B. wo 70% A ankreuzen und trotzdem D die richtige Antwort ist. Bei etwa 95% der Fragen hat die Schwarmintelligenz zwar recht, bei 5% halt nicht. Wenn man auf der Grenze zwischen zwei Noten ist, kann sich da leider noch ziemlich viel verändern.

S.Pearce
29.09.2023, 13:29
Es gibt ja auch Fragen, wo die meisten daneben liegen, z. B. wo 70% A ankreuzen und trotzdem D die richtige Antwort ist. Bei etwa 95% der Fragen hat die Schwarmintelligenz zwar recht, bei 5% halt nicht. Wenn man auf der Grenze zwischen zwei Noten ist, kann sich da leider noch ziemlich viel verändern.

genau das ist auch so ein Problem. Fand die Dozentenlösung damals besser, weil das noch Fragen rausfliegen und die grenze gesenkt werden KANN, weiß ja jeder. Aber wenn man wüsste laut Dozenten hat man XY% und ist damit safe, ist das für die Mehrheit der Studis doch relevanter als die Einzelfälle wo sich dadurch was ändert dass das IMPP fragen streicht.

am besten fänd ichs wenn die Lösungen vom IMPP kämen wie vor einem Jahr ca? Aber wurde ja leider nur einmal gemacht.

EDIT: weiß jemand WIESO die das nur einmal gemacht haben? Hab da nie eine Begründung gelesen.

medi_fox
29.09.2023, 13:34
Hey, wie geht ihr bei der Wiederholung vor? :) Lest ihr einfach die Kapitel erneut, in denen eure Schwachstellen liegen?

Kampf-Muffin
29.09.2023, 13:43
Also ich gehe die Kapitel durch und kreuze immer nochmal ein paar Fragen dazu, paar mal hab ich mir Ankis gemacht aber ich komme nicht so richtig dazu, die auch noch zu machen. Ich versuche halt jetzt, etwas aufmerksamer zu sein, ich war beim Lesen während des Lernplans schon oft recht unkonzentriert...

ExamenM2_2023
29.09.2023, 15:57
Bei mir auch so. Ich kreuze eigene Sessions und klicke dann teilweise über die Verlinkungen nochmal in die Kapitel und lese Schlüsselwissen nach etc

Ida96
29.09.2023, 15:59
Also ich gehe die Kapitel durch und kreuze immer nochmal ein paar Fragen dazu, paar mal hab ich mir Ankis gemacht aber ich komme nicht so richtig dazu, die auch noch zu machen. Ich versuche halt jetzt, etwas aufmerksamer zu sein, ich war beim Lesen während des Lernplans schon oft recht unkonzentriert...

Wiederholst du spezielle Kapitel also zb top 100 oder einfach die die dir unterkommen?

Kampf-Muffin
29.09.2023, 16:25
Ich richte mich nach der Amboss-Auswertung, also die die mir Amboss zum Wiederholen empfiehlt, aber ich werde nicht in allen Fächern dazu kommen, also mach ich jetzt halt die aus Innere, dann vielleicht noch Pharma und Chirurgie oder MiBi und Radiologie (Radiologie ist zwar kein großes Fach, aber da bin ich einfach nicht so gut drin)

Kampf-Muffin
29.09.2023, 16:35
Und abgesehen davon besteht mein "Wiederholen" darin, dass ich die Generalproben zeitversetzt nochmal durchgehe, also nicht nur die falschen, sondern auch die richtigen Fragen. Mal schauen, wie viel ich noch geschafft kriege.

Sv271904
29.09.2023, 21:58
Ich überlege ob es doch noch sinnvoll wäre vielleicht "kleinere Fächer" nochmal mit aufzunehmen. Ich meine am letzten Lerntag stand ja bei Amboss, dass man sich nicht mit "Kleinigkeiten" aufhalten sollte. Dennoch mache ich zB in Humangenetik überdurchschnittlich viel falsch :-oopss Und Auge... gut ist eh ne Sache für sich :heul: Aber vielleicht so größere Themen wie Glaukom etc.

Ich weiß nicht so recht was lohnender ist... Eher mehr Fokus auf die großen Fächer legen wie Innere, Neuro etc... oder doch noch versuchen so breit wie möglich zu wiederholen. Fächer wie Auge, HNO, HG etc. tauchen in der Amboss Lernempfehlung auch gar nicht auf... :-nix

davo
29.09.2023, 22:06
Für sich genommen sind diese Fächer bedeutungslos. Ein paar Fragen, mehr nicht. Aber in Summe sind sie natürlich trotzdem relevant. Einfach einen bunten Mix kreuzen, so wie auch das Examen ist. Und: Epidemiologie/Sozialmedizin ist wichtig!

Kampf-Muffin
30.09.2023, 08:31
In Humangenetik gibt es ja immer wieder mal etwas random Fragen zu sehr seltenen Syndromen, da hat es wahrscheinlich wirklich keinen Wert das extra zu lernen, aber die grundsätzlichen Wahrscheinlichkeiten/Pathophysiologien und Erbgänge der "großen" Erkrankungen (CF, Chorea Huntington, Turner-Syndrom...) macht Sinn, wenn du da viele Fehler machst, I guess.

Was ja auch meinem Gefühl nach relativ oft gefragt wird, sind die Sachen aus dem Neugeborenenscreening, aber das sind einfach so viele, da werde ich mir jetzt nicht alle merken, genausowenig die Unterschiede zwischen den Glykogenosen. Ist halt so.

Am Ende ist es, wie Davo sagt, die Breite machts und viel und breit kreuzen ist wahrscheinlich das smarteste.

Kampf-Muffin
30.09.2023, 08:40
Ah und was ich machen würde (wenn ich jetzt noch mehr Zeit hätte und nicht so viel prokrastinieren würde, lol) -> in Amboss gibt es doch die klinischen Fälle, die könnte man halt noch mal durchgehen, oder eben die Leitsymptom Artikel, einige Fragen in den letzten jahren wurden ja schon nach dem Schema gestell: Pat. hat Muskelschmerzen, was spricht jetzt eher für diese, was für jene Diagnose?


Aber das ist bei mir glaub auch eher utopisch, dass ich das alles selbst noch mache, nur als Inspo für diejenigen, die schon komplett fertig mit dem Lernplan sind (ich nicht, haha)

Sv271904
30.09.2023, 09:03
Danke euch für die Tipps :-top Ich denke in der Breite ist vermutlich am besten... es ist ja leider nicht so als wären nur die kleinen Fächer eine Baustelle :-oopss Und am Ende kann man sowieso nicht alles wissen... nur hoffentlich mehr als 60% :-stud

Viel Erfolg euch allen für den Endspurt!

MotiGaga
30.09.2023, 10:01
Hallo luede - kurze Fragen zu Sozialversicherungen:

Pat. wird krank -> Arbeitsgeber zahl Lohn für die ersten 6 Wochen.
danach ist die Krankenkasse zuständig, wenn Pat. weiterhin krank geschrieben wird -> dies ist möglich für dieselbe Krankheit für max. 78 Wochen innnerhalb von drei Jahren. bis hier verstehe ich :)

was passiert wenn-
Pat. ist krankgeschrieben für 6 Wochen --> Arbeitsgeber zahlt lohn --> Pat. kommt zurück zu Arbeit, nach 3 Monaten ist Pat. wieder wegen der selben Krankheit krankgeschrieben.
Ist jetzt sofort die Krankenkasse zuständig für die Lohnfortzahlung und der Arbeitsgeber??

Dankeee :)
Viele Erfolg

Kampf-Muffin
30.09.2023, 10:20
https://www.aok.de/fk/sozialversicherung/entgeltfortzahlung-und-ausgleichsverfahren/dauer-der-entgeltfortzahlung/

"Wird der Arbeitnehmer wegen derselben Krankheit wiederholt arbeitsunfähig, erhält er während der erneuten Arbeitsunfähigkeit – ohne Anrechnung der früheren Bezugszeit – das Arbeitsentgelt möglicherweise für weitere sechs Wochen. Dies setzt voraus, dass er vor der erneuten Arbeitsunfähigkeit mindestens sechs Monate nicht wegen derselben Krankheit arbeitsunfähig war. Zwischenzeitliche Zeiten von Arbeitsunfähigkeit wegen anderer Krankheiten sind ohne Bedeutung und verändern die Sechs-Monats-Frist nicht.

Die Sechs-Monats-Frist ist eine rückwärtslaufende Frist. Sie beginnt mit dem Tag vor der erneuten Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit. Sie endet sechs Monate vorher."




hmh bischen komplizierter haha, also wenn ich das richtig überblicke ist es eine Fragestellung mit vielen "wenns" und Fristen