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Matzexc1
02.01.2017, 13:12
s gibt eben bestimmte Parteien,die imme r meckern und sich profilieren wollen.Ich würde die Meckerer einladen,die Polizei bei einer Schicht oder solchen Einsätzen zu begleiten,am besten in absoluten no goes areas.

Klasse Idee. In Marxloh sind mal 7 Politiker zum Test in eine gemeinsame WG gezogen. Die Grüne bezeichnete die Aussage von 2 Eritreern:" Mit Drogen verdienen wir unser Geld" als Machogeschwätz. Der Rest bekleckerte sich auch nicht mit Ruhm.

In einigen Parteien herrscht offenbar der Grundsatz: Wenn wir etwas nicht wahrhaben wollen ignorieren wir es und empören uns über Kleinigkeiten. Vor allem empören wir uns wenn andere pragmatisch Wahrheiten aussprechen, aber diese nicht in unser Weltbild passen

Künast jammerte nach Würzburg: Warum musste man den gleich erschiessen?

Bei den Grünen fehlt es , für mich, an Realitätssinn

Brutus
02.01.2017, 13:38
"Polizei in Köln zieht positive Bilanz an Silvester "
Wenn ich das lese:-peng das ist doch peinlich. Der Auftritt dieses Jahr war eine reine Show...klar sollte die Bilanz positiv sein wenn so ein riesiges und kostenintensives Polizeiaufgebot vorhanden ist. Es waren auch viel weniger Menschen da. Und als ob da die Verbrecher und Ideoten noch einmal hingehen würden, um am selben Ort des Skandals, wenn man es am meisten erwartet, Untaten zu treiben. Die werden aber aus Kostengründen nicht jedes Jahr so viele Polizisten einsetzen können...das war nur Show für die Medien um "positive Bilanz "ziehen zu können...Trottels.
Soso. Es waren weit weniger da! ==>
2016:

Die Sicherheitskräfte in Köln haben Übergriffe in der Silvesternacht weitgehend verhindert. Rund tausend junge Männer vornehmlich aus dem nordafrikanischen Raum wurden abgefangen.
http://www.rp-online.de/politik/koeln-polizei-faengt-in-der-silvesternacht-hunderte-nordafrikaner-ab-aid-1.6497990
2015:

Am Silvesterabend hatten sich auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs etwa 1.000 Menschen versammelt, nach Aussagen der Polizei hauptsächlich junge Männer. Viele seien vom Alkohol enthemmt gewesen und hätten unkontrolliert Feuerwerkskörper abgebrannt. Die Stimmung sei aggressiv gewesen. Aus dieser Menschenmenge heraus seien Frauen umzingelt, angefasst und bestohlen worden. Die Polizei sprach von Sexualdelikten.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/koeln-silvester-sexuelle-uebergriffe-raub-faq
Gleiche Anzahl wie letztes Jahr. Gleiche Personengruppe. Nur Show? Also ehrlich Maxi... :-wand


Den entsprechenden Personenkreis als "Nafris" zu bezeichnen und alle Ankommenden am Hauptbahnhof zu selektieren indem man sie nach "Links" und "Rechts" schickt (Mengele anyone?) ist schon ein bisschen grenzwertig. Die Polizeipräsenz und das Profiling an sich sind verständlich, bei der Ausführung dürfen sie sich aber nicht über die Kritik wundern..
Was halt nicht hätte passieren dürfen ist, dass eben interner Sprachgebrauch nach außen portiert wurde. :-nix
Ansonsten sehe ich das nicht kritisch. Und Mengele schon mal gar nicht. Wenn ich in Köln, ein Jahr nach Silvester 2015, am HBF in einer Gruppe dunkelhäutiger Menschen ankomme, und das gleiche Verhaltensmuster wie ein Jahr zuvor an den Tag lege, dann darf ich mich nicht wundern, dass ich kontrolliert werde und ggf. einen Platzverweis bekomme. Und ja, racial profiling ist verboten. Aber wenn ich in einem Zug aus Österreich nach Deutschland einreise, schwarze Hautfarbe und der deutschen Sprache nicht mächtig, dann kann man das als unerlaubtes racial profiling sehen, muss man aber nicht. Das ist genauso, wie ich halt auf dem Weg von Wacken zurück nach Hause durchaus mit dem alten, komplett verdreckten VW Passat angehalten werde und sowohl einen Drogentest als auch eine Fahrzeugkontrolle mitmachen muss. Kann man auch als unerlaubtes Profiling sehen...


Wenn ein Kahlrasierter mit Springerstiefeln von der Polizei kontrolliert wird, wird kein Bohei gemacht, "der hat es ja verdient", oder?
Ich werde mit meinem Auto (alter A4) auch regelmäßig bei Parties rausgewunken zum pusten und Drogentest. Ist halt so.
Du hast das ja auch produz... promoz... provoz... herausgefordert! Geh mal zum Friseur, dann passiert das auch nicht mehr...


Ich bin normalerweise die Erste, die sich über Nazivergleiche aufregt. Das ist 2 Generationen her, spätestens wir können ja wirklich nichts mehr dafür. Trotzdem finde ich, dass das Vorgehen einen fahlen Beigeschmack hat. Und bei "Nafri" fehlt mir einfach ein bisschen die Professionalität, die ich bei einer Behörde wie der Polizei erwarten würde.
Wie man es besser hätte machen können, weiß ich ehrlich gesagt nicht, ich kenne den Kölner HBF nicht und weiß nicht, ob man da nicht anders hätte kontrollieren können.
Das die Kontrollen grundsätzlich nötig gewesen sind bestreite ich ja garnicht ^^
Professionalität... Naja, ich denke schon, dass die professionell genug sind. Wie gesagt, es ist halt ungeschickt, wenn interna nach außen dringen. Oder glaubst Du, dass die Normalbevölkerung es gut finden würde, wie das bekannte Klientel im Krankenhaus tituliert wird? Klar sollte einem sowas nicht "herausrutschen". Kann aber eben JEDEM mal passieren. :-nix
Und wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein! Wer hat noch nicht vom mediterranen Schmerzsyndrom gesprochen? Oder ist zum Arsch voll, toll in die Ambulanz gestiefelt? Wer hat noch keine Narkosen im Dickensaal gemacht? Oder wer hat noch keine Eumel operiert? Insofern: sollte nicht in die Öffentlichkeit. Ist passiert. Ist jetzt halt so. Mund abputzen, weitermachen. Schlimmer finde ich, dass da jetzt von den üblichen Bedenkenträgern wieder ein Fass aufgemacht wird.
Und im Zusammenhang mit den Nafris vielleicht noch das:

Polizei musste Hinweise auf Herkunft von „Antänzern“ auf Druck streichen

08.34 Uhr: Auf Druck der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat die nordrhein-westfälische Polizei im vergangenen Jahr eine Warnung vor Taschen*diebstählen abgeschwächt. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hatte die Beamten aus NRW dazu gedrängt, in einem öffentlichen Warnhinweis vor dem so genannten Antanz-Trick die vorwiegend nordafrikanische Herkunft der Täter zu streichen, berichtet der FOCUS. Dies geht aus einem Schriftwechsel zwischen der im Bundesfamilien*ministerium angesiedelten Stelle und dem Dortmunder Polizeipräsidium hervor.

Die Ordnungshüter hatten am 19. Juni 2015 in einer Pressemitteilung auf erhöhte Aktivitäten von „Antänzern“ hingewiesen. Dabei gehe es um „Sach*ver*halte, bei denen sich (meist nordafrikanische) junge Männer... an ausgewählte Opfer ´herantanzen´, sie so ablenken, um dann Geldbörse oder Handy zu ent*wenden“.

Vier Wochen später erhielt das Polizeipräsidium ein Schreiben der Antidis*kriminierungs*stelle. Darin bezeichneten es die Bundesbeamten als fraglich, ob die Pressemitteilung mit den Leitlinien der Polizei Nordrhein-Westfalens über*einstimme. „Es besteht die Gefahr, dass hierdurch diese Personengruppen in der Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt werden. Wir regen an, den Hinweis auf die nordafrikanische Herkunft aus der Pressemitteilung zu streichen.“ Dieser Anregung kam die Dortmunder Polizei nach.
http://www.focus.de/politik/deutschland/uebergriffe-in-koeln-im-news-ticker-koelner-polizeichef-lage-am-dom-ist-unertraeglich_id_5229429.html

Christoph_A
02.01.2017, 13:57
Man kann nur immer wieder den Kopf schütteln über den linksgrünen Mainstream! Da zeigt die Polizei da oben endlich mal Präsenz und dann wird über das Wort Nafri gemeckert, is ja auch echt ne Schweinerei, noch nicht mal korrekt gegendert! Nafri(nnen) wäre doch das mindest erwartbare Maß gewesen.
Unglaublich! An dieser Stelle geht mein Dank an alle Einsatzkräfte, die sich um eine halbwegs ruhige Silvesternacht verdient gemacht haben.
Wacht endlich mal aus Eurer bubble auf, bevor es mal richtig brennt! Kein Meter breit Toleranz, Respekt oder Verständnis für Terroristen und religiöse Fanatiker!

vanilleeis
02.01.2017, 14:44
Hierzu Rainer Wendt (Chef der Polizeigewerkschaft): „Das ist eben der Unterschied zwischen einem sprachwissenschaftlichen Grünen-Seminar und einem Polizeieinsatz.”

Wer sich, wie ein Volker Beck, im bekanntesten Schwulenkiez Berlins mit benachbartem Drogenumschlagplatz mit den Taschen voll Crystal Meth erwischen lässt, muss sich wohl über eine Art von profiling beschweren :-)

Insgesamt äußern sich aber doch die meisten Politiker wohlwollend über den Einsatz in Köln. Zu Recht.

Gast26092018
02.01.2017, 14:58
@Brutus: Ich rede von der gesamtzahl der zu schützenden Besucher! Es waren weniger Besucher insgesamt da...
Mit Show meine ich das es bei so einem riesigen Polizeiaufgebot klar ist, das eine pos. Bilanz gezogen werden kann...sonst wäre das ja oberpeinlich gewesen. So etwas wie die vorletzte Silvester-Nacht hätte hierzulande nie passieren dürfen...

Brutus
02.01.2017, 15:02
Sooo klar war das auch nicht. Natürlich haben die deutlich mehr Personal auf der Straße gehabt. Aber selbst die Anzahl musste ja nochmal aufgestockt werden, als klar war, dass wieder soviele Personen, auf die das "Profiling" passte, angereist sind...

Matzexc1
02.01.2017, 16:08
Hierzu Rainer Wendt (Chef der Polizeigewerkschaft): „Das ist eben der Unterschied zwischen einem sprachwissenschaftlichen Grünen-Seminar und einem Polizeieinsatz.”

Wer sich, wie ein Volker Beck, im bekanntesten Schwulenkiez Berlins mit benachbartem Drogenumschlagplatz mit den Taschen voll Crystal Meth erwischen lässt, muss sich wohl über eine Art von profiling beschweren :-)

Insgesamt äußern sich aber doch die meisten Politiker wohlwollend über den Einsatz in Köln. Zu Recht.

Wendt ist toll.

Bei eigenen Fehlern schweigen Politiker unheimlich gern, auch wenn sie in der eigenen Partei passieren

Feuerblick
02.01.2017, 16:12
Ich bin ja der Meinung, dass derjenige, der meint, die Polizei habe sich nicht korrekt verhalten, einfach detaillierte und umsetzbare Ideen liefern sollte, wie man es besser machen könnte. Wer das nicht kann... wie sagt Dieter Nuhr immer... :-nix

Brutus
02.01.2017, 16:24
Von nichts eine Ahnung, zu allem eine Meinung. Und je unqualifizierter, desto lauter bitte!
Voilá: Politiker! Insofern: Lasse reden! :D

Feuerblick
02.01.2017, 16:30
War das jetzt die Rubrik "Anforderungen" der Stellenausschreibung für einen Bundespolitiker/eine Bundespolitikerin? :-))

Brutus
02.01.2017, 16:54
Ja, dicht gefolgt von abgebrochenem Studium, wahlweise Lehrer in Elternzeit oder Sektretärin.

Feuerblick
02.01.2017, 16:55
Ich würde noch "wenn möglich Doppelname" einschließen...

Hoppla-Daisy
02.01.2017, 17:29
Ich darf keine Lehrerwitze mehr machen :-(

Christoph_A
02.01.2017, 17:38
Aber noch bleiben Doppelnamenwitze@Daiz!😎

Hoppla-Daisy
02.01.2017, 17:40
Das weiß ich hoffentlich zu verhindern :grins:

WackenDoc
03.01.2017, 19:54
Ich glaube, die NAFIS-Geschichte wäre im Sande verlaufen, wenn nicht die üblichen Berufsbetroffenen so einen Bohei drum gemacht hätten. Streisand-Effekt halt. Manchmal könnte man meinen, dass manche Politiker die Bürger mit Absicht in Richtung AFD treiben.

eny
07.01.2017, 09:06
So wie ich es mitbekommen habe, war die Resonanz über die Polizeiarbeit dieses Jahr in Köln gesamthaft positiv. Da würde ich einer, die sich auch noch melden muss, ehrlich gesagt nicht soviel Raum geben, die Entscheidungen haben ja offenbar glücklicherweise andere getroffen.
Dass jetzt einige laut am Büllen sind ist auch klar, das ist diejenige Fraktion, die ganz empfindlich reagiert, wenn sie sich in ihren angeblichen von Gottes Gnaden erhaltenen Rechten eingeschränkt fühlt.
Und wer sich über die Verteilung am HBF echauffiert, der möge sich an einen bliebigen Internationalen Flughafen an den Zoll stellen, da sind auch verschiedene Durchgänge: EU-Bürger/Andere oder USCitizen/Rest der Welt. Jeder ist irgendwo auf der Welt am falschen Ort geboren worden.

eny
07.01.2017, 09:09
dooppelt

Shizr
09.01.2017, 17:46
http://www.tagesschau.de/ausland/verfassung-tuerkei-101.html
"Das Präsidialsystem lehnt sich an das Prinzip: Ein Land, eine Nation, eine Fahne, ein Staat."
Für mich lehnt sich das eher an die Prinzipien "Diktatur" und "Führerstaat" an.

Andererseits passt das nicht so wirklich zu "Breaking News", denn dass Erdogan von Demokratie an sich nicht so wahnsinnig viel hält, sondern mehr so der Typ despotischer Alleinherrscher ist, ist ja nun wirklich keine Neuigkeit mehr.

Wie sagte doch Senatorin Amidala?
"This is how liberty dies - with thunderous applause!"
Und auch in der Türkei wird sicherlich frenetisch applaudiert werden. So lange, bis sie merken, dass bereits das Nichtapplaudieren den Tatbestand des Hochverrates erfüllt.

Feuerblick
09.01.2017, 18:01
Habe eigentlich nur ich angesichts der Vorgänge in der Türkei ein ganz unangenehmes Geschichtsunterrichts-Deja vu???