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Oooooch, da kennen die Gas(Dormicum/Propofol)Männer auch Mittel und Wege... :-))
LaTraviata
04.01.2009, 22:26
Wäre nicht das erste Mal, dass man sich die wunderbare Nebenwirkung der retrograden Amnesie von Midazolam zu Nutze macht ;-)...
Sebastian1
04.01.2009, 23:31
Selten so wenig gelacht bei einem Spon-Artikel. Der war echt unlustig. (Im Sinne von "einfach nicht zum lachen", nicht im moralisch angep****ten Sinne). Lückenfüller.
Dr. Pschy
04.01.2009, 23:43
Wäre nicht das erste Mal, dass man sich die wunderbare Nebenwirkung der retrograden Amnesie von Midazolam zu Nutze macht ;-)...
Midazolam macht aber eine anterograde Amnesie... Ist dumm, muss man also auch vor (sic!) dem ablaestern spritzen...
Tut man doch! Frag mal einen Patienten, an was er sich nach der OP noch erinnert... bei den meisten hört es da auf, wo sie von der Schleuse auf den Tisch verfrachtet werden, "dann fummelte noch einer was am Arm rum" und danach wird's dunkel :-oopss
little_lunatic
06.01.2009, 20:43
oder anä: "zählen sie bitte von 10 rückwärts."
pat: "zehn......."
Fall Mannichl unklar (http://www.sueddeutsche.de/bayern/111/453799/text/)
Es hat mich schon gewundert, dass man trotz dieser auffälligen Tätowierungen, die die Täter gehabt haben sollen, niemanden gefunden hat. wenn man sich die Story so durchliest, klingt fast ein bisschen nach Selbstverletzung... aber warum sollte der sowas tun? Hm, ob seine Frau irgendwie sauer auf ihn war? Fragen über Fragen. :-oopss
Es hat mich schon gewundert, dass man trotz dieser auffälligen Tätowierungen, die die Täter gehabt haben sollen, niemanden gefunden hat.
Naja, welcher Vollidiot mit tätowiertem Gesicht plant einen Mord in der Öffentlichkeit? Das riecht doch nach Fake, fragt sich, von wem...
Burnout am OP-Tisch
„Als Chirurg muss man eben saufen“
http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~EFEB0FFB5350F4CA3800749F46A9328DA~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Weiß zwar nicht, inwieweit das über-/untertrieben ist - zu denken gibt es aber dennoch. :-?
Trauriger Zwischenfall schlägt national hohe Wellen:
Bei uns (Lux.) ist das ganze Krankenwagenwesen zu 100% ehrenamtlich organisiert, Rettungsassistenzen wie in D. gibt es hier nicht.
Ein ehrenamtlicher RTW-Fahrer wurde von der Polizei wegen überhöhter GEschwindigkeit gestoppt. Das Erklären, er müsse dringend zu einem EInsatz mit Notarzt liess die Polizei nicht gelten.
Resultat: weil der Rettungswagen zu spät kam, ist die Pat. tot.
Schägt hier grad hohe Wellen und die Frage, ob man hier nicht doch noch den Beruf des Rettungsassistenten einführen soll ist wieder aufgeworfen.
Es finden sich immer weniger Ehrenamtliche für den Rettungsdienst und durch dieses Vorkommnis sind jetzt noch mehr abgeschreckt, so dass das System riskiert in sich zusammenzubrechen und die Kampagne zur Motivation der Bevölkerung für freiwilliges Engagement bei der Rettung grad mit gewissem Sarkasmus zur Kenntnis genommen wird....
Affaire à suivre....
Klick (http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/05271/zwischenfall-mit-protex-helfer-in-stadtbredimus.php)
little_lunatic
09.01.2009, 19:01
hoffentlich werden die polizisten in grund und boden verklagt! auch wenn das dem patienten nicht mehr hilft.... a.geigen! also wirklich.... wie blöd muss man sein?
Linda.1001
09.01.2009, 19:17
Polizisten ohne gesunden Menschenverstand, öfter mal was Neues... :-(
Der Innenminister hat angekündigt, dass man jetzt nach diesem Zwischenfall professionelle Rettungsassistenten als Beruf hier einführen wird und im 2-stelligen Bereich eingestellt werden wird.
Quelle (http://news.rtl.lu/news/national/4009.html)
Dr. Pschy
10.01.2009, 23:44
hoffentlich werden die polizisten in grund und boden verklagt! auch wenn das dem patienten nicht mehr hilft.... a.geigen! also wirklich.... wie blöd muss man sein?
Ganz ehrlich: Ueber 100km/h im Stadtgebiet sind auch nicht ganz dicht. Das trau ich mich i.d.R. nicht mal im RTW mit Blau und Horn. Ueberhoehte Geschwindigkeit um zum Einsatzfahrzeug zu kommen ok, das klappt auch tagtaeglich bei den Freiwilligen Feuerwehren, aber alles mit Maß und Ziel. 100 innerorts ist definitiv zuviel...
little_lunatic
10.01.2009, 23:52
Trotzdem sollte man das NACH dem Einsatz klären, oder?
Relaxometrie
11.01.2009, 01:08
Der Rettungsdienst in Luxemburg scheint dringend reformiert werden zu müssen. Trotzdem ist die Sachlage, soweit man das anhand des einen Artikels beurteilen kann, klar. Auch im Artikel steht:
"Lediglich mit Blaulicht und Sirene gebe es gewisse Sonderrechte, daran sei nicht zu rütteln."
Das ist meiner Meinung nach absolut richtig. Die freiwilligen Helfer in zivil, die mit völlig überhöhter Geschwindigkeit durch die Ortschaften fahren, betreiben nicht nur Selbstjustiz, sondern gefährden auch noch mehr Leben, als sie in draufgängerischer Art und Weise zu retten vorgeben.
Dr. Pschy
11.01.2009, 09:40
100 km/h innerorts sind eine erhebliche Eigen- und Fremdgefaehrdung, und die muss sofort beendet werden, egal ob der- oder diejenige auf dem Weg zu einem Einsatz ist. Es nutzt einem Notfallpatienten nix, wenn der Retter selbst verunglueckt. Das gehoert imho auch in der RD-Ausbildung den ganzen Junspunden noch eindruecklicher erklaert. Im uebrigen find ich es ziemlich arg, dass ein westliches Land noch keinen professionellen RD aufweisen kann...
Burnout am OP-Tisch
„Als Chirurg muss man eben saufen“
http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~EFEB0FFB5350F4CA3800749F46A9328DA~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Weiß zwar nicht, inwieweit das über-/untertrieben ist - zu denken gibt es aber dennoch. :-?
"20 Prozent der Psychiater zeigten zum Zeitpunkt der Studie Hinweise auf eine leichte Depression, neun Prozent nahmen Psychopharmaka ein - auch diese Werte sind deutlich erhöht."
Das glaub ich gerne :-?
docmoechtegern
11.01.2009, 10:13
Burnout am OP-Tisch
„Als Chirurg muss man eben saufen“
www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/ (http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc%7EEFEB0FFB5350F4CA3800749F46A9328DA%7EATpl%7EE common%7EScontent.html)
Doc~EFEB0FFB5350F4CA3800749F46A9328DA~ATpl~Ecommon ~Scontent.html (http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc%7EEFEB0FFB5350F4CA3800749F46A9328DA%7EATpl%7EE common%7EScontent.html)
Weiß zwar nicht, inwieweit das über-/untertrieben ist - zu denken gibt es aber dennoch. :-?
Und einer der Leser hat die Erklärung dafür gepostet: Das seit Jahrzehnten unterfinanzierte Gesundheitswesen:
Zitat aus einer Lesermeinung (http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc%7EEFEB0FFB5350F4CA3800749F46A9328DA%7EATpl%7EE kom%7ESKom%7EAk%7EE209516.html) hierzu vom 09. Januar 2009 14:24:
"Das kommt davon...
..dass wir seit Jahrzehnten das Gesundheitswesen unterfinanzieren. Wer sich mal ansieht, wie Ärzte geschunden werden während ihrer Praktika und danach, den kann eigentlich nur wundern, dass sie nicht alle saufen und psychiatrische und Beziehungsprobleme haben. 100-Stunden Wochen, Nachdienst, 48-Stunden-Dienste, Urlaub der nicht genutzt werden kann, weil sonst das Krankenhaus nicht mehr funktioniert.... Ja, Ärzte verdienen meist nicht schlecht, aber mit welchem Arbeitseinsatz, mit welchem Verschleiss der persönlichen Sphäre bis hin zum körperlichen Verschleiss. Wenn uns an einem guten Gesundheitswesen etwas wert ist müssen wir umdenken."
Also ein weiter Beweis für die Hypothese meines Vaters, dass die Grundgehälter der Ärzte viel zu niedrig sind und sie deshalb gezwungen sind, 48-Stunden am Stück und über 100 Stunden pro Woche zu arbeiten, um auf ein Gehalt zu kommen, mit dem man eine Familie ernähren kann.
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