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DrSkywalker
26.06.2021, 09:28
Naja das Konzept des Nationalismus ist eng mit dem Narzissmus verbunden. Man entwertet andere um sich selbst auf zu werten. Das geht in der Regel mit ner Selbstwertstörung einher. Da gibt es nix zu lachen.

Sehr interessant und trifft es sehr gut. Wenn man darüber nachdenkt wie rechte Politiker sich geben... Und rechte Foren-Kommentatoren. Wenn sie nicht so bösartig wären müssten sie einem eigentlich leid tun.

Matzexc1
26.06.2021, 09:29
Sehr interessant und trifft es sehr gut. Wenn man darüber nachdenkt wie rechte Politiker sich geben... Und rechte Foren-Kommentatoren. Wenn sie nicht so bösartig wären müssten sie einem eigentlich leid tun.

Wenn das nur bei den Rechten so wäre....

Feuerblick
26.06.2021, 09:29
Und das liegt deiner Ansicht nach nicht an all den Spekulationen, die in den Medien und auch hier im Forum vor sich gehen?
Und ist die politische Deutungshoheit deiner Meinung nach okay, wenn es Ausländer/Asylbewerber betrifft, nicht aber, wenn es Deutsch betrifft? Weil man bei ersteren ja die Bestrafung verhindert und bei zweiteren besser belohnen sollte?
Du hast dir deine Meinung ja offenbar schon gebildet … Das ist (und Evil schrieb es wiederholt) einfach unfassbar respektlos gegenüber allen Opfern.

schmerz2000
26.06.2021, 09:40
Und das liegt deiner Ansicht nach nicht an all den Spekulationen, die in den Medien und auch hier im Forum vor sich gehen?
Und ist die politische Deutungshoheit deiner Meinung nach okay, wenn es Ausländer/Asylbewerber betrifft, nicht aber, wenn es Deutsch betrifft? Weil man bei ersteren ja die Bestrafung verhindert und bei zweiteren besser belohnen sollte?
Du hast dir deine Meinung ja offenbar schon gebildet … Das ist (und Evil schrieb es wiederholt) einfach unfassbar respektlos gegenüber allen Opfern.

Ich finde die politische Deutungshoheit von egal welcher Seite ekelhaft, eigentlich müsste man Nüchtern die Fakten analysieren und dann direkte Konsequenzen draus ziehen, dass ist aber bei Themen wie Einwanderung in Deutschland schon lange nicht mehr möglich.

Respektlos gegenüber den Opfern? Verstehe ich wirklich nicht? Warum?

Es wäre evtl. respektlos gegenüber dem Täter, falls er wirklich unter starken Wahnvorstellungen oder einer akuten Psychose oder so etwas leiden würde. Dann täte es mir sogar etwas leid.

Feuerblick
26.06.2021, 09:42
Na, immerhin täte es dir ETWAS leid.
Wenn du die politische Deutungshoheit so ekelhaft findest, warum beteiligst du dich dann an solchen Spekulationen?

McDübel
26.06.2021, 09:47
Naja das Konzept des Nationalismus ist eng mit dem Narzissmus verbunden. Man entwertet andere um sich selbst auf zu werten. Das geht in der Regel mit ner Selbstwertstörung einher. Da gibt es nix zu lachen.

Jup, so ist es. Solche Leute schaffen es auch einfach nicht raus aus ihrem starren Schubladendenken und der massiven Vereinfachung ihrer Umwelt. Alles Fremde und Unbekannte wird abgelehnt. Da steckt echt viel Angst dahinter. Kleine arme Seelen. Gleiches gilt für Homophobie; wobei da ja noch zusätzlich die Projektion häufiger mal eine Rolle spielt. Irgendwann werden se dann doch in flagranti auf ner Schwulen-Party erwischt. :-D

schmerz2000
26.06.2021, 09:48
Rückblickend betrachtet war es wohl tatsächlich zu früh dafür....Trotzdem will ich, wie bereits erwähnt, ein Umdenken in der Einwanderungspolitik.

schmerz2000
26.06.2021, 09:59
Jup, so ist es. Solche Leute schaffen es auch einfach nicht raus aus ihrem starren Schubladendenken und der massiven Vereinfachung ihrer Umwelt. Alles Fremde und Unbekannte wird abgelehnt. Da steckt echt viel Angst dahinter. Kleine arme Seelen. Gleiches gilt für Homophobie; wobei da ja noch zusätzlich die Projektion häufiger mal eine Rolle spielt. Irgendwann werden se dann doch in flagranti auf ner Schwulen-Party erwischt. :-D

Ja...Konzepte wie Nationalstolz und Patriotismus oder halt auch Nationalismus sind dem Deutschen von Natur aus zuwider, da stehen dann natürlich schon die Schubladen bereit um dieses entsprechend einzuordnen. Alles Fremde wird abgelehnt! Warum soll man derartige Konzepte auch auf Augenhöhe betrachten wenn man sie einfach in Schubladen einordnen kann:knuddel:

schmerz2000
26.06.2021, 11:48
"Verdächtiger nennt Messerattacke seinen »Dschihad«"

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/attentat-in-wuerzburg-verdaechtiger-nennt-messerattacke-seinen-dschihad-a-ebe101e5-a162-46bb-b380-837afc9b0cd4

Fr.Pelz
26.06.2021, 12:05
Tja, heute nachmittag wird es eine Pressekonferenz geben. Bis dahin ist meine ganz allgemeine Feststellung, dass Extremismus und psychiatrische Diagnosen sich gegenseitig befruchten und befeuern, sodass man wahrscheinlich bei diesem Täter wie auch bei dem in Hanau keine scharfe Trennlinie ziehen kann.
Meine Mutter hat lange in der forensischen Psychiatrie gearbeitet und da gab es viele, die bestimmte Züge des Extremismus quasi in ihre Krankheit integriert hatten, zum Teil ohne Verständnis der dazugehörigen Theorie/Religion.

Feuerblick
26.06.2021, 12:18
@Pelz: Den Eindruck hat man oft, ja. Die Frage ist auch, inwiefern Extremismus, der zu Mord und Totschlag führt, nicht per se ein psychisches Problem ist. :-nix

schmerz2000
26.06.2021, 12:40
Anscheinend hat der Täter IS-Material gesammelt.

schmerz2000
26.06.2021, 12:52
"Laut übereinstimmenden Berichten von BR und einem FAZ-Journalisten war der Messerangreifer von Würzburg ein abgelehnter Asylbewerber. Eine Rückführung des 24-Jährigen nach Somalia fand aber bis dato nicht statt, da das Land laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als "Herkunftsland mit guter Bleibeperspektive" gilt."

https://www.focus.de/panorama/welt/grosseinsatz-in-wuerzburg-angriff-in-innenstadt-taeter-gefasst-mehrere-tote_id_13437726.html

Also ein weiteres Delikt das wir der völligen Machtlosigkeit des Merkelstaates zu verdanken haben. Aber die FDP mit den Steuersenkungen wird das schon regeln....;-)

Und nur zur Ergänzung:

Länder wie Dänemark die 2015 genauso die "Gutmenschen-Schiene" gefahren sind, hatten wenigstens die politische Standfestigkeit zurückzurudern und schieben sogar wieder nach Syrien ab. Von der Mindestgrenze für "nicht kulturell-westliche" Menschen mal ganz zu schweigen.

Feuerblick
26.06.2021, 12:54
Mach woanders AfD-Werbung!

schmerz2000
26.06.2021, 12:56
ok, denke es reicht jetzt. Kann ja jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Evil
26.06.2021, 13:17
Ja...Konzepte wie Nationalstolz und Patriotismus oder halt auch Nationalismus sind dem Deutschen von Natur aus zuwider, da stehen dann natürlich schon die Schubladen bereit um dieses entsprechend einzuordnen. Alles Fremde wird abgelehnt! Warum soll man derartige Konzepte auch auf Augenhöhe betrachten wenn man sie einfach in Schubladen einordnen kann:knuddel:
Gegen Patriotismus oder Nationalstolz gibt es nichts einzuwenden, hierin widerspreche ich ausdrücklich fragwürdigen Grünen Tendenzen, die das Zeigen der Fahne bei Fußballspielen ablehnen, weil man ja jemanden verletzen könnte...

Die Neuen Rechten propagieren im Kern aber weder Nationalstolz noch Patriotismus; selbiger will ja alles fördern, was dem Vaterland nützt, und das tun selbstverständlich auch qualifizierte Einwanderer.
Neben ihren Gräueltaten haben die Nazis ja auch unglaubliche Dummheit bewiesen, indem sie einen beträchtlichen Teil der deutschen Intelektuellen und Forscher vertrieben haben, neben denen jüdischen Glaubens oder Abstammung auch die Liberalen und Pazifisten.

Übrigens wurde der User schmerz für eine Woche mit einem Forenbann belegt; dann kann er es ungestört genießen, Verwarnungen durch Moderatoren lächerlich zu finden.

DrSkywalker
26.06.2021, 13:51
Nationalstolz? Ist definitionssache. Man kann auf unser Sozialsystem stolz sein oder so, aber stolz bin ich auf Dinge, die ich geleistet, erschaffen, gewuppt habe. Stolz auf meine Nation? Nö. Ich bin doch auch nicht stolz auf mein Geschlecht oder meine Haarfarbe. Das ist keine Leistung auf die ich stolz wäre. Auf den halbmarathon kann ich stolz sein, oder dass ich 13 Knödel essen kann, aber Nationalstolz?

Kackbratze
26.06.2021, 14:10
Ob jemand Stolz auf sein Land und die damit verbundenen Leistungen ist oder nicht, gehört in den Bereich der freien Meinungsäußerung. Diesem Stolz gleich einen Nationalsozialismus oder Rassismus zu unterstellen (was hier nicht passiert, aber ein klassischer Beissreflex ist) halte ich für falsch, aber das ist, wie Vieles in der freien Meinungsäußerung frei für Jeden zu diskutieren.

Ich formuliere es mal sehr platt: Man kann auch andere Menschen hassen ohne eine Flagge dabei zu hissen.
Der KluKluxKlan hat sich nur auf die Hautfarbe und die Religion berufen, Nationalität egal.

GelbeKlamotten
26.06.2021, 19:54
Nationalstolz? Ist definitionssache. Man kann auf unser Sozialsystem stolz sein oder so, aber stolz bin ich auf Dinge, die ich geleistet, erschaffen, gewuppt habe. Stolz auf meine Nation? Nö. Ich bin doch auch nicht stolz auf mein Geschlecht oder meine Haarfarbe. Das ist keine Leistung auf die ich stolz wäre. Auf den halbmarathon kann ich stolz sein, oder dass ich 13 Knödel essen kann, aber Nationalstolz?

Nationalstolz muss doch nichts egoistisches sein. Man kann stolz AUF sein Land sein, das ist etwas anderers als stolz zu sein, dass man selbst in diesem Land geboren wurde. Oder darf ein Vater zB auch nicht stolz auf sein Kind sein, wenn es einen guten Schulabschluss gemacht hat, wenn er nicht direkt selbst dazu beigetragen hat? Jeder sollte stolz auf alles sein dürfen, solange er anderen damit nicht schadet.

Ich selbst würde nicht wegen irgendnem Fußballspiel mit nem Fähnchen rumwedeln. Und ich verspüre auch keinen besonderen Nationalstolz. Aber wenn andere das tun, hab ich absolut nichts dagegen. Ich selbst bin eigentlich hauptsächlich noch hier im Land, weils halt sprachlich praktisch ist und ich die Bürokratie scheue, die ein Auswandern mit sich bringen würde. Und weil ich einen guten PKV Vertrag hab, der bei einem dauerhaften Umzug nicht mehr greifen würde.

DrSkywalker
26.06.2021, 20:48
Gk, ich hoffe wirklich du hast noch ein paar andere Gründe wie Freunde, Familie, emotionale Bindungen etc, die dich auch hier halten, sonst wäre das ein bisschen traurig :(

Was du zum Thema Nationalstolz sagst kann ich gut nachvollziehen.