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Five Stories Falling
02.02.2014, 19:18
Philip Seymour Hoffman tot aufgefunden.
Five Stories Falling
02.02.2014, 19:23
War ein Schauspieler den ich immer sehr geschätzt habe. Hatte zuletzt in Die Tribute von Panem – Catching Fire mitgespielt.
Habs auch grad gelesen :-((
Er war so ein großartiger Schauspieler :-heul
Maximilian Schell ist auch tot. R.i.P.
Maximilian Schell ist auch tot. R.i.P.
Aber der war schon alt :-D
Aber der war schon alt :-D
Dachte ich mir auch - und habe eine solche Meldung auch irgendwie erwartet, nachdem er kollabiert war.
Thomas24
09.02.2014, 16:52
Schweiz nimmt die "Masseneinwanderungsinitiative" knapp an.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/gegen-masseneinwanderung-schweizer-stimmen-mit-ja-a-952390.html
][truba][
09.02.2014, 16:54
Wer hätte das gedacht :-)
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/falsche-todesdiagnosen-in-krankenhaeusern-aerzte-erklaeren-patienten-oft-faelschlich-fuer-hirntot-1.1891373
Und zack, wieder 10% weniger Organspender und das völlig zurecht..
Und zack, wieder 10% weniger Organspender und das völlig zurecht..
Und das aufgrund eines Artikels, der einfach schlecht recherchiert ist, einfach mal Behauptungen in den Raum wirft und so im Grunde genommen auch in der BLÖD hätte stehen können. :-(
Ich denke, man sollte mal in ein KH gucken, wenn eine solche Entscheidung ansteht und mal betrachten, was da für ein Apparat hintersteht. Dann wird man wohl nicht mehr so einen Stuss schreiben.
Ob Du jetzt Deinen Organspendeausweis abgibst oder nicht, bleibt Dir überlassen. Aber so eine Aussage deinerseits könnte ruhig ein bißchen reflektierter ausfallen...
:-meinung
Und das aufgrund eines Artikels, der einfach schlecht recherchiert ist, einfach mal Behauptungen in den Raum wirft und so im Grunde genommen auch in der BLÖD hätte stehen können. :-(
Ich denke, man sollte mal in ein KH gucken, wenn eine solche Entscheidung ansteht und mal betrachten, was da für ein Apparat hintersteht. Dann wird man wohl nicht mehr so einen Stuss schreiben.
Ob Du jetzt Deinen Organspendeausweis abgibst oder nicht, bleibt Dir überlassen. Aber so eine Aussage deinerseits könnte ruhig ein bißchen reflektierter ausfallen...
:-meinung
Zugegeben, meine Aussage war sehr kurz und provokativ, ich schiebs mal auf die frühe Uhrzeit ^^ Allerdings ist die Süddeutsche von allen Massenmedien für mich noch die zuverlässigste, der ich solche Behauptungen noch am ehesten glauben würde. Ich wollte damit auch nicht ausdrücken, dass ich meinen Ausweis abgebe (dafür brauchts dann schon noch ein paar mehr Beweise) aber der Ottonormalmensch hat durch solche Artikel noch einen Grund mehr dazu. Ohne jetzt jemals bei so einer Hirntoddiagnostik dabei gewesen zu sein, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Hirntoddiagnostik nicht überall so genau genommen wird wie sie sollte. Natürlich aber nicht (!!) aus der Absicht heraus, dadurch mehr Organspender zu generieren, sondern einfach aus Unwissenheit/Unerfahrenheit und Zeitdruck heraus.
Reflektiert genug? ;)
Vielleicht diagnostiziert das Verfahren der "Hirntoddiagnostik" auch garnicht den Hirntod (;
Tja, da muß man schon aufpassen, wenn der Hirntod nicht sauber diagnostiziert wird, dann springt wahrscheinlich der Patient im nächsten Moment vom Intensivbett und erdreistet sich, weitere 70 Jahre putzmunter auf diesem Planeten zu verbringen.
Ist ja nicht so, daß der Artikel der Süddeutschen genauso wie sein Pendant bei SPON das nicht unterschwellig suggeriert...
Christoph_A
19.02.2014, 09:06
Mag ja eigentlich die Süddeutsche gerne, aber dieser Artikel war wirklich fast polemisierend, wie leider einiges, was der Medizinredaktion dieser Zeitung in letzter Zeit entfleucht ist, da besteht dringender Korrekturbedarf m.M. nach.
Wie Evil schon sagte, man kriegt das Gefühl suggeriert, daß hier Patienten fälschlicherweise für tot erklärt werden, die noch Chancen auf eine Gesundung hätten und das ist in den allermeisten Fällen grober Unfug.
Solche Artikel führen nur dazu, daß sich Angehörige noch mehr gegen eine Beendigung unsinniger lebensverlängernder Maßnahmen sträuben und die Apallikerzahlen weiter ansteigen. Jeder, der hier einige Zeit auf ner Intensivstation verbracht hat, wird mir da wohl zustimmen können, befürchte ich.
Wie Evil schon sagte, man kriegt das Gefühl suggeriert, daß hier Patienten fälschlicherweise für tot erklärt werden, die noch Chancen auf eine Gesundung hätten und das ist in den allermeisten Fällen grober Unfug.
Jep, so hab ich das auch gelesen.
Es wird halt total reißerisch und überdramatisierend beschrieben, in dem Artikel klang das ja fast so, als würde es regelmäßig passieren, dass mangelhafte Hirntoddiagnostik bei Patienten läuft, die sich in Wahrheit noch super erholen könnten.
Es ist halt irgendwie - finde ich - die alte Leier von den Ärzten, die so notgeil auf Organe sind, dass sie vorsätzlich Patienten für tot erklären, die in Wahrheit gute Genesungsaussichten hätten.
Ungeachtet dessen darf man m.E. durchaus die Diskussion führen, ob die Hirntoddiagnostik nicht verbessert werden kann, aber ich sehe in diesem Artikel viel zu viel Polemik und Halbwissen.
Ohne jetzt jemals bei so einer Hirntoddiagnostik dabei gewesen zu sein, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Hirntoddiagnostik nicht überall so genau genommen wird wie sie sollte. Natürlich aber nicht (!!) aus der Absicht heraus, dadurch mehr Organspender zu generieren, sondern einfach aus Unwissenheit/Unerfahrenheit und Zeitdruck heraus.
Jetzt wollen wir doch mal überlegen, wer denn als Organspender in Frage kommt: das sind meistens junge Unfallopfer, die so schwere Hirnverletzungen davongetragen haben, dass diese Organ durch die Verletzung und die Folge (Ödeme, Druck) komplett kaputt ist. Und Du glaubst ernsthaft, dass das Personal es sich leicht macht, dieses junge Leben abzuschreiben, um die Organe wegzugeben? Dazu haben die ja nichts damit zu tun! Die kennen weder die Empfänger, noch wissen sie, ob da jemand gerade auf diese Organe warten. Ganz im Gegenteil. Da liegt jemand, um den man mehrere Stunden / Tage gekämpft hat und alles versucht hat, dass er wieder gesund wird. Und dann erkennst Du, dass da vom Hirn nix mehr kommt. Und das CCT zeigt dann die komplette Ischämie... Da habe ich mehr als einmal eine komplett fertige Abteilung erlebt, auch OHNE dass es auf eine Organentnahme gekommen wäre... Aber trotzdem bleibt es ja dabei, der Patient ist tot und wenn dann der Ventilator ausgeschaltet wird, ... ... ... :-( :-(
Aber das sind ja alles nur Geldgeile Ärzte und Schwestern in den Krankenhäusern, auch wenn sie mit der DSO rein gar nix zu tun haben...
Reflektiert genug? ;)
http://praxis.medscapemedizin.de/artikel/4901925?src=wnl_medpr_19002014
Hier übrigens mal eine Aufarbeitung des SZ-Artikels. Und wenn man sich das durchliest, vor allem die Aussage des DSO-Vorstandes, auf die sich die SZ bezieht, dann ist das alles nicht haltbar. :-nix
Aber Hauptsache einen reisserischen Artikel raushauen, ohne Rücksicht auf Verluste. Und das Schlimme daran ist, dass selbst Leute, die es besser wissen sollten, darauf anspringen!
Ich sag ja schon nichts mehr :-oopss
Flemingulus
20.02.2014, 10:09
Ich sag ja schon nichts mehr :-oopss
Na hoffentlich hältst Du Dich nicht an dieses Versprechen ;-) Bitte keine Sprech- oder gar Denkverbote. :-)
Der Süddeutsche-Artikel ist tendenziös und ungenau - geschenkt. Aber das Thema Hirntoddiagnostik (d. h.: 1. Sind die derzeitgen Empfehlungen hinreichend praktikabel und valide? 2. Ist die Qualtitätssicherung in diesem Bereich ausreichend?) ist doch allemal eine fachliche (!) Diskussion wert - wenn nicht in diesem Forum, wo dann? Warum also nicht die (schlechten) Berichte in der Presse zum Anlass für eine inhaltliche Diskussion nehmen?
Absolute Arrhythmie
20.02.2014, 10:18
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hirntod-interview-mit-dso-mediziner-breidenbach-a-954449.html
Aktuelles Spiegel Interview zum Thema, finde das schon etwas gelungener, auch wenn mir da immer noch einiges an infos fehlt.
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